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		<title>IHK zu Leipzig</title>
		<link>https://www.leipzig.ihk.de/</link>
        <description>Aktuelle Nachrichten der IHK zu Leipzig</description>
		<language>de_DE</language>
		
			<copyright>TYPO3 News</copyright>
		
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			<category>News</category>
		
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					<item>
						<guid>news-7526</guid>
						<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 14:24:21 +0200</pubDate>
						<title>Sächsische Wirtschaftskammern begrüßen Staatsmodernisierungsgesetz</title>
						<link>/artikel/saechsische-wirtschaftskammern-begruessen-staatsmodernisierungsgesetz/</link>
						<description>StaMo I setzt wichtige Signale für weniger Bürokratie,schnellere Verfahren und mehr Investitionen in Sachsen
</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/ Dresden/ Leipzig, 18. August 2026</strong>. Sachsens Unternehmen stehen seit Langem unter erheblichem Druck: Hohe Kosten, zurückhaltende Investitionen und wachsende regulatorische Anforderungen belasten insbesondere kleine und mittlere Betriebe. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Unternehmen, schneller, digitaler und wettbewerbsfähiger zu werden. Wo Verwaltungsverfahren lange dauern, Nachweise mehrfach erbracht werden müssen oder Zuständigkeiten und Anforderungen schwer überschaubar sind, entstehen zusätzliche Kosten und Unsicherheit. Deshalb sind Bürokratieabbau und die Etablierung einer leistungsfähigen, digitalen Verwaltung für die sächsische Wirtschaft längst keine Nebenaufgaben mehr, sondern essenzielle Punkte im Bemühen um eine Steigerung der Standortattraktivität und eine Festigung der Wettbewerbsfähigkeit Sachsens.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund begrüßen die sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie die Arbeitsgemeinschaft der sächsischen Handwerkskammern den Referentenentwurf des Ersten Sächsischen Gesetzes zur Bürokratieentlastung und Staatsmodernisierung (StaMo I). Der Gesetzentwurf greift zentrale Forderungen der Wirtschaft auf und setzt wichtige Impulse für schnellere Verwaltungsverfahren, mehr Digitalisierung und den Abbau bürokratischer Belastungen für Unternehmen.</p>
<p>Besonders positiv bewerten die Kammern den umfassenden Ansatz des Gesetzes. Der Abbau von Berichts-, Auskunfts-, Nachweis-, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten, die stärkere Digitalisierung von Verwaltungsverfahren, Vereinfachungen im Bau-, Wasser- und Umweltrecht sowie die Umsetzung des Once-Only-Prinzips adressieren zentrale Herausforderungen, die Unternehmen seit Jahren benennen.</p>
<p>Aus Sicht der sächsischen Wirtschaft enthält der Entwurf zudem echte Strukturreformen. Hervorzuheben sind insbesondere die vorgesehene Genehmigungsfiktion und Vollständigkeitsfiktion. Diese Instrumente können Verwaltungsverfahren beschleunigen, die Planbarkeit von Investitionen verbessern und die Verlässlichkeit staatlichen Handelns stärken. Die Kammern sprechen deshalb ausdrücklich von einem Paradigmenwechsel.</p>
<p>„Mit dem StaMo I geht Sachsen einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen, leistungsfähigen und wirtschaftsfreundlichen Verwaltung. Der Entwurf zeigt, dass die Staatsregierung die Belastungen der Unternehmen ernst nimmt und konkrete Verbesserungen auf den Weg bringt. Unternehmen brauchen schnelle und verlässliche Entscheidungen. Wenn Verfahren planbarer werden und Verwaltungsprozesse konsequent digital ablaufen, erhöht das die Investitionsbereitschaft und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Sachsen“, sagt Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der sächsischen Industrie- und Handelskammern.</p>
<p class="h-h2">Konstruktive Zusammenarbeit zwischen Kammern und Staatsregierung</p>
<p>Die sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern haben die Diskussionen zur Staatsmodernisierung und zum Bürokratieabbau in den vergangenen Monaten intensiv begleitet und zahlreiche Vorschläge aus der Unternehmenspraxis eingebracht. Viele dieser Forderungen finden sich im vorliegenden Gesetzentwurf wieder. Dazu zählen insbesondere der Abbau von Informations- und Nachweispflichten, die stärkere Digitalisierung von Verwaltungsprozessen sowie die konsequentere Orientierung staatlichen Handelns an Praxistauglichkeit und Verfahrensgeschwindigkeit.</p>
<p>„Unternehmen in allen Branchen – von Industrie und Handel über Dienstleistungen und Gastronomie bis hin zum Handwerk – leiden unter der Vielzahl von Nachweis-, Dokumentations- und Berichtspflichten. Gerade für kleine und mittlere Betriebe ist der damit verbundene Auf-wand erheblich. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass mit dem StaMo I bestehende Belastungen reduziert und Verfahren vereinfacht werden. Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für Kunden, Ausbildung und Fachkräftegewinnung. Das ist gerade für kleine und mittlere Betriebe ein wichtiges Signal“, sagt Markus Winkelströter, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Chemnitz.</p>
<p>Die Kammern verstehen StaMo I zugleich als Auftakt für einen längerfristigen Modernisierungsprozess. Bereits in ihrer Stellungnahme weisen sie darauf hin, dass weitere Reformschritte erforderlich sind, um Bürokratie dauerhaft zu begrenzen und neue Belastungen wirksam zu verhindern. Dazu zählen unter anderem Bürokratie- und Mittelstandschecks für neue Regelungen, die konsequente Anwendung des Once-Only-Prinzips sowie weitere Vereinfachungen bei Unternehmensgründungen, Förderverfahren und der Fachkräfteeinwanderung.<br><br>Positiv bewerten die Kammern zudem den konstruktiven Dialog zwischen Wirtschaft und Staatsregierung. Viele Anregungen aus der Unternehmenspraxis wurden aufgegriffen und in den Gesetzentwurf integriert. Dies zeige, dass die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft konkrete Ergebnisse hervorbringen kann.</p>
<p>„Der Gesetzentwurf zeigt, dass sich der intensive Austausch zwischen Wirtschaft und Staatsregierung lohnt. Viele Vorschläge aus den Unter-nehmen finden sich im StaMo I wieder. Jetzt kommt es darauf an, die vorgesehenen Entlastungen zügig und konsequent umzusetzen. Die sächsischen Wirtschaftskammern werden den weiteren Gesetzgebungsprozess und die praktische Umsetzung auch künftig konstruktiv und eng begleiten“, ist die übereinstimmende Meinung von Max Jankowsky und Markus Winkelströter.</p>
<p>Die Kammern würdigen zugleich die politische Signalwirkung des Vor-habens. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei es wichtig, Fortschritte sichtbar zu machen und Vertrauen in die Handlungsfähigkeit von Politik und Verwaltung zu stärken. Das Staatsmodernisierungsgesetz sei deshalb nicht nur ein Verwaltungsprojekt, sondern auch ein wichtiges wirtschaftspolitisches Signal an Unternehmen, Investoren, Gründerinnen und Gründer sowie Fachkräfte im Freistaat Sachsen. Sachsen habe die Chance, bei moderner, wirtschaftsfreundlicher und investitionsorientierter Regulierung eine Vorreiterrolle in Deutschland einzunehmen.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7523</guid>
						<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 16:24:22 +0200</pubDate>
						<title>Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen</title>
						<link>/artikel/gebaeudemodernisierungsgesetz-beschlossen-1/</link>
						<description>Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wurde zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) weiterentwickelt und die EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie &quot;Energy Performance of Buildings Directive&quot; (EPBD) wird in diesem Zusammenhang in nationales Recht umgesetzt.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorgaben der EU-Richtlinie wurden weitgehend ohne zusätzliche nationale Verschärfungen umgesetzt. Das GModG legt energetische Anforderungen an beheizte und/oder klimatisierte Wohngebäude sowie gewerblich genutzte Gebäude fest. &nbsp;Erste Änderungen gelten seit dem 29. Juli 2026. Die Regelungen betreffen:</p><ul style="margin-left:0px;"><li data-list-item-id="e55c8a769b80dc4b056c98e355dc1d7f2">Einführung des Nullemissionsstandards für Neubauten</li><li data-list-item-id="ef4c57229605d9a63913fee66325c3e5d">Neue Vorgaben für Nichtwohngebäude</li><li data-list-item-id="e624d6b9e0e0c9fe037ddcef56c498900">Regelungen zu Solarenergie und Gebäudetechnik</li><li data-list-item-id="ea81eb31d641ecc6963c4c3c78f1f4580">Regelungen zum Energieausweis</li><li data-list-item-id="eedb8ee984e58db5ebadf10556466e87e">Einführung von Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen auf Basis von Ökobilanzierungen</li></ul><p>Erster Überblick zu den Neuerungen:</p>
<h4><span class="h-light-color">Regeln für Gebäude und Heizungen</span></h4>
<p>Beim Einbau einer Heizung entfällt die Vorgabe des bisher geltenden Gebäudeenergiegesetzes, mindestens 65 Prozent der mit der Anlage bereitgestellten Wärme mit erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme aus erneuerbare Energien zu erzeugen. <strong>Eigentümer können gemäß § 42 GModG zwischen folgenden Heizungsarten wählen, wobei spezifische Anforderungen in den §§ 43 bis 47 geregelt sind:</strong></p><ul style="margin-left:0px;"><li data-list-item-id="e863105d4347b25175da82f26976eb828">Gas- und Ölheizung (k<span>limaneutrale fossile Heizstoffe ab 2045, Einhalten der “Biotreppe”, Einsatz von Biomethan oder einer raumlufttechnische Anlage mit Wärmerückgewinnung)</span></li><li data-list-item-id="e7605abcefc777df40bbd50d0d9c5a7fb">Wärmepumpe</li><li data-list-item-id="ee52b87e92d2aabe235ae74a093ecdfc3">solarthermische Anlage&nbsp;</li><li data-list-item-id="e520a56318e9068249436d1746e191f76">Biomasse-Hybridheizung&nbsp;</li><li data-list-item-id="ee2c4d7a3985d36747a22d5aa05d41fe8">Biomasse- bzw. Wasserstoffheizung</li><li data-list-item-id="ef5c9934388f00d1cb5f6aaefc9d352d6">Wärmepumpen-Hybridheizung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e552a832ed1ebfa90ed8d01aecd21b4ab">Solarthermie-Hybridheizung</li><li data-list-item-id="eb1aee87e5fff9dd6ea966d762c584ef4">hocheffiziente KWK-Anlage</li><li data-list-item-id="e53c2352b2c977cb53c400ebcbfe7ac7b">Stromdirektheizung</li><li data-list-item-id="e2279005e6ec8a00ade2a91e71c6e040f">Fernwärmeanschluss</li><li data-list-item-id="ec12e87f14a6af82e3b407aa02d241e8c">andere innovative Heizungslösungen</li></ul><p>Bei neu eingebauten Gas-, Heizöl- oder Flüssiggasheizungen ist die sogenannte <strong>“Bio-Treppe” </strong>zu beachten. Danach muss die bereitgestellte Wärme zunehmend aus gesetzlich zugelassenen klimafreundlicheren Brennstoffen (z. B. Biomethan, Bioöl, biogenes Flüssiggas, bestimmte Arten von Wasserstoff) stammen:</p><ul><li data-list-item-id="e9464d26cf9afb3e852d41f70e5bd34be">ab <strong>2029</strong>: mindestens <strong>10 Prozent</strong></li><li data-list-item-id="eaaee554d33ef76ff1c16dcc0f4c51898">ab <strong>2030</strong>: mindestens <strong>15 Prozent</strong></li><li data-list-item-id="e15b76c59cd78a80be247677519055e8e">ab <strong>2035</strong>: mindestens <strong>30 Prozent</strong></li><li data-list-item-id="e87ebb22ff6f4e310dc7a65b296e7edb9">ab <strong>2040</strong>: mindestens <strong>60 Prozent</strong></li></ul><p>Diese Pflicht kann nach § 43 auch durch anteilige Nutzung einer solarthermischen Anlage oder einer raumluftthermischen Anlage mit Wärmerückgewinnung nachgekommen werden. Die Bundesregierung ist verpflichtet, bis 1. Dezember 2026 eine Grüngas- und Grünheizölquote, die bis 2045 auf 100 Prozent steigt, für Inverkehrbringer vorzulegen. Unternehmen und Immobilieneigentümer sollten nicht nur die Investitionskosten der Heizungsanlage betrachten, sondern auch die langfristige Verfügbarkeit, die CO<sup>2</sup>-Bepreisung sowie die Verfügbarkeit und Preisentwicklung von biogenen Brennstoffen und Wasserstoff, die Netzverfügbarkeit und die Entwicklung der Netzkosten, Installations- und Wartungskosten, technische Eignung und Alternativen sowie die verbleibende Nutzungsdauer des Gebäudes. Außerdem sind mögliche Nachweispflichten einzuplanen.</p>
<h4><span class="h-light-color">Anforderungen an Nichtwohngebäude</span></h4>
<p>Für bestehende Nichtwohngebäude führt <strong>§ 40 GModG</strong> schrittweise Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz ein. Herangezogen wird als Maßstab der Jahres-Primärenergiebedarf eines vergleichbaren Referenzgebäudes, der ab folgenden Zeitpunkten nicht um die entsprechenden Faktoren überschritten werden darf:</p><ul><li data-list-item-id="e63c4d40932c1c24c01614b4380fdeda8">ab <strong>1. Januar 2030</strong>: höchstens das <strong>3,5-Fache</strong> des Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes</li><li data-list-item-id="e9932a3a6ee7961177273824014154ef6">ab <strong>1. Januar 2033</strong>: höchstens das <strong>2,95-Fache</strong> des Referenzwertes</li></ul><p>Betroffen sind damit vor allem energetisch besonders schlechte Nichtwohngebäude. Das Gesetz schreibt keine bestimmte Sanierungsmaßnahme vor. Eigentümer können grundsätzlich selbst entscheiden, wie sie den erforderlichen Standard erreichen, beispielsweise durch eine effizientere Anlagentechnik, Gebäudeautomation, einen Heizungswechsel, Maßnahmen an der Gebäudehülle oder die Nutzung erneuerbarer Energien.</p>
<p>Die Anforderungen gelten unter anderem als erfüllt, wenn das Nichtwohngebäude nach dem 31. Dezember 2025 errichtet wurde oder vorher errichtet, aber durch Anpassungsmaßnahmen mindestens auf das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung vom 16. August 1994 gebracht worden ist. Gleiches gilt bei einer überwiegenden Versorgung mittels Wärmepumpe oder Biomasse sowie bei Fernwärme.</p>
<p>Ausnahmen bestehen, wenn die Einhaltung des Schwellenwerts technisch unmöglich oder wirtschaftlich unzumutbar ist oder anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften widerspricht. Auch bestimmte Baudenkmäler, kleine freistehende Nichtwohngebäude und Industrieanlagen, Werkstätten oder landwirtschaftliche Nutzgebäude mit niedrigem Energiebedarf können ausgenommen werden.</p>
<h4><span class="h-light-color">Solarpflichten ab 2027</span></h4>
<p>Mit § 106 GModG werden <strong>bundesweite Vorgaben für Solarenergieanlagen</strong> schrittweise eingeführt bzw. ausgeweitet. Neubauten sind so zu konzipieren, dass Solarpotenziale kosteneffizient genutzt werden können. <strong>Die Länder können darüber hinausgehende Regeln festlegen.</strong> Unternehmen müssen daher zusätzlich die Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes beachten. Solarpflichten bestehen für folgende Gebäudenutzungen und Flächen ab:</p><ul><li data-list-item-id="e43a2eaa87b5b8965928d7b11b5c6da29"><strong>1. Januar 2027:</strong> &nbsp;neue Nichtwohngebäude mit mehr als 250 Quadratmetern Nutzfläche</li><li data-list-item-id="e9b9d587699c5d8d07ad794a649e0be1d"><strong>1. Januar 2028: </strong>bestehende öffentliche Nichtwohngebäude mit mehr als 2000 Quadratmetern Nutzfläche; bestehende Nichtwohngebäude mit mehr als 500 Quadratmetern Nutzfläche, falls Maßnahmen an Außenbauteilen gemäß § 36 erfolgen, die mind. 10 Prozent der gesamten Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe des Gebäudes umfassen und eine energetische Bewertung gemäß § 38 durchgeführt wurde.</li><li data-list-item-id="ea37bb711cf5b897ef846b96a5de10da6"><strong>1. Januar 2029:</strong> bestehende Nichtwohngebäude mit mehr als 750 Quadratmeter Nutzfläche</li><li data-list-item-id="ea98a0daffc09964ea7cc76c04688b908"><strong>1. Januar 2030:</strong> neue überdachte Parkplätze, die physisch an ein Gebäude angrenzen; neue Wohngebäude</li><li data-list-item-id="e9178d0f59ce801e329abdf2fb2a12686"><strong>1. Januar 2031: </strong>bei bestehenden öffentlichen Nichtwohngebäuden mit einer Nutzfläche von mehr als 250 Quadratmetern</li></ul><p>Ausnahmen können bestehen, wenn eine Solarenergieanlage technisch nicht möglich, funktional nicht realisierbar oder wirtschaftlich unzumutbar ist oder anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften widerspricht oder wenn für bestehende Nichtwohngebäude Renovierungsanforderungen nach § 40 Abs. 1 zu ergreifen sind. Zusätzlich sind landesrechtliche Vorgaben zu beachten.</p>
<h4><span class="h-light-color">Nullemissionsgebäude als neuer Standard</span></h4>
<p><strong>Neue Nichtwohngebäude im Eigentum der öffentlichen Hand und in Nutzung von Behörden</strong> müssen <strong>ab 1. Januar 2028 als Nullemissionsgebäudes</strong> gebaut werden. Ab <strong>1. Januar 2030</strong> müssen grundsätzlich <strong>alle neuen Gebäude als Nullemissionsgebäude</strong> errichtet werden (<strong>§ 10a GModG</strong>). Dabei gelten die folgenden Grundanforderungen:</p><ul style="margin-left:0px;"><li data-list-item-id="e5d25deb7c21ad736f0be3edb087b62f2">Der Gesamtenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung sowie bei Nichtwohngebäuden zusätzlich für die eingebaute Beleuchtung darf dabei den jeweiligen Höchstwert der §§ 15 oder 18 nicht überschreiten.</li><li data-list-item-id="e98e46e52a0416142cbdaa8facbfb8f6d">Energieverluste beim Heizen und Kühlen durch baulichen Wärmeschutz müssen nach Maßgabe der §§ 16 oder 19 vermieden werden.</li><li data-list-item-id="eeaebb48ecd9d86a9666a5e8a099eca58">Am Gebäudestandort dürfen keine Kohlenstoffdioxidemissionen aus fossilen Brennstoffen verursacht werden.</li></ul><p>Eine Stromdirektheizung darf in ein neues Wohngebäude i. d. R. nur eingebaut werden, wenn die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz um mindestens 45 Prozent unterschritten werden.</p>
<h4><span class="h-light-color">Gebäudeautomatisierung Nichtwohngebäude</span></h4>
<p>Nach <strong>§ 56 GModG</strong> müssen Nichtwohngebäude, die eine Heizungsanlage, eine kombinierte Raumheizungs- und Lüftungsanlage, eine Klimaanlage oder einer kombinierten Klima- und Lüftungsanlage von mehr als <strong>70 Kilowatt Nennleistung</strong> besitzen, bis zum <strong>31. Dezember 2029</strong> mit einem <strong>System für die Gebäudeautomatisierung und Gebäudesteuerung sowie einer automatischen Beleuchtungssteuerung</strong> &nbsp;ausgestattet werden, es sei denn, die Ausrüstung ist technisch nicht möglich oder wirtschaftlich unzumutbar.</p>
<p>&nbsp;Das System soll Energieverbräuche überwachen, dokumentieren und analysieren sowie Effizienzverluste erkennen. Unternehmen sollten prüfen, ob bestehende Energie- oder Gebäudemanagementsysteme diese Anforderungen bereits erfüllen oder erweitert werden müssen.</p>
<p><strong>Betreiberpflichten</strong> gibt es hinsichtlich der Prüfung und Optimierung von bestimmten Heizungsanlagen sowie von Klima- und Lüftungsanlagen gemäß §§ 60a, 61a, 74, 75 und 76 sowohl bei relevanten Wohn- und Nichtwohngebäuden.</p>
<h4><span class="h-light-color">Energieausweis und Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen</span></h4>
<p>Das GModG fasst Regelungen zum <strong>Energieausweis </strong>neu (§§ 79 bis 88c). Der Energieausweis muss künftig digital in einem maschinenlesbaren Format und auf Verlangen des Bauherrn oder des Eigentümers auch in Papierform ausgestellt werden. Neben gleichbleibenden Angaben, z. B. zu Registriernummer, Art, Typ und Anschrift des Gebäudes, enthält der Energieausweis nach § 85 GModG zahlreiche neue bzw. geänderte Mindestangaben.</p>
<p>Erstmals wird die Ermittlung der Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen im Rahmen einer Ökobilanz nach den Bilanzierungsregeln des Anhangs A der DIN SPEC 91606: 2026-07 gefordert (§ 7 Abs. 5). Als Datengrundlage kann die nationale Referenzdatenbank des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen verwendet werden.</p>
<p>Damit werden neben dem Gebäudebetrieb auch Emissionen aus Herstellung, Errichtung, Austausch von Bauteilen und Rückbau berücksichtigt. Die Berichterstattung durch einer fachkundige Person ist erforderlich:</p><ul><li data-list-item-id="ee11d0df7672598b2c9af6b8ae54af1c9">ab <strong>1. Januar 2028</strong> für neu zu errichtenden Gebäude mit einer Nutzfläche von mehr &nbsp;mehr als <strong>1.000 Quadratmetern </strong>und&nbsp;</li><li data-list-item-id="e15b8604479d19d106f73533d1ed77e1d">ab <strong>1. Januar 2030</strong> für alle neu zu errichtenden Gebäude.</li></ul><p>Bei der Ermittlung muss gemäß § 88b die Summe der gebäudebezogenen sowie betriebs- und nutzungsbedingten <strong>Treibhausgasemissionen</strong>, die <strong>über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes</strong> entstehen, betrachtet werden:</p>
<p><strong>Lebenszyklusphase A: Herstellung- und Errichtung</strong></p><ul style="margin-left:0px;"><li data-list-item-id="e06ac8388facfe8c438e6155157ae1189">Herstellung von Bauprodukten</li><li data-list-item-id="e1711e34a28b14f67a6501e8785cc60ff">Transport von Bauprodukten</li><li data-list-item-id="e2c75cf3c60b5ff5a6c6a8dd169ce1413">Tätigkeiten auf der Baustelle</li></ul><p><strong>Lebenszyklusphase B: Nutzung</strong></p><ul style="margin-left:0px;"><li data-list-item-id="e221e465581af57cbe14898aa1a4ccf70">dem Energieaufwand im Gebäude,</li><li data-list-item-id="e27d9f61a2b25ac1bc9a2b8ccf39370f8">dem Ersatz von Bauprodukten</li></ul><p><strong>Lebenszyklusphase B: Entsorgung</strong></p><ul style="margin-left:0px;"><li data-list-item-id="e5d52c0578da5fc0331f8e0e9e7bd4b7f">dem Rückbau,</li><li data-list-item-id="ef27ad0e0a08db1a3538c0d148d35500f">dem Transport und</li><li data-list-item-id="e7f8c764075eacca59eb2990ec6ee8b6e">der Bewirtschaftung von ausgebauten Komponenten und Materialien und ihrer Wiederverwendung, ihrem Recycling, ihrer thermischen Verwertung und ihrer endgültigen Entsorgung</li></ul><p class="h-box">Den Gesetzestext zum Gebäudemodernisierungsgesetz finden Sie <a href="https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/VO.html" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>. Weitere Informationen finden Sie im <a href="https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/Home/footer/Impressum/impressum_node.html" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>GModG-Info-Portal</strong> &nbsp;</a>des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und dem <a href="https://www.gebaeudeforum.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Gebäudeforum &nbsp;</a>der DENA.</p>
<p><i>Quelle (GModG; Stand 10.08.2026)</i></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7514</guid>
						<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 09:52:20 +0200</pubDate>
						<title>Rechtssicherheit bei Honorarlehrkräften: Neue Zustimmungserklärungen für das Jahr 2027 notwendig</title>
						<link>/artikel/rechtssicherheit-bei-honorarlehrkraeften-neue-zustimmungserklaerungen-fuer-das-jahr-2027-notwendig/</link>
						<description>Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) informiert über eine wichtige Änderung bei der rechtlichen Absicherung von Honorarlehrkräften. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem sogenannten „Herrenberg-Urteil“ des Bundessozialgerichts stehen Bildungseinrichtungen unter verschärfter Beobachtung bezüglich der <strong>Problematik der Scheinselbstständigkeit</strong>. Viele Honorarverträge mit Dozenten und Lehrkräften werden bei Prüfungen nachträglich als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eingestuft, was existenzbedrohende Beitragsnachforderungen nach sich ziehen kann.</p>
<p>Um betroffenen Unternehmen Zeit für die Anpassung ihrer Geschäftsmodelle zu geben, hat der Gesetzgeber mit <strong>§ 127 SGB IV</strong> eine befristete Übergangsregelung geschaffen. Nun gibt es eine wichtige bürokratische Neuerung: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) stellte auf Bitte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund klar, dass erteilte Zustimmungserklärungen für das Jahr 2027 nicht automatisch fortgelten.</p>
<h3 class="h-h4" style="margin-left:0cm;"><span><strong>Wie das Moratorium nach § 127 SGB IV wirkt</strong></span></h3>
