Hilfen für Unternehmen

Bund, Land und Kommunen haben verschiedene Soforthilfe-Programme auf den Weg gebracht, Steuererleichterungen beschlossen und die Konditionen bestehender Fördermöglichkeiten verbessert. Wir geben einen Überblick, welche Hilfsangebote betroffene Unternehmen jetzt nutzen können.

Finanzielle Hilfen

Folgende Sofortprogramme richten sich an Unternehmen, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit unverschuldeten Umsatzrückgängen oder Liquiditätsengpässen konfrontiert sind.

  • Überbrückungshilfe und Neustarthilfe
  • Härtefallhilfe
  • KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen
  • Corona-Hilfe - Rückzahlung
  • Sonderfonds

Ausführliche Informationen zu den Überbrückungshilfen und Neustarthilfen finden Sie auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Übersicht der Förderzeiträume

ZeitraumProgrammAntragsfristEndabrechnungsfrist

2022

Januar - März

Überbrückungshilfe IV
 Neustarthilfe
30.04.2022 

2021

Juli - Dezember

Überbrückungshilfe III Plus
Neustarthilfe Plus
31.03.2022 
Januar - JuniNeustarthilfeabgelaufen31.12.2021
31.12.2022 für prüfende Dritte
November 2020 - Juni 2021Überbrückungshilfe IIIabgelaufen31.12.2022

2020

November - Dezember

November-/Dezemberhilfeabgelaufen31.12.2022
September - DezemberÜberbrückungshilfe IIabgelaufen31.12.2022
Juni - AugustÜberbrückungshilfe Iabelaufen31.12.2022

 

Unternehmen, die bisher durch die Raster für andere Hilfsprogramme wie der Überbrückungshilfe gefallen sind, können die Härtefallhilfen über einen prüfenden Dritten beantragen. 

Die Billigkeitsleistung werden nur für pandemiebedingte Härten gewährt, die im Zeitraum 1. Juni 2020 bis 31. März 2022 enstanden sind. Die Höhe der Hilfe richtet sich nach den Regelungen der Überbrückungshilfen für den jeweiligen Leistungszeitraum und sollte 100.000 Euro nicht übersteigen.

Anträge können bis zum 30. April 2022 auf dem digitalen Antragsportal gestellt werden.

Über ihre Hausbank können Unternehmen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Darlehen verschiedener Größenordnungen für Investitionen und Betriebsmittel beantragen, sofern sie sich nicht bis zum 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben. 

  • KfW-Schnellkredit für den Mittelstand steht steht kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Soloselbständigen zur Verfügung, die mindestens seit dem 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind. Dieser dient zur Finanzierung der laufenden Kosten (Betriebsmittel) und Anschaffungen (Investitionen) mit 100% Absicherung durch eine Garantie des Bundes. Der Zinssatz liegt aktuell bei 3 % p. a. bei einer Laufzeit von 10 Jahren. 
  • KfW-Unternehmerkredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind. Zinssatz von 1,0% bis 2,12% für KMU und Haftungsfreistellung für die Hausbank von 90%.
  • ERP-Gründerkredit Universell für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind: Risikoübernahme in Höhe von bis zu 90% für die durchleitenden Finanzierungspartner für Kredite bis 100 Mio. Euro. Zinssatz von 1,0% bis 2,12 % für KMU.
  • KfW-Sonderprogramm Konsortialfinanzierungen: KfW beteiligt sich an Konsortialfinanzierungen für Investitionen und Betriebsmittel von mittelständischen und großen Unternehmen. KfW übernimmt bis zu 80 % des Risikos, jedoch maximal 50 % der Risiken der Gesamtverschuldung. KfW-Risikoanteil beträgt mindestens 25 Mio. Euro und ist begrenzt auf 25% des Jahresumsatzes 2019 oder das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 12 Monate.

Weitere Informationen

Unternehmen und Selbstständige, die im Frühjahr 2020 das Soforthilfe-Programm des Bundes in Anspruch genommen und die den gewährten Zuschuss nicht oder nicht in voller Höhe benötigt haben, sind zu einer Rückzahlung verpflichtet. 

