Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft

Deutschland und seine europäischen NATO-Partner setzen auf steigende Investitionen in Verteidigung und militärische Ausrüstung. Unternehmen, die diese sicherheitspolitische Zeitenwende aktiv mitgestalten möchten, benötigen starke, verlässliche Partner aus Industrie und Dienstleistung.

Sächsische Unternehmen bringen oft genau die technologischen Kompetenzen und das Fachwissen mit, die als Zulieferer für die Rüstungsindustrie gefragt sind – ein entscheidender Vorteil gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten. Die Branche sucht gezielt nach neuen Partnerschaften, stellt dabei jedoch spezifische Anforderungen und komplexe Hürden beim Markteintritt.

Die sicherheitspolitische Zeitenwende und steigende Verteidigungsinvestitionen eröffnen für sächsische Unternehmen neue Chancen — insbesondere für Zulieferer und technologieorientierte Betriebe. Durch industrielle Kompetenz, Innovationsfähigkeit und ein starkes Netzwerk bietet Sachsen einen idealen Standort für Unternehmen, die in der Sicherheits-, Verteidigungs- oder Luft-/Raumfahrtbranche tätig werden wollen.

 

Chancen für Automobilzulieferer

Insbesondere Automobilzulieferer können ihre Kompetenzen gewinnbringend in die Luftfahrt einbringen – etwa durch Technologietransfer bei leichten Werkstoffen oder modernen Antriebssystemen. Der wachsende Trend zu nachhaltiger, emissionsarmer Mobilität eröffnet darüber hinaus neue Märkte, beispielsweise für Hybrid- oder Elektroflugzeuge.

Perspektiven in der Luft- und Raumfahrt

Unternehmen mit Kompetenzen in Präzisionsfertigung, Qualitätssicherung und komplexen Lieferketten eröffnen sich attraktive Chancen in der Luft- und Raumfahrttechnik. Die Nachfrage nach innovativen Materialien, moderner Elektronik und effizienten Produktionsprozessen wächst dabei stetig.

Warum Sachsen als Standort relevant ist

  • Mit Beschluss vom 25. November 2025 haben die IHK Chemnitz, IHK Dresden und IHK Leipzig den Arbeitskreis „Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft Sachsen“ gegründet, um Unternehmen, Behörden und Forschung zu vernetzen. 
  • Sachsen verfügt Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Luft- und Raumfahrtbereich, die Kompetenzen in Leichtbau, Werkstofftechnik, Elektronik, Sensorik, Maschinenbau, Wartung und weiteren relevanten Bereichen besitzen.
  • Mittelständische Zulieferer aus Bereichen wie Präzisionsfertigung, Elektronik oder Werkstofftechnik haben gute Chancen, Partner der Verteidigungs- oder Luft-/Raumfahrtindustrie zu werden.

Regionale Ansprechpartner & Netzwerke

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Gut vorbereitet für Krisensituationen

Für Unternehmerinnen und Unternehmer in der IHK zu Leipzig steht ein Strategiepapier für die Erstellung eines eigenen Vorsorgeplanes im Krisenfall (Herausgeber: HK Hamburg und BBK) zur Verfügung. Es zeigt praxisnah, wie Betriebe ihre Handlungsfähigkeit bei Katastrophen und Konflikten, insbesondere bei Ereignisfällen der zivilen Verteidigung, sichern können – gerade vor dem Hintergrund einer veränderten Sicherheitslage in Europa.
Der Leitfaden macht deutlich: Krisenvorsorge ist keine Zusatzbelastung, sondern ein strategischer Vorteil. Beleuchtet werden 11 zentrale Handlungsfelder – von der Sicherstellung von Führung, Lieferketten, Infrastruktur und Personal bis hin zu Objektschutz, Spionageabwehr und Krisenkommunikation. Besonders nützlich sind die strukturierten Checklisten, mit denen Unternehmen ihre Vorsorge systematisch prüfen, dokumentieren und weiterentwickeln können – selbst, wenn bereits Notfall- oder BCM-Strukturen bestehen.

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Weiterführende Links und Informationen

Ihre Kontaktperson

Bei Fragen zur Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft hilft Ihnen Gerrit Sandmann gerne weiter.

T: +49 341 1267-1259
F: +49 341 1267-1422
E: gerrit.sandmann@leipzig.ihk.de

Porträt von Gerrit Sandmann
Ihre Kontaktperson

Bei Fragen zur Krisenvorsorgeplanung hilft Ihnen Robert Hentschel gerne weiter.

T: +49 341 1267-1409
M: +49 173 5877740
F: +49 341 1267-1420
E: robert.hentschel@leipzig.ihk.de

Porträt von Robert Hentschel