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Pressemitteilung | 26.03.2026

8.000 Unterschriften für Ausbau der Bahnverbindung Leipzig-Chemnitz

+++ Online-Petition an Landtagspräsidenten übergeben +++ Sächsische IHKs fordern zügige Planung und Baubeginn +++ Elektrifizierung und zweigleisiger Ausbau dürfen nicht auf der Strecke bleiben +++

Chemnitz/Leipzig/ Dresden, 26. März 2026. Am heutigen Donnerstag übergaben Vertreter der Industrie- und Handelskammern in Chemnitz und Leipzig eine Online-Petition im Sächsischen Landtag an Landtagspräsident Alexander Dierks sowie die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Daniela Kluge. Die rund 8.000 Unterschriften umfassende Petition hat den Ausbau der Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz zum Inhalt und wurde im Vorfeld von den Sächsischen IHKs begleitet und vollumfänglich unterstützt.

„Die große Resonanz zeigt deutlich: Der Ausbau der Strecke Chemnitz–Leipzig ist für die Menschen und Unternehmen in der Region von zentraler Bedeutung“, betont Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz. „Wir erwarten, dass dieses klare Signal aus der Region in den weiteren politischen Entscheidungen berücksichtigt wird.“
Jankowsky macht zugleich den Handlungsdruck deutlich: „Die Geduld der Wirtschaft ist erschöpft. Wir brauchen jetzt Verbindlichkeit – beim Zeitplan, bei der Finanzierung und beim Ausbauziel.“

Die Strecke Chemnitz–Leipzig zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten im Freistaat Sachsen. Sie ist zentral für Fachkräftemobilität, wirtschaftliche Entwicklung und nachhaltige Verkehrskonzepte – und liefert somit mehrere gute Gründe für einen zügigen und zielgerichteten Ausbau. Indes sorgen jüngst bekanntgewordene Verzögerungen sowie Überlegungen zu reduzierten Ausbauvarianten für Verunsicherung in der Wirtschaft.

Die Industrie- und Handelskammern unterstreichen daher ihre klare Haltung: „Es ist ein Armutszeugnis, dass trotz vehementer Forderungen der Wirtschaft der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig nicht vorwärts geht“, so Kristian Kirpal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. „Mit der heute überreichten Petition wollen wir auch im Namen der Wirtschaft ein deutliches Signal an die Politik senden: Das Projekt benötigt Tempo, Klarheit und langfristige Verlässlichkeit!“ 

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