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		<title>IHK zu Leipzig</title>
		<link>https://www.leipzig.ihk.de/</link>
        <description>Aktuelle Nachrichten der IHK zu Leipzig</description>
		<language>de_DE</language>
		
			<copyright>TYPO3 News</copyright>
		
		<pubDate></pubDate>
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			<category>News</category>
		
		<generator>TYPO3 EXT:news</generator>
			
				
					<item>
						<guid>news-7263</guid>
						<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 18:22:00 +0200</pubDate>
						<title>Wichtige Bausteine für Sachsens Zukunft: Sächsische IHKs bestärken Wirtschaftsminister Panter</title>
						<link>/artikel/wichtige-bausteine-fuer-sachsens-zukunft-saechsische-ihks-bestaerken-wirtschaftsminister-panter/</link>
						<description>Wirtschaftsminister Dirk Panter hat heute das sogenannte Zukunftspaket 1 für eine weitere 
erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Sachsen vorgestellt. Die Sächsischen 
Industrie- und Handelskammern (IHKs) haben sich mit den Inhalten vertraut gemacht und 
geben eine erste Einschätzung ab.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/Dresden/Leipzig, 30.03.2026</strong></p>
<p><strong>Christoph Neuberg, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz:&nbsp;</strong><br>„Weniger und vereinfachte Bürokratie, Förderung von Mittelstand und Handwerk, schlankere und effizientere Staatsstrukturen, Investitionen in Bildung und Selbständigkeit - in einer Phase wirtschaftlicher Schwäche sowie tiefgreifender struktureller und gesellschaftlicher Veränderungen sind das richtige und wichtige Schritte, um finanzielle Stabilität mit einer zukunftsgerichteten Entwicklung in Einklang zu bringen. Gleichwohl markiert das Vorgestellte nur die erste Etappe eines von den Kammern seit Langem geforderten Paradigmenwechsels. Der Anfang der Strecke ist geschafft - viele weitere Schritte müssen noch folgen.“ Aus Sicht der IHKs ist unter anderem das avisierte „Once-Only“-Prinzip positiv hervorzuheben, wonach Unternehmen Daten und Nachweise nur noch einmal digital einreichen müssten, und Behörden diese Informationen dann intern austauschen, um Bürokratie abzubauen und Prozesse zu beschleunigen. Den Ankündigungen zum Vergaberecht, wonach Auslegungsspielräume für die Vereinfachung von Verfahren besser ausgenutzt und Schwellenwerte für freihändige Vergaben angehoben werden sollen, stimmen die Kammern ebenfalls zu, erneuern aber hinsichtlich einer künftigen Novellierung des Gesetzes ihren Appell, auf die Einbeziehung vergabefremder Aspekte zu verzichten. Die Digitalagentur Sachsen (DiAS) und das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit Sachsen (ZEFAS) sollen laut Ankündigung in bestehende Einrichtungen integriert werden, um Einspar- und Effizienzpotenziale zu heben. Um Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergien zu erzeugen, schlagen die IHKs hier einen noch weitergehenden Schritt vor, welcher mehrere Landesgesellschaften und -agenturen zu einer organisatorischen Einheit zusammenzuführt: die Wirtschaftsförderung Sachsen (WfS), das ZEFAS und die DiAS, die Sächsische Energieagentur (SAENA GmbH), die Sächsische Agentur für Regionale Lebensmittel (AgiL) sowie die futureSAX GmbH. Diese Bündelung würde nicht nur die Schlagkraft stärken, sondern die Ressourcennutzung optimieren und die Transparenz der Förder- und Beratungsangebote für Unternehmen verbessern.&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig:</strong>&nbsp;<br>„Das GRW-Förderprogramm von Bund und Ländern ist für Sachsen das wichtigste Instrument der regionalen Wirtschafts- und Strukturpolitik. Deshalb ist es nur konsequent, wenn der Freistaat ankündigt, die Vereinfachungen des Bundes zum Anlass zu nehmen, die sächsischen Regularien zu verschlanken und den Fördervollzug zu vereinfachen. Um Effizienzpotenziale zu nutzen, bedarf es einer stärkeren Standardisierung und durchgängigen Digitalisierung der Verfahren. Mit Blick auf den in Vorbereitung befindlichen Doppelhaushalt 2027/2028 ist es für Investitionen, Innovationen und Transformationsprojekte sächsischer Unternehmen essenziell, dass der Freistaat die Kofinanzierung sicherstellt. Ohne ausreichende Landesmittel können Bundesmittel nicht abgerufen werden, was einen erheblichen Wettbewerbsnachteil bedeuten würde.“ Die Kammern begrüßen ausdrücklich die angekündigte Unterstützung von Minister Panter bei der Errichtung einer Zukunftsstiftung als neues strategisches Investitionsinstrument für Sachsen. Die sächsische Wirtschaft benötigt unabhängig von politischen Haushaltszyklen eine langfristige Finanzierungschiene für Innovationen, Forschung, Technologieentwicklung und Schlüsselprojekte. Eine Stiftung würde die langfristige Handlungsfähigkeit des Freistaates stärken und strategische Projekte über Legislaturperioden hinweg absichern.&nbsp;</p>
<p><strong>Lukas Rohleder, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden:&nbsp;</strong><br>„Den sogenannten Meisterbonus von 2.000 auf 3.000 Euro zu erhöhen, zahlt nicht nur auf die Attraktivität des beruflichen Aufstiegs ein, es ist gerade angesichts der demographischen Entwicklung ein Signal zur richtigen Zeit, um mehr erfolgreiche Unternehmensnachfolgen zu ermöglichen. Handwerksmeister, Industriemeister und Fachmeister können sich über einen höheren Zuschuss freuen, Fachwirte gehen nach wie vor leer aus, obwohl es sich um Aufstiegsfortbildungen auf Augenhöhe handelt, was auch die gleiche Einstufung im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) belegt. Hier sollte Sachsen dem Vorbild anderer Bundesländer folgen.“ Bestandteil des vorgestellten Zukunftspaketes sind auch Mittel für die Modernisierung und den Neubau Überbetrieblicher Berufsbildungsstätten des Handwerks. Die IHKs betrachten in diesem Zusammenhang einen Fokus auf ausreichende und vernünftig ausgestattete Wohnheime für Auszubildende an den Lernorten Berufsschule und Ausbildungsbetrieb für ebenso wichtig. Das Bundesprogramm „Junges Wohnen“ unterstützt diese Investitionen. Die Umsetzung der Projekte scheitert jedoch häufig daran, dass der Betrieb der Einrichtungen nicht wirtschaftlich dargestellt werden kann. Der Freistaat sollte das Programm deshalb um eine Landesförderung für private Betreiber ergänzen, um mehr Azubi-Wohnheime zu ermöglichen und damit die Attraktivität sächsischer Berufsbildungsstandorte zu stärken.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7257</guid>
						<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 13:18:00 +0100</pubDate>
						<title>8.000 Unterschriften für Ausbau der Bahnverbindung Leipzig-Chemnitz</title>
						<link>/artikel/8000-unterschriften-fuer-ausbau-der-bahnverbindung-leipzig-chemnitz/</link>
						<description>+++ Online-Petition an Landtagspräsidenten übergeben +++ Sächsische IHKs fordern zügige Planung und Baubeginn +++ Elektrifizierung und zweigleisiger Ausbau dürfen nicht auf der Strecke bleiben +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/Leipzig/ Dresden, 26. März 2026.&nbsp;</strong>Am heutigen Donnerstag übergaben Vertreter der Industrie- und Handelskammern in Chemnitz und Leipzig eine Online-Petition im Sächsischen Landtag an Landtagspräsident Alexander Dierks sowie die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Daniela Kluge. Die rund 8.000 Unterschriften umfassende Petition hat den Ausbau der Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz zum Inhalt und wurde im Vorfeld von den Sächsischen IHKs begleitet und vollumfänglich unterstützt.</p>
<p>„Die große Resonanz zeigt deutlich: Der Ausbau der Strecke Chemnitz–Leipzig ist für die Menschen und Unternehmen in der Region von zentraler Bedeutung“, betont Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz. „Wir erwarten, dass dieses klare Signal aus der Region in den weiteren politischen Entscheidungen berücksichtigt wird.“<br>Jankowsky macht zugleich den Handlungsdruck deutlich: „Die Geduld der Wirtschaft ist erschöpft. Wir brauchen jetzt Verbindlichkeit – beim Zeitplan, bei der Finanzierung und beim Ausbauziel.“</p>
<p>Die Strecke Chemnitz–Leipzig zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten im Freistaat Sachsen. Sie ist zentral für Fachkräftemobilität, wirtschaftliche Entwicklung und nachhaltige Verkehrskonzepte – und liefert somit mehrere gute Gründe für einen zügigen und zielgerichteten Ausbau. Indes sorgen jüngst bekanntgewordene Verzögerungen sowie Überlegungen zu reduzierten Ausbauvarianten für Verunsicherung in der Wirtschaft.</p>
<p>Die Industrie- und Handelskammern unterstreichen daher ihre klare Haltung: „Es ist ein Armutszeugnis, dass trotz vehementer Forderungen der Wirtschaft der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig nicht vorwärts geht“, so Kristian Kirpal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. „Mit der heute überreichten Petition wollen wir auch im Namen der Wirtschaft ein deutliches Signal an die Politik senden: Das Projekt benötigt Tempo, Klarheit und langfristige Verlässlichkeit!“&nbsp;</p>
<p>Bereits<strong>&nbsp;</strong>Mitte Januar 2026 zum Bahngespräch in Chemnitz hatten die IHK Chemnitz und die IHK zu Leipzig ihre klare Erwartungshaltung an die Deutschen Bahn kommuniziert: spätestens im Frühjahr 2026 sollten konkrete Planungen für den Nordabschnitt (Geithain–Leipzig) sowie eine verbindliche Zeitschiene für den Südabschnitt (Chemnitz–Geithain) vorliegen.</p>
<p>Foto: SLT/Oliver Killig</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7231</guid>
						<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 15:05:30 +0100</pubDate>
						<title>Öffnungszeiten im Bescheinigungsdienst</title>
						<link>/artikel/oeffnungszeiten-im-bescheinigungsdienst/</link>
						<description>Anpassung zum 1. April 2026</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Digitalisierung des außenwirtschaftlichen Bescheinigungswesens entwickelt sich sehr erfolgreich. Die Beantragung von Ursprungszeugnissen, Bescheinigungen sowie Carnet A.T.A. erfolgt inzwischen überwiegend über die zur Verfügung gestellten Online-Anwendungen.</p>
<p>Um unsere Prozesse weiter zu optimieren, werden die Öffnungszeiten des analogen Bescheinigungsdienstes zum 1. April 2026 angepasst.</p>
<p><strong>Neue Präsenz-Öffnungszeiten: &nbsp;Montag bis Freitag, 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr</strong></p>
<p>Unser Serviceangebot bleibt umfassend bestehen:</p><ul><li data-list-item-id="e94ea4705c65dfa6cdca847e00c20137b"><span>Die Bearbeitung eingereichter Unterlagen erfolgt weiterhin im 24-Stunden-Service.</span></li><li data-list-item-id="e8b351d6f97aa313b2468803cf93298ca"><span>Elektronisch eingereichte Anträge bearbeiten wir <strong>montags bis freitags von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr</strong>. In dieser Zeit sind wir auch telefonisch für Sie erreichbar.</span></li><li data-list-item-id="e23e2710d33ff33b6ae474d247bb6ce3c"><span>Persönliche Beratungen und die Abholung von Dokumenten sind nach vorheriger Terminvereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeit möglich. Bitte kontaktieren Sie uns hierzu telefonisch oder per E-Mail (</span><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,gzrqtvBngkrbki0kjm0fg" data-mailto-vector="2"><span>export<span class="hidden">noSpam</span>@leipzig.ihk.de</span></a><span>).</span></li></ul><p><a href="https://www.leipzig.ihk.de/infos-fuer-unternehmen/themen/international/aussenwirtschaftsdokumente/carnet-ata-cpd/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7210</guid>
						<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:30:57 +0100</pubDate>
						<title>Achtung: Phishing-Welle im Namen der Industrie- und Handelskammer</title>
						<link>/artikel/achtung-phishing-welle-im-namen-der-ihk/</link>
						<description>Gegenwärtig werden wieder betrügerische E-Mails versendet, die angeblich von einer Industrie- und Handelskammer stammen und zur Aktualisierung von Unternehmensdaten auffordern. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte beachten Sie folgende Punkte:</p><ol><li data-list-item-id="e50d704d60afa08d75ec9ad93247ce779"><strong>Überprüfen Sie die Absenderadresse</strong>: Achten Sie darauf, ob die E-Mail-Adresse vertrauenswürdig ist (Domain) und ob persönliche Ansprechpartner genannt werden. Betrügerische E-Mails verwenden oft allgemeine Bezeichnungen ohne spezifische Ortsangabe oder konkrete Ansprechpartner.</li><li data-list-item-id="ef3d629d1eb61f47bf7f47068239706c5"><strong>Überprüfen Sie die Zeiten der Absendung:&nbsp;</strong>Phishing-Mails werden häufig zu Unzeiten bzw. außerhalb der üblichen Geschäftszeiten versendet (an Wochenenden und / oder mitten in der Nacht.)</li><li data-list-item-id="e044f401de5757e0f22e80297f4fe2928"><strong>Seien Sie besonders achtsam bei Ihren E-Mails</strong>: Öffnen Sie keine verdächtigen E-Mails, klicken Sie auf keine Links und laden Sie keine externen Inhalte herunter. Seien Sie besonders vorsichtig bei E-Mails mit unbekannten Anhängen.</li><li data-list-item-id="e3672824770c8b101dc07c1b122fa7088"><strong>Übermitteln Sie keine persönlichen Daten</strong>: Ignorieren und löschen Sie verdächtige E-Mails sofort und geben Sie niemals persönliche oder vertrauliche Informationen preis.</li></ol><p class="h-text-center"><strong>Bleiben Sie wachsam und schützen Sie Ihre Daten vor Betrug!</strong></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7180</guid>
						<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 14:01:38 +0100</pubDate>
						<title>Konjunkturumfrage im IHK-Bezirk Leipzig: Entwicklung stagniert – Stimmung bleibt gedämpft </title>
						<link>/artikel/konjunkturumfrage-im-ihk-bezirk-leipzig-entwicklung-stagniert-stimmung-bleibt-gedaempft/</link>
						<description>+++ Lage bleibt angespannt +++ Geschäftserwartungen ohne Aufbruchsignal +++ Investitionsplanungen unverändert verhalten +++ hohe Arbeitskosten größtes Geschäftsrisiko +++ </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 18. Februar 2026.</strong> Die Situation der gewerblichen Wirtschaft im IHK-Bezirk Leipzig hat sich in den vergangenen Monaten kaum verändert. Die Lage bleibt für einen Großteil der Unternehmen angespannt und die Geschäftserwartungen lassen auch in den kommenden Monaten kaum Besserung erwarten. Der IHK-Geschäftsklimaindex für den IHK-Bezirk Leipzig stagniert bei 105 Punkten und setzt seine Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau fort. Damit werden Hoffnungen auf eine nachhaltige konjunkturelle Erholung auch diesmal wieder enttäuscht.</p>
<p class="h-text-justify">An der Konjunkturbefragung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig zum Jahresbeginn 2026 beteiligten sich 518 Unternehmen aller Branchen und Größenklassen mit ca. 28.000&nbsp;Beschäftigten.</p>
<p class="h-text-justify">„Die Unternehmen verharren in einer konjunkturellen Hängepartie“, bewertet IHK-Präsident Kristian Kirpal die Umfrageergebnisse. „Die Regierungen auf Bundes- und Landesebene haben es bislang nicht geschafft, mit verlässlichen und entlastenden Reformen für spürbar mehr Zuversicht in den Unternehmen zu sorgen. Die weiter steigende Kostenbelastung, der unverminderte Bürokratieaufwand und die unsicheren wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bremsen Investitionen und Wachstum auch in unserer Region. Nach wie vor verhindern die fehlende Planungssicherheit und hohe Standortkosten, dass Unternehmen in größerem Umfang in neue Technologien, zusätzliche Kapazitäten oder die Transformation ihrer Geschäftsmodelle investieren“, so Kirpal weiter. „Ohne verlässliche, entlastende Reformen werden viele Betriebe ihre Investitionszurückhaltung beibehalten.“</p>
<p class="h-text-justify">Hinzu kommen die Folgen des zunehmenden US-Protektionismus, neue Zölle und weltwirtschaftliche Spannungen, die den Welthandel dämpfen und die Exportchancen der regionalen Unternehmen beeinträchtigen. Eine konsequente Diversifizierung der Absatzmärkte sowie eine entschlossene Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland durch spürbare Kostenentlastungen und konsequenten Bürokratieabbau ist daher dringend erforderlich.</p>
<p class="h-text-justify">„Die Politik muss noch konsequenter handeln, um den Standort wieder wettbewerbsfähig zu machen“, fordert Präsident Kirpal. „Wir brauchen mutige und durchgreifende Reformen zur dauerhaften Senkung der Arbeits- und Energiekosten, zur Reduzierung der Unternehmenssteuern &nbsp;sowie zur Stärkung von Investitionen in Innovation und Digitalisierung. Erst dann kann die gewerbliche Wirtschaft wieder Tritt fassen und neue Wachstumskräfte entfalten.“</p>
<p class="h-h2"><strong>Geschäftslage leicht gesunken&nbsp;</strong></p>
<p>Die Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage etwas schlechter als im Herbst 2025. Der Lagesaldo sinkt um zwei auf aktuell 15 Punkte. Die gewerbliche Wirtschaft verharrt im konjunkturellen Tief. Die branchenübergreifende Stimmung ist entsprechend verhalten, zumal sich die Ertragslage in über 40 Prozent der Unternehmen verschlechtert hat. Am deutlichsten trübten sich zuletzt die Lagebewertungen im Gast- und Tourismusgewerbe ein. Dagegen hat im Handel das Jahresendgeschäft zumindest temporär für etwas Entspannung gesorgt.</p>
<p class="h-h2"><strong>Geschäftserwartungen lassen keine Erholung erkennen</strong></p>
<p class="h-text-justify">Die Geschäftsaussichten der Unternehmen bleiben auch zum Jahresbeginn 2026 von Skepsis, Zurückhaltung und Verunsicherung geprägt. Zwar rechnen 20 Prozent der Betriebe mit besseren Geschäften, gleichzeitig erwarten 24 Prozent eine Verschlechterung, sodass der Erwartungssaldo mit -4 Punkten nur knapp über dem Niveau der Herbstumfrage und des Jahresbeginns 2025 liegt. Eine nachhaltige konjunkturelle Erholung ist damit weiterhin nicht in Sicht und die erhoffte Trendwende bleibt aus.</p>
<p class="h-text-justify">In der <strong>Industrie</strong> steigen die Geschäftserwartungen zwar leicht, können die Wachstums-perspektiven aber nicht spürbar verbessern. Die Nachfrageentwicklung bleibt problematisch. Im <strong>Baugewerbe</strong> führen die anhaltende Investitionsschwäche, hohe Baukosten und Fachkräfte-mangel zu zurückhaltenden Aussichten. Vom „Investitionsturbo“ ist hier noch nichts zu spüren. Auch im <strong>Dienstleistungsgewerbe</strong> führt eine schwache Auftragsentwicklung vielfