Dramatische Kostensteigerungen: Sächsische IHKs fordern weitergehende Entlastungen
Die Sächsischen Industrie- und Handelskammern sehen die Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Sachsen durch die zuletzt erheblichen Kostensteigerungen – insbesondere bei den Kraftstoffpreisen – massiv belastet.
Viele Unternehmen können diese Mehrkosten derzeit nicht mehr aus eigener Kraft tragen, sodass der wirtschaftliche Druck weiter wächst. Im Rahmen einer Protestaktion des Verkehrsgewerbes am 17. April in Leipzig machen sächsische Speditionen sowie Taxi-, Transport- und Umzugsunternehmen auf die gravierenden Auswirkungen der anhaltend hohen Kraftstoffpreise aufmerksam.
Vor diesem Hintergrund appellieren die Sächsischen Industrie- und Handelskammern erneut mit Nachdruck an die Bundesregierung, diesen Weckruf ernst zu nehmen und umfassende Strukturreformen zur nachhaltigen Entlastung der Wirtschaft auf den Weg zu bringen. Die von der Bundesregierung angekündigten Entlastungsmaßnahmen – insbesondere die Absenkung der Energie- bzw. Mineralölsteuer um 17 Cent – können dabei nur ein erster Schritt hin zu einem umfassenden und dauerhaft wirksamen Entlastungspaket sein.
Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, erklärt dazu im Namen der Sächsischen Industrie- und Handelskammern: „Die Bundesregierung bleibt weiterhin die dringend benötigte Strukturreform schuldig. Gerade in Krisenzeiten braucht es mutige und nachhaltige Entscheidungen, die über kurzfristige Maßnahmen hinausgehen. Es darf jetzt keine Ausreden mehr geben, um notwendige, tiefgreifende Reformen weiter aufzuschieben. Unsere Unternehmen brauchen dieses Signal – und zwar jetzt.“