<p>Der Paragraf fängt das Risiko der Scheinselbstständigkeit im Bildungssektor temporär auf. Stellt ein Rentenversicherungsträger fest, dass eigentlich eine abhängige Beschäftigung vorliegt, tritt die Versicherungspflicht dennoch erst nach Ablauf der Übergangsfrist ein. Dies gilt allerdings nur unter zwei strikten Voraussetzungen:</p><ol><li style="margin-left:0cm;" data-list-item-id="e907e5be8c95fde4b57da1ca35bd03b99"><span>Die Vertragsparteien sind bei Vertragsschluss übereinstimmend von einer <strong>selbstständigen Tätigkeit</strong> ausgegangen.</span></li><li style="margin-left:0cm;" data-list-item-id="edd447b77c383f1c5f32a5191894f1a1e"><span>Die Lehrkraft <strong>stimmt der Übergangsregelung ausdrücklich zu</strong>.</span></li></ol><h3 class="h-h4" style="margin-left:0cm;"><span><strong>Handlungsbedarf für IHK-Mitgliedsunternehmen</strong></span></h3>
<p>Bisher eingeholte Zustimmungserklärungen, die für den Zeitraum vom <strong>01.03.2025 bis zum 31.12.2026</strong> ausgestellt wurden, verlieren zum Jahresende 2026 ihre Wirkung.</p>
<p>Wer von der gesetzlichen Verlängerung der Übergangsregelung (<strong>01.01.2027 bis 31.12.2027</strong>) profitieren und das Risiko von Beitragsnachforderungen ausschließen möchte, muss für diesen Zeitraum <strong>zwingend neue Zustimmungserklärungen</strong> der Lehrkräfte einholen. Ohne diese neuen Dokumente greift die Schutzwirkung des § 127 SGB IV für das Jahr 2027 nicht.</p>
<h3 class="h-h4" style="margin-left:0cm;"><span><strong>Was jetzt zu tun ist:</strong></span></h3><ul><li style="margin-left:0cm;" data-list-item-id="e3e9da681cd102395717066ab1904563b"><span><strong>Vertragsprüfung:</strong> Erfassen Sie alle Honorarverträge, die über den 31.12.2026 hinauslaufen oder im Jahr 2027 neu geschlossen werden.</span></li><li style="margin-left:0cm;" data-list-item-id="eca097caa1199a8402785045aa52ce4ae"><span><strong>Zustimmung einholen:</strong> Nutzen Sie rechtzeitig neue, schriftliche oder elektronische Zustimmungserklärungen speziell für den Verlängerungszeitraum 2027.</span></li><li style="margin-left:0cm;" data-list-item-id="ec414bc994dc914c8930e67e9068be1b8"><span><strong>Dokumentation:</strong> Archivieren Sie die Erklärungen sorgfältig in den Entgeltunterlagen, da eine Zustimmung nach einem bereits erlassenen Prüfbescheid rechtlich wirkungslos ist.</span></li></ul><h3 class="h-h4" style="margin-left:0cm;"><span><strong>Offizielle Leitfäden der DRV</strong></span></h3>
<p>Für die rechtssichere Ausgestaltung von Vertragsverhältnissen und zur Vermeidung von Scheinselbstständigkeit hat die Deutsche Rentenversicherung eine <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Home/Herrenberg-Urteil/herrenberg-rechte-und-pflichten-lehrkraefte.html" target="_blank" title="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Home/Herrenberg-Urteil/herrenberg-rechte-und-pflichten-lehrkraefte.html" rel="noreferrer"><u>Informationsplattform</u></a> bereitgestellt. Dort erhalten Mitgliedsunternehmen Zugriff auf aktuelle Kriterien, Formulare und Praxisbeispiele.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7512</guid>
						<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 09:09:33 +0200</pubDate>
						<title>Phishing-Mails – Bitte seien Sie sorgsam im digitalen Verkehr</title>
						<link>/artikel/phishing-mails-bitte-seien-sie-sorgsam-im-digitalen-verkehr/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit werden wieder zahlreiche betrügerische E-Mails versendet, die darauf abzielen, sensible Daten von Unternehmen abzugreifen. Dabei treten die Nachrichten in den unterschiedlichsten Formen auf, beispielsweise als gefälschte Rechnungen, vermeintliche Gerichtsurteile oder angebliche Mitteilungen von Behörden. Teilweise erwecken die Absender sogar den Eindruck, im Namen von Industrie- und Handelskammern zu handeln.</p>
<p>Gerade in der heutigen digitalen Zeit ist es wichtig, für diese Gefahren sensibilisiert zu sein. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann ausreichen, damit vertrauliche Daten in die Hände von Betrügern gelangen und missbräuchlich verwendet werden. Ihre sensiblen Daten werden dann unwiderruflich im Internet weitergegeben / verkauft.</p>
<p>Bitte beachten Sie folgende Punkte:</p><ol><li data-list-item-id="e24fb786891d256cc0d7440cae3a7bd79"><p><i><span class="h-light-color"><strong>Lassen Sie sich nicht täuschen</strong>:</span></i><span class="h-light-color"> </span>Die angezeigten Absender entsprechen häufig nicht der Realität z.B. (von: IHK). Achten Sie hier auf die genaue E-Mail-Adresse, um Rückschlüsse auf den Absender ziehen zu können (insbesondere die Domain).</p><p>Betrügerische E-Mails verwenden oft allgemeine Bezeichnungen ohne spezifische Ortsangabe oder konkrete Ansprechpartner. Falls doch, entsprechen diese in den meisten Fällen nicht der Realität und können mit einfachen Mitteln nachgeprüft werden.</p></li><li data-list-item-id="e99c08d249cb969590fe30a822b390811"><i><span class="h-light-color"><strong>Überprüfen Sie die Zeiten der Absendung:</strong></span></i><span class="h-light-color"><strong> </strong></span>Phishing-Mails werden häufig zu Unzeiten bzw. außerhalb der üblichen Geschäftszeiten versendet (an Wochenenden und / oder mitten in der Nacht.)</li><li data-list-item-id="e9e8b8e476ed44f29f42ff12cd945a254"><i><span class="h-light-color"><strong>Seien Sie besonders achtsam bei Ihren E-Mails</strong>:</span></i><span class="h-light-color"> </span>Öffnen Sie keine verdächtigen E-Mails, klicken Sie auf keine Links und laden Sie keine externen Inhalte herunter. Seien Sie besonders vorsichtig bei E-Mails mit unbekannten Anhängen.</li><li data-list-item-id="e2f2b966e4bd5dd9811301b1366d2e11a"><p><i><span class="h-light-color"><strong>Übermitteln Sie keine persönlichen Daten</strong>:</span></i> Ignorieren und löschen Sie verdächtige E-Mails sofort und geben Sie niemals persönliche oder vertrauliche Informationen preis (wie z.B. Angaben zu Kreditkarten).</p><p>&nbsp;</p></li></ol><p class="h-text-center h-highlight-red"><strong>Bleiben Sie wachsam und schützen Sie Ihre Daten vor Betrug!</strong></p>
<p class="h-text-center h-highlight-red">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7504</guid>
						<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:44:35 +0200</pubDate>
						<title>Neue Phishing-Masche per Telefon: Betrüger fordern persönliche Daten zur vermeintlichen Legitimation</title>
						<link>/artikel/neue-phishing-masche-per-telefon-betrueger-fordern-persoenliche-daten-zur-vermeintlichen-legitimation/</link>
						<description>Nach wie vor missbrauchen Betrüger die IHK-Organisation als Deckmantel für Phishing-Attacken – zuletzt im Zusammenhang mit gewerberechtlichen Erlaubnissen mittels einer Mail, die zuvor telefonisch angekündigt wird. Im Folgenden erfahren Sie mehr dazu und wie Unternehmen sich schützen können.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt Unternehmen vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Kriminelle gezielt die Namen der Industrie- und Handelskammern missbrauchen. Betroffen sind insbesondere Inhaber gewerberechtlicher Erlaubnisse, beispielsweise im Bereich der Versicherungsvermittlung.&nbsp;</p>
<p>Nach aktuellen Meldungen kontaktieren Betrüger Unternehmen zunächst telefonisch und geben sich als Mitarbeitende einer IHK aus. Im Gespräch behaupten sie, für die angeblich erforderliche „erneute Legitimation“ eines Eintrags in einem Register, etwa dem Versicherungsvermittlerregister, persönliche Daten zu benötigen. Anschließend erhalten die Betroffenen eine professionell gestaltete E-Mail mit dem Betreff „Legitimation“, in der die Übersendung einer Ausweiskopie oder eines Ausweisfotos gefordert wird. Die verwendeten E-Mail-Adressen wirken auf den ersten Blick seriös und folgen häufig einer Struktur wie „legitimation@…ihk.info“.&nbsp;</p>
<p>Die IHK zu Leipzig weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei um einen Phishing-Versuch handelt. Unternehmen sollten keine Ausweisdokumente oder andere persönliche Daten an die in solchen Nachrichten genannten Kontaktadressen senden.&nbsp;</p>
<p>Wer eine entsprechende Anfrage erhält, sollte sich direkt an seine IHK oder die zuständige Behörde wenden, um die Echtheit der Kontaktaufnahme zu überprüfen. <strong>Wichtig:</strong><strong> </strong><strong>Nutzen</strong><strong> </strong><strong>Sie</strong><strong> </strong><strong>dabei</strong><strong> </strong><strong>ausschließlich</strong><strong> </strong><strong>die</strong><strong> </strong><strong>offiziell</strong><strong> </strong><strong>veröffentlichten</strong><strong> </strong><strong>Kontaktdaten</strong><strong> </strong><strong>und</strong><strong> </strong><strong>nicht</strong><strong> </strong><strong>die</strong><strong> </strong><strong>Angaben</strong><strong> </strong><strong>aus</strong><strong> </strong><strong>der</strong><strong> </strong><strong>verdächtigen</strong><strong> </strong><strong>E-Mail.&nbsp;</strong></p>
<p>Weitere Informationen zu aktuellen Betrugsversuchen im Namen der IHK-Organisation stellen wir Ihnen in der fortlaufend aktualisierten <a href="/phishing/">Phishing-Warnung</a> bereit.&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br>Haben Sie eine ähnliche Kontaktaufnahme erhalten oder einen Verdachtsfall festgestellt? Informieren Sie bitte die IHK zu Leipzig, damit andere Unternehmen frühzeitig gewarnt werden können.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7462</guid>
						<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 10:26:53 +0200</pubDate>
						<title>Neue Regelungen zur Geldwäscheprävention</title>
						<link>/artikel/neue-regelungen-zur-geldwaeschepraevention/</link>
						<description>Die EU hat mit der EU-AML-VO (EU Anti Money Laundering Verordnung) EU-weit einheitliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung beschlossen, die ab dem 10. Juli 2027 gelten. Das derzeit geltende deutsche Geldwäschegesetz wird damit abgelöst. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU hat mit der EU-AML-VO (EU Anti Money Laundering Verordnung) EU-weit einheitliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung beschlossen, die ab dem 10. Juli 2027 gelten. Das derzeit geltende deutsche Geldwäschegesetz wird damit abgelöst. Neu ist dann etwa eine Bargeldobergrenze, die Barzahlungen im geschäftlichen Kontext ab 10.000 Euro für alle Unternehmen EU-weit verbietet. Außerdem wird der Kreis der Verpflichteten angepasst, sodass etwa Industrieholdings, Crowdfunding-Vermittler, Hypotheken- und Verbraucherkreditvermittler sowie Investitionsmigrationsberater und &nbsp;Profifußballvereine stärker in die Pflicht genommen werden.</p>
<p>Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Aufsichtsbehörde für verschiedene Verpflichtete im Freistaat Sachsen, darunter Güterhändler, Immobilienmakler, Versicherungsvermittler, Kunstvermittler und Glücksspielanbieter, hat auf ihrer Internetseite <a href="https://www.lds.sachsen.de/geldwaesche/?ID=23862&amp;art_param=429" target="_blank" rel="noreferrer"><u>weiterführende Informationen</u></a> zum künftigen EU-Geldwäscherecht veröffentlicht.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid>news-7461</guid>
						<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 14:32:55 +0200</pubDate>
						<title>Weniger Last, mehr Tempo: IHK zu Leipzig fordert Reformen mit Wirkung</title>
						<link>/artikel/weniger-last-mehr-tempo-ihk-zu-leipzig-fordert-reformen-mit-wirkung/</link>
						<description>Neu gewähltes IHK-Präsidium legt Positionspapier vor +++ IHK-Mitgliedsunternehmen gestalten Wirtschaftspolitische Positionen 2027</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify"><strong>Leipzig, 28. Juli 2026</strong>. Die IHK zu Leipzig fordert eine Reformpolitik, die für Unternehmen endlich spürbar wird. Die Vorschläge der Rentenkommission, die beschlossene Gesundheitsreform und weitere Vorhaben der Bundesregierung setzen aus ihrer Sicht an wichtigen Punkten an. Entscheidend ist jedoch, ob sie tatsächlich Kosten begrenzen, Verfahren vereinfachen und Investitionen erleichtern.</p>
<p class="h-text-justify">Das neu gewählte Präsidium der IHK zu Leipzig hat die aktuelle Reformagenda in seiner ersten inhaltlichen Beratung der neuen Wahlperiode aus Sicht der regionalen Wirtschaft bewertet und dazu ein <a href="/infos-fuer-unternehmen/themen/politik-verwaltung/interessenvertretung/positionspapier-zur-aktuellen-reformagenda-der-bundesregierung/">Positionspapier</a> vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen stabile Arbeitskosten, weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen, bezahlbare Energie und mehr Flexibilität für Unternehmen.</p>
<p class="h-text-justify">„Unternehmen erleben Reformpolitik ganz konkret: als Rechnung, Antrag, Wartezeit oder Personalentscheidung“, sagt Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig. „Genau dort muss sich etwas verändern: Pflichten müssen tatsächlich entfallen und Genehmigungen schneller erteilt werden. Energie muss bezahlbar bleiben, Arbeit darf nicht weiter verteuert werden. Reformen müssen im Unternehmensalltag Wirkung zeigen – sonst bleiben sie politische Überschriften."</p>
<p class="h-text-justify">Zugleich warnt die IHK davor, bewährte und in der betrieblichen Praxis notwendige Instrumente infrage zu stellen. Das gilt auch für Minijobs, mit denen Unternehmen Randzeiten, saisonale Spitzen und kurzfristige Personalbedarfe abdecken können.</p>
<p class="h-text-justify">Parallel erarbeitet die IHK zu Leipzig derzeit ihre Wirtschaftspolitischen Positionen 2027. Dabei sind alle Mitgliedsunternehmen eingeladen, ihre Erfahrungen und Erwartungen einzubringen: Wo bremsen Regeln? Welche Verfahren dauern zu lange? Welche Kosten verhindern Investitionen? Die Rückmeldungen fließen in die Beratungen der IHK-Gremien ein und bilden eine wesentliche Grundlage für die Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung.</p>
<p class="h-text-justify">„Unsere Positionen müssen aus der Praxis kommen“, so Kirpal. „Deshalb wollen wir wissen, was Unternehmen konkret belastet – und was sich ändern muss. Nur so wird aus Erfahrung politische Wirkung.“</p>
<p>Zur Mitgliederbeteiligung gelangen Sie über diesen Link: <a href="https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=sarjhFEV_Uu6CEzyUbTJRsGEW9HmMNlLmByCROrWEtxUQlM3OFZGNkpHQTdOQjJCWlFWR1pCMUs4MC4u&amp;route=shorturl" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Wirtschaftspolitische Positionen 2027</strong></a><br>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Präsidium der IHK zu Leipzig in der X. Wahlperiode 2026–2031</strong></p>
<p class="h-text-justify">Präsident ist Kristian Kirpal von der KET Kirpal Energietechnik GmbH Anlagenbau &amp; Co. KG. Als Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten gehören dem Präsidium an: Jeanette Baudach von der DIPAT Vorsorgegenossenschaft e.G.; Angelika Bordt von der Quantensprung Consulting GmbH; Ulrike Brenner von der TEAM brenner Personalkonzepte GmbH; Martin Buhl-Wagner von der Leipziger Messegesellschaft mbH; Christophe Hug von der Tillia GmbH; Martin Röhrenbeck von der Papierverarbeitung Golzern GmbH; Ingo Winkler von der Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH sowie Corinne Ziege von der Nikkiso Cryotec GmbH.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7448</guid>
						<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:18:00 +0200</pubDate>
						<title>Lehrstellenangebot in der Region Leipzig geht zurück</title>
						<link>/artikel/lehrstellenangebot-in-der-region-leipzig-geht-zurueck/</link>
						<description>Jeder dritte Ausbildungsbetrieb reduziert sein Angebot</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify"><strong>Leipzig, 22. Juli 2026.</strong> Weniger Ausbildungsplätze, aber weiterhin erhebliche Besetzungsprobleme: Rund ein Drittel der Unternehmen, die sich an unserer aktuellen Umfrage zur Aus- und Weiterbildung beteiligt haben, bietet 2026 weniger Ausbildungsplätze an als bislang. Etwa die Hälfte hält ihr Angebot konstant, lediglich 12 Prozent weiten es aus. Zugleich konnten 39 Prozent der Unternehmen nicht alle angebotenen Plätze besetzen.</p>
<p class="h-text-justify">Die Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass sich die anhaltend schlechte Geschäftslage und die verhaltenen Aussichten vieler Unternehmen zunehmend auf deren Personalplanungen auswirken. Einstellungen und Investitionen werden zurückgestellt oder ganz auf Eis gelegt. Davon bleibt auch die betriebliche Ausbildung nicht unberührt.</p>
<p class="h-text-justify">Doch auch dort, wo Unternehmen ausbilden wollen, fehlen häufig passende Bewerbungen. Zugleich sieht eine große Mehrheit der Betriebe Defizite bei der Ausbildungsreife junger Menschen, insbesondere in Mathematik, im wirtschaftlichen Verständnis und im sprachlichen Ausdruck.</p>
<p class="h-text-justify">Für Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, verbinden sich mit den Ergebnissen zwei politische Aufgaben: Unternehmen wirtschaftlich zu entlasten und die Rahmenbedingungen für Ausbildung zu verbessern.</p>
<p class="h-text-justify">„Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Politik dringend Rahmenbedingungen schaffen muss, die der Wirtschaft dabei helfen, wieder Schwung aufzunehmen. Dazu gehört es, mit den auf den Weg gebrachten Sozialversicherungsreformen den Druck von den stark gestiegenen Arbeitskosten zu nehmen und diese langfristig zu stabilisieren. Zudem muss die Politik Maßnahmen ergreifen, damit Berufsausbildung für Unternehmen und junge Menschen weiter an Attraktivität gewinnt“, sagt Ziener.</p>
<p class="h-text-justify">Besonderen Handlungsbedarf sieht er bei der Bildungsfinanzierung und der Berufsschulstruktur: „Den Worten, bei Bildung nicht zu sparen, müssen auch Taten folgen. Im nächsten Sächsischen Doppelhaushalt müssen ausreichend Mittel für Verbundausbildung, überbetriebliche Lehrunterweisung und Berufsorientierung eingestellt werden. Zudem muss die in Sachsen aktuell laufende Fortschreibung der Berufsschulnetzplanung genutzt werden, um Fahrtwege für Auszubildende zu verkürzen, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten an den Ausbildungsorten vorzuhalten sowie Standortkooperationen zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen durch räumliche Nähe zu fördern.“</p>
<p class="h-text-justify">Die zusammenfassende Auswertung der Umfrage lesen Sie&nbsp;<a href="https://www.leipzig.ihk.de/artikel/ihk-onlineumfrage-zur-aus-und-weiterbildung-2026/" target="_blank">hier</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7447</guid>
						<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 08:44:39 +0200</pubDate>
						<title>IHK-Onlineumfrage zur Aus- und Weiterbildung 2026 </title>
						<link>/artikel/ihk-onlineumfrage-zur-aus-und-weiterbildung-2026/</link>
						<description>Ausbildungsbereitschaft sinkt – Unternehmen sehen sich mit Kapazitätsgrenzen, Bewerbermangel und strukturellen Herausforderungen konfrontiert.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unternehmen im Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig bilden weiterhin aus, sehen sich jedoch zunehmend mit strukturellen Einschränkungen konfrontiert. Die aktuelle IHK-Onlineumfrage zur Aus- und Weiterbildung 2026 zeigt: Neben begrenzten Ausbildungskapazitäten werden auch wirtschaftliche Faktoren als Einflussgröße genannt. vor allem aber bleibt die Passung zwischen Bewerbern und Anforderungen ein zentrales Problem.&nbsp;</p>
<p>An der Befragung beteiligten sich 133 Unternehmen im Zeitraum vom 11. Mai bis 29. Mai 2026.&nbsp;</p>
<p class="h-h2"><strong>Ausbildungsangebot geht weiter zurück</strong></p>
<p>Die Entwicklung der Ausbildungsbereitschaft ist rückläufig: Rund ein Drittel der befragten Unternehmen hat 2026 weniger Ausbildungsplätze angeboten, während etwa die Hälfte ihre Kapazitäten konstant hielt. Nur 12,3 Prozent der Betriebe konnten ihr Angebot ausweiten.&nbsp;</p>
<p>Gründe für den Rückgang sind vor allem struktureller Natur: Ausbildung erfolgt häufig nur in bestimmten Zyklen, Kapazitäten sind begrenzt oder es fehlen geeignete Bewerber. Auch wirtschaftliche Entwicklungen werden von einzelnen Unternehmen als Einflussfaktor genannt. Unternehmen weiten ihre Ausbildung insbesondere dann aus, wenn Kapazitäten vorhanden sind oder zusätzlicher Fachkräftebedarf besteht.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Bewerbermangel bleibt zentrales Problem</strong></p>
<p>Positiv hervorzuheben ist eine leichte Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt: Der Anteil unbesetzter Ausbildungsplätze ist gesunken. 2026 konnten 39 Prozent der Unternehmen nicht alle angebotenen Plätze besetzen.</p>
<p>Hauptgrund bleibt jedoch weiterhin der Mangel an passenden Bewerbungen. Auch wenn sich die Situation im Vergleich zu den Vorjahren verbessert hat, fehlen vielen Unternehmen weiterhin geeignete Kandidaten. Zugleich spielen weitere Faktoren eine Rolle – etwa Vertragslösungen in der Probezeit oder logistische Hindernisse beim Zustandekommen von Ausbildungsverhältnissen.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Hohe Anforderungen – Defizite in der Ausbildungsreife</strong></p>
<p>Die Unternehmen bewerten die Ausbildungsreife junger Menschen weiterhin kritisch: Eine große Mehrheit der Betriebe stellt Defizite fest. Besonders häufig werden Schwächen in grundlegenden Kompetenzen wie Mathematik, wirtschaftlichem Verständnis und sprachlichem Ausdruck genannt. Auch Aspekte wie Belastbarkeit, Motivation und Leistungsbereitschaft werden häufig als herausfordernd bewertet.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund wünschen sich Unternehmen insbesondere mehr externe Unterstützung und zusätzliche Ressourcen bei der Ausbildung von Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf.</p>
<p class="h-h3"><strong>Zunehmendes Interesse an internationalen Auszubildenden – aber hohe Hürden</strong></p>
<p>Ein wachsender Anteil der Unternehmen sieht in Auszubildenden aus Drittstaaten eine Chance zur Fachkräftesicherung: 25 Prozent haben bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt, weitere Betriebe zeigen Interesse an einer zukünftigen Ausbildung internationaler Bewerber.&nbsp;</p>
<p>Dem stehen jedoch weiterhin erhebliche Herausforderungen gegenüber. Insbesondere bürokratische Hürden, Sprachbarrieren und fehlender bezahlbarer Wohnraum erschweren die Integration internationaler Auszubildender.</p>
<p class="h-h3"><strong>Wohnraum wird zum Standortfaktor</strong></p>
<p>Die Verfügbarkeit von Wohnraum entwickelt sich zu einem entscheidenden Faktor für die Ausbildung. Unternehmen sehen vor allem Handlungsbedarf bei finanziellen Unterstützungsinstrumenten, Vermittlungsangeboten sowie bei besseren Rahmenbedingungen für den Bau von Azubiwohnraum.</p>
<p class="h-h3"><strong>Uneinheitliche Nutzung von KI in der Ausbildung</strong></p>
<p>Die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz wird von den Betrieben unterschiedlich bewertet: Während ein Teil der Unternehmen großes Potenzial sieht, misst ein anderer Teil KI bislang nur geringe Bedeutung bei.&nbsp;</p>
<p>Eingesetzt wird KI aktuell vor allem im Bereich Lehren, Lernen und Prüfungsvorbereitung sowie in begrenztem Umfang zur Gewinnung von Bewerbern.</p>
<p class="h-h3"><strong>Struktur im Wandel</strong></p>
<p>Die Auswertung zeigt strukturelle Verschiebungen: Kleinere Ausbildungsbetriebe gewinnen weiter an Bedeutung, während größere Ausbildungsstrukturen zurückgehen. Gleichzeitig verschiebt sich das Ausbildungsgeschehen deutlich in Richtung kaufmännischer Berufe.&nbsp;</p>
<p>Auch die wirtschaftliche Lage wirkt sich auf das Ausbildungsengagement aus: Ein Großteil der Unternehmen bewertet die aktuelle Situation als gut oder befriedigend und blickt mit gemischten Erwartungen auf die zukünftige Entwicklung.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die IHK-Onlineumfrage zur Aus- und Weiterbildung 2026 wurde unter 1645 aktiven Ausbildungsunternehmen im Kammerbezirk Leipzig durchgeführt. 133 Unternehmen beteiligten sich an der Befragung.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: <a href="https://www.pexels.com/de-de/@daniel-smyth-83914874/" target="_blank" rel="noreferrer">Daniel Smyth</a>/pexels.com</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7429</guid>