Zur Ermittlung, wie hoch ein eventueller Rückzahlungsbetrag (Überkompensation) ist, kann eine Berechnungshilfe der Sächsischen Aufbaubank (SAB) genutzt werden.

Sollten Gelder zurückzuzahlen sein, können Sie sich auch direkt an die SAB wenden (Telefon 0351 4910-1100, E-Mail corona-aktion@sab.sachsen.de).

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

  • Corona-Steuerhilfegesetz
  • Zweites Corona-Steuerhilfegesetz
  • Drittes Corona-Steuerhilfegesetz
  • Jahressteuergesetz 2020

Am 19. Juni 2020 ist das Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Corona-Steuerhilfegesetz) ausgefertigt worden. Dieses erste Corona-Steuerhilfegesetz umschließt die folgenden wesentlichen Inhalte.

Einkommensteuer

  • Auf Grund der Corona-Krise gewährte Zuschüsse und Sachbezüge an Arbeitnehmer*innen in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 bleiben bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei, wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden. Hierzu kann auf die von der Finanzverwaltung herausgegebenen Corona-FAQ-Steuern zurückgegriffen werden. Zur zeitlichen Ausdehnung der Begünstigung wird auf das Jahressteuergesetz 2020 verwiesen.
  • Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld und Saison-Kurzarbeitergeld für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 29. Februar 2020 beginnen und vor dem 1. Januar 2021 enden, sind von der Besteuerung freigestellt, soweit sie zusammen mit dem Kurzarbeitergeld 80 Prozent des laufenden Gehalts nicht übersteigen. Auch diese Regelung ist durch das Jahressteuergesetz 2020 auf entsprechende Aufstockungen im Jahr 2021 ausgeweitet worden.
  • Die vorgenannten Aufstockungen werden aber in den Progressionsvorbehalt einbezogen.

Umsatzsteuer

  • Für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen, die nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Juli 2021 erbracht werden, ist der ermäßigte Umsatzsteuersatz eingeführt worden. Ausgenommen davon ist die Abgabe von Getränken.

Umwandlungssteuer

  • Der Zeitraum für rückwirkende Umwandlungen und Einbringungen ist von acht Monate auf zwölf Monate zunächst bis zum 31. Dezember 2020 verlängert worden. Durch die Verordnung zur Verlängerung von Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, ist die Regelung auf Umwandlungen und Einbringungen ausgedehnt worden, die im Jahr 2021 beschlossen

Das Zweite Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz) folgte am 29. Juni 2020. Es brachte folgende Neuerungen.

Einkommensteuer

  • Die Höchstgrenze für den Bruttolistenpreis eines reinen Elektrofahrzeugs, bis zu der die auf die Privatnutzung entfallenden Kosten zu lediglich 25 Prozent angesetzt werden (und im Rahmen der pauschalen Bewertung der Privatnutzung monatlich lediglich 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises anzusetzen sind), ist auf 60.000 Euro angehoben worden. Dies gilt für Fahrzeuge, die nach dem 31. Dezember 2018 angeschafft werden (Leasingfälle werden gleichbehandelt). Gleiches gilt für ein betriebliches Fahrzeug, das der Betriebsinhaber oder Mitunternehmer auch für private Zwecke nutzt.
  • Für bewegliche Anlagegüter, die in den Jahren 2020 und 2021 angeschafft oder hergestellt werden ist die degressive AfA wiedereingeführt worden. Der Abschreibungssatz beläuft sich dabei auf 25 Prozent, er darf aber das Zweieinhalbfache des Abschreibungssatzes bei linearer AfA nicht übersteigen.
  • Der Höchstbetrag für den Rücktrag von Verlusten, die in den Veranlagungszeiträumen 2020 und 2021 erlitten werden, ist von 1 Mio. Euro auf 5 Mio. Euro verfünffacht worden. Dies gilt auch für Kapitalgesellschaften. In Fällen der Zusammenveranlagung tritt an die Stelle eines höchstmöglichen Verlustrücktrags von 2 Mio. Euro für Verluste der Veranlagungszeiträume 2020 und 2021 der Betrag von 10 Mio. Euro.
  • Erstmals für das Jahr 2020 ist der Ermäßigungshöchstbetrag auf das Vierfache statt des 3,8-fachen des jeweiligen (anteiligen) Gewerbesteuermessbetrags kodifiziert worden. 
  • In den §§ 110, 111 EStG sind Sonderregelungen für die pauschale und vorzeitige Berücksichtigung von (voraussichtlichen) Verlustrückträgen aus dem Jahr 2020 bei der Festsetzung der Vorauszahlungen und der Steuerfestsetzung für den Veranlagungszeitraum 2019 eingeführt worden. Voraussetzung für die Rücktragsmöglichkeit ist, dass die Vorauszahlungen zur Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer für den Veranlagungszeitraum 2020 auf Null herabgesetzt worden sind. Die entsprechenden Anträge können weiterhin gestellt werden, soweit noch keine Steuerfestsetzung für den Veranlagungszeitraum 2019 erfolgt (was die Vorauszahlungen betrifft) oder (was den vorläufigen pauschalen Verlustvortrag betrifft) der endgültig rücktragungsfähige Verlust aus dem Jahr 2020 noch nicht festgestellt worden ist.

