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Pressemitteilung | 28.07.2026

Weniger Last, mehr Tempo: IHK zu Leipzig fordert Reformen mit Wirkung

Neu gewähltes IHK-Präsidium legt Positionspapier vor +++ IHK-Mitgliedsunternehmen gestalten Wirtschaftspolitische Positionen 2027

Leipzig, 28. Juli 2026. Die IHK zu Leipzig fordert eine Reformpolitik, die für Unternehmen endlich spürbar wird. Die Vorschläge der Rentenkommission, die beschlossene Gesundheitsreform und weitere Vorhaben der Bundesregierung setzen aus ihrer Sicht an wichtigen Punkten an. Entscheidend ist jedoch, ob sie tatsächlich Kosten begrenzen, Verfahren vereinfachen und Investitionen erleichtern.

Das neu gewählte Präsidium der IHK zu Leipzig hat die aktuelle Reformagenda in seiner ersten inhaltlichen Beratung der neuen Wahlperiode aus Sicht der regionalen Wirtschaft bewertet und dazu ein Positionspapier vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen stabile Arbeitskosten, weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen, bezahlbare Energie und mehr Flexibilität für Unternehmen.

„Unternehmen erleben Reformpolitik ganz konkret: als Rechnung, Antrag, Wartezeit oder Personalentscheidung“, sagt Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig. „Genau dort muss sich etwas verändern: Pflichten müssen tatsächlich entfallen und Genehmigungen schneller erteilt werden. Energie muss bezahlbar bleiben, Arbeit darf nicht weiter verteuert werden. Reformen müssen im Unternehmensalltag Wirkung zeigen – sonst bleiben sie politische Überschriften."

Zugleich warnt die IHK davor, bewährte und in der betrieblichen Praxis notwendige Instrumente infrage zu stellen. Das gilt auch für Minijobs, mit denen Unternehmen Randzeiten, saisonale Spitzen und kurzfristige Personalbedarfe abdecken können.

Parallel erarbeitet die IHK zu Leipzig derzeit ihre Wirtschaftspolitischen Positionen 2027. Dabei sind alle Mitgliedsunternehmen eingeladen, ihre Erfahrungen und Erwartungen einzubringen: Wo bremsen Regeln? Welche Verfahren dauern zu lange? Welche Kosten verhindern Investitionen? Die Rückmeldungen fließen in die Beratungen der IHK-Gremien ein und bilden eine wesentliche Grundlage für die Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung.

„Unsere Positionen müssen aus der Praxis kommen“, so Kirpal. „Deshalb wollen wir wissen, was Unternehmen konkret belastet – und was sich ändern muss. Nur so wird aus Erfahrung politische Wirkung.“

Zur Mitgliederbeteiligung gelangen Sie über diesen Link: Wirtschaftspolitische Positionen 2027
 

Das Präsidium der IHK zu Leipzig in der X. Wahlperiode 2026–2031

Präsident ist Kristian Kirpal von der KET Kirpal Energietechnik GmbH Anlagenbau & Co. KG. Als Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten gehören dem Präsidium an: Jeanette Baudach von der DIPAT Vorsorgegenossenschaft e.G.; Angelika Bordt von der Quantensprung Consulting GmbH; Ulrike Brenner von der TEAM brenner Personalkonzepte GmbH; Martin Buhl-Wagner von der Leipziger Messegesellschaft mbH; Christophe Hug von der Tillia GmbH; Martin Röhrenbeck von der Papierverarbeitung Golzern GmbH; Ingo Winkler von der Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH sowie Corinne Ziege von der Nikkiso Cryotec GmbH.

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