						<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:14:03 +0200</pubDate>
						<title>IHK-Umfrage: Auszubildende setzen auf Praxis, Perspektiven und gute Erreichbarkeit</title>
						<link>/artikel/ihk-umfrage-auszubildende-setzen-auf-praxis-perspektiven-und-gute-erreichbarkeit/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify"><strong>Leipzig, 10. Juli 2026</strong>. Die Auswertung der diesjährigen Befragung von 307 Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr (2025/2026) der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig gibt spannende Einblicke in die Sichtweisen und Lebenswelten junger Menschen in der Ausbildung. Besonders erfreulich ist dabei die gute Gesamtbewertung der Ausbildung und Lehrbetriebe. Insgesamt 86 Prozent der Auszubildenden in IHK-Berufen würden die Ausbildung in ihrem Unternehmen weiterempfehlen.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Besonders wichtig bleibt für junge Menschen der direkte Bezug zur Praxis: Rund 93 Prozent der Befragten gaben an, dass praktische Tätigkeiten essenziell für die Entscheidung zu einer Ausbildung sind. 83 Prozent nannten den unmittelbaren Einstieg in den Berufsalltag als wichtigen Grund. „Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass junge Menschen bei der Wahl ihres Ausbildungsbetriebes genau auf Perspektiven und Rahmenbedingungen achten. Besonders überzeugend wirken Unternehmen, wenn sie attraktive Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten, ein wertschätzendes Betriebsklima sowie eine qualitativ hochwertige Ausbildung bieten. Zunehmend gewinnt auch das Unternehmensimage für die Jugendlichen an Bedeutung“, so Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig.</p>
<p class="h-text-justify">Sowohl bei der Berufsorientierung als auch bei der Berufswahl und der Entscheidung für den Ausbildungsbetrieb werden das persönliche Umfeld sowie praktische Erfahrungen zunehmend wichtiger.</p>
<p class="h-text-justify">Auch beim Bewerbungsprozess zeigt sich weiterhin ein ausbildungsfreundlicher Markt: 30 Prozent der Jugendlichen erhielten bereits mit nur einer Bewerbung eine Zusage für den Ausbildungsplatz. Rund 61 Prozent der Befragten bekamen innerhalb eines Monats eine positive Rückmeldung der Unternehmen.</p>
<h3 class="h-text-justify"><span><strong>Ungelernte Beschäftigung und KI im Aufwind</strong></span></h3>
<p class="h-text-justify">Die Umfrage liefert erstmals Daten zu Beschäftigungsverhältnissen vor der Ausbildungsaufnahme und zeigt dabei auf, dass der Übergang von Schule in den Beruf von vielen Rahmenbedingungen und Faktoren in der Berufsorientierung abhängig ist. 29 Prozent der Befragten haben vor der Ausbildung ungelernt gearbeitet. Von den ungelernt tätigen Jugendlichen führten 70 Prozent die Tätigkeit länger als sechs Monate aus.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Künstliche Intelligenz (KI) ist inzwischen Teil des Ausbildungsalltags, wie die neu aufgenommenen Fragen der Umfrage zeigen. Rund 60 Prozent der Auszubildenden nutzen KI-Anwendungen in ihrer Freizeit. 52 Prozent arbeiten in der Berufsschule mit Künstlicher Intelligenz; in der betrieblichen Ausbildung sind es 25 Prozent.</p>
<h3 class="h-text-justify"><span><strong>Erreichbarkeit von Berufsschulen und Ausbildungsstätten oft problematisch</strong></span></h3>
<p class="h-text-justify">Die Umfrageergebnisse verdeutlichen außerdem, dass Mobilität und Erreichbarkeit von Berufsschulen sowie Ausbildungsunternehmen weiterhin wichtige Themen in der Ausbildung sind. Rund ein Drittel der Jugendlichen benötigt zwischen 60 und 120 Minuten für den Weg zur Berufsschule. Gleichzeitig gaben 40 Prozent der Befragten an, bereits ein Ausbildungsangebot aufgrund zu großer Entfernung oder schlechter Verkehrsanbindung abgelehnt zu haben.</p>
<p><i><strong>Detaillierte Ergebnisse und Zahlen der Umfrage finden Sie </strong></i><a href="https://www.leipzig.ihk.de/artikel/ihk-umfrage-unter-auszubildenden-im-1-ausbildungsjahr-2025-2026/" target="_blank"><i><strong>hier</strong></i></a><i><strong>.</strong></i></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7428</guid>
						<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 14:48:00 +0200</pubDate>
						<title>IHK-Umfrage unter Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr 2025/2026</title>
						<link>/artikel/ihk-umfrage-unter-auszubildenden-im-1-ausbildungsjahr-2025-2026/</link>
						<description>Ergebnisse und Zahlen der IHK-Umfrage unter Auszubildenden für die Stadt Leipzig, den Landkreis Leipzig und den Landkreis Nordsachsen im Überblick.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<ol><li data-list-item-id="e1f85ddab24bde965b6d0db88cbd88b10"><p class="h-text-justify"><span>Rund 78 Prozent der Auszubildenden gaben an, ihren Wunschberuf zu erlernen, was einem Minus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 85 Prozent der Befragten handelt es sich um die erste Ausbildung. Etwa 9 Prozent der Jugendlichen haben bereits zuvor eine Ausbildung abgebrochen.</span></p></li><li data-list-item-id="e3078e214e047fba58fd4264b1bdb9552"><p class="h-text-justify"><span>Das persönliche Umfeld (Eltern, Freunde, Verwandte und Bekannte) mit 48 Prozent und praktische Erfahrungen mit 56 Prozent bleiben die wichtigsten Instrumente der Berufsorientierung. Während praktische Erfahrungen wie Praktika, Ferienjobs und Betriebsbesichtigungen im Vergleich zum Vorjahr um fast 10 Prozentpunkte zurückgingen, gewann das persönliche Umfeld deutlich an Bedeutung und wurde neu als wichtiger Einflussfaktor hervorgehoben. Zugleich hat die wahrgenommene Unterstützung der Auszubildenden durch Lehrkräfte um sechs Prozent zugenommen.</span></p></li><li data-list-item-id="e87c34bda43f03c3ff8f3734b29c8f4e5"><p class="h-text-justify"><span>Die meisten Jugendlichen schätzen an einer Ausbildung den hohen Praxisbezug sowie sichere Zukunftsaussichten. Rund 93 Prozent bewerteten den Bezug zur Praxis als wichtig oder eher wichtig. Ebenso erhoffen sich rund 91 Prozent gute Übernahme- und Karrierechancen nach der Ausbildung. Für etwa 93 Prozent der Befragten war außerdem entscheidend, dass die beruflichen Aufgaben den eigenen Interessen entsprechen.</span></p></li><li data-list-item-id="e6ffd0717c3b417266689af6fec9fc910"><p class="h-text-justify"><span>Auf ihren Ausbildungsbetrieb wurden die meisten Jugendlichen weiterhin über ihr persönliches Umfeld aufmerksam (48 Prozent). Gleichzeitig gingen die Internetseiten der Betriebe als Informationsquelle im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 Prozentpunkte zurück, während Onlinebörsen und schulische Angebote an Bedeutung gewannen. Praktika, Ferienarbeit und Betriebsbesuche spielten für 19 Prozent der Befragten eine wichtige Rolle.</span></p></li><li data-list-item-id="ef4372bdc5246e2d88c6a80a1e43b19d3"><p class="h-text-justify"><span>Die Umfrage liefert erstmals Daten zu Beschäftigungsverhältnissen vor der Ausbildungsaufnahme und zeigt dabei auf, dass 29 Prozent der Befragten vor der Ausbildung ungelernt gearbeitet haben. Davon übten 70 Prozent die Tätigkeiten sechs Monate&nbsp;oder länger aus. 24 Prozent gaben sogar an, vor ihrer Ausbildung in Vollzeit gearbeitet zu haben; in Teilzeit waren es 32 Prozent. Als Gründe wurden Zeitüberbrückung (23 Prozent), Unsicherheiten bei der Berufswahl (24 Prozent), persönliche Gründe (19 Prozent) und Sonstiges (23 Prozent) genannt.&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="ec7d77a18dec1e99560bb118dfaa101c1"><p class="h-text-justify"><span>Viele Jugendliche bewerben sich weiterhin frühzeitig auf Ausbildungsplätze. Der Anteil früher Bewerbungen blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Rund 66 Prozent der Befragten verschickten ihre Bewerbung bereits bis März 2025 für eine im Sommer beginnende Ausbildung. Gleichzeitig erhielten etwa 61 Prozent innerhalb eines Monats eine Rückmeldung durch das Unternehmen.</span></p></li><li data-list-item-id="ed822a7a7e45dd9347bb8c63ce332a52a"><p class="h-text-justify"><span>Der aktuelle Ausbildungsmarkt kommt vielen Jugendlichen zugute. Mit nur einer Bewerbung erhielten rund 30 Prozent der Befragten bereits eine Zusage. Weitere 36 Prozent benötigten&nbsp;zwei bis fünf Bewerbungen. Um einen Ausbildungsplatz zu erhalten, mussten 13 Prozent der Teilnehmenden mehr als 15 Bewerbungen versenden.&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="edd3938822c45d267c307f22a160a7af3"><p class="h-text-justify"><span>Mobilität bleibt ein wichtiges Thema in der Ausbildung. Der Anteil der Auszubildenden, die aufgrund zu großer Entfernungen oder schlechter Erreichbarkeit der Ausbildungsstätten ein Ausbildungsplatzangebot ablehnten, beträgt 40 Prozent. Rund 15 Prozent der Auszubildenden sind für ihre Ausbildung umgezogen. Etwa 18 Prozent nutzen einen Wohnheimplatz oder eine Wohnung am Berufsschulstandort.&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="e138e2f358093f06de4f4136c7a1711f5"><p class="h-text-justify"><span>Die Wegezeiten unterscheiden sich deutlich zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Während rund 81 Prozent der Auszubildenden ihren Ausbildungsbetrieb innerhalb von maximal 60 Minuten erreichen, benötigen rund 61 Prozent maximal eine Stunde bis zur Berufsschule. Der Anteil derjenigen, die 90-120 Minuten benötigen, ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Öffentliche Verkehrsmittel spielen insbesondere für den Weg zur Berufsschule (80 Prozent) und zum Ausbildungsunternehmen (62 Prozent) weiterhin eine zentrale Rolle.&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="e4e4bc68ed7a9ea3cb2de2945022fab3e"><p class="h-text-justify"><span>Unterrichtsausfall bleibt für viele Jugendliche ein Thema. Allerdings ging der Anteil der häufig von Unterrichtsausfall betroffenen Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr signifikant zurück. Waren es im letzten Jahr noch 25 Prozent, gaben in diesem Jahr nur noch 10 Prozent der Befragten an, oft oder sehr oft von Unterrichtsausfall betroffen zu sein.&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="e5c99522412ec5e26be1fd4de943a6215"><p class="h-text-justify"><span>86 Prozent der Auszubildenden würden ihren Ausbildungsbetrieb weiterempfehlen. Besonders positiv bewerten die Jugendlichen das Betriebsklima, die Betreuung durch die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie das Image ihres Ausbildungsunternehmens.</span></p></li><li data-list-item-id="eb87e882a35a7d30ecd601358bcd29028"><p class="h-text-justify"><span>Social Media bleibt ein wichtiger Bestandteil des Alltags junger Menschen. Während Instagram weiterhin den wichtigsten Kanal darstellt, nahm die Nutzung von TikTok im Vergleich zum Vorjahr weiter zu. Besonders häufig genutzt werden Instagram (81 Prozent), TikTok (66 Prozent) und YouTube (55 Prozent). Rund 77 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Ausbildungsunternehmen auf Social Media vertreten ist.</span></p></li><li data-list-item-id="ecd6cb5592a477584d8160212025a516c"><p class="h-text-justify"><span>Künstliche Intelligenz gewinnt auch in der Ausbildung an Bedeutung. 60 Prozent der Auszubildenden nutzen KI-Anwendungen in ihrer Freizeit. Knapp&nbsp;mehr als die Hälfte (52 Prozent) setzt KI bereits in der Berufsschule ein, während etwa 25&nbsp;Prozent KI im Ausbildungsbetrieb verwenden.</span></p></li><li data-list-item-id="e31a9b231976a0a89616646161eb87914"><p class="h-text-justify"><span>Die Angebote der Kammern sind vielen Auszubildenden bekannt. Rund&nbsp;37&nbsp;Prozent der befragten Auszubildenden kennen die Ausbildungsberatung ihrer IHK, etwa 31&nbsp;Prozent sind mit regionalen Berufsfindungsmessen vertraut. Auch Workshops, Prüfungsvorbereitungen und Unterstützungsangebote&nbsp;(27 Prozent) sowie die Bundeskampagne „Jetzt#könnenlernen“ (Steigerung von 5 Prozent auf 11 Prozent) werden von Jugendlichen&nbsp;(stärker) wahrgenommen.</span></p></li></ol>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7415</guid>
						<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:52:45 +0200</pubDate>
						<title>Sächsische IHKs: Gesetz zur Bürokratieentlastung und Staatsmodernisierung ist wichtiges Signal </title>
						<link>/artikel/saechsische-ihks-gesetz-zur-buerokratieentlastung-und-staatsmodernisierung-ist-wichtiges-signal/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/Dresden/Leipzig, 1. Juli 2026</strong>. Der Beschluss des Ersten Sächsischen Gesetzes zur Bürokratieentlastung und Staatsmodernisierung ist ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Sachsen. Die sächsische Wirtschaft fordert seit Jahren einen konsequenten Abbau bürokratischer Belastungen. Viele der nun aufgegriffenen Ansätze gehen auf Forderungen zurück, die die sächsischen IHKs bereits frühzeitig auf Bundes- und Landesebene mit zahlreichen konkreten Reformvorschlägen in die Diskussion eingebracht haben.</p>
<p>Mit dem Kabinettsbeschluss wird ein Reformprozess angestoßen, der Unternehmen spürbar entlasten und Verwaltungshandeln effizienter gestalten kann. Zugleich reiht sich Sachsen in die Gruppe der Vorreiterländer Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen ein, die den Bürokratieabbau und die Staatsmodernisierung bereits mit umfassenden Gesetzespaketen vorantreiben.</p>
<h2>Mittelstand entlasten – Bürokratisierung vermeiden</h2>
<p>Insbesondere die Abschaffung beziehungsweise deutliche Reduzierung von Berichts-, Auskunfts-, Nachweis-, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten sowie die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren können dazu beitragen, Zeit, Kosten und personelle Ressourcen in den Unternehmen einzusparen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft darstellen, werden von einem geringeren Verwaltungsaufwand profitieren. Der Mittelstand erbringt mehr als die Hälfte der sächsischen Wirtschaftsleistung und beschäftigt rund 72 Prozent aller Arbeitnehmer im Freistaat.&nbsp;</p>
<p>Positiv ist zudem, dass künftig neue bürokratische Belastungen einer besonderen Begründung bedürfen. Das kann dazu beitragen, das Entstehen von Bürokratie von vornherein zu begrenzen. Ebenso ist die stärkere Nutzung digitaler Verfahren und der Verzicht auf unnötige Schriftformerfordernisse ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen und serviceorientierten Verwaltung.</p>
<h2>Kammern fordern konsequente Umsetzung</h2>
<p>Entscheidend wird nun sein, dass die angekündigten Maßnahmen zügig und konsequent umgesetzt werden und die Entlastungen bei den Unternehmen ankommen. Bürokratieabbau muss sich im Alltag der Betriebe durch schnellere Verfahren, weniger Nachweispflichten und eine höhere Planungssicherheit bemerkbar machen.</p>
<p>Die Sächsischen Industrie- und Handelskammern werden den eingeschlagenen Weg und den Gesetzgebungsprozess weiter konstruktiv begleiten. Ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort braucht einen handlungsfähigen Staat, der sich auf notwendige Regulierung konzentriert und Unternehmen Freiräume für Innovation, Investitionen und Wachstum eröffnet</p>]]></content:encoded>
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						<guid>news-7414</guid>
						<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 11:47:29 +0200</pubDate>
						<title>Mitteldeutsche Wirtschaft weiter im Krisenmodus</title>
						<link>/artikel/mitteldeutsche-wirtschaft-weiter-im-krisenmodus/</link>
						<description>+++ Keine Entspannung von Geschäftslage und -erwartungen in Sicht +++ Internationale Krisen verschärfen die Situation +++ Kammern fordern konsequente Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify"><strong>Halle (Saale), 1. Juli 2026.&nbsp;</strong>Die Wirtschaft in Mitteldeutschland steht weiterhin unvermindert unter Druck. Die gemeinsame Konjunkturumfrage der Handwerkskammern sowie der Industrie- und Handelskammern aus Leipzig und Halle (Saale) zeigt: Die Geschäftslage trübt sich weiter ein, die Erwartungen bleiben pessimistisch, Investitionen und Beschäftigungspläne werden zurückgefahren. Der Konjunkturklimaindex ist deutlich gesunken und liegt auf dem niedrigsten Stand seit dem Tiefpunkt der Energiepreiskrise im Herbst 2022.</p>
<p class="h-text-justify">Große Belastungen entstehen durch internationale Unsicherheiten, steigende Energie- und Kraftstoffpreise sowie angespannte Lieferketten. „Diese Kombination verschärft die ohnehin bestehenden strukturellen Standortprobleme erheblich“, sagt Sascha Gläßer, Präsident der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau. Besonders betroffen sind Industrie, Bau, Handel, Verkehr und Logistik sowie baunahe Handwerke und Handwerke für den gewerblichen Bedarf.</p>
<p class="h-text-justify">Die Kammern fordern deshalb rasche wirtschaftspolitische Impulse für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und Wachstum. Im Mittelpunkt steht die konsequente Verbesserung der Rahmenbedingungen: eine sichere und bezahlbare Energieversorgung, weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen, Reformen der sozialen Sicherungssysteme sowie eine Stärkung von Bildung, Ausbildung und Fachkräftesicherung.</p>
<p class="h-text-justify">„Eine erfolgreiche Energiepolitik muss Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz zusammenbringen“, betont Gläßer. Nötig seien mehr Technologieoffenheit, ein größeres Energieangebot sowie ein schnellerer Ausbau von Netzen, Speichern und Wasserstoffinfrastruktur. Mit Blick auf die sozialen Sicherungssysteme ergänzt er: „Stabile und solide finanzierte Sozialsysteme sind die Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung und Vertrauen in die Zukunft.“</p>
<p>Matthias Forßbohm, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, sieht vor allem beim Nachwuchs dringenden Handlungsbedarf: „Investitionen in Bildung sind Investitionen in unsere wirtschaftliche Zukunft.“ Dazu gehörten bessere frühkindliche Bildung, modernere Lehrerausbildung, besser ausgestattete Schulen und eine klare Stärkung der dualen Ausbildung. Auch der Wohnungsbau müsse schneller und einfacher werden. „Bezahlbarer Wohnraum ist ein entscheidender Standortfaktor“, so Forßbohm. Er fordert schnellere Verfahren, weniger Bürokratie und vereinfachte Baustandards.<br>&nbsp;</p>
<p>Den vollständigen Konjunkturbericht “Wirtschaft in Mitteldeutschland 2026” finden Sie <a href="/infos-fuer-unternehmen/themen/wirtschaft-regionales/konjunkturstatistik-wirtschaftsstatistik/konjunktur-standort-und-strukturberichte/die-wirtschaft-in-mitteldeutschland/wirtschaft-in-mitteldeutschland/#c35971">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7413</guid>
						<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 13:10:25 +0200</pubDate>
						<title>Rentenversicherungspflicht für Selbstständige – Ihre Meinung ist gefragt</title>
						<link>/artikel/rentenversicherungspflicht-fuer-selbststaendige-ihre-meinung-ist-gefragt/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Alterssicherung von Selbstständigen steht vor einer möglichen Neuausrichtung: Am 23. Juni 2026 hat die Alterssicherungskommission ihre Empfehlungen vorgelegt. Ein zentraler Vorschlag betrifft die <strong>Einbeziehung aller Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung</strong>.</p>
<p>Da die Industrie- und Handelskammern in diesem Verfahren offiziell angehört werden, ist es entscheidend, die Perspektive der gewerblichen Wirtschaft klar und fundiert einzubringen. Grundlage dafür ist ein aktuelles Stimmungsbild aus der Praxis – <strong>Ihre Erfahrungen und Einschätzungen sind gefragt</strong>.</p>
<h3>Jetzt teilnehmen: Kurze Umfrage für Selbstständige</h3>
<p>Wir laden Sie herzlich ein, an unserer <strong>Online-Umfrage</strong> teilzunehmen. Der Zeitaufwand beträgt etwa 5 Minuten.</p>
<p><a href="https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=khfVaofTk0yBsfW3agLRlNy9zij8ILBBmsc1FI3nLvBURDRXQ1JPWlRWNTk3SU83NjlDMDdETDFCTi4u" target="_blank" class="button" rel="noreferrer"><strong>Zur Umfrage</strong></a></p>
<h3>Worum geht es?</h3>
<p>Die Befragung beleuchtet zentrale Aspekte rund um die geplante Reform:</p><ul><li data-list-item-id="e431b8d2773cb93fb2919635a619f0d6a">Ihre aktuelle Altersvorsorge als Selbstständige/r</li><li data-list-item-id="e76ef10ecba2fce08a7ec23e3aa543a4c">Ihre Haltung zu einer möglichen Rentenversicherungspflicht</li><li data-list-item-id="efba0e8e4bf1837afa339bae7bd0c36bc">Mögliche wirtschaftliche Auswirkungen auf Ihren Betrieb</li></ul><h3>Wichtige Hinweise zur Teilnahme</h3><ul><li data-list-item-id="e87d6773504931717a5fc6e7967121005"><strong>Teilnahmefrist verlängert</strong> bis <strong>31. August 2026</strong></li><li data-list-item-id="eadad5f5c4caa070bb88889c33660feb3">Vertraulichkeit: Ihre Angaben werden absolut vertraulich behandelt und ausschließlich anonymisiert ausgewertet</li><li data-list-item-id="e15bfd6552e68d96c2e84ce4ff748a552">Nutzen: Ihre Teilnahme hilft, die Interessen der Wirtschaft gegenüber der Politik stark und differenziert zu vertreten</li></ul><h3>Ihre Stimme zählt</h3>
<p>Die geplanten Änderungen können weitreichende Folgen für Selbstständige und Unternehmen haben. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um die Position der Wirtschaft aktiv mitzugestalten. <strong>Jede Teilnahme stärkt das Gewicht unserer gemeinsamen Stimme in der politischen Debatte.</strong></p>
<p>Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid>news-7412</guid>
						<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 09:36:01 +0200</pubDate>
						<title>Starke Ausbildung verdient Aufmerksamkeit: Bewerbung für Ausbildungs-Ass bis 15.7. möglich</title>
						<link>/artikel/starke-ausbildung-verdient-aufmerksamkeit/</link>
						<description>Engagierte Ausbildungsbetriebe und Initiativen können sich jetzt noch bis zum 15. Juli bewerben.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Innovative Ausbildungskonzepte sind ein entscheidender Baustein zur Fachkräftesicherung und genau diese stehen beim Ausbildungs-Ass im Mittelpunkt. Um noch mehr engagierten Unternehmen und Initiativen die Teilnahme zu ermöglichen, wird die Bewerbungsfrist für das Ausbildungs-Ass 2026 bis zum 15. Juli verlängert. Unternehmen, Institutionen, Schulen und Initiativen können sich damit weiterhin unter <a href="http://www.ausbildungsass.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ausbildungsass.de</a> um die renommierte Auszeichnung für herausragendes Engagement in der dualen Ausbildung bewerben.</p>
<h3>Fachkräftesicherung durch innovative Ausbildung</h3>
<p>Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften bleibt hoch. Gleichzeitig stehen viele Ausbildungsbetriebe vor der Herausforderung, junge Menschen für eine duale Ausbildung zu gewinnen und individuell zu fördern. Mit dem Ausbildungs-Ass werden Unternehmen und Initiativen ausgezeichnet, die genau hier ansetzen: mit innovativen Ausbildungskonzepten, besonderem Engagement und dem Mut, neue Wege in der Nachwuchsförderung zu gehen.</p>
<h3>Wer kann sich bewerben?</h3>
<p>Gesucht werden Unternehmen, die ihre Auszubildenden überdurchschnittlich fördern, Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf Perspektiven eröffnen oder ihre Ausbildung zukunftsorientiert weiterentwickeln. Ebenso können sich Schulen, Institutionen und Initiativen bewerben, die junge Menschen erfolgreich beim Übergang in das Berufsleben begleiten oder neue Ausbildungsplätze schaffen.</p>
<h3>Stimmen zur Auszeichnung</h3>
<p>Heiko Kösling, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, betont: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist engagierte Ausbildung alles andere als selbstverständlich. Umso beeindruckender sind die Betriebe und Initiativen, die weiterhin Zeit, Ideen in die Ausbildung junger Menschen investieren. Dieses Engagement möchten wir mit dem Ausbildungs-Ass sichtbar machen und mit der Fristverlängerung noch mehr Bewerberinnen und Bewerbern die Teilnahme ermöglichen.“</p>
<h3>Über das Ausbildungs-Ass</h3>