Umsatzsteuer

  • Für die Einfuhrumsatzsteuer, für die ein Zahlungsaufschub bewilligt ist, gibt es eine geänderte Fälligkeitsfrist: Sie ist abweichend von den zollrechtlichen Vorschriften am 26. des zweiten auf den betreffenden Monat folgenden Kalendermonats fällig. Danach wird der Fälligkeitstermin erstmals für Einfuhren des Aufschubzeitraums Dezember 2020 einheitlich vom 26. Januar 2021 auf den 26. Februar 2021 verschoben. Die Fälligkeitstermine für anschließende Aufschubzeiträume verschieben sich entsprechend.
  • Die Umsatzsteuersätze sind für die Zeit vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 auf 16 Prozent und 5 Prozent abgesenkt worden. Maßgeblich für die Anwendung des abgesenkten Umsatzsteuersatzes ist die Erbringung der Leistung im 2. Halbjahr 2020.  

Gewerbesteuer

  • Für den Erhebungszeitraum 2020 ist der Freibetrag bei Ermittlung der Hinzurechnungsgröße auf 200.000 Euro (vorher: 100.000 Euro) verdoppelt worden. 

Forschungszulagen

  • Die Forschungszulage wird im Umfang von 25 Prozent der steuerpflichtigen Bruttogehälter von Arbeitnehmern gewährt, die mit begünstigten Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten betraut sind (im Rahmen der Auftragsforschung ist Bemessungsgrundlage für die Gewährung der Forschungszulage 60 Prozent der Auftragssumme). Für förderfähige Aufwendungen, die nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Juli 2026 entstehen, beträgt die Bemessungsgrundlage maximal 4 Mio. Euro jährlich (statt 2 Mio. Euro).

Das "Dritte Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise" (Drittes Corona-Steuerhilfegesetz) ist am 17. März 2021 in Kraft getreten. Es soll Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützen. Im Kern wurde folgendes geregelt:

  • Die Gewährung des ermäßigten Umsatzsteuersatz in Höhe von 7 Prozent für erbrachte Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen mit Ausnahme der Abgabe von Getränken wird über den 30. Juni 2021 hinaus befristet bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.
  • Der steuerliche Verlustrücktrag wird für die Jahre 2020 und 2021 nochmals erweitert und auf 10 Mio. Euro bzw. 20 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) angehoben. Dies gilt auch für die Betragsgrenzen beim vorläufigen Verlustrücktrag für 2020.
  • Auch der vorläufige Verlustrücktrag für 2021 bei der Steuerfestsetzung für 2020 wird mit berücksichtigt

Am 18 Dezember 2020 hat der Bundesrat dem vom Bundestag beschlossenen Jahressteuergesetz 2020 zugestimmt. Dem ist folgendes zu entnehmen.

