Güterverkehr & Logistik

Zugang zum Beruf des Güterkraftverkehrsunternehmers

Der Berufszugang zum gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kraftfahrzeugen bzw. Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen ist in Deutschland reglementiert. Es ist eine Erlaubnis zuständiger regionaler Behörden notwendig.

Nähere Informationen hierzu liefert das Merkblatt "Zugang zum Beruf des Güterkraftverkehrsunternehmers" sowie die Informationen zur Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr

Der EU-Kraftfahrer

Die heutigen Anforderungen an Berufskraftfahrer erfordern eine solide Basis und regelmäßige Fortbildung. Die Qualifikation von Berufskraftfahrern muss entsprechend nachgewiesen werden; rechtliche Grundlage ist das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BkrFQG).

Dies betrifft alle, selbstständig oder abhängig beschäftigt Kraftfahrzeugen und Fahrzeugkombinationen über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht im Güterkraftverkehr bewegen oder Fahrzeugen mit mehr als 8 Fahrgastplätzen im Straßenpersonenverkehr führen.

Detaillierte Informationen finden Sie im Geschäftsfeld Aus- und Weiterbildung.

Sozialvorschriften für Fahrpersonal

Die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten ist für Fahrpersonal eine Voraussetzung um Unfälle zu vermeiden.

Die genaue Kenntnis ist nicht nur für die Fahrer von Bedeutung sondern auch für Unternehmen, Verlader, Spediteure, Reiseveranstalter, Hauptauftragnehmer, Unterauftragnehmer und Fahrervermittlungsagenturen. Werden Verstöße festgestellt, so können auch gegen diese Sanktionen verhängt werden. Nach Art. 19 Abs. 2 VO (EG) Nr. 561/2006 ermächtigen die Mitgliedstaaten die zuständigen Behörden, gegen ein Unternehmen und/oder einen Fahrer, bei einem in seinem Hoheitsgebiet festgestellten Verstoß gegen diese Verordnung eine Sanktion zu verhängen.

Nach Krankheit, Urlaub oder anderen Tätigkeiten des Fahrers ist ein spezielles Formblatt als Nachweis zu verwenden.

 

Gefahrgut

Gefahrgüter im Sinne des Gesetzes sind Stoffe und Gegenstände, von denen auf Grund ihrer Natur, ihrer Eigenschaft oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren ausgehen können.

Die Allgemeinheit hat einen berechtigten Anspruch, vor Gefahren, die vom Umgang und dem Transport von Gefahrgütern ausgehen, geschützt zu werden. Die Beförderung gefährlicher Güter stellt daher erhöhte Anforderungen an alle, am Gesamtvorgang Beteiligten.

Deshalb ist es wichtig, wesentliche Zusammenhänge der Rechtsvorschriften für den Umgang mit Gefahrstoffen sowie für die Beförderung gefährlicher Güter zu kennen.

Die IHK überwacht die Gefahrgutlehrgänge und erstellt bei erfolgreichem Abschluss die Bescheinigung, die zum Transport von gefährlichen Gütern (ADR-Bescheinigung) oder zur Tätigkeit als Gefahrgutbeauftragter (EG-Schulungsnachweis) berechtigt.

Detaillierte Informationen finden Sie im Geschäftsfeld Aus- und Weiterbildung.

Netzwerk Logistik Leipzig-Halle e.V.

Das Netzwerk Logistik Leipzig-Halle e. V. ist Partner in der Region Mitteldeutschland für Logistik-Dienstleister, -Zulieferer und Verlader aller Größenordnungen und Spezialisierungen, öffentliche Verwaltung, Kammern und Verbände sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen zusammen, um das Leistungsspektrum und die Leistungsfähigkeit der Logistikregion Leipzig-Halle immer weiter zu verbessern.