<p>Das Ausbildungs-Ass wird von den Wirtschaftsjunioren Deutschland gemeinsam mit den Handwerksjunioren Deutschland, der INTER Versicherungsgruppe und dem handwerk magazin verliehen. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und wird in den Kategorien Industrie, Handel oder Dienstleistungen, Handwerk sowie Ausbildungsinitiativen vergeben.</p>
<h3>Weitere Informationen und Bewerbung</h3>
<p>Alle Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie das Bewerbungsformular finden Interessierte unter <a href="http://www.ausbildungsass.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ausbildungsass.de</a>.<br>&nbsp;</p>
<p class="h-box"><strong>Ansprechperson:</strong><br>Jessica Selig, Wirtschaftsjunioren Deutschland: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,cwudknfwpiucuuBylf0fg" data-mailto-vector="2">ausbildungsass<span class="hidden">noSpam</span>@wjd.de</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7407</guid>
						<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 10:08:42 +0200</pubDate>
						<title>Kristian Kirpal als Präsident der IHK zu Leipzig einstimmig wiedergewählt</title>
						<link>/artikel/kristian-kirpal-als-praesident-der-ihk-zu-leipzig-wiedergewaehlt/</link>
						<description>+++ Vollversammlung startet in die X. Wahlperiode +++ Neues Präsidium vereint Erfahrung und neue Perspektiven +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 24. Juni 2026</strong> – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig ist am gestrigen Abend (23. Juni 2026) mit der konstituierenden Sitzung ihrer Vollversammlung in die X. Wahlperiode gestartet. Im Mittelpunkt standen die Wahl des Präsidenten sowie der Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten.</p>
<p>Die Vollversammlung bestätigte Kristian Kirpal einstimmig in geheimer Wahl im Amt des Präsidenten. Der 53-jährige Unternehmer aus Wermsdorf (KET Kirpal Energietechnik GmbH Anlagenbau &amp; Co. KG) tritt damit seine dritte Amtszeit an. Gemeinsam mit der neu gewählten Vollversammlung will er die Interessen der regionalen Wirtschaft in herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vertreten und wichtige Zukunftsthemen voranbringen.</p>
<p>„Ich danke der Vollversammlung herzlich für das große Vertrauen. Diese Wiederwahl ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer Vollversammlung, die jünger, vielfältiger und breiter aufgestellt ist. Viele neue Mitglieder bringen zusätzliche Perspektiven und Erfahrungen ein und übernehmen Verantwortung für unseren Wirtschaftsstandort.“</p>
<p>Kirpal verwies auf die tiefgreifenden Veränderungen, vor denen die Region Leipzig steht. Fachkräftemangel, hohe Energiepreise, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Strukturwandel sowie industrielle Transformation stellten Unternehmen und Wirtschaftsstandort gleichermaßen vor große Herausforderungen.</p>
<p>„Wenn wir diese Entwicklungen aktiv gestalten, kann Leipzig mit seiner Region seine Position als innovativer Wirtschaftsstandort weiter stärken. Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden: engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer, eine starke Forschungs- und Wissenschaftslandschaft sowie eine Region, die offen für Veränderung ist.“</p>
<p>Zugleich betonte Kirpal den Anspruch der IHK, auch künftig eine verlässliche Stimme der regionalen Wirtschaft zu sein:</p>
<p>„Wir werden weiterhin eng und konstruktiv mit Politik und Verwaltung zusammenarbeiten. Zugleich erwarten wir, dass die Anliegen der Wirtschaft gehört und berücksichtigt werden. Veränderungen gelingen nur durch gemeinsames und entschlossenes Handeln. Die IHK zu Leipzig wird diesen Prozess im Interesse der Unternehmen und der Region aktiv begleiten.“</p>
<p><strong>Neues Präsidium: Erfahrung und neue Perspektiven</strong></p>
<p>Neben dem Präsidenten wählte beziehungsweise bestätigte die Vollversammlung auch die acht Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten. Das neue Präsidium bündelt unternehmerische Erfahrung und unterschiedliche Branchenperspektiven und wird die Arbeit der Kammer in der X. Wahlperiode maßgeblich begleiten.</p>
<p>Dem Präsidium gehören neben dem Präsidenten künftig folgende Unternehmerinnen und Unternehmer als Vizepräsidentin beziehungsweise Vizepräsident an:</p>
<p>Wiedergewählte Mitglieder des Präsidiums:</p><ul><li data-list-item-id="ea15ee0b7aecf4884ec9e6d68018bce0b"><span>Jeanette Baudach, Vorstandsvorsitzende DIPAT Vorsorgegenossenschaft eG</span></li><li data-list-item-id="e7dfa5a9f86709b5966572af90758ca7b"><span>Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer Leipziger Messe GmbH</span></li><li data-list-item-id="e751a26084e3456a13b1c4099ab00edcd"><span>Christophe Hug, Geschäftsführer Tilia GmbH</span></li><li data-list-item-id="e8c4067a2f55cc4fec7ebbe6eec97f7d4"><span>Ingo Winkler, Geschäftsführender Gesellschafter Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH</span></li><li data-list-item-id="e2d9b35a5a0d077758b5cbfa522fa3cb1"><span>Corinne Ziege, Global Product Director Carbon Capture Nikkiso Cryotec GmbH</span></li></ul><p>Neu gewählte Mitglieder des Präsidiums:</p><ul><li data-list-item-id="ecc2ff728aafbf1c04ab8f2d1d8617de1"><span>Angelika Bordt, Geschäftsführerin Quantensprung Consulting GmbH</span></li><li data-list-item-id="e1c8fc821083fed1a4e4ef506984d69f5"><span>Ulrike Brenner, Geschäftsführerin TEAMBRENNER Personalkonzepte GmbH</span></li><li data-list-item-id="e98dfb11db887cf6322364db5ea408596"><span>Martin Röhrenbeck, Geschäftsführender Gesellschafter Papierverarbeitung Golzern GmbH</span></li></ul>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7397</guid>
						<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:50:29 +0200</pubDate>
						<title>Impulse für Europas Zukunft: Wirtschaftskongress in Leipzig stärkt deutsch-französische Kooperation</title>
						<link>/artikel/impulse-fuer-europas-zukunft-wirtschaftskongress-in-leipzig-staerkt-deutsch-franzoesische-kooperation/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 17. Juni 2026.</strong> Am heutigen Mittwochabend startet der 3. Deutsch-Französische Wirtschaftskongress Mitteldeutschland in Leipzig. Veranstalter sind die Sächsische Staatskanzlei, die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Deutsch-Französische Wirtschaftsclub Mitteldeutschland e. V.&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung bringt führende Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Institutionen, Politik und Forschung zusammen, um gemeinsam über zentrale Herausforderungen und Chancen der europäischen Transformation zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist die nachhaltige Vernetzung der Frankreich- und Europaakteure in Sachsen und Mitteldeutschland sowie die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf regionaler Ebene.</p>
<p>Während des Kongresses werden unter anderem die Themen Verteidigungswirtschaft, Energiegewinnung sowie die industrielle Transformation im Fokus stehen. Zum Kongress werden etwa 100 Teilnehmende erwartet.&nbsp;</p>
<p>Im Vorfeld des Kongresses kam <strong>Dr. Harald Langenfeld</strong>, Präsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Mitteldeutschland e.V., Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig und Honorarkonsul der Französischen Republik, auf die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und Mitteldeutschland zu sprechen:</p>
<p>„Der Deutsch-Französische Wirtschaftskongress Mitteldeutschland bringt Menschen, Unternehmen und Institutionen zusammen, die Europas Zukunft aktiv gestalten wollen. Gerade in Zeiten großer wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen sind persönliche Begegnungen, Vertrauen und grenzüberschreitende Kooperationen wichtiger denn je. Ein besonders starkes Beispiel für gelebte europäische Zusammenarbeit ist die Partnerschaft zwischen dem Freistaat Sachsen und der Region Okzitanien. Sie verbindet Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und politische Akteure und gehört heute zu den dynamischsten deutsch-französischen Kooperationen auf regionaler Ebene. Unser Kongress macht diese Verbindung sichtbar und schafft Raum für neue Kontakte und Kooperationen. Jede hier entstehende Zusammenarbeit stärkt nicht nur die Beziehungen zwischen Sachsen und Okzitanien, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu einem starken, innovativen und handlungsfähigen Europa.“</p>
<p>Zu den Optionen, die sich für Sachsen und Frankreich als Wirtschaftspartner ergeben können, teilte <strong>Dr. Andreas Handschuh</strong>, Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten mit:</p>
<p>„Sachsen und Frankreich sind enge Partner. Der 3. Deutsch-Französische Wirtschaftskongress Mitteldeutschland setzt ein starkes Zeichen für den weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Wirtschaftsclub Mitteldeutschland und der IHK zu Leipzig senden wir ein klares Signal: Die deutsch-französische Zusammenarbeit bleibt ein zentraler Motor für wirtschaftliche Stärke und die Zukunftsfähigkeit Europas. Der Kongress stärkt die Vernetzung von Unternehmen und Wirtschaftsakteuren beider Länder und unterstreicht die Rolle Sachsens und Mitteldeutschlands als attraktiven Zukunfts- und Industriestandort in Europa. Insbesondere in strategischen Zukunftsfeldern wie der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie eröffnet die deutsch-französische Zusammenarbeit zahlreiche Chancen für technologische Souveränität und neue Wertschöpfung, zu denen sich der Freistaat klar bekennt.“&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Fabian Magerl</strong>, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig und 1. Vizepräsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Mitteldeutschland, erklärte mit Blick auf die Themenschwerpunkte des Wirtschaftskongresses: „Als Mitveranstalter unterstützt die IHK zu Leipzig den Deutsch-Französischen Wirtschaftskongress, weil unsere Unternehmen vor tiefgreifenden Transformationsprozessen stehen und dafür starke Partnerschaften brauchen. Gerade bei Energiefragen, industrieller Transformation und neuen Anforderungen in der Verteidigungswirtschaft geht es um Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Innovationskraft. Frankreich ist für Sachsen dabei ein wichtiger Markt und ein wichtiger Partner. Der Kongress schafft die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, neue Geschäftskontakte aufzubauen und konkrete wirtschaftliche Kooperationen auf den Weg zu bringen. Genau darum geht es uns als IHK: Unternehmen zu vernetzen und gute Rahmenbedingungen für Wachstum und Investitionen zu stärken.“</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7391</guid>
						<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 13:24:03 +0200</pubDate>
						<title>Region erneuert mit Torgauer Erklärung 2.0 ihren Appell an die Politik</title>
						<link>/artikel/region-erneuert-mit-torgauer-erklaerung-20-ihren-appell-an-die-politik/</link>
						<description>Gemeinsame Erklärung unterzeichnet +++ Kammern, Städte und Landkreise fordern Ende des Stillstands +++ Unternehmer sind zur Unterstützung aufgefordert +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify">Der Strukturwandel in der Region Leipzig-Lausitz birgt enorme Herausforderungen und verlangt klare Perspektiven für eine leistungsfähige Infrastruktur. Der Stillstand rund um den Ausbau der Bundesstraße 87 hat die Wirtschaftskammern IHK zu Leipzig, IHK Cottbus sowie die Städte Torgau und Leipzig mit den Landkreisen Nordsachsen und Elbe-Elster dazu bewogen, ihre Forderungen an die Bundesregierung sowie die Landesregierungen in Sachsen und Brandenburg aus dem Jahr&nbsp;2017 in der Torgauer Erklärung 2.0 „Wachstum braucht Straßeninfrastruktur – Mehr Engagement statt Stillstand für die B87 gefordert!“ zu erneuern. Seit mehr als zwei Jahrzehnten wartet die Region auf Fortschritte, Ergebnisse seien acht Jahre nach der Erstzeichnung kaum sichtbar.</p>
<p class="h-text-justify">Die Unterzeichner sind der Ansicht, dass die wirtschaftliche Zukunft der Landkreise Nordsachsen und Elbe-Elster durch politische Versäumnisse gefährdet ist. Entscheidungsträger in Bund und Ländern werden aufgefordert, ihrer Verantwortung nachzukommen. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass eine zentrale Verkehrsachse über 20 Jahre auf Planung und Umsetzung wartet. Mit Nachdruck fordern die institutionellen Vertreter eine sofortige Planungsbeschleunigung bei den Ortsumfahrungen Torgau, Mockrehna, Doberschütz, Taucha und Herzberg (Elster) sowie einen verbindlichen Zeitplan für deren Planung und Bau sowie den dreispurigen Ausbau von Streckenabschnitten zwischen Leipzig und der Lausitz. Sie drängen auf eine verbindliche Zusicherung der Finanzierung durch den Bund und auf echtes politisches Engagement in der länderübergreifenden Zusammenarbeit.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify"><strong>Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, sind Unternehmen, Kommunen und Institutionen aufgefordert, die Erklärung ebenso zu unterzeichnen. Auf der Webseite&nbsp;</strong><a href="http://www.ihk.de/cottbus/torgauer-erklaerung" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>www.ihk.de/cottbus/torgauer-erklaerung</strong></a><strong> können Logo und Daten hinterlegt werden.&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify h-h2"><strong>Zentrale Bedeutung für Wirtschaft, Bürger, Region&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify">Die Bundesstraße 87 von Leipzig über Torgau und Herzberg bis nach Frankfurt (Oder) ist das Rückgrat für Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Tourismus und Logistik. Mehr als 20.000 Beschäftigte in rund 2.000 Betrieben sind, direkt auf diese Verkehrsachse angewiesen. Täglich nutzen bis zu 15.000 Fahrzeuge die Strecke, darunter etwa ein Viertel Lastkraftwagen. Die Bundesstraße ist bereits stark ausgelastet und muss eine wachsende Verkehrsbelastung von jährlich um rund zwei Prozent aufnehmen. Staus, Engstellen und häufige Unfälle durch riskante Überholvorgänge sind die Folge. Hinzu kommen Lärm und Abgase, die Anwohner, Betriebe und touristische Zentren erheblich belasten.</p>
<p class="h-text-justify">Zusätzlich verschärft die künftige Entwicklung der Bundeswehrinfrastruktur in der Region den Bedarf: Der Fliegerhorst Schönewalde/ Holzdorf wird zum größten Luftwaffenstützpunkt in Ostdeutschland ausgebaut und soll künftig als zentraler Standort für schwere Transporthubschrauber dienen. Schon jetzt arbeiten dort rund 1.800 Menschen, weitere 700 militärische und zivile Beschäftigte sollen hinzukommen. Mit dem Ausbau wird ein Zuzug von mindestens 1.000 bis 1.200 Menschen in die Region erwartet. Eine leistungsfähige Verkehrsanbindung im Umkreis von 50 Kilometern ist daher unabdingbar.</p>
<p class="h-text-justify h-h2"><strong>Fehlende Priorisierung und politische Versäumnisse bremsen aus</strong></p>
<p class="h-text-justify">Trotz dieser zentralen Bedeutung ist die B87 im Bundesverkehrswegeplan 2030 lediglich im „weiteren Bedarf“ eingestuft und bleibt ein infrastrukturelles Nadelöhr. Diese fehlende Priorisierung bremst die dynamische Entwicklung der gesamten Region massiv aus. Unternehmen meiden Investitionen, dringend benötigte Fachkräfte werden abgeschreckt und die Standortattraktivität der Landkreise Nordsachsen und Elbe-Elster leidet merklich.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Um den Forderungen der Torgauer Erklärung 2.0 zusätzliche Sichtbarkeit zu verleihen, planen die Industrie- und Handelskammern für den Herbst 2026, voraussichtlich im September, eine gemeinsame Fach- und Dialogveranstaltung zum Thema B87. Ziel ist es, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zusammenzubringen und den dringenden Handlungsbedarf beim Ausbau der wichtigen Verkehrsverbindung in den Fokus zu rücken.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7386</guid>
						<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 15:20:39 +0200</pubDate>
						<title>Pressestatement: IHK begrüßt den Erhalt von Entwicklungsmöglichkeiten in Merkwitz</title>
						<link>/artikel/pressestatement-ihk-begruesst-den-erhalt-von-entwicklungsmoeglichkeiten-in-merkwitz/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Bürgerentscheid vom 07.06.2026 über die Zukunft der geplanten Gewerbeflächen vor Merkwitz bleibt der Weg frei für die Fortsetzung der städtischen Planungen. Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, kommentiert:&nbsp;</p>
<p>"Die IHK zu Leipzig begrüßt, dass nach dem Bürgerentscheid in Taucha die Möglichkeit zur weiteren Planung und Entwicklung des Gewerbegebiets in Merkwitz bestehen bleibt. Die Fläche ist von großer strategischer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.</p>
<p>Gleichzeitig nehmen wir ernst, dass eine Mehrheit der Abstimmenden das Vorhaben abgelehnt hat. Dieses Signal sollte in den weiteren Planungen berücksichtigt werden.</p>
<p>Für uns ist klar: Wirtschaftliche Entwicklung und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gehören zusammen. Deshalb braucht es auch künftig einen offenen Dialog mit allen Beteiligten, um tragfähige Lösungen für die Entwicklung des Standorts zu finden."</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7381</guid>
						<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:25:38 +0200</pubDate>
						<title>Achtung: Phishing-Mails im Umlauf</title>
						<link>/artikel/achtung-phishing-mails-im-umlauf/</link>
						<description>Gegenwärtig werden wieder betrügerische E-Mails versendet, die angeblich von einer IHK stammen und zur Aktualisierung von Unternehmensdaten auffordern. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte beachten Sie folgende Punkte:</p><ol><li data-list-item-id="ed7a541efd78b1c63e1ebc7fe884ca13d"><strong>Lassen Sie sich nicht täuschen</strong>: Die angezeigten Absender entsprechen häufig nicht der Realität (Von: IHK). Achten Sie hier auf die genaue E-Mail-Adresse, um Rückschlüsse auf den Absender ziehen zu können (insbesondere die Domain). Betrügerische E-Mails verwenden oft allgemeine Bezeichnungen ohne spezifische Ortsangabe oder konkrete Ansprechpartner.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ef045c7f36773c38d25fdb6708718203a"><strong>Überprüfen Sie die Zeiten der Absendung:&nbsp;</strong>Phishing-Mails werden häufig zu Unzeiten bzw. außerhalb der üblichen Geschäftszeiten versendet (an Wochenenden und / oder mitten in der Nacht.)</li><li data-list-item-id="e5fb31b3073d86b0676061a587a8d551f"><strong>Seien Sie besonders achtsam bei Ihren E-Mails</strong>: Öffnen Sie keine verdächtigen E-Mails, klicken Sie auf keine Links und laden Sie keine externen Inhalte herunter. Seien Sie besonders vorsichtig bei E-Mails mit unbekannten Anhängen.</li><li data-list-item-id="eff1f3aa718f44199e0db67625656fc5d"><strong>Übermitteln Sie keine persönlichen Daten</strong>: Ignorieren und löschen Sie verdächtige E-Mails sofort und geben Sie niemals persönliche oder vertrauliche Informationen preis.</li></ol><p class="h-text-center"><strong>Bleiben Sie wachsam und schützen Sie Ihre Daten vor Betrug!</strong></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7377</guid>
						<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 12:56:59 +0200</pubDate>
						<title>Ostdeutsche IHKs: Ein starkes Europa braucht starke Regionen </title>
						<link>/artikel/ostdeutsche-ihks-ein-starkes-europa-braucht-starke-regionen/</link>
						<description>Auf dem Weg zu einem starken Europa darf die regionale Wirkung nicht verloren gehen – Kohäsionspolitik im neuen EU-Finanzrahmen absichern.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Bad Saarow, 02.06.2026. Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OFW) findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2026 in Bad Saarow vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen, wirtschaftlicher Transformation und wachsender Investitionsbedarfe in den Regionen statt. In dieser Situation kommt der europäischen Förderpolitik eine zentrale Rolle für Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit zu.</p>
<p>In Bezug auf den künftigen Mehrjährigen Finanzrahmen ab 2028 plant die Europäische Kommission eine grundlegende Weiterentwicklung der Förderarchitektur. Die bisherigen Strukturfonds sollen in einem integrierten Förderrahmen gebündelt werden, der stärker auf Vereinfachung, Flexibilisierung und strategische Zielorientierung ausgerichtet ist.</p>
<p>Der Heringsdorfer Kreis, der Zusammenschluss der Ostdeutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs), begleitet diese Reform konstruktiv. Entscheidend ist aus Sicht der Kammern, dass die Weiterentwicklung der Kohäsionspolitik, dem zentralen europäischen Finanzinstrument zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Europa, nicht zu einem Verlust regionaler Wirksamkeit führt:</p>
<p>„Wir unterstützen eine vereinfachte und strategisch besser ausgerichtete EU-Förderpolitik. Entscheidend ist aber: Vereinfachung darf nicht Zentralisierung bedeuten. Europäische Mittel müssen auch künftig dort ankommen, wo Transformation, Infrastrukturaufbau, Fachkräftesicherung und industrielle Erneuerung konkret stattfinden – in den Regionen und bei den Unternehmen vor Ort.“ betonen die Ostdeutschen IHKs am Rande des Wirtschaftsforums und leiten drei Kernforderungen ab:</p><ol style="margin-left:-16px;"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e1ffa99f4b4718aa87a0a0693551221d5"><span><strong>Kohäsionsmittel sind für strukturschwächere Regionen verbindlich abzusichern.</strong></span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e20dfe2170b9bdf9db3224f0dca8fdf7b"><span><strong>Regionale Akteure und Wirtschaftsorganisationen müssen frühzeitig in Förderkonzepte eingebunden werden.&nbsp;</strong></span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e5e360a22b31a123604556b7f7a237e11"><p><span><strong>EU-Förderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) muss einfacher, schneller und praxistauglicher werden.</strong></span></p><p><span>Konkret bedeutet das:</span></p></li></ol><p>Unabhängig von der künftigen Fondsarchitektur muss gewährleistet bleiben, dass europäische Mittel dort wirksam werden, wo strukturelle Anpassungsbedarfe besonders hoch sind. Die Kohäsionspolitik darf nicht an Bedeutung verlieren, sondern muss auch in einem integrierten Förderrahmen als klar erkennbares Instrument regionaler Entwicklung erhalten bleiben. Dabei geht es nicht um die Frage „zentral oder regional“, sondern um die verbindliche Sicherung der regionalen Wirkung europäischer Investitionen. Europäische Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht allein in Metropolräumen oder durch einzelne Großprojekte, sondern wesentlich durch starke regionale Wirtschaftsstrukturen, innovationsfähige mittelständische Unternehmen und leistungsfähige regionale Wertschöpfungsketten.</p>
<p>Die Weiterentwicklung der Kohäsionspolitik im kommenden Finanzrahmen muss mit hoher Planungssicherheit verbunden bleiben. Europäische Förderpolitik muss verlässlich bleiben und Investitionen in Transformation, Infrastruktur und Fachkräftesicherung vor Ort langfristig ermöglichen.</p>
<p>Die geplante stärkere Bündelung der EU-Förderinstrumente kann zu mehr Kohärenz und Effizienz führen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Mittelvergabe weiterhin klar an regionalen Entwicklungsbedarfen ausgerichtet bleibt und für kleine und mittlere Unternehmen sowie regionale Projektträger praktikabel bleibt. Entscheidend ist, dass der administrative Zugang zur Förderung nicht komplexer, sondern transparenter und schneller wird –für den Mittelstand und regionale Entwicklungsträger.</p>
<h3><span><strong>Bundesregierung in der Pflicht</strong></span></h3>
<p>Die Ostdeutschen IHKs fordern die Bundesregierung auf, sich in den europäischen Verhandlungen dafür einzusetzen, dass die regionale Dimension der Kohäsionspolitik auch im neuen Förderrahmen klar verankert und operationalisiert wird. Denn nur wenn die europäische Förderpolitik ihre regionale Wirksamkeit behält, kann sie ihren Beitrag zu Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und gesellschaftlichem Zusammenhalt in allen Regionen der EU leisten.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7369</guid>
