Gleichwertigkeitsfeststellung ausländischer Abschlüsse (BQFG)

Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG)

Das BQFG soll Fachkräften, die im Ausland einen Berufsabschluss erworben haben, den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern, damit sie auch in Deutschland eine ihrer Qualifikation entsprechende Beschäftigung aufnehmen können.

Im Feststellungsverfahren wird überprüft, ob und inwieweit der im Ausland erworbene Abschluss ergänzt um berufspraktische Erfahrungen mit einem deutschen Abschluss gleichwertig ist. Sind keine wesentlichen Unterschiede festzustellen, wird die Gleichwertigkeit des ausländischen Abschlusses mit dem entsprechenden deutschen Referenzberuf bescheinigt.

Die IHK zu Leipzig hat die Bearbeitung und Entscheidung im Zusammenhang mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im IHK-Bereich an eine zentrale Stelle (IHK FOSA - Foreign Skills Approval) mit Sitz in Nürnberg übertragen.

Bilaterale Abkommen

Mit Österreich und Frankreich bestehen bilaterale Abkommen, die bestimmte österreichische bzw. französische Berufsabschlüsse mit den entsprechenden deutschen Abschlüssen gleichstellt. Antragsteller, die über einen solchen Berufsabschluss verfügen, der nicht von o.g. bilateralen Abkommen umfasst ist, können einen Antrag auf Gleichwertigkeitsfeststellung gemäß BQFG stellen (FOSA).

Die IHK zu Leipzig informiert über die Antragstellung und gibt Auskunft rund um das Verfahren.

Bei Bedarf unterstützen die Aus- und Weiterbildungsberater der IHK zu Leipzig nach der Gleichwertigkeitsfeststellung durch eine gezielte Qualifizierungsberatung.

Dokumente

Hauptgeschäftsstelle

Industrie- und Handelskammer zu Leipzig
Goerdelerring 5
04109 Leipzig

Telefon: 0341 1267-0
Telefax: 0341 1267-1421
De-Mail: epost@leipzig-ihk.de-mail.de
info@leipzig.ihk.de

Geschäftszeiten

Mo-Do09:00 - 18:00 Uhr
Fr09:00 - 16:00 Uhr