Zentralasien und Kaukasus: Networking zum Transkaspischen Transportkorridor

Die 32-köpfige Delegation aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, Aserbaidschan, Armenien und Georgien mit dem Schwerpunkten Transport und Logistik sucht Geschäftspartner in Deutschland.

Die IHK zu Leipzig lädt Sie in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH herzlich zum Erfahrungsaustausch sowie zu B2B mit Gästen aus Zentralasien und Kaukasus ein.

Im Rahmen einer Delegationsreise nach Deutschland treffen vom 18. bis 24. Oktober 2026 Vertreterinnen und Vertreter von Transport- und Logistikverbänden sowie Unternehmen aus Zentralasien und dem Südkaukasus zusammen. Die Reise wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen Union umgesetzt.

Die vorläufige Delegationsliste finden Sie hier.

Der Transkaspische Transportkorridor verbindet Fernost und Zentralasien über den Südkaukasus mit Europa. Als alternative Handelsroute gewinnt er vor dem Hintergrund veränderter geopolitischer Rahmenbedingungen zunehmend an Bedeutung.

Damit der Korridor sein wirtschaftliches Potenzial entfalten kann, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Verbänden und weiteren Akteuren der Transport- und Logistikbranche erforderlich. Im Mittelpunkt stehen effizientere Transportabläufe, neue Geschäftsbeziehungen sowie Investitionen in Logistik und Infrastruktur.

Ziel der Veranstaltung
Das Networking-Event bietet den Teilnehmenden eine Plattform für den fachlichen Austausch und die Anbahnung neuer Kooperationen.
Im Mittelpunkt stehen:

  • Kooperationsmöglichkeiten im multimodalen Transport,
  • der Austausch bewährter Ansätze aus der Praxis,
  • neue Partnerschaften zwischen Unternehmen und Verbänden,
  • die Stärkung der Handelsverbindungen entlang des Transkaspischen Transportkorridors.

Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen aus Deutschland, Zentralasien und dem Südkaukasus zu vertiefen und neue Geschäftskontakte zu fördern.

Programm:

10:00Begrüßung und Eröffnung
Mario Bauer, Stv. Hauptgeschäftsführer, IHK zu Leipzig
10.05Vorstellung der Region Leipzig als Wirtschaftsstandort
Christiane Zurl, Invest Region Leipzig GmbH
10:20

Der Transkaspische Transportkorridor - Wirtschaftliche Bedeutung und Chancen für Unternehmenskooperationen
Moderation: Dr. Eric Schmidt, Regionalberater, Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz) GmbH

Kurzvorstellungen der anwesenden Transport- und Logistikverbände aus Zentralasien und dem südlichen Kaukasus
Jeder Verband stellt die folgenden Aspekte vor:

  • Rolle im TCTC: Welchen Beitrag leistet das jeweilige Land zum Transkaspischen Transportkorridor?
  • Zentrale Initiativen: Welche konkrete multimodale Initiative oder welches Projekt wird derzeit im jeweiligen Land umgesetzt? 
  • Kooperationsmöglichkeiten: In welchen Bereichen bestehen Potenziale für die Zusammenarbeit mit Transport- und Logistikunternehmen? 

Um die verfügbare Zeit effizient zu nutzen, orientieren sich die Beiträge an folgenden Leitfragen:
1. Welchen besonderen Beitrag leistet Ihr Land zum Transkaspischen Transportkorridor? 
2. Können Sie ein Beispiel für eine erfolgreich umgesetzte multimodale Initiative nennen?
3. Welche konkreten Kooperationsmöglichkeiten bestehen für Unternehmen der Transport- und Logistikbranche?

11:20

Podiumsdiskussion: Zukunftsfeste Logistik – die Rolle des Transkaspischen Transportkorridors bei der Anpassung an neue globale Handelsdynamiken
Moderation: Moritz John, Abteilungsleiter Wirtschafts- und Bildungspolitik, IHK zu Leipzig

Diese Podiumsdiskussion widmet sich der Frage, wie Logistikunternehmen ihre Strategien an ein sich wandelndes globales Handelsumfeld anpassen können. Im Mittelpunkt stehen praxisorientierte Ansätze zur Stärkung der betrieblichen Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit entlang des Transkaspischen Transportkorridors.

Die Diskussion soll innovative Lösungen und bewährte Verfahren aufzeigen, mit denen Unternehmen Herausforderungen bewältigen und neue Geschäftsmöglichkeiten in der Logistik nutzen können.

Leitfragen:
1. Wie können Logistikunternehmen entlang des Transkaspischen Transportkorridors widerstandsfähige Betriebsabläufe aufbauen, wenn Engpässe zu schwankenden Lieferzeiten führen?
2. Welche konkreten Kooperationsmöglichkeiten können private Unternehmen nutzen, um die Planbarkeit und Leistungsfähigkeit entlang des Korridors zu verbessern, beispielsweise durch gemeinsame Planung, geteilte Dienstleistungen oder koordinierte multimodale Transportlösungen?
3. Welche Investitionen und betrieblichen Verbesserungen sollten Logistikunternehmen in den kommenden zwei bis drei Jahren priorisieren, um die Zuverlässigkeit des Korridors zu erhöhen? Dazu zählen beispielsweise höhere Umschlagkapazitäten in Häfen, eine bessere Verfügbarkeit von Waggons und Fähren sowie eine optimierte Fahrplan- und Ablaufkoordination.
 

12:10Fragen und Antworten
12:25Schlusswort
12:30Mittagsimbiss und Networking an Ländertischen
Für jedes teilnehmende Land wird ein eigener Tisch eingerichtet, der von Vertreterinnen und Vertretern des jeweiligen Verbandes betreut wird. Die Teilnehmenden können zwischen den Tischen wechseln, sich über konkrete Initiativen in den einzelnen Ländern informieren und mögliche Kooperationsfelder kennenlernen.
13:30Ende der Veranstaltung

Termine:

Ihre Kontaktperson

Bei Fragen rund um die Teilnahme hilft Ihnen Natalia Kutz gerne weiter.

T: +49 341 1267-1245
M: +49 151 12671438
F: +49 341 1267-1420
E: natalia.kutz@leipzig.ihk.de

Porträt von Natalia Kutz