						<pubDate>Tue, 26 May 2026 15:10:59 +0200</pubDate>
						<title>Mehrwegoffensive umsetzen – freiwillige Lösung statt Verpackungssteuer</title>
						<link>/artikel/mehrwegoffensive-umsetzen-freiwillige-loesung-statt-verpackungssteuer/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 26. Mai 2026</strong>. Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, der DEHOGA Sachsen und die Handwerkskammer zu Leipzig lehnen die Einführung einer Verpackungssteuer weiterhin ab. Stattdessen sprechen sie sich im Vorfeld der Stadtratsentscheidung klar für die gemeinsam entwickelte Mehrwegoffensive, wie von der Stadtverwaltung eingebracht, aus. Diese setzt auf eine freiwillige, praxisnahe und wirtschaftlich tragfähige Umstellung von Einweg- auf Mehrwegsysteme im Gastronomie- und To-Go-Bereich.</p>
<p>Im Zentrum steht ein kooperativer Ansatz zwischen Stadt, Wirtschaft, Kammern und Verbänden. Die Mehrwegoffensive ermöglicht es Unternehmen, Mehrweg-Optionen dort einzusetzen, wo sie im Alltag funktionieren – ohne zusätzliche Bürokratie bei den Unternehmen, aber auch in der Stadtverwaltung und ohne neue finanzielle Belastungen.</p>
<p>„Die Betriebe sind bereit, ihren Beitrag zur Abfallvermeidung zu leisten. Entscheidend ist jedoch, dass Lösungen praktikabel sind und wirtschaftlich umsetzbar bleiben. Mit der Mehrwegoffensive haben wir die Chance, einen echten ‚Leipzig-Weg‘ zu gehen und als Stadtgesellschaft zu beweisen, was mit Kooperation möglich ist“, erklärt Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig.</p>
<p>Aus Sicht der Wirtschaft ist die freiwillige Mehrwegoffensive der wirksamste Ansatz zur tatsächlichen Reduzierung von Einwegverpackungen, da sie auf Umsetzung statt auf zusätzliche Regulierung setzt.</p>
<p>Im Gegensatz dazu bewerten IHK, HWK und DEHOGA die diskutierte Verpackungssteuer als nicht geeignetes Instrument. Sie würde zusätzliche Kosten und Bürokratie verursachen, ohne die notwendige Mehrweginfrastruktur unmittelbar zu stärken.</p>
<p>„Eine Verpackungssteuer schafft keine Mehrwegangebote. Sie erhöht die Belastung für Betriebe und Einwohner, ohne die praktischen Herausforderungen im Alltag zu lösen. Mit der kooperativen Mehrwegoffensive können wir in Leipzig stattdessen ein Modell entwickeln, das auch Vorbild für andere Regionen sein kann“, betont Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Sachsen e.V.</p>
<p>Matthias Forßbohm, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, ergänzt:</p>
<p>„Eine kommunale Verpackungssteuer löst weder ein Müll- noch ein Kostenproblem in Leipzig – sie führt vor allem zu zusätzlicher Bürokratie und belastet insbesondere kleine Handwerksbetriebe. Statt neuer Abgaben braucht es praktikable Lösungen wie den Ausbau von Mehrwegsystemen und Unterstützung bei der Umsetzung bestehender Vorschriften.“</p>
<p>IHK, HWK und DEHOGA setzen daher auf eine konsequente Unterstützung der Mehrwegoffensive und eine enge Zusammenarbeit aller Akteure in der Stadt Leipzig.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7357</guid>
						<pubDate>Mon, 18 May 2026 13:52:39 +0200</pubDate>
						<title>Konjunktur im IHK-Bezirk Leipzig: Nahostkonflikt torpediert Hoffnungen auf konjunkturelle Erholung</title>
						<link>/artikel/konjunkturim-ihk-bezirk-leipzig-nahostkonflikt-torpediert-hoffnungen-auf-konjunkturelle-erholung/</link>
						<description>+++ Lage bleibt angespannt +++ Geschäftserwartungen deutlich eingetrübt +++ Investitionsplanungen weiter rückläufig +++ Energiepreise wieder meistgenanntes Geschäftsrisiko +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 18. Mai 2026.&nbsp;</strong>Die konjunkturelle Lage der gewerblichen Wirtschaft im IHK-Bezirk Leipzig hat sich im Frühjahr 2026 spürbar verschlechtert. Nach einer bereits schwachen Entwicklung zu Jahresbeginn haben insbesondere die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und der damit verbundene Energiepreisschock die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich eingetrübt. Der IHK-Geschäftsklimaindex sinkt um sechs auf aktuell 99 Punkte und fällt damit erstmals seit Herbst 2022 wieder unter die Marke von 100 Punkten.</p>
<p class="h-text-justify">An der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig im Frühjahr 2026 beteiligten sich 565 Unternehmen aller Branchen und Größenklassen mit mehr als 29.000 Beschäftigten.</p>
<p class="h-h3"><strong>Geschäftslage deutlich eingetrübt</strong></p>
<p class="h-text-justify">Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage gegenüber dem Jahresbeginn schlechter. Der Lagesaldo sinkt um fünf auf 10 Punkte. Mehr als 40 Prozent der Betriebe berichten von einer verschlechterten Ertragslage. Besonders stark unter Druck stehen das Verkehrsgewerbe, der Großhandel und der Einzelhandel, während sich die Dienstleister noch vergleichsweise robust zeigen.</p>
<p class="h-h3"><strong>Geschäftserwartungen fallen kräftig</strong></p>
<p class="h-text-justify">Noch deutlicher als die aktuelle Lage haben sich die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate eingetrübt. Der Erwartungssaldo sinkt von -4 auf -11 Punkte. Damit erhalten die ohnehin verhaltenen Hoffnungen auf eine konjunkturelle Belebung einen weiteren Dämpfer. Unsicherheit über die Dauer und die wirtschaftlichen Folgen des Nahostkonflikts, gestörte Lieferketten sowie steigende Kosten bremsen die wirtschaftliche Aktivität spürbar.</p>
<p class="h-text-justify">In der Industrie bleiben die Erwartungen zwar stabil, zeigen aber – ähnlich wie im Dienstleistungsgewerbe – keine Erholungstendenzen. Auch im Baugewerbe kommt die Bautätigkeit nicht in Gang. Im Handel, im Verkehrs- sowie im Gast- und Tourismusgewerbe ist die Skepsis wieder gewachsen.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Personalplanungen bleiben vorsichtig</strong></p>
<p class="h-text-justify">Trotz der eingetrübten Aussichten halten viele Unternehmen vorerst noch an ihren bisherigen Personalplänen fest. Der Beschäftigungssaldo sinkt lediglich leicht auf ‑1 Punkt. Allerdings zeigen sich deutliche branchenspezifische Unterschiede. Während Industrieunternehmen ihre Personalplanungen stabilisieren, drohen insbesondere im Handel sowie im Gast‑ und Tourismusgewerbe weitere Beschäftigungsrückgänge.</p>
<p class="h-h3"><strong>Investitionen sinken weiter</strong></p>
<p class="h-text-justify">Die Investitionsneigung der Unternehmen bleibt auch im Frühjahr 2026 ausgesprochen niedrig. Der Investitionssaldo sinkt auf -8 Punkte. Nur noch 17 Prozent der Betriebe planen höhere Investitionsausgaben, während 25 Prozent Kürzungen vorsehen. Knapp die Hälfte der Unternehmen investiert in Ersatzbeschaffungen. Aufgrund der schwachen Konjunktur planen hingegen nur 18 Prozent der Betriebe Kapazitätserweiterungen.</p>
<p class="h-h3"><strong>Energiepreise wieder meistgenanntes Geschäftsrisiko</strong></p>
<p>Im Risikoradar der Unternehmen schlagen die aktuellen geopolitischen Entwicklungen deutlich durch. Die Energiepreise liegen mit 63 Prozent der Nennungen erstmals seit zwei Jahren wieder an der Spitze der Geschäftsrisiken – noch vor den Arbeitskosten. Auch die Kraftstoff- und Rohstoffpreise werden deutlich häufiger als Risiko genannt als noch zum Jahresbeginn.</p>
<p><strong>Den vollständigen Konjunkturreport für den IHK-Bezirk Leipzig im Frühjahr 2026</strong> können Sie <a href="/infos-fuer-unternehmen/themen/wirtschaft-regionales/konjunkturstatistik-wirtschaftsstatistik/konjunktur-standort-und-strukturberichte/die-konjunkturelle-entwicklung-im-ihk-bezirk-leipzig/konjunkturreport-ihk-zu-leipzig/">hier</a> online lesen.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7353</guid>
						<pubDate>Tue, 12 May 2026 11:37:00 +0200</pubDate>
						<title>Konjunkturumfrage im Frühjahr 2026: Rückschlag für die sächsische Konjunktur</title>
						<link>/artikel/konjunkturumfrage-im-fruehjahr-2026-rueckschlag-fuer-die-saechsische-konjunktur/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7329</guid>
						<pubDate>Tue, 05 May 2026 12:41:03 +0200</pubDate>
						<title>IHK zu Leipzig zu den tragischen Ereignissen in der Leipziger Innenstadt</title>
						<link>/artikel/ihk-zu-leipzig-zu-den-tragischen-ereignissen-in-der-leipziger-innenstadt/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt am 04. Mai 2026 hat uns zutiefst erschüttert. Dort, wo sonst das Herz unserer Stadt lebendig schlägt, sind Stille und Trauer eingekehrt. Als Stimme der Händler, Gastronomen und Gewerbetreibenden sind wir in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien. Den Verletzten wünschen wir Kraft und eine schnelle Genesung. Unser Dank gilt allen Einsatzkräften und Helfern für ihr beherztes Handeln.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7323</guid>
						<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:21:33 +0200</pubDate>
						<title>IHK Stipendienprogramm für angehende Berufsschullehrkräfte</title>
						<link>/artikel/ihk-stipendienprogramm-fuer-angehende-berufsschullehrkraefte/</link>
						<description>Die berufliche Bildung ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Damit sie auch künftig leistungsfähig bleibt, braucht es engagierte und gut qualifizierte Lehrkräfte an Berufsschulen. Genau hier setzt das IHK‑Stipendienprogramm zur Förderung des Berufsschullehramts an.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Industrie- und Handelskammern in Sachsen unterstützen mit diesem Programm gezielt Studierende, die Verantwortung übernehmen und die berufliche Bildung im Freistaat Sachsen aktiv mitgestalten wollen. Angesprochen sind Studierende, die sich im Lehramtsstudium für <strong>berufsbildende Schulen</strong> befinden.&nbsp;</p>
<p>Das Stipendium bietet eine finanzielle Unterstützung über einen längeren Zeitraum und soll Freiräume für Studium und Engagement schaffen.&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e23d35db5bf4cc0b5270a82c759caa31e"><strong>Förderhöhe:</strong> 500 Euro pro Monat</li><li data-list-item-id="e895b5e23f470df688bc57a99e10ceecc"><strong>Förderdauer:</strong> bis zu 36 Monate</li><li data-list-item-id="ed9c1f23075aec492c4ed6354e2ded461"><strong>Förderbeginn:</strong> frühestens ab dem 5. Fachsemester, erstmals ab dem <strong>Wintersemester 2026/2027</strong></li></ul><p><strong>Bewerbungsschlüsse:</strong></p><ul><li data-list-item-id="e795bfa1b474e6f84f41de59e089a35c4"><strong>30. Juni 2026</strong> für ein Stipendium ab Wintersemester 2026/2027</li><li data-list-item-id="e52ec609197bc14b61dd3ca542b960eed"><strong>30. Juni 2027</strong> für ein Stipendium ab Wintersemester 2027/2028</li></ul><p><a href="/infos-zur-bildung/foerderprogramme/ihk-stipendienprogramm-fuer-angehende-berufsschullehrkraefte/" class="button">Weitere Informationen zur Bewerbung, den Voraussetzungen und dem Auswahlverfahren finden Sie auf dieser Seite</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7322</guid>
						<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:03:18 +0200</pubDate>
						<title>Sächsische IHKs: Kita-Infrastruktur nachhaltig sichern</title>
						<link>/artikel/saechsische-ihks-kita-infrastruktur-nachhaltig-sichern/</link>
						<description>Kammern sprechen sich für differenzierte und koordinierte Bedarfsplanung aus</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Chemnitz, Dresden, Leipzig, 30. April 2026</p>
<p>Die sächsischen Landesverbände des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft haben heute in Dresden ein <strong>Forderungspapier „Kitas in Sachsen: Bildungsort und Standortfaktor“</strong> vorgestellt. Dazu äußern sich die Sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) wie folgt:</p>
<p>Aus Sicht der Wirtschaft sind Kitas weit mehr als reine Betreuungsangebote – sie stellen einen zentralen Bestandteil der regionalen Infrastruktur dar und sind ein entscheidender Faktor für die Attraktivität von Standorten. Für Familien ist die verlässliche Verfügbarkeit wohnortnaher Kinderbetreuung mit hoher pädagogischer Qualität und Betreuungszeiten, die zu den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt passen, häufig eine grundlegende Voraussetzung, um sich langfristig für einen Wohn- und Arbeitsort zu entscheiden. Damit tragen Kitas unmittelbar zur Fachkräftebindung und zur Stabilisierung regionaler Arbeitsmärkte bei.</p>
<p>Angesichts des demografischen Wandels bedarf es einer strukturellen Weiterentwicklung des Systems, die jedoch klug und regional ausgesteuert in enger Abstimmung zwischen Kita-Trägern, Kommunen, Landkreisen und der Staatsregierung erfolgen muss. Wichtig dabei: Alle Akteure müssen über kommunale Grenzen und Zuständigkeiten hinausdenken, um regionalen Entwicklungen und Perspektiven gerecht werden zu können.</p>
<p>Ein unkoordinierter Rückbau oder eine starke Ausdünnung von Betreuungsangeboten kann erhebliche negative Wirkungen entfalten. So verstärken fehlende oder unzureichende Betreuungsstrukturen Abwanderungstendenzen und schwächen damit bestehende wirtschaftliche Strukturen. Gleichzeitig erschweren sie die Ansiedlung neuer Unternehmen.</p>
<p>Kitas sollten deshalb konsequent als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und als strategisch relevante Infrastruktur verstanden werden. Ihre Planung und Weiterentwicklung dürfen sich nicht ausschließlich an kurzfristigen Schwankungen der Anzahl der Kinder orientieren. Vielmehr bedarf es einer vorausschauenden, regional differenzierten Bedarfsplanung, die auch bei temporär sinkender Auslastung Bestand hat und wirtschaftliche Perspektiven von Regionen berücksichtigt.</p>
<p>Nur so können alle sächsischen Regionen ihre Attraktivität sichern, gleichwertige Lebensverhältnisse gewährleisten und weiterhin als Wohn- und Wirtschaftsstandorte bestehen. Eine nachhaltige Sicherung der Kita-Infrastruktur ist damit ein wesentlicher Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Freistaates.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7317</guid>
						<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 14:35:25 +0200</pubDate>
						<title>IHK zu Leipzig gratuliert Katja Meier zur Ernennung zur Ritterin der Französischen Ehrenlegion</title>
						<link>/artikel/ihk-zu-leipzig-gratuliert-katja-meier-zur-ernennung-zur-ritterin-der-franzoesischen-ehrenlegion/</link>
						<description>+++ Landtagsabgeordnete Katja Meier erhält hohe Auszeichnung in der Französischen Botschaft in Berlin+++ IHK zu Leipzig unterstreicht Bedeutung ihrer Arbeit bei der Etablierung sächsisch-okzitanischer Wirtschaftsbeziehungen +++ </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin/Leipzig, 29. April 2026.</strong> Als erste Frau aus Sachsen ist Katja Meier am heutigen Nachmittag in Berlin zur Ritterin der Französischen Ehrenlegion ernannt worden. Mit dieser hohen Auszeichnung würdigt Frankreich ihr herausragendes Engagement für die deutsch-französische Zusammenarbeit, insbesondere für den Aufbau der Partnerschaft zwischen dem Freistaat Sachsen und der französischen Region Okzitanien.</p>
<p>In ihrer Funktion als Sächsische Europaministerin legte Katja Meier im Jahr 2021 den Grundstein für die Kooperation beider Regionen. Darüber hinaus engagierte sich Katja Meier maßgeblich für die Stärkung der deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen. Sie unterstützte im Herbst 2023 die Gründung des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Mitteldeutschland e. V. (DFWM) in Leipzig und begleitete dessen Entwicklung von Beginn an.</p>
<p>„Wir gratulieren Katja Meier sehr herzlich zu dieser bedeutenden Auszeichnung“, erklärte Dr.&nbsp;Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig und Gründungsmitglied des DFWM, am Rande der Ehrung in der Französischen Botschaft in Berlin. „Gerade in wirtschaftlicher Hinsicht ist Sachsen auf starke Partnerschaften angewiesen – nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern europaweit und darüber hinaus. Mit Katja Meier haben wir eine engagierte und tatkräftige Unterstützerin für die Vertiefung der sächsisch-okzitanischen Wirtschaftsbeziehungen.“</p>
<p>Nach dem zweiten „Jour de la Saxe“, dem Tag Sachsens, der am 14. April 2026 in Toulouse stattfand, stehen Austausch, Vernetzung und wirtschaftliche Kooperation zwischen Frankreich, Sachsen und dem gesamten mitteldeutschen Wirtschaftsraum auch beim 3. Deutsch-Französischen Wirtschaftskongress in Leipzig vom 17. bis 19. Juni 2026 wieder im Mittelpunkt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7303</guid>
						<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 13:22:00 +0200</pubDate>
						<title>IHK-Befragung: Nahostkonflikte belasten sächsische Unternehmen spürbar</title>
						<link>/artikel/ihk-befragung-nahostkonflikte-belasten-saechsische-unternehmen-spuerbar/</link>
						<description>Die sächsischen Industrie- und Handelskammern wiederholen angesichts der andauernden Konflikte in Nahost und den sich daraus ergebenden Belastungen für die Wirtschaft ihre Forderung nach weitreichenden Reformen und umfassender Staatsmodernisierung.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Chemnitz, Dresden, Leipzig, 23. April 2026. Im Rahmen ihrer sachsenweiten Konjunkturumfrage im Frühjahr 2026 haben die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) ihre Unternehmen nach Auswirkungen der Nahostkonflikte auf ihre Geschäftstätigkeit befragt. Aus den rund 1.500 Antworten geht hervor, dass die aktuellen Konflikte für die regionale Wirtschaft kein abstraktes Risiko mehr sind, sondern eine reale Belastung. Steigende Kosten, fragile Lieferketten und verunsicherte Absatzmärkte treffen die Betriebe branchenübergreifend und schränken ihre Wettbewerbsfähigkeit spürbar ein.</p>
<p>Die Ergebnisse im Einzelnen:</p><ul style="margin-left:-16px;"><li data-list-item-id="e427775ee6a56bc8fa09d40ad1d841a18"><span>84 Prozent der Befragten spüren oder erwarten höhere Energie- und Transportkosten.</span></li><li data-list-item-id="efbf47058c5e9a6fc2e8d5b2525d891e7"><span>Knapp 40 Prozent melden sinkende Aufträge bzw. rückläufige Nachfragen.</span></li><li data-list-item-id="e7e10295f595a10d24e61cc2e5b956e57"><span>Rund 29 Prozent berichten von Unterbrechungen oder Umwegen in Lieferketten.</span></li><li data-list-item-id="edc606994e00abdc5d148a2142c0f4a07"><span>Knapp 36 Prozent schätzen die Geschäftsrisiken bei einem anhaltenden Konflikt als hoch oder sehr hoch ein.</span></li><li data-list-item-id="e4ba09f61dc4a26aff003ce4c2cc44d0f"><span>Gut 26 Prozent erwarten moderat erhöhte, aber noch beherrschbare Risiken.</span></li></ul><p>Besonders ausgeprägt sind diese Punkte in der Industrie, im Verkehrsgewerbe sowie in Gastronomie und Tourismus. Neben dem Erfordernis strategischer Anpassungen wird auch eine Existenzgefährdung als möglich erachtet.</p>
<p>Nur rund zehn Prozent der Unternehmen sehen derzeit keine spürbaren Auswirkungen auf ihr Geschäft. 25 Prozent können mögliche Folgen noch nicht abschätzen.</p>
<p>In den offenen Antworten zeigt sich ein einheitliches Bild: Preissteigerungen bei Rohstoffen, Energie und Vorleistungen, eine zunehmende Planungsunsicherheit sowie eine spürbare Kaufzurückhaltung der Kundinnen und Kunden belasten die wirtschaftliche Lage zusätzlich. Viele Betriebe berichten von verschobenen Investitionen, Projektabbrüchen und einer zunehmenden Verunsicherung bei Verbrauchern und Auftraggebern.</p>
<p>Aus Sicht der sächsischen IHKs können temporäre Entlastungen – etwa an der Zapfsäule – den Unternehmen zwar kurzfristig helfen, aber keine strukturellen Probleme lösen. Vielmehr benötigt die Wirtschaft mutige und grundlegende Reformen der Sozialversicherungssysteme, um die Lohnnebenkosten nachhaltig zu senken, mehr Arbeitsanreize im Steuer- und Sozialsystem, eine breite und dauerhafte Senkung der Stromsteuer sowie eine umfassende Staatsmodernisierung, die Verfahren beschleunigt und Investitionen erleichtert.</p>
<p>„Die Zapfsäule ist kein Wirtschaftsprogramm. Wenn wir Betriebe in Sachsen entlasten wollen, brauchen wir Strukturreformen bei Sozialabgaben, Steuern und Energiepreisen – und keine Symbolpolitik,“ fasst Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammer den akuten Handlungsbedarf zusammen.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7304</guid>
						<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 14:33:25 +0200</pubDate>
						<title>Sachsen braucht klare Reformagenda – Allianz für Sachsen mahnt Konkretisierung und Umsetzung an</title>
						<link>/artikel/sachsen-braucht-klare-reformagenda-allianz-fuer-sachsen-mahnt-konkretisierung-und-umsetzung-an/</link>
						<description>Die Allianz für Sachsen und die Sächsische Staatsregierung haben heute ihren Dialog zur Reforma-genda für Sachsen mit klarem Fokus auf konkrete Reformschritte und deren Umsetzung fortgesetzt.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Im Ergebnis bleibt für die Allianz für Sachsen zentral: Die grundlegende Reform bestehender Strukturen ist unabdingbar und muss konsequent mit einer nachhaltigen Haushaltskonsolidierung verbunden werden.&nbsp;Ein entscheidender Maßstab ist ein klar definierter Abbaupfad für das Landespersonal. Die Allianz bekräftigt ihre Forderung, die Zahl der Landespersonalstellen bis 2035 auf 80.000 zu reduzieren. Sämtliche Reformanstrengungen müssen sich an diesem Ziel messen lassen.</p>
<p>Darüber hinaus verweist das Bündnis auf seine Kernforderungen: einen konsequenten Bürokratieab-bau einschließlich eines Moratoriums für neue Regelungen, eine stärkere Ausrichtung staatlichen Handelns an wirtschaftlichen Anforderungen sowie die frühzeitige und verbindliche Einbindung von Kommunen und Wirtschaft in die weiteren Reformschritte. Weil keine Zeit verloren werden darf, müssen erste Reformpakete zur Jahresmitte ins parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden.&nbsp;</p>
<p>Die Allianz für Sachsen begrüßt, dass die Staatsregierung den Reformprozess mit eigenen Vorschlägen aufgegriffen hat. Zugleich ist aus Sicht der Allianz klar: Doppelstrukturen sowie verwaltungs- und aufgabenspezifische Redundanzen müssen konsequent abgebaut werden – dazu zählt ausdrücklich auch das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit Sachsen (ZEFAS). Mit Blick auf die anstehende Kabinettsklausur zum Doppelhaushalt 2027/2028 in der kommenden Woche appelliert die Allianz an die Staatsregierung, nun von der Diskussion in die Umsetzung zu kommen und die erforderlichen Reformen verbindlich anzugehen.</p>
<p>Die Gesprächspartner verständigten sich darauf, den Dialog fortzusetzen und die erörterten Ansätze weiter zu konkretisieren.<strong>&nbsp;</strong><br><br><strong>Max Jankowsky</strong>, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern:</p>
<p>„Wir erwarten ein deutliches Signal von der Staatsregierung, bereits zur Jahresmitte spürbare Entlastungen umzusetzen. Hierfür stehen konkrete Vorschläge im Raum. Für die mittelfristige Perspektive fordern wir einen klaren Fahrplan für einen entschlossenen Bürokratieabbau – inklusive einer Strategie zur Personalreduzierung. Zudem halten wir daran fest, dass die Staatsregierung parallel zum Doppelhaushalt auch ein Wirtschaftsentlastungsgesetz auf den Weg bringt.“&nbsp;<br><br><strong>Dr. Jörg Brückner</strong>, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW):</p>
<p>„Sachsen lebt mit seinem Personalbestand über seine Verhältnisse. Angesichts einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung ist es zwingend, dass auch der Staat mit weniger Personal auskommt. Klar ist für uns: Neue Schulden geben keine Antwort auf strukturelle Probleme. Echte Strukturreformen und eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung gehören untrennbar zusammen. Gefordert ist dabei nicht nur die Staatsregierung, sondern angesichts der fehlenden parlamentarischen Mehrheit auch der gesamte Sächsische Landtag. Uns läuft die Zeit davon.“</p>
<p><strong>Sven Schulze</strong>, Erster Vizepräsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages:</p>
<p>„Ich danke der Staatsregierung für die konstruktiven Gespräche. Nun kommt es darauf an, aus den unterschiedlichen Impulsen und Reformvorschlägen eine Strategie zu entwickeln und wirksame Entlastungen für Wirtschaft, Kommunen und Gesellschaft auf den Weg zu bringen. Das Jahr 2026 muss ein Befreiungsschlag gegen die wuchernde Bürokratie und ein für alle spürbares Jahr der Reformen werden im Freistaat Sachsen. Wir werden nicht an Ankündigungen, sondern an konkreten Taten gemessen.“</p>
<p><strong>Uwe Nostitz</strong>, Präsident des Sächsischen Handwerkstages:</p>
<p>„Die Handwerks- und Familienbetriebe in Stadt und Land stehen mit dem Rücken zur Wand und warten auf eine deutliche Reduzierung bürokratischer Hürden. Wir erwarten vor der Sommerpause konkrete Entlastungen im Bereich von staatlichen Pflichten und fordern ein Moratorium, damit keine neuen bürokratischen Belastungen hinzukommen – sei es im Vergaberecht, im Bereich statistischer Meldepflichten oder behördlicher Kontrollen.“</p>
<p><strong>Henry Graichen</strong>, Präsident des Sächsischen Landkreistages:&nbsp;</p>
<p>„Mit den Vorschlägen der Reformkommission liegt eine gute Grundlage vor, um die Verwaltung in Sachsen effizienter zu gestalten und die kommunale Ebene zu entlasten. Wir erwarten, dass die Staatsregierung diese Empfehlung aufgreift und umfassend wie zeitnah umsetzt.“</p>
<p>Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der <a href="https://www.allianz-fuer-sachsen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Allianz für Sachsen</a>, bestehend aus der Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern, dem Sächsischen Handwerkstag, der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, dem Sächsischen Landkreistag und dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag.</p>]]></content:encoded>
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						<guid>news-7301</guid>
						<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:20:07 +0200</pubDate>
						<title>IHK-Arbeitskreis Verteidigungswirtschaft nimmt Arbeit auf</title>
						<link>/artikel/ihk-arbeitskreis-verteidigungswirtschaft-nimmt-arbeit-auf/</link>
						<description>Auftakttreffen in der IHK zu Leipzig legt Grundstein für enge Zusammenarbeit</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Leipzig, 22. April 2026. Zur konstituierenden Sitzung des neuen Arbeitskreises Verteidigungswirtschaft kamen heute Vormittag Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem gesamten Freistaat in der IHK zu Leipzig zusammen. Die sächsischen Industrie- und Handelskammern stärken damit ihren strategischen Fokus auf den zunehmend bedeutenden Sektor der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft.</p>
<p>&nbsp;Die Stärkung und Erhöhung der Sichtbarkeit bestehender Wertschöpfungsketten im Defence-Bereich in Sachsen sowie Ansätze, die Standortqualitäten gezielt hervorzuheben und zusätzliche Investitionen im Freistaat anzuregen standen im Mittelpunkt der Diskussion. Zudem wurde erörtert, wie die Akzeptanz des Themas – auch vor dem Hintergrund seiner wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung – auf Unternehmensseite weiter gesteigert werden kann.</p>
<p>Im Fokus stehen ein regelmäßiger Austausch zwischen Unternehmen, Politik, Bundeswehr und Forschungseinrichtungen sowie die Organisation gemeinsamer Veranstaltungsformate. Zugleich dient das Gremium als Plattform, um aktuelle Herausforderungen, Bedarfe und Entwicklungspotenziale der Branche zu identifizieren und diese gezielt gegenüber Politik und Verwaltung zu kommunizieren.</p>
<p>Künftig wird der Arbeitskreis regelmäßig tagen, Impulse für die IHK-Arbeit setzen und den Aufbau belastbarer Netzwerke in Sachsen und darüber hinaus vorantreiben.</p>]]></content:encoded>
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						<guid>news-7297</guid>
						<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 11:07:57 +0200</pubDate>
						<title>Dramatische Kostensteigerungen: Sächsische IHKs fordern weitergehende Entlastungen</title>
						<link>/artikel/dramatische-kostensteigerungen-saechsische-ihks-fordern-weitergehende-entlastungen/</link>
						<description>Die Sächsischen Industrie- und Handelskammern sehen die Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Sachsen durch die zuletzt erheblichen Kostensteigerungen – insbesondere bei den Kraftstoffpreisen – massiv belastet. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Unternehmen können diese Mehrkosten derzeit nicht mehr aus eigener Kraft tragen, sodass der wirtschaftliche Druck weiter wächst. Im Rahmen einer Protestaktion des Verkehrsgewerbes am 17. April in Leipzig machen sächsische Speditionen sowie Taxi-, Transport- und Umzugsunternehmen auf die gravierenden Auswirkungen der anhaltend hohen Kraftstoffpreise aufmerksam.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund appellieren die Sächsischen Industrie- und Handelskammern erneut mit Nachdruck an die Bundesregierung, diesen Weckruf ernst zu nehmen und umfassende Strukturreformen zur nachhaltigen Entlastung der Wirtschaft auf den Weg zu bringen. Die von der Bundesregierung angekündigten Entlastungsmaßnahmen – insbesondere die Absenkung der Energie- bzw. Mineralölsteuer um 17 Cent – können dabei nur ein erster Schritt hin zu einem umfassenden und dauerhaft wirksamen Entlastungspaket sein.</p>
<p>Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, erklärt dazu im Namen der Sächsischen Industrie- und Handelskammern: „Die Bundesregierung bleibt weiterhin die dringend benötigte Strukturreform schuldig. Gerade in Krisenzeiten braucht es mutige und nachhaltige Entscheidungen, die über kurzfristige Maßnahmen hinausgehen. Es darf jetzt keine Ausreden mehr geben, um notwendige, tiefgreifende Reformen weiter aufzuschieben. Unsere Unternehmen brauchen dieses Signal – und zwar jetzt.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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						<guid>news-7279</guid>
						<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:21:19 +0200</pubDate>
						<title>Ausbleibende Entlastungen gefährden Unternehmen und Standort</title>
						<link>/artikel/ausbleibende-entlastungen-gefaehrden-unternehmen-und-standort/</link>
						<description>Sächsische IHKs fordern trotz erster Entspannungssignale zwischen USA und Iran kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur Senkung der Kraftstoff- und Energiepreise </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify"><strong>Chemnitz/Dresden/Leipzig, 09.04.2026.</strong> Trotz der aktuellen Entspannungssignale zwischen den USA und dem Iran appellieren die Sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) an die Bundesregierung, die Lage auf den globalen Energiemärkten weiter als ernste Gefahr für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Fokus zu behalten. Es gilt, ohne weitere Verzögerung Maßnahmen zu ergreifen, um die Wirtschaft und Verbraucher schnell, zielgenau und wirksam zu entlasten. Gleichzeitig müssen mittel- und langfristige Marktentwicklungen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes in den Blick genommen werden.&nbsp;</p>
<p><strong>Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz:</strong></p>
<p>„Die Kraftstoffpreise haben seit Beginn des Iran-Krieges in Deutschland um rund 50 Prozent zugenommen. Ob der Konflikt bald endet und sich die Situation auf den globalen Energiemärkten wieder entspannt, bleibt vorerst ungewiss und die Gefahr für unsere ohnehin angeschlagene Konjunktur somit akut. Wirtschafts- und Warenverkehre, Logistik, das Baugewerbe, Dienstleister aber auch viele Pendler sind heute noch auf Straßenverkehr und Kraftstoffe (Benzin, Diesel) angewiesen. Die drastische Verteuerung der Kraftstoffe wird daher die Preise in nahezu allen Wirtschaftsbereich treiben und Unternehmen in existenzielle Notsituationen bringen. Die Politik bleibt deshalb gefordert, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und für spürbare Entlastung zu sorgen.“</p>
<p><strong>Dr. Andreas Sperl, Präsident der IHK Dresden:</strong></p>
<p>„Die Bundesregierung muss jetzt schnell die staatlichen Komponenten in den Energiepreisen senken. Dazu zählen vor allem die Absenkung der Energiesteuern für Diesel, Benzin, Gas und Heizöl sowie der Stromsteuer auf europäisches Mindestmaß. Ersteres würde den aktuellen Preisschock an den Tankstellen und die Inflation entlang der Wertschöpfungsketten zumindest abfedern.&nbsp;</p>
<p>Mittel- bis langfristig gesehen, werden die Folgen des Iran-Kriegs wohl noch länger für Knappheiten und ein erhöhtes Preisniveau auf den Weltmärkten für Erdgas- und -öl sorgen. Die Senkung der Stromsteuer kann dabei Anreize für die weitergehende Elektrifizierung des Energiesystems und für Alternativen zu diesen beiden Energieträgern auf Seiten der Abnehmer setzen.“</p>
<p><strong>Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig:</strong></p>
<p>„Die Lage ist mehr als dramatisch. Wir erwarten in solch einer Situation, dass der Bundeskanzler von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch macht und ein Machtwort spricht: Sowohl Energiesteuern auf Kraftstoffe als auch die Stromsteuer müssen unverzüglich auf das europäische Mindestniveau gesenkt werden! Alles andere ignoriert die wirtschaftliche Realität. Wenn die Politik nicht schnell handelt, werden dauerhaft hohe Transportkosten, zusätzlicher Inflationsdruck und eine weitere Schwächung unseres Standorts die Folge sein. Viele Unternehmen stehen ohnehin unter enormem Kostendruck.“</p>
<p>Foto: <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-person-menschen-hand-11116152/" target="_blank" rel="noreferrer">Engin Akyurt</a></p>]]></content:encoded>
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						<guid>news-7263</guid>
						<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 18:22:00 +0200</pubDate>
						<title>Wichtige Bausteine für Sachsens Zukunft: Sächsische IHKs bestärken Wirtschaftsminister Panter</title>
						<link>/artikel/wichtige-bausteine-fuer-sachsens-zukunft-saechsische-ihks-bestaerken-wirtschaftsminister-panter/</link>
						<description>Wirtschaftsminister Dirk Panter hat heute das sogenannte Zukunftspaket 1 für eine weitere 
erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Sachsen vorgestellt. Die Sächsischen 
Industrie- und Handelskammern (IHKs) haben sich mit den Inhalten vertraut gemacht und 
geben eine erste Einschätzung ab.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/Dresden/Leipzig, 30.03.2026</strong></p>
<p><strong>Christoph Neuberg, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz:&nbsp;</strong><br>„Weniger und vereinfachte Bürokratie, Förderung von Mittelstand und Handwerk, schlankere und effizientere Staatsstrukturen, Investitionen in Bildung und Selbständigkeit - in einer Phase wirtschaftlicher Schwäche sowie tiefgreifender struktureller und gesellschaftlicher Veränderungen sind das richtige und wichtige Schritte, um finanzielle Stabilität mit einer zukunftsgerichteten Entwicklung in Einklang zu bringen. Gleichwohl markiert das Vorgestellte nur die erste Etappe eines von den Kammern seit Langem geforderten Paradigmenwechsels. Der Anfang der Strecke ist geschafft - viele weitere Schritte müssen noch folgen.“ Aus Sicht der IHKs ist unter anderem das avisierte „Once-Only“-Prinzip positiv hervorzuheben, wonach Unternehmen Daten und Nachweise nur noch einmal digital einreichen müssten, und Behörden diese Informationen dann intern austauschen, um Bürokratie abzubauen und Prozesse zu beschleunigen. Den Ankündigungen zum Vergaberecht, wonach Auslegungsspielräume für die Vereinfachung von Verfahren besser ausgenutzt und Schwellenwerte für freihändige Vergaben angehoben werden sollen, stimmen die Kammern ebenfalls zu, erneuern aber hinsichtlich einer künftigen Novellierung des Gesetzes ihren Appell, auf die Einbeziehung vergabefremder Aspekte zu verzichten. Die Digitalagentur Sachsen (DiAS) und das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit Sachsen (ZEFAS) sollen laut Ankündigung in bestehende Einrichtungen integriert werden, um Einspar- und Effizienzpotenziale zu heben. Um Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergien zu erzeugen, schlagen die IHKs hier einen noch weitergehenden Schritt vor, welcher mehrere Landesgesellschaften und -agenturen zu einer organisatorischen Einheit zusammenzuführt: die Wirtschaftsförderung Sachsen (WfS), das ZEFAS und die DiAS, die Sächsische Energieagentur (SAENA GmbH), die Sächsische Agentur für Regionale Lebensmittel (AgiL) sowie die futureSAX GmbH. Diese Bündelung würde nicht nur die Schlagkraft stärken, sondern die Ressourcennutzung optimieren und die Transparenz der Förder- und Beratungsangebote für Unternehmen verbessern.&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig:</strong>&nbsp;<br>„Das GRW-Förderprogramm von Bund und Ländern ist für Sachsen das wichtigste Instrument der regionalen Wirtschafts- und Strukturpolitik. Deshalb ist es nur konsequent, wenn der Freistaat ankündigt, die Vereinfachungen des Bundes zum Anlass zu nehmen, die sächsischen Regularien zu verschlanken und den Fördervollzug zu vereinfachen. Um Effizienzpotenziale zu nutzen, bedarf es einer stärkeren Standardisierung und durchgängigen Digitalisierung der Verfahren. Mit Blick auf den in Vorbereitung befindlichen Doppelhaushalt 2027/2028 ist es für Investitionen, Innovationen und Transformationsprojekte sächsischer Unternehmen essenziell, dass der Freistaat die Kofinanzierung sicherstellt. Ohne ausreichende Landesmittel können Bundesmittel nicht abgerufen werden, was einen erheblichen Wettbewerbsnachteil bedeuten würde.“ Die Kammern begrüßen ausdrücklich die angekündigte Unterstützung von Minister Panter bei der Errichtung einer Zukunftsstiftung als neues strategisches Investitionsinstrument für Sachsen. Die sächsische Wirtschaft benötigt unabhängig von politischen Haushaltszyklen eine langfristige Finanzierungschiene für Innovationen, Forschung, Technologieentwicklung und Schlüsselprojekte. Eine Stiftung würde die langfristige Handlungsfähigkeit des Freistaates stärken und strategische Projekte über Legislaturperioden hinweg absichern.&nbsp;</p>
<p><strong>Lukas Rohleder, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden:&nbsp;</strong><br>„Den sogenannten Meisterbonus von 2.000 auf 3.000 Euro zu erhöhen, zahlt nicht nur auf die Attraktivität des beruflichen Aufstiegs ein, es ist gerade angesichts der demographischen Entwicklung ein Signal zur richtigen Zeit, um mehr erfolgreiche Unternehmensnachfolgen zu ermöglichen. Handwerksmeister, Industriemeister und Fachmeister können sich über einen höheren Zuschuss freuen, Fachwirte gehen nach wie vor leer aus, obwohl es sich um Aufstiegsfortbildungen auf Augenhöhe handelt, was auch die gleiche Einstufung im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) belegt. Hier sollte Sachsen dem Vorbild anderer Bundesländer folgen.“ Bestandteil des vorgestellten Zukunftspaketes sind auch Mittel für die Modernisierung und den Neubau Überbetrieblicher Berufsbildungsstätten des Handwerks. Die IHKs betrachten in diesem Zusammenhang einen Fokus auf ausreichende und vernünftig ausgestattete Wohnheime für Auszubildende an den Lernorten Berufsschule und Ausbildungsbetrieb für ebenso wichtig. Das Bundesprogramm „Junges Wohnen“ unterstützt diese Investitionen. Die Umsetzung der Projekte scheitert jedoch häufig daran, dass der Betrieb der Einrichtungen nicht wirtschaftlich dargestellt werden kann. Der Freistaat sollte das Programm deshalb um eine Landesförderung für private Betreiber ergänzen, um mehr Azubi-Wohnheime zu ermöglichen und damit die Attraktivität sächsischer Berufsbildungsstandorte zu stärken.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7270</guid>
						<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:03:00 +0200</pubDate>
						<title>Pressestatement zu erforderlichen Sofortmaßnahmen angesichts hoher Sprit- und Energiepreisen</title>
						<link>/artikel/pressestatement-zu-erforderlichen-sofortmassnahmen-angesichts-hoher-sprit-und-energiepreisen/</link>
						<description>Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, zu erforderlichen Sofortmaßnahmen angesichts hoher Sprit- und Energiepreise</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Lage ist ernst. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten treiben die Kraftstoffpreise weiter nach oben und setzen weite Teile der Wirtschaft massiv unter Druck. Besonders das Transport-, Logistik- und Dienstleistungsgewerbe kann diese zusätzlichen Kosten kaum noch auffangen. Am Ende trifft das die gesamte Wertschöpfungskette. Die bestehende Regelung, wonach Kraftstoffpreise nur einmal täglich geändert werden dürfen, ist offensichtlich kein wirksames Instrument. Sie schafft keine Entlastung, sondern verstärkt die Unsicherheit. Was Unternehmen jetzt brauchen, sind keine symbolischen Maßnahmen, sondern spürbare Entlastungen. Deshalb muss die Energiesteuer auf Diesel und Benzin unverzüglich auf das europäische Mindestniveau gesenkt werden. Alles andere ignoriert die wirtschaftliche Realität. Wenn die Politik nicht schnell handelt, werden dauerhaft hohe Transportkosten, zusätzlicher Inflationsdruck und eine weitere Schwächung unseres Standorts die Folge sein. Viele Unternehmen stehen ohnehin unter enormem Kostendruck.“</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7257</guid>
						<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 13:18:00 +0100</pubDate>
						<title>8.000 Unterschriften für Ausbau der Bahnverbindung Leipzig-Chemnitz</title>
						<link>/artikel/8000-unterschriften-fuer-ausbau-der-bahnverbindung-leipzig-chemnitz/</link>
						<description>+++ Online-Petition an Landtagspräsidenten übergeben +++ Sächsische IHKs fordern zügige Planung und Baubeginn +++ Elektrifizierung und zweigleisiger Ausbau dürfen nicht auf der Strecke bleiben +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/Leipzig/ Dresden, 26. März 2026.&nbsp;</strong>Am heutigen Donnerstag übergaben Vertreter der Industrie- und Handelskammern in Chemnitz und Leipzig eine Online-Petition im Sächsischen Landtag an Landtagspräsident Alexander Dierks sowie die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Daniela Kluge. Die rund 8.000 Unterschriften umfassende Petition hat den Ausbau der Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz zum Inhalt und wurde im Vorfeld von den Sächsischen IHKs begleitet und vollumfänglich unterstützt.</p>
<p>„Die große Resonanz zeigt deutlich: Der Ausbau der Strecke Chemnitz–Leipzig ist für die Menschen und Unternehmen in der Region von zentraler Bedeutung“, betont Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz. „Wir erwarten, dass dieses klare Signal aus der Region in den weiteren politischen Entscheidungen berücksichtigt wird.“<br>Jankowsky macht zugleich den Handlungsdruck deutlich: „Die Geduld der Wirtschaft ist erschöpft. Wir brauchen jetzt Verbindlichkeit – beim Zeitplan, bei der Finanzierung und beim Ausbauziel.“</p>
<p>Die Strecke Chemnitz–Leipzig zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten im Freistaat Sachsen. Sie ist zentral für Fachkräftemobilität, wirtschaftliche Entwicklung und nachhaltige Verkehrskonzepte – und liefert somit mehrere gute Gründe für einen zügigen und zielgerichteten Ausbau. Indes sorgen jüngst bekanntgewordene Verzögerungen sowie Überlegungen zu reduzierten Ausbauvarianten für Verunsicherung in der Wirtschaft.</p>
<p>Die Industrie- und Handelskammern unterstreichen daher ihre klare Haltung: „Es ist ein Armutszeugnis, dass trotz vehementer Forderungen der Wirtschaft der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig nicht vorwärts geht“, so Kristian Kirpal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. „Mit der heute überreichten Petition wollen wir auch im Namen der Wirtschaft ein deutliches Signal an die Politik senden: Das Projekt benötigt Tempo, Klarheit und langfristige Verlässlichkeit!“&nbsp;</p>
<p>Bereits<strong>&nbsp;</strong>Mitte Januar 2026 zum Bahngespräch in Chemnitz hatten die IHK Chemnitz und die IHK zu Leipzig ihre klare Erwartungshaltung an die Deutschen Bahn kommuniziert: spätestens im Frühjahr 2026 sollten konkrete Planungen für den Nordabschnitt (Geithain–Leipzig) sowie eine verbindliche Zeitschiene für den Südabschnitt (Chemnitz–Geithain) vorliegen.</p>
<p>Foto: SLT/Oliver Killig</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7210</guid>
						<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:30:57 +0100</pubDate>
						<title>Achtung: Phishing-Welle im Namen der Industrie- und Handelskammer</title>
						<link>/artikel/achtung-phishing-welle-im-namen-der-ihk/</link>
						<description>Gegenwärtig werden wieder betrügerische E-Mails versendet, die angeblich von einer Industrie- und Handelskammer stammen und zur Aktualisierung von Unternehmensdaten auffordern. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte beachten Sie folgende Punkte:</p><ol><li data-list-item-id="e50d704d60afa08d75ec9ad93247ce779"><strong>Überprüfen Sie die Absenderadresse</strong>: Achten Sie darauf, ob die E-Mail-Adresse vertrauenswürdig ist (Domain) und ob persönliche Ansprechpartner genannt werden. Betrügerische E-Mails verwenden oft allgemeine Bezeichnungen ohne spezifische Ortsangabe oder konkrete Ansprechpartner.</li><li data-list-item-id="ef3d629d1eb61f47bf7f47068239706c5"><strong>Überprüfen Sie die Zeiten der Absendung:&nbsp;</strong>Phishing-Mails werden häufig zu Unzeiten bzw. außerhalb der üblichen Geschäftszeiten versendet (an Wochenenden und / oder mitten in der Nacht.)</li><li data-list-item-id="e044f401de5757e0f22e80297f4fe2928"><strong>Seien Sie besonders achtsam bei Ihren E-Mails</strong>: Öffnen Sie keine verdächtigen E-Mails, klicken Sie auf keine Links und laden Sie keine externen Inhalte herunter. Seien Sie besonders vorsichtig bei E-Mails mit unbekannten Anhängen.</li><li data-list-item-id="e3672824770c8b101dc07c1b122fa7088"><strong>Übermitteln Sie keine persönlichen Daten</strong>: Ignorieren und löschen Sie verdächtige E-Mails sofort und geben Sie niemals persönliche oder vertrauliche Informationen preis.</li></ol><p class="h-text-center"><strong>Bleiben Sie wachsam und schützen Sie Ihre Daten vor Betrug!</strong></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7180</guid>
						<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 14:01:38 +0100</pubDate>
						<title>Konjunkturumfrage im IHK-Bezirk Leipzig: Entwicklung stagniert – Stimmung bleibt gedämpft </title>
						<link>/artikel/konjunkturumfrage-im-ihk-bezirk-leipzig-entwicklung-stagniert-stimmung-bleibt-gedaempft/</link>
						<description>+++ Lage bleibt angespannt +++ Geschäftserwartungen ohne Aufbruchsignal +++ Investitionsplanungen unverändert verhalten +++ hohe Arbeitskosten größtes Geschäftsrisiko +++ </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 18. Februar 2026.</strong> Die Situation der gewerblichen Wirtschaft im IHK-Bezirk Leipzig hat sich in den vergangenen Monaten kaum verändert. Die Lage bleibt für einen Großteil der Unternehmen angespannt und die Geschäftserwartungen lassen auch in den kommenden Monaten kaum Besserung erwarten. Der IHK-Geschäftsklimaindex für den IHK-Bezirk Leipzig stagniert bei 105 Punkten und setzt seine Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau fort. Damit werden Hoffnungen auf eine nachhaltige konjunkturelle Erholung auch diesmal wieder enttäuscht.</p>
<p class="h-text-justify">An der Konjunkturbefragung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig zum Jahresbeginn 2026 beteiligten sich 518 Unternehmen aller Branchen und Größenklassen mit ca. 28.000&nbsp;Beschäftigten.</p>
<p class="h-text-justify">„Die Unternehmen verharren in einer konjunkturellen Hängepartie“, bewertet IHK-Präsident Kristian Kirpal die Umfrageergebnisse. „Die Regierungen auf Bundes- und Landesebene haben es bislang nicht geschafft, mit verlässlichen und entlastenden Reformen für spürbar mehr Zuversicht in den Unternehmen zu sorgen. Die weiter steigende Kostenbelastung, der unverminderte Bürokratieaufwand und die unsicheren wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bremsen Investitionen und Wachstum auch in unserer Region. Nach wie vor verhindern die fehlende Planungssicherheit und hohe Standortkosten, dass Unternehmen in größerem Umfang in neue Technologien, zusätzliche Kapazitäten oder die Transformation ihrer Geschäftsmodelle investieren“, so Kirpal weiter. „Ohne verlässliche, entlastende Reformen werden viele Betriebe ihre Investitionszurückhaltung beibehalten.“</p>
<p class="h-text-justify">Hinzu kommen die Folgen des zunehmenden US-Protektionismus, neue Zölle und weltwirtschaftliche Spannungen, die den Welthandel dämpfen und die Exportchancen der regionalen Unternehmen beeinträchtigen. Eine konsequente Diversifizierung der Absatzmärkte sowie eine entschlossene Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland durch spürbare Kostenentlastungen und konsequenten Bürokratieabbau ist daher dringend erforderlich.</p>
<p class="h-text-justify">„Die Politik muss noch konsequenter handeln, um den Standort wieder wettbewerbsfähig zu machen“, fordert Präsident Kirpal. „Wir brauchen mutige und durchgreifende Reformen zur dauerhaften Senkung der Arbeits- und Energiekosten, zur Reduzierung der Unternehmenssteuern &nbsp;sowie zur Stärkung von Investitionen in Innovation und Digitalisierung. Erst dann kann die gewerbliche Wirtschaft wieder Tritt fassen und neue Wachstumskräfte entfalten.“</p>
<p class="h-h2"><strong>Geschäftslage leicht gesunken&nbsp;</strong></p>
<p>Die Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage etwas schlechter als im Herbst 2025. Der Lagesaldo sinkt um zwei auf aktuell 15 Punkte. Die gewerbliche Wirtschaft verharrt im konjunkturellen Tief. Die branchenübergreifende Stimmung ist entsprechend verhalten, zumal sich die Ertragslage in über 40 Prozent der Unternehmen verschlechtert hat. Am deutlichsten trübten sich zuletzt die Lagebewertungen im Gast- und Tourismusgewerbe ein. Dagegen hat im Handel das Jahresendgeschäft zumindest temporär für etwas Entspannung gesorgt.</p>
<p class="h-h2"><strong>Geschäftserwartungen lassen keine Erholung erkennen</strong></p>
<p class="h-text-justify">Die Geschäftsaussichten der Unternehmen bleiben auch zum Jahresbeginn 2026 von Skepsis, Zurückhaltung und Verunsicherung geprägt. Zwar rechnen 20 Prozent der Betriebe mit besseren Geschäften, gleichzeitig erwarten 24 Prozent eine Verschlechterung, sodass der Erwartungssaldo mit -4 Punkten nur knapp über dem Niveau der Herbstumfrage und des Jahresbeginns 2025 liegt. Eine nachhaltige konjunkturelle Erholung ist damit weiterhin nicht in Sicht und die erhoffte Trendwende bleibt aus.</p>
<p class="h-text-justify">In der <strong>Industrie</strong> steigen die Geschäftserwartungen zwar leicht, können die Wachstums-perspektiven aber nicht spürbar verbessern. Die Nachfrageentwicklung bleibt problematisch. Im <strong>Baugewerbe</strong> führen die anhaltende Investitionsschwäche, hohe Baukosten und Fachkräfte-mangel zu zurückhaltenden Aussichten. Vom „Investitionsturbo“ ist hier noch nichts zu spüren. Auch im <strong>Dienstleistungsgewerbe</strong> führt eine schwache Auftragsentwicklung vielfach zu gedämpften Geschäftserwartungen. Im Handel ist eine etwas bessere Erwartungshaltung festzustellen. Die Unternehmen hoffen aufgrund der kräftigen Anhebung des Mindestlohnes zumindest auf eine leichte Belebung des privaten Konsums. Auch im <strong>Verkehrsgewerbe</strong> steigen die Erwartungen geringfügig, bleiben aber durch hohe Energie-, Maut- und Personalkosten belastet. Deutlich skeptischer blickt das <strong>Gast- und Tourismusgewerbe</strong> in die Zukunft. Selbst die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen zu Jahresbeginn 2026 verschafft den Unternehmen kaum Spielraum. Zu hoch ist für viele Betriebe der Kostendruck, insbesondere bei den Lohn- und Energiekosten.</p>
<p class="h-text-justify h-h2"><strong>Personalplanungen restriktiv</strong>&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Die schwache Nachfrage und der anhaltend hohe Kostendruck schlagen zunehmend auf die Beschäftigungspläne der Unternehmen durch. Momentan gehen jeweils 17 Prozent der Betriebe von steigenden bzw. sinkenden Mitarbeiterzahlen aus. Entsprechend liegt der Saldo bei 0 Punkten und damit deutlich unter dem Vorjahreswert (6 Punkte). In der gewerblichen Wirtschaft der Region ist 2026 mit einem Beschäftigungsrückgang zu rechnen.</p>
<p class="h-h2"><strong>Investitionsaktivitäten auf niedrigem Niveau&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify">Auch beim Investitionsgeschehen sind zum Jahresbeginn 2026 kaum positive Signale erkennbar. Die Investitionsaktivitäten der Unternehmen bleiben ausgesprochen niedrig. Aktuell planen nur 16 Prozent ihre Investitionsausgaben zu erhöhen, während 22 Prozent diese zurückfahren wollen. Der Investitionssaldo sinkt damit auf -6 Punkte. Knapp jeder vierte Betrieb verzichtet vollständig auf Investitionen. Wo investiert wird, stehen vor allem Ersatzbeschaffungen, Rationalisierungsmaßnahmen und punktuelle Innovationen im Vordergrund; expansive Wachstumsprojekte bleiben die Ausnahme.&nbsp;</p>
<p class="h-h2"><strong>Geschäftliche Risiken</strong></p>
<p>Die Spitze der regionalen Geschäftsrisiken werden auch zum Jahresbeginn 2026 von den Arbeitskosten angeführt. Mit 65 Prozent der Nennungen liegt dieser Faktor deutlich vor der Inlandsnachfrage und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mit jeweils 53&nbsp;Prozent. Unter letztgenannten Faktor werden von den Unternehmen u. a. die Problemfelder Bürokratie und Regulierung, Steuerpolitik sowie internationale Handels- und geopolitische Risiken benannt. Für rund die Hälfte der Betriebe stellen weiterhin auch die Energiepreise ein zentrales Geschäftsrisiko dar.</p>
<p>Den vollständigen Konjunkturbericht finden Sie <a href="/infos-fuer-unternehmen/themen/wirtschaft-regionales/konjunkturstatistik-wirtschaftsstatistik/konjunktur-standort-und-strukturberichte/die-konjunkturelle-entwicklung-im-ihk-bezirk-leipzig/konjunkturreport-ihk-zu-leipzig/#c35340">hier</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7154</guid>
						<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 10:13:40 +0100</pubDate>
						<title>Mitteldeutsche Regionalkonferenz 2026 der Wirtschaftsjunioren kommt nach Leipzig</title>
						<link>/artikel/mitteldeutsche-regionalkonferenz-2026-der-wirtschaftsjunioren-kommt-nach-leipzig/</link>
						<description>Unter dem Motto „Leipzig verbindet“ bringt die Mitteldeutsche Regionalkonferenz (MiRKo) der Wirtschaftsjunioren (WJ) vom 12. bis 14. Juni 2026 rund 350 junge Unternehmerinnen, Unternehmer, Führungskräfte, Entscheiderinnen und Entscheider unter 40 Jahren aus ganz Deutschland zusammen.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 11. Februar 2026. </strong>Unter dem Motto „Leipzig verbindet“ bringt die Mitteldeutsche Regionalkonferenz (MiRKo) der Wirtschaftsjunioren (WJ) vom 12. bis 14. Juni 2026 rund 350 junge Unternehmerinnen, Unternehmer, Führungskräfte, Entscheiderinnen und Entscheider unter 40 Jahren aus Mitteldeutschland und dem gesamten Bundesgebiet in Leipzig zusammen. Schirmherr der Veranstaltung ist&nbsp;Dirk Panter, sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz.</p>
<p class="h-text-justify">Die MiRKo ist das jährliche Netzwerktreffen der WJ aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und weiteren Regionen Deutschlands. Für drei Tage wird Leipzig zur Bühne für Austausch, Wissenstransfer und Inspiration.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">„Leipzig steht wie kaum eine andere Stadt für Wandel, Kreativität und Zusammenarbeit – genau das, was die Wirtschaftsjunioren auszeichnet. Wir freuen uns, diese Energie 2026 in die MiRKo einfließen zu lassen“, sagt Konferenzdirektorin Julia Leppin.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Keynotes führender Köpfe aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, Workshops und praxisnahen Seminaren, Unternehmensbesichtigungen, kulturellen Highlights und zahlreichen Gelegenheiten zum&nbsp;Netzwerken. Alle Teilnehmenden verbindet das gemeinsame Engagement bei den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD). Dadurch entsteht ein einzigartiges Umfeld, in dem Wissen geteilt wird, Geschäftskontakte gepflegt werden und neue Ideen in ungezwungener Atmosphäre entstehen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">„Leipzig bietet mit seiner lebendigen Kultur, seiner Geschichte als Handels- und Innovationsstandort und seiner offenen, kreativen Szene den perfekten Rahmen für die MiRKo 2026“, äußert sich Konferenzdirektor Jonathan Bille und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt bereits unseren ersten Förderern – der IHK zu Leipzig und der ADO Advisory GmbH – die die MiRKo 2026 von Beginn an unterstützen und damit ein starkes Zeichen für ihr Engagement für junge Wirtschaft und regionales Netzwerken setzen.“&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Unternehmen, die die nächste Generation von Unternehmerinnen, Unternehmern und Führungskräften ebenfalls fördern möchten, sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen eines Sponsorings zu beteiligen. Eine Partnerschaft mit der MiRKo 2026 bietet die Chance, sich sichtbar mit einer engagierten Zielgruppe zu vernetzen und Teil eines starken, zukunftsorientierten Netzwerks zu sein.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Um mehr über die mirKO 2026 zu erfahren, lesen Sie gern unser <a href="https://www.leipzig.ihk.de/wirtschaft/detail/mirko-2026-wie-leipzig-zur-buehne-fuer-junge-wirtschaft-wird/" target="_blank">Interview mit Konferenzdirektorin Julia Leppin</a>.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7118</guid>
						<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 16:54:22 +0100</pubDate>
						<title>Nach Landtagsbeschluss: Kritik an gesetzlicher Qualifizierungszeit bleibt</title>
						<link>/artikel/nach-landtagsbeschluss-kritik-an-gesetzlicher-qualifizierungszeit-bleibt/</link>
						<description>+++ Wirtschaft warnt vor zusätzlicher Belastung für Betriebe und plädiert für partnerschaftlich gestaltete Weiterbildung +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify"><strong>Chemnitz/Dresden/Leipzig, 4. Februar 2026</strong></p>
<p class="h-text-justify">Mit der heutigen Abstimmung des Sächsischen Landtags über den Gesetzentwurf zum Bildungsfreistellungsgesetz (Drucksache 8/5742) ist der Weg für eine gesetzlich verankerte Qualifizierungszeit in Sachsen frei. Die sächsischen Industrie- und Handelskammern respektieren das Ergebnis des parlamentarischen Verfahrens, halten aber an ihrer grundsätzlichen Kritik am Bildungsurlaub fest.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">„Wir akzeptieren die Entscheidung des Landtags, halten sie jedoch für einen schweren Fehler. Die Anliegen und Warnungen der sächsischen Wirtschaft sowie der kommunalen Familie wurden bewusst ignoriert. Statt Verantwortung für das Land zu übernehmen, wurden parteipolitische Interessen in den Vordergrund gestellt. Die Einführung einer gesetzlich festgelegten Qualifizierungszeit ist ein falsches Signal an Unternehmen und Beschäftigte – gerade in einer wirtschaftlich extrem herausfordernden Zeit. Dieser Beschluss schwächt die betriebliche Praxis, hemmt Flexibilität und untergräbt das notwendige Vertrauen in gemeinsame Lösungen“, sagt&nbsp;Max Jankowsky, Präsident der&nbsp;Industrie- und Handelskammer&nbsp;Chemnitz und Sprecher der sächsischen IHKs.</p>
<p class="h-text-justify h-h3">&nbsp;<strong>IHKs: Weiterbildung Ja – starre gesetzliche Ansprüche Nein&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify">Die sächsischen IHKs betonen, dass sie Qualifizierung und lebenslanges Lernen ausdrücklich unterstützen. Bereits heute investieren Unternehmen erhebliche Mittel und Zeit in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten – von kurzen Schulungen am Arbeitsplatz über Fachlehrgänge bis hin zu umfangreichen Qualifizierungsprogrammen.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Kritisch sehen die Kammern jedoch die nun beschlossene gesetzliche Ausweitung individueller Freistellungsansprüche:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e0ffc644206df09979edc728498dd811e"><p class="h-text-justify"><span><strong>Zusätzliche Belastung für Betriebe:</strong>&nbsp;Gerade kleine und mittlere Unternehmen kämpfen bereits heute mit Fachkräftemangel und der Sicherung des laufenden Betriebs. Weitere Ausfallzeiten lassen sich in vielen Betrieben kaum kompensieren.&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="efb74b2d4e2ca1707234cc8811710cffe"><p class="h-text-justify"><span><strong>Doppelstrukturen und Bürokratie:</strong>&nbsp;Neben bestehenden Angeboten der betrieblichen Weiterbildung und staatlicher Förderinstrumente drohen zusätzliche bürokratische Verfahren, etwa bei der Anerkennung von Bildungsveranstaltungen oder der Abwicklung von Freistellungsansprüchen.&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="efa051e3172725111e72233b918371c4a"><p class="h-text-justify"><span><strong>Fehlanreize bei der Themenwahl:</strong>&nbsp;Wenn Weiterbildung losgelöst von den konkreten betrieblichen Anforderungen stattfindet, steigt die Gefahr, dass Qualifizierungen an den Bedarfen vorbeigehen.&nbsp;</span></p></li></ul><p class="h-text-justify h-h3"><strong>Partnerschaftliche Lösungen statt starrer Vorgaben&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify">Aus Sicht der sächsischen IHKs ist die betriebliche Weiterbildung dann am wirksamsten, wenn sie im Dialog entsteht – zwischen Unternehmensleitung, Personalverantwortlichen&nbsp;und Beschäftigten.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Die IHKs regen an, die Wirksamkeit der gesetzlichen Qualifizierungszeit eng zu evaluieren und gemeinsam mit der Wirtschaft nachzubessern, wo sich in der Praxis Probleme zeigen. Statt starrer Vorgaben brauche es passgenaue, arbeitsplatznahe Weiterbildung.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify h-h3"><strong>IHKs unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify">Trotz grundsätzlicher Kritik an der gesetzlichen Regelung werden die IHKs ihre Mitgliedsunternehmen bei der Umsetzung der neuen Vorgaben begleiten. Dazu gehören Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen ebenso wie Hinweise auf betriebsnahe Qualifizierungsangebote und Fördermöglichkeiten.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7113</guid>
						<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 11:27:15 +0100</pubDate>
						<title>Sächsische Wirtschaft verharrt im Schwächemodus – Impulse dringend nötig</title>
						<link>/artikel/saechsische-wirtschaft-verharrt-im-schwaechemodus-impulse-dringend-noetig/</link>
						<description>+++ Geschäftslage stagniert +++ Keine Aufbruchstimmung +++ Investitionsaktivitäten niedrig +++ Druck auf dem Arbeitsmarkt wächst +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7071</guid>
						<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Neujahrsempfang der Leipziger Wirtschaft 2026</title>
						<link>/artikel/neujahrsempfang-der-leipziger-wirtschaft-2026/</link>
						<description>Kernforderung: „Handlungsfähigkeit und Leistungsgesellschaft wiederherstellen“
</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 27. Januar 2026 –&nbsp;</strong>Das Who’s who aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung traf sich am 27. Januar zum Leipziger Neujahrsempfang. Unter dem Motto „Gemeinsam für die Region. WEITERDENKEN“ diskutierten die gastgebenden Institutionen, Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, die Handwerkskammer zu Leipzig, der Unternehmerverband Sachsen e.V. und der Marketing Club Leipzig e.V., gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer Möglichkeiten, um der Leipziger Wirtschaft wieder Rückenwind zu geben. Das um „Weiterdenken“ bewusst ergänzte Veranstaltungs-Motto eröffnete eine neue Perspektive für die Gespräche, um aktuelle Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Sachsen einzuordnen und den Blick gemeinsam nach vorn zu richten.</p>
<p>Rund 1.200 Gäste aus der Region Mitteldeutschland verfolgten die lebhaft geführte Podiumsdiskussion, moderiert von MDR-Journalistin Wiebke Binder.&nbsp;</p>
<p><strong>Matthias Forßbohm</strong>, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, begrüßte die Anwesenden und formulierte gleich zu Beginn die Leitfrage des Abends: „Was braucht es, damit wir gemeinsam wieder handlungsfähig werden?“</p>
<p>Matthias Forßbohm brachte in der Podiumsdiskussion die momentane Verfassung der Leipziger Wirtschaft auf den Punkt: „Die Stimmung ist nicht schlimmer als die Lage! Die Lage ist schlimm genug. Deshalb müssen wir dringend gemeinsam ins Handeln kommen! Wir als Unternehmerinnen und Unternehmer gehen tagtäglich ins volle Risiko. Statt der Wirtschaft Rückenwind zu geben, schreibt uns aber der Staat viele Entscheidungen vor. Hier braucht es dringend wieder den nötigen Freiraum und das Vertrauen in die Wirtschaft.“&nbsp;</p>
<p><strong>Kristian Kirpal</strong>, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, ergänzte mit einer klaren Botschaft: „Bürokratieabbau ist ein kostenloses Konjunkturprogramm.“</p>
<p>Die Präsidentin des Marketing Club e.V., <strong>Dr. Ines Zekert</strong>, sprach sich für mehr Technologieoffenheit aus: „Weiterdenken – das ist die DNA für die Kreativwirtschaft, für die Agenturen und Marketingverantwortlichen. Denn in einer Ära, in der Algorithmen und künstliche Intelligenz die Spielregeln des Marktes neu schreiben, reicht es nicht aus, nur mitzuhalten. KI verändert den Arbeitsmarkt und verschärft Probleme – vor allem im Agenturbereich.<br>Wir müssen weiterdenken, um die kreative Schlagkraft für morgen zu entwickeln. Unsere Handlungsfähigkeit als Kreativszene hängt davon ab, wie mutig wir neue Technologien adaptieren. Nur wer heute die Strukturen für morgen sowohl hinterfragt als auch akzeptiert, bleibt am Markt und als Impulsgeber relevant.“</p>
<p>Der Präsident des Sächsischen Unternehmerverbands e.V., <strong>Dietrich Enk</strong>, äußerte Sorge: „Die anstehende Entscheidung des Landesparlamentes zum sogenannten Bildungsurlaub in Sachsen zeigt, wie entfernt Politik von der Realität und freiem Unternehmertum agiert. Wir erleben den politischen Diskurs in Dresden und Berlin zunehmend in Parallelwelten. Haftung und Risiko, selbstverantwortliches Wirtschaften als Basis aller Wohlfahrt sind nicht erkannt, also auch nicht mitgedacht, nicht gefördert, nicht geschützt, scheinbar nicht mal mehr gewollt. Mein Optimismus beginnt dort, wo Respekt vor der Leistung des Einzelnen entsteht.“</p>
<p><strong>Kristian Kirpal</strong> fasste die auf der Bühne diskutierten Anliegen der Leipziger Wirtschaft an die sächsische Landesregierung zusammen: „Die sächsische Wirtschaft braucht jetzt drei klare Signale: Erstens ein sofortiges Bürokratiemoratorium – keine neuen Belastungen wie Bildungsurlaubsgesetz oder Vergabegesetz. Zweitens ein Wirtschaftsentlastungsgesetz im Rahmen einer Wirtschaftsstrategie 2040, das Reformen endlich umsetzt. Und drittens die Gründung der Zukunftsstiftung Sachsen als Investitionsinstrument für Innovation, Transformation und neue Wertschöpfung. Worte allein reichen jetzt nicht mehr – es braucht Entscheidungen, die wieder Vertrauen in die Politik und Handlungsfähigkeit schaffen.“</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7057</guid>
						<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 16:41:42 +0100</pubDate>
						<title>Erstes Leipziger Fachforum zur Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft stößt auf große Resonanz</title>
						<link>/artikel/erstes-leipziger-fachforum-zur-sicherheits-und-verteidigungswirtschaft-stoesst-auf-grosse-resonanz/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 21. Januar 2026</strong>. Mit rund 150 Teilnehmenden aus ganz Sachsen hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig gestern erstmals ein Fachforum zur Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft veranstaltet. Die Veranstaltung im Kupfersaal Leipzig machte deutlich: Das Interesse der sächsischen Wirtschaft an diesem stark wachsenden Sektor ist groß.</p>
<p>Sechs hochkarätige Referenten beleuchteten die Verteidigungswirtschaft aus unterschiedlichen Perspektiven. Thematisiert wurden unter anderem Beschaffungs- und Marktzugangswege, Finanzierungsfragen bei Investitionen in neue Produkte sowie konkrete Bedarfe von Finalproduzenten aus dem Rüstungsbereich. Damit erhielten die teilnehmenden Unternehmen einen praxisnahen Überblick über Chancen und Anforderungen des Marktes.</p>
<p>Ziel des Fachforums war es insbesondere, mittelständische Unternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf mögliche neue Geschäftsfelder im Bereich der Verteidigung aufmerksam zu machen. Vor dem Hintergrund eines stark wachsenden Verteidigungssektors soll der Wirtschaftsstandort Sachsen gezielt an dieser Entwicklung partizipieren und zusätzliche Wertschöpfung in der Region generieren.</p>
<p>Gerade für den Mittelstand ist der Zugang zu Informationen, Netzwerken und etablierten Akteuren entscheidend. Entsprechend lag ein Fokus der Veranstaltung auf der Vernetzung der Unternehmen untereinander sowie mit relevanten Marktteilnehmern.</p>
<p>„Die hohe Teilnehmerzahl und das große Interesse der Unternehmerinnen und Unternehmer haben gezeigt, wie relevant die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft inzwischen auch für unsere Region ist“, betont Dr. Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig. „Als IHK bekennen wir uns ausdrücklich zu den Ideen von Freiheit und Frieden in Europa und der Welt. Jede Initiative, die diesen Frieden proaktiv gefährdet, lehnen wir entschieden ab. Es ist aber auch unsere Aufgabe, insbesondere den Mittelstand bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder zu unterstützen. Gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern in Chemnitz und Dresden werden wir die Entwicklung der Branche weiterhin aufmerksam begleiten, Netzwerke stärken und Unternehmen aktiv zur Seite stehen.“</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7051</guid>
						<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 12:24:00 +0100</pubDate>
						<title>Allianz für Sachsen fordert Reformagenda</title>
						<link>/artikel/allianz-fuer-sachsen-fordert-reformagenda/</link>
						<description>Kommunen und Wirtschaft drängen auf verbindliche Maßnahmen</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunen und Wirtschaft im Freistaat Sachsen ziehen an einem Strang: In der Allianz für Sachsen fordern führende Organisationen von Wirtschaft und kommunaler Ebene die Sächsische Staatsregierung auf, zügig eine umfassende Reformagenda umzusetzen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Sachsen deutlich zu erhöhen und zugleich die Handlungsfähigkeit der Kommunen dauerhaft zu sichern.&nbsp;</p>
<p>Das heute vorgestellte gemeinsame Positionspapier benennt konkrete Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Bürokratieabbau, Kommunalfinanzen, Fachkräftesicherung, Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und Energie. Zugleich lädt die Allianz Ministerpräsident Michael Kretschmer und das Kabinett zu einem verbindlichen Dialog über Umsetzung und Zeitplan ein.<br>&nbsp;</p>
<p>Die Allianz für Sachsen versteht sich als konstruktiver und verlässlicher Partner der Staatsregierung. Sie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Umsetzung der Reformen mitzuwirken.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Jörg Brückner</strong>, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW):<br>„Mit dem zweitgrößten Personalbestand aller Bundesländer – bezogen auf die Einwohnerzahl – lebt Sachsen über seine Verhältnisse. Angesichts einer deutlich schrumpfenden Erwerbsbevölkerung führt kein Weg daran vorbei, die Stellenzahl im Landeshaushalt bis 2035 konsequent auf 80.000 zu senken – und zwar durch echten Stellenabbau statt durch das bloße Streichen unbesetzter Planstellen. Aus-drücklich unterstütze ich die CDU Sachsen, die zu ihrem Landesparteitag am 29.11.2025 beschloss: ‚Die Sächsische Union bekennt sich zu einem schuldenfreien Haushalt. Die CDU-Landtagsfraktion wird aufgefordert, auf einen Doppelhaushalt 2027/28 ohne zusätzliche Schuldenaufnahme hinzuwirken.‘“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Bert Wendsche</strong>, Präsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages:<br>„Wettbewerbsfähige Unternehmen und leistungsstarke Kommunen sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum, Wohlstand und moderne öffentliche Dienstleistungen. Um diese Voraussetzungen zu stär-ken, haben wir im engen Schulterschluss mit der Wirtschaft zentrale Impulse erarbeitet. Diese wollen wir zeitnah mit Staatsregierung und Landtag erörtern und konsequent in die Umsetzung bringen. Unser Ziel ist ein schlanker, digitaler Freistaat Sachsen, der sich auf seine Kernaufgaben in den Bereichen innere Sicherheit, Bildung und Infrastruktur konzentriert und zugleich wieder stärker auf den Fleiß, die Eigenverantwortung und die Innovationskraft der Menschen vertraut.“</p>
<p><strong>Uwe Nostitz</strong>, Präsident des Sächsischen Handwerkstags:<br>„Die Bekämpfung des dramatischen Unterrichtsausfalls in Sachsen muss weiterhin die höchste Priorität<br>genießen. Darüber hinaus muss die duale Berufsausbildung strategisch gestärkt werden. Sie ist für die<br>regionale Wirtschaft essenziell. Dazu gehört eine Berufsorientierung an allen Schulformen. Auch Gymnasien<br>müssen sich dem Thema stellen. Die Evaluierung der Teilschulnetzplanung (Berufsschulen)<br>muss genutzt werden, um die duale Berufsausbildung sowohl in städtischen als auch in ländlichen Regionen attraktiv zu gestalten.“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Henry Graichen</strong>, Präsident des Sächsischen Landkreistages:<br>„Stabile Kommunalfinanzen sind eine Grundvoraussetzung für dringend notwendige Investitionen der<br>Gemeinden, Städte und Landkreise in die wirtschaftsnahe Infrastruktur und damit eine wesentliche<br>Grundlage für gute Rahmenbedingungen für die sächsische Wirtschaft. Angesichts eines Haushaltsdefizits<br>der sächsischen Kommunen von annähernd einer Milliarde Euro in 2025 sind die Finanzbeziehungen<br>zwischen dem Freistaat und seinen Kommunen neu zu ordnen sowie eine umfassende Reform des<br>Sozialstaates mit der Entlastung der kommunalen Sozialhilfeträger dringend erforderlich.“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Max Jankowsky</strong>, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern:<br>„Verlässlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit sind das Fundament unserer Energiepolitik. Sachsen muss<br>Energiestandort bleiben und der Industrie verlässliche Wettbewerbsbedingungen bieten. Dafür braucht<br>es ein technologieoffenes Stromsystem, das Sicherheit und faire Preise garantiert – ohne Subventionslogik<br>auf Dauer. Der netzdienliche Ausbau von Erneuerbaren, Speichern und Netzen ist dafür unverzichtbar.<br>Braunkohle bleibt als Brücke Teil des Wandels. Förderpolitik muss zudem einfacher, digitaler<br>und auf Zukunftsthemen wie Innovation und Fachkräftesicherung ausgerichtet sein. Und wir müssen<br>Forschung enger mit der Wirtschaft verzahnen, damit aus Wissen Wertschöpfung entsteht. Jetzt zählt<br>Führungskraft – Sachsen muss entschlossen und mutig nach vorn gehen.“</p>
<p><br>Das gemeinsame Positionspapier zum Download finden Sie unter www.allianz-fuer-sachsen.de.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7033</guid>
						<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Ausbau der Bahnstrecke Chemnitz–Leipzig darf nicht länger auf der Strecke bleiben</title>
						<link>/artikel/ausbau-der-bahnstrecke-chemnitz-leipzig-darf-nicht-laenger-auf-der-strecke-bleiben/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Das heutige 3. Bahngespräch zur Ausbaustrecke Leipzig–Chemnitz im Chemnitzer Hof hat erneut gezeigt: Der Handlungsdruck ist enorm, doch die Antworten blieben vage. Vertreter der Deutschen Bahn stellten den aktuellen Projektstand vor – konkrete Aussagen zu Baustart und Fertigstellung blieben jedoch aus. Für die Wirtschaftsregion ist das enttäuschend und nicht akzeptabel.</p>
<p>„Die Strecke Chemnitz–Leipzig ist für die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens von zentraler Bedeutung. Sie verbindet die Industrieregion Chemnitz mit der Metropolregion Leipzig und schafft die Grundlage für eine leistungsfähige Mobilität von Fachkräften und Gütern“, betont Martin Witschaß, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Chemnitz. „Für die sächsischen IHKs ist dieses Vorhaben eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte – es muss endlich priorisiert und beschleunigt werden.“</p>
<p>Die Wirtschaft steht geschlossen hinter diesem Ausbau. Das zeigt die Online-Petition der IHK Chemnitz mit inzwischen fast 8.000 Unterstützern. Durch einen gemeinsamen Kraftakt der regionalen Akteure konnten im Sommer 2025 zusätzliche Mittel in Höhe von 9,3 Millionen Euro im Sächsischen Haushalt für die Planung gesichert werden. Dennoch liegt das Projekt deutlich hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: <strong>Wann beginnt der Bau – und wann wird die Strecke fertiggestellt?</strong></p>
<p><strong>Die IHKs fordern jetzt klare Verbindlichkeit:</strong></p><ul><li data-list-item-id="ed06d0315b82bf439bdde655226c45dd4"><span><strong>Einen verbindlichen und realistischen Zeitplan</strong> für die Gesamtmaßnahme</span></li><li data-list-item-id="e8cf5f05e019248acad09f69a80593345"><span><strong>Weitestgehend zweigleisigen Ausbau</strong>, um einen 30-Minuten-Takt zwischen Chemnitz und Leipzig sicherzustellen</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e14fb47104803a9e943485671c16d7ab0"><span><strong>Klare Aussagen zur Finanzierung und zum Zeitplan für den Nordabschnitt</strong></span></li><li data-list-item-id="ef69856449a9ba33eb4f73af9bcb528be"><span><strong>Berücksichtigung des Güterverkehrs</strong> als zentralen Bestandteil der Strecke</span></li></ul><p>„Wir dürfen uns keine weiteren Verzögerungen leisten. Die Region braucht diese Verbindung – für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen, deren Mitarbeiter, für die Ansiedlung neuer Betriebe und für eine nachhaltige Verkehrswende“, unterstreicht Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig.</p>
<p>Die IHK Chemnitz und die IHK zu Leipzig erwarten von der Deutschen Bahn, dass <strong>spätestens im Frühjahr 2026 konkrete Planungen für den Nordabschnitt (Geithain–Leipzig) sowie eine verbindliche Zeitschiene für den Südabschnitt (Chemnitz–Geithain) vorliegen.</strong> Die Geduld der Wirtschaft ist erschöpft – jetzt müssen Taten folgen.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7015</guid>
						<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 16:34:14 +0100</pubDate>
						<title>Bauturbo-Möglichkeiten ausschöpfen: Leipziger Wirtschaft fordert konsequente Umsetzung</title>
						<link>/artikel/bauturbo-moeglichkeiten-ausschoepfen-leipziger-wirtschaft-fordert-konsequente-umsetzung/</link>
						<description>Leipziger Wirtschaftskammern äußern sich zur angedachten Umsetzung des Bauturbos für die Stadt Leipzig.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><i><strong>Leipzig, 9. Januar 2026</strong></i> – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig lehnt die von der Stadtverwaltung vorgelegten Vorschläge zur Umsetzung des „Bauturbos“ ab. In einem Schreiben an Thomas Dienberg, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau, fordert die IHK gemeinsam mit der Handwerkskammer zu Leipzig ein klares Bekenntnis der Stadt zur Anwendung aller vom Bund eröffneten Möglichkeiten sowie deren zielgerichtete, unbürokratische Umsetzung. Nur so kann ein spürbarer Impuls für mehr Wohnungsbau in allen Segmenten ausgelöst werden.</p>
<p>Die Kammern erwarten insbesondere eine deutlich wahrnehmbare Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie den Abbau investitionshemmender Vorgaben und Auflagen. Markteingriffe durch Politik und Verwaltung sollten dabei auf das notwendige Maß beschränkt bleiben. Eine nachhaltige Entspannung des Wohnungsmarktes ist aus Sicht der Wirtschaft nur durch ein quantitativ und qualitativ bedarfsgerechtes Angebot an Wohnraum erreichbar.</p>
<p><strong>Geplantes Baulandmodell konterkariert Ziel des Bauturbos</strong></p>
<p>Die aktuell vorliegenden Vorschläge der Stadt Leipzig zur Anwendung des Bauturbos sowie zum Leipziger Baulandmodell lehnen die Kammern ab. Insbesondere das geplante Baulandmodell mit seinen umfangreichen Anforderungen an Konzeptkonformität und zusätzlichen Prüfungen widerspricht dem eigentlichen Zweck des Bauturbos. Statt Beschleunigung drohen neue bürokratische Hemmnisse, die wirtschaftlich tragfähige Wohnungsbauprojekte erschweren oder verhindern.</p>
<p>Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig, erklärte dazu:</p>
<p>„Das geplante Leipziger Baulandmodell steht dem Bauturbo entgegen. Statt schneller Genehmigungen schafft es neue Vorgaben, zusätzliche Prüfungen und mehr Bürokratie. So wird Bauen nicht beschleunigt, sondern weiter erschwert. Wer den Bauturbo ernst meint, muss auf zusätzliche Auflagen verzichten. Ein Bauturbo mit neuen Auflagen ist kein Bauturbo. Deshalb darf das Baulandmodell kein Bestandteil des künftigen Bauturbo-Prozesses in Leipzig sein.“</p>
<p>Die vorgesehenen vereinfachten Regelungen für kleinere Vorhaben bis 5.000 Quadratmeter zusätzlicher Bruttogeschossfläche sollten vielmehr als Maßstab für alle Projektgrößen dienen. Für mittlere und große Wohnungsbauvorhaben braucht es klare, verbindliche Fristen und – wo möglich – Genehmigungsfiktionen, um Planungssicherheit zu schaffen. Wo immer es möglich ist, sollten zeit- und kostenintensive Bebauungsplanverfahren vermieden werden. Starre Quoten für mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum lehnt die IHK ab und spricht sich stattdessen für flexible, projektbezogene Lösungen aus.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6987</guid>
						<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Polnische Bahn bindet Lausitz und Leipzig international an </title>
						<link>/artikel/polnische-bahn-bindet-lausitz-und-leipzig-international-an/</link>
						<description>Wirtschaftskammern in Cottbus, Dresden, Leipzig äußern sich anläss-lich der Erstfahrt des neuen EuroCity Via Regia am 14. Dezember </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify">12.12.2025 | Die Erreichbarkeit zentraler Wirtschafts- und Lebensräume in Ostdeutschland und Polen wird durch die neue EuroCity-Fernverkehrsverbindung EuroCity Via Regia zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 deutlich verbessert. Erstmals werden durch die Polnische Bahn Teile der Lausitz und Leipzig täglich an ein durchgehendes internationales Fernverkehrsnetz an Polen angebunden.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig sowie der IHK Dresden und IHK Cottbus eröffnen sich damit auch neue wirtschaftliche Chancen für die Unternehmen in Leipzig und der Lausitz. Zwei tägliche Zugpaare pro Richtung verbinden die wichtigen polnischen Wirtschafts- und Kulturzentren Breslau (Wrocław) und Krakau (Kraków) mit Hoyerswerda, Ruhland, Elsterwerda, Riesa und Leipzig.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Berufliche und private Reisen werden erleichtert und die Gesamtreisezeit durch abgestimmte Umsteigezeiten spürbar verkürzt. Die Fahrzeit Leipzig–Breslau beträgt rund 3:30 Stunden, der Abschnitt Ruhland-Breslau bedarf etwa 2:20 Stunden, für die Strecke Cottbus–Ruhland–Breslau braucht es circa 3:15 Stunden. Die neue Verbindung ist nicht nur wesentlich schneller als bisherige Alternativrouten über Frankfurt (Oder) oder Görlitz, sondern auch preiswerter. Ticketpreise liegen zwischen 10 und 30 Euro.</p>
<p class="h-text-justify"><strong>André Fritsche, Hauptgeschäftsführer IHK Cottbus:</strong> „Die polnische Bahn sorgt mit ihrer neuen Fernverkehrsverbindung und internationalen Anbindung der Lausitz für einen wichtigen Entwicklungsschub und setzt Impulse für Tourismus und grenzüberschreitenden Austausch. Die Haltepunkte in Ruhland und Elsterwerda stärken die Standortattraktivität.“</p>
<p class="h-text-justify"><strong>Lukas Rohleder, Hauptgeschäftsführer IHK Dresden:&nbsp;</strong>„Auch für Reisende aus der Sächsischen Lausitz ergeben sich durch die direkte Verbindung nach Leipzig und die Haltepunkte in Hoyerswerda und Riesa neue Möglichkeiten. In Abhängigkeit von den Fahrzeiten kann die neue Verbindung auch für Berufspendler interessant sein.“</p>
<p class="h-text-justify"><strong>Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig</strong>: „Die neue Direktverbindung nach Wrocław und Kraków stärkt Leipzig als nationalen und internationalen Bahnknoten. Sie vernetzt Unternehmen, verbessert die Mobilität von Fachkräften und erleichtert Investitionen – sowohl nach Polen als auch nach Mitteldeutschland. Wir wünschen allzeit gute Fahrt.“</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6955</guid>
						<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 13:59:40 +0100</pubDate>
						<title>Zukunftsstiftung Sachsen – Wirtschaftsinitiative gewinnt an Breite </title>
						<link>/artikel/zukunftsstiftung-sachsen-wirtschaftsinitiative-gewinnt-an-breite/</link>
						<description>+++ In Leipzig trafen sich erstmals zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer der Zukunftsstiftung Sachsen +++ Ein breiter Rückhalt aus allen Regionen des Freistaats setzt ein starkes Signal für ein neues langfristiges Investitionsinstrument +++
</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 27. November 2025.</strong> Die Initiative zur Gründung einer Zukunftsstiftung Sachsen gewinnt weiter an Kraft: Am Donnerstagabend kamen im SpinLab Leipzig erstmals die Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative zu einem persönlichen Treffen zusammen, darunter zahlreiche Unternehmen, Institutionen, Start-ups und Vertreter der Wissenschaft, die sich hinter die Idee eines langfristigen Investitionsinstruments für Sachsens Wirtschaft stellen.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Abends standen der Austausch der sächsischen Wirtschaft, Impulse aus anderen Bundesländern sowie die Frage, wie Sachsen strukturell gestärkt und unabhängiger von politischen und Haushaltszyklen werden kann. Die Veranstaltung wurde von MDR-Moderatorin Franziska Schenk begleitet.</p>
<p class="h-h3"><strong>Stimmen aus der Wirtschaft betonen Bedeutung einer Zukunftsstiftung</strong></p>
<p>Christophe Hug, Vizepräsident der IHK zu Leipzig und Geschäftsführer der Tilia GmbH, begrüßte das breite Interesse der sächsischen Wirtschaft: „Noch nie seit Beginn der Initiative waren so viele Unterstützer an einem Tisch. Die Zukunftsstiftung ist ein Instrument, das uns langfristige Handlungsfähigkeit zurückgibt und das jenseits politischer Zyklen und kurzfristiger Förderlogiken. Genau das brauchen wir, um als Wirtschaftsstandort wieder auf Kurs zu kommen.“</p>
<p class="h-h3"><strong>Best Practice aus NRW und Thüringen: Wachstumsimpulse durch Stiftungen</strong></p>
<p>In einer Panelrunde diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der STIFT Thüringen, der RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft SE, der HHL Leipzig, der IHK zu Leipzig und weitere Initiatoren, welche Wachstumsimpulse langfristige Investitionsstiftungen setzen können – und welchen konzeptionellen sowie politischen Stand die Stiftungsinitiative erreicht hat.</p>
<p>Christiane Kilian von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) betonte: „Wir sehen in Thüringen seit Jahren, wie wirkungsvoll flexible, stiftungsbasierte Beteiligungsinstrumente sein können – gerade, wenn es um Innovation, Gründungen und Technologietransfer geht. Für Sachsen bietet eine Zukunftsstiftung enormes Potenzial.“ Die STIFT ist eine private, unabhängige, gemeinnützige Stiftung, die seit 1993 Innovation, Bildung, Forschung und Gründungen in Thüringen unterstützt und damit als zentraler Innovationstreiber der Region wirkt.</p>
<p>Auch aus der Industrie- und Wissenschaftsperspektive wurde deutlich, dass Sachsen ein ergänzendes Investitionsinstrument braucht, um Wachstum abzusichern, Unternehmensansiedlungen zu ermöglichen und Innovationscluster gezielt zu stärken.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Initiative wächst weiter – breiter Rückhalt aus allen Regionen Sachsens</strong></p>
<p>Die Unterstützerliste der Zukunftsstiftung umfasst inzwischen circa 120 Unternehmen und Institutionen aus ganz Sachsen – von Industrieunternehmen und Mittelstand über Wissenschaftseinrichtungen bis hin zu Start-ups.&nbsp;</p>
<p>Unter den Unterstützern sind u. a.:</p><ul><li data-list-item-id="ee1fc838e2942dd655a5c0757f846e05d"><span>zahlreiche Industrieunternehmen aus Leipzig, Dresden, Chemnitz und vielen Landkreisen</span></li><li data-list-item-id="ee72488ec9eddfe50f57051ae6fcc3e56"><span>Wissenschafts- und Innovationsakteure wie HHL Leipzig, TU Dresden Excite und biosaxony</span></li><li data-list-item-id="e5d3238e9da85ff0b3d82a2552e3b1eb7"><span>Mittelständische Familienunternehmen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e7bf5ef5ecc70a38c5d384c25c243a52a"><span>Wirtschaftsverbände</span></li><li data-list-item-id="e3d4d8d083987b18836033ba816be3cb7"><span>die Industrie- und Handelskammern aus Chemnitz, Dresden und Leipzig</span></li></ul><p>Der breite Rückhalt unterstreicht die Relevanz der Initiative für alle Regionen des Freistaats.</p>
<p class="h-h3"><strong>Ausblick: Initiative will Austausch weiter intensivieren</strong></p>
<p>Das Treffen am 27. November in Leipzig markiert einen wichtigen Schritt für die Initiative. Die Unterstützerinnen und Unterstützer wollen den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortsetzen und den politischen Austausch weiter intensivieren. Die Initiatoren kündigten an, den Dialog mit Landtag und Staatsregierung auszubauen und die Gründung der Zukunftsstiftung aktiv voranzutreiben.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid>news-6954</guid>
						<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 15:03:20 +0100</pubDate>
						<title>Sächsische IHKs: Sicherheitswirtschaft in Sachsen stärken, Berufsschullehramt attraktiver machen!</title>
						<link>/artikel/saechsische-ihks-sicherheitswirtschaft-in-sachsen-staerken-berufsschullehramt-attraktiver-machen/</link>
						<description>+++ Neuer Arbeitskreis Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft gegründet +++ Stipendienprogramm gegen Lehrermangel startet 2026 +++ klare Absage an Bildungsurlaub und Vergabemindestlohn +++ </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/Leipzig/Dresden, 26. November 2025. </strong>Die Präsidien der Industrie- und Handelskammern (IHKs) Chemnitz, Dresden und Leipzig haben sich am Abend des 25. November in der Sächsischen Staatskanzlei zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen, um mit der Staatsregierung zentrale Zukunftsthemen für den Freistaat Sachsen zu beraten und richtungsweisende Beschlüsse zu fassen. Im Mittelpunkt standen die Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft, die Bekämpfung des Lehrermangels an Berufsschulen sowie strategische Positionierungen zu landespolitischen Vorhaben.</p>
<p class="h-h2"><strong>Gründung eines Arbeitskreises Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft</strong></p>
<p>Die drei sächsischen IHKs haben die Einrichtung eines gemeinsamen Arbeitskreises „Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft“ beschlossen. Ziel ist die Vernetzung von Unternehmen und Institutionen der Branche, die Bündelung von Fachwissen, die Entwicklung von Strategien zur Stärkung der Branche in Sachsen sowie die politische Interessenvertretung. Geplant sind darüber hinaus regelmäßige Fachveranstaltungen, gemeinsame Projekte und die Entwicklung von Positionspapieren. Gäste aus Politik, Verbänden und Forschung sollen den Dialog bereichern.</p>
<p class="h-h2 h-h3"><strong>Stipendienprogramm gegen Lehrermangel an Berufsschulen</strong></p>
<p>Um dem akuten Lehrkräftemangel an Berufsschulen entgegenzuwirken, wollen die sächsischen IHKs ein eigenes Stipendienprogramm für angehende Berufsschullehrer starten. Neben finanzieller Förderung umfasst das Programm auch die Vermittlung von Praktikumsplätzen und den Aufbau eines Netzwerks. Ziel ist es, die Attraktivität des Berufsschullehramts zu steigern und die duale Ausbildung zu sichern. Die Stipendiaten sollen dabei als Botschafter ihres Studienganges fungieren.&nbsp;</p>
<p class="h-h2"><strong>Landespolitische Schwerpunkte</strong></p>
<p class="h-h3"><strong>Wo steht Sachsens Wirtschaft im Jahr 2040 – Leitbild Wirtschaft in Sachen 2040</strong></p>
<p>Diskutiert wurden erste Überlegungen eines Leitbildes für die Zukunft der Wirtschaft in Sachsen 2040, welches im Herbst durch das Wirtschaftsministerium angestoßen wurde. Im Fokus stehen Standortqualität, Unternehmertum, Beschäftigung sowie die digitale und ökologische Transformation. Weitere Themen sind die Fachkräftesicherung, die strategische Neuausrichtung der Förderpolitik sowie die Energieversorgung. Das Leitbild soll Orientierung geben, wie Sachsens Wirtschaft ihre Wettbewerbsposition stärken, Schlüsseltechnologien entwickeln und den Strukturwandel aktiv gestalten kann. Werte wie Eigenverantwortung, Unternehmergeist und soziale Marktwirtschaft bilden die Grundlage.</p>
<p>Weiterhin haben sich die sächsischen IHKs auf eine klare Ablehnung eines sächsischen Qualifizierungszeitgesetzes („Bildungsurlaub“) sowie eines Vergabemindestlohnes im Zuge der Novelle des Sächsischen Vergabegesetzes verständigt. Beide Vorhaben würden zusätzliche Bürokratie und Kosten verursachen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gefährden. Die Kammern fordern stattdessen praxisnahe Lösungen zur Fachkräftesicherung und zur Entlastung der Wirtschaft.</p>
<p>„Unsere heutigen Verabredungen und Beschlüsse machen deutlich, dass wir in Sachsen gemeinsam und vorausschauend handeln, um Sicherheit, Bildung und politisches Handeln für eine starke und zukunftsfähige Wirtschaft im Freistaat zu gestalten – denn die Wirtschaft muss als Grundlage für unseren Wohlstand das Maß aller Dinge sein“, resümierte <strong>Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern</strong>.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid>news-6937</guid>
						<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 17:52:09 +0100</pubDate>
						<title>Neufassung des Landesentwicklungsplans Sachsen </title>
						<link>/artikel/neufassung-des-landesentwicklungsplans-sachsen/</link>
						<description>Neuer Landesentwicklungsplan Sachsen: Die IHKs bringen sich ein, sichern Flächen für Unternehmen und stärken so Planungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung im Freistaat.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Staatsregierung Sachsens hat die Neufassung des Landesentwicklungsplans (LEP) eingeleitet, der die langfristige räumliche Entwicklung des Freistaates steuert. Der LEP legt zentrale Ziele der Raumordnung in Bereichen wie Wirtschaft, Infrastruktur, Siedlung und Ökologie fest und schafft damit einen verbindlichen Rahmen für Planungen öffentlicher Stellen sowie privater Vorhaben, die Flächen beanspruchen oder die Entwicklung von Gebieten beeinflussen.</p>
<p>Für Unternehmen besonders relevant ist, dass der Plan Flächen für landesweit bedeutende Gewerbe- und Industrieansiedlungen sowie Rohstofflagerstätten identifiziert und so die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens unterstützt. Die sächsischen IHKs haben sich im Frühherbst 2025 im Rahmen einer Stellungnahme aktiv in das Verfahren eingebracht und die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen vertreten.</p>
<p>Weitere Informationen zur Neufassung des Landesentwicklungsplans finden Sie hier: <a href="https://www.landesentwicklung.sachsen.de/neufassung-des-landesentwicklungsplanes-4-0-6727.html" target="_blank" rel="noreferrer">Neufassung des Landesentwicklungsplans Sachsen</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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