Einkommensteuer

  • Mit dem Corona-Steuerhilfegesetz vom 19. Juni 2020 geschaffene Corona-Sonderleistungen von bis zu einer Höhe von 1.500 Euro, die Beschäftigte zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten, steuerfrei, wenn derartige Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die Zahlungsfrist für steuerfreie Corona-Sonderleistungen ist bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden, um für Arbeitgeber einen ausreichenden Zeitpuffer für eine steuerbegünstigte Abwicklung zu schaffen. Durch die Regelung wird lediglich der Zeitraum für die Gewährung des Betrags gestreckt. Der Steuerfreibetrag von maximal 1.500 Euro bleibt unverändert. Die Fristverlängerung führt somit nicht dazu, dass im ersten Halbjahr 2021 nochmals 1.500 Euro steuerfrei – zusätzlich zu einem bereits steuerfrei gewährten Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 – ausgezahlt werden könnten.
  • Bereits im Regierungsentwurf enthalten war die Verlängerung der ebenfalls mit dem Corona-Steuerhilfegesetz eingeführten befristeten Steuerbefreiung der Arbeitgeberzuschüsse zum Kurzarbeitergeld um ein Jahr auf Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 29. Februar 2020 beginnen und vor dem 1 Januar 2022 enden.
  • Mit dem Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz vom 29. Juni 2020 wurde mit der Sondervorschrift des § 111 EStG ein Mechanismus eingeführt, um bei der Steuerfestsetzung für den Veranlagungszeitraum 2019 bereits vor Abschluss des Jahres 2020 einen vorläufigen Verlustrücktrag berücksichtigen zu können. Der vorläufige Verlustrücktrag für 2020 beträgt pauschal 30 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte des Veranlagungszeitraums 2019. Alternativ kann der Steuerpflichtige aber auch eine höhere Herabsetzung beantragen, wenn er dies anhand detaillierter Unterlagen nachweisen kann. Mit der Regelung des § 111 EStG können die Steuerpflichtigen schon in der Steuererklärung 2019 einen mit einer hohen Liquiditätswirkung verbundenen vorläufigen Verlustrücktrag für 2020 geltend machen. Im Rahmen der Veranlagung 2020 wird der Verlustrücktrag überprüft. Sollte sich der Verlustrücktrag tatsächlich nicht in der prognostizierten Höhe ergeben, ist der Steuerbescheid für 2019 insoweit zu ändern und vom Steuerpflichtigen die zunächst zu niedrig festgesetzte Steuer nachzuzahlen. Es entstehen in diesem Fall jedoch keine Nachzahlungszinsen nach § 233a AO. Dies wird erreicht, indem der vorläufige Verlustrücktrag für 2020 mit einem regulären Verlustrücktrag gleichgestellt wird.
  • Die monatliche Freigrenze für Sachbezüge beträgt 44 Euro. Durch die Regelung soll die Erfassung und Besteuerung der von Dritten bezogenen geringfügigen Waren und Dienstleistungen sowie der privaten Nutzung betrieblicher Einrichtungen für den Arbeitgeber vereinfacht werden. Die monatliche Freigrenze für Sachbezüge wird zum 1. Januar 2022 auf 50 Euro angehoben.
  • Mit dem neuen § 8 Abs. 4 EStG wird gesetzlich definiert, unter welchen Voraussetzungen Leistungen des Arbeitgebers „zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn“ erbracht werden. Die neue Vorschrift wird um die Aussage ergänzt, dass eine Leistung des Arbeitgebers auch dann zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden kann, wenn diese ihre Grundlage in einer arbeitsvertraglichen oder einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Regelung hat. Damit können zusätzliche Leistungen des Arbeitgebers nicht nur einzelvertraglich, sondern auch durch Betriebsvereinbarung, Tarifvertrag oder Besoldungsgesetz festgelegt werden.

Weitere Förderprogramme

Neben den Corona-Soforthilfeprogrammen von Bund, Land und Kommunen gibt es eine Reihe bereits bestehender Förderprogramme, die im Zuge der Corona-Pandemie zum Teil erweitert wurden (bspw. das Programm "go digital").

  • Liquidität
  • Beratung
  • Einrichtung von Homeoffice-Plätzen
  • Stadt Leipzig: Erlass von Sondernutzungsgebühren

Liquiditätshilfedarlehen

Das Liquiditätshilfedarlehen der Sächsischen Aufbaubank fördert Forderungsausfälle und verzögerte Forderungen, zusätzlichen bzw. erhöhten Betriebsmittelbedarf zum Zweck der Umsatzausweitung und Maßnahmen zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur von Unternehmen. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank an die SAB.

Zum Programm

Programm zur Rettung und Umstrukturierung von kleinen und mittleren Unternehmen in Schwierigkeiten

Vorübergehende Stützung der Liquidität, in der Regel bis zur Erstellung eines Umstrukturierungskonzeptes (Rettungsbeihilfe) oder Finanzierung von Maßnahmen zur leistungswirtschaftlichen und finanziellen Umstrukturierung des Unternehmens (Umstrukturierungsbeihilfe).

Zum Programm

Förderung unternehmerischen Know-hows

Im Programmmodul "Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten" wird ein Zuschuss in Höhe von 90 % (max. 2.700 Euro) der in Rechnung gestellten Beratungskosten gewährt. Das Modul für Corona betroffene Unternehmen und Freiberufler kann nicht mehr beantragt werden, da die Mittel ausgeschöpft sind.

Zum Programm 

Beratungszentrum Konsolidierung

Das Beratungszentrum Konsolidierung (BZK) der Sächsischen Aufbaubank berät bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Unternehmen, unabhängig von der Größe oder Branche. Unternehmen werden bei der Erstellung von Unternehmenskonzepten für den Weg aus der Krise durch Analyse der wirtschaftlichen Lage und bei der Erabeitung von Lösungsstrategien unterstützt. Dabei übernimmt das BZK auch die Moderation und Vermittlung, unter anderem bei Diskrepanz zwischen Unternehmen und Gläubigern oder mit Fördermittelgebern.

Zum Beratungszentrum Konsolidierung

Das bestehende Förderprogramm "go-digital" wurde im Modul "Digitalisierte Geschäftsprozesse" um die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen erweitert. Entsprechende IT-Dienstleistungen insbesondere für den Aufbau und die Einrichtung der notwendigen Hardware sowie Software können bezuschusst werden. Kosten für Hard- und Software sind nicht umfasst. In diesem Fall ist ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn vor Erhalt des Zuwendungsbescheids möglich.

Wichtig: In diesem Fördermittelprogramm können Unternehmen nur mit autorisierten Dienstleistern arbeiten. Hier autorisierte Unternehmen finden

Zum Programm

Um Gewerbetreibende zu unterstützen, die derzeit aufgrund der Coronakrise erhebliche finanzielle Einbußen haben, erlässt die Stadt Leipzig in bestimmten Fällen die Sondernutzungsgebühren und Verwaltungskosten für das laufende Jahr. Dies gilt auch rückwirkend für bereits erhobene und gezahlte Gebühren in diesem Bereich, diese werden zurückerstattet. Einige Sondernutzungen, beispielsweise im Zusammenhang mit Baustellen, sind jedoch von der Neuregelung nicht betroffen.

Die Antragstellung bei den zuständigen Ämtern ist auch weiterhin nötig, jedoch entfallen in diesem Jahr hierfür die entsprechenden Gebühren und Verwaltungskosten.

Weitere Informationen


Notfallplanung

Angesichts der aktuellen Lage bekommt das Thema Notfallplanung eine neue Bedeutung. Die kompakte und praxisorientierte Notfallbroschüre als Übersicht unterstützt die unabdingbare Vorbereitung auf einen unternehmerischen Notfall. Die aktuelle Pandemiesituation ist dabei lediglich der Anlass, denn ein Notfall kann jeden und jede in allen Lebenslagen treffen. Insofern haben die Empfehlungen allgemeine Gültigkeit.

zur Notfallbroschüre

Ansprechpartner

Branchenberatung Industrie | Bau | Landwirtschaft

Christian Sablottny

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Branchenberatung Dienstleistungen

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Christian Plewnia

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Consulting Steuern | Geschäftsfeldmanager Existenzgründung und Unternehmensförderung

Jens Bierstedt

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