9 Außenwirtschaftsnachrichten 3 | Juni / Juli 2026 Weltweit erfolgreich der Wertschöpfung vor Ort zu erbringen. Besonders häufig wird dies aus den USA, China, der Asien-Pazifik-Region und Indien gemeldet. Hausgemachte Hemmnisse Ohnehin entstehen Belastungen im Auslandsgeschäft nicht nur durch Maßnahmen anderer Staaten: 83 Prozent der international aktiven Unternehmen sehen hausgemachte Hürden aus Deutschland und der EU als Herausforderung. Dabei geht es um Regelungen, administrative Vorgaben und nationale Besonderheiten, die das internationale Geschäft erschweren, obwohl der europäische Binnenmarkt eigentlich auf dem Abbau tarifärer und nicht-tarifärer Handelshemmnisse beruht. 49 Prozent der betroffenen Betriebe sehen sich durch Gesetze zu Sorgfalts- und Berichtspflichten in Lieferketten belastet – genannt werden insbesondere die Corporate Sustainability Reporting Directive, die Corporate Sustainability Due Diligence Directive und das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. 42 Prozent der Befragten, die hausgemachte Hürden wahrnehmen, verweisen auf Probleme bei der Abwicklung ihres Auslandsgeschäfts durch Ausfuhrbehörden, Zollstellen und Exportkontrollverfahren. Weitere 39 Prozent nennen Vorgaben zu Verpackungen und Verpackungsabfällen als Hemmnis, insbesondere im Zusammenhang mit der geplanten Packaging and Packaging Waste Regulation und der erweiterten Herstellerverantwortung. 32 Prozent berichten von Herausforderungen bei der Umsetzung des CO2-Grenzausgleichsmechanismus der EU. 28 Prozent der Unternehmen bereiten sich auf die EU-Entwaldungsverordnung vor, die ab Ende 2026 gilt, und stoßen dabei vor allem bei der Datenerhebung und der Anbindung an IT-Systeme an Grenzen. DIHK Download Gesamtbericht Going International 2026 Sonderauswertung der Umfrage zu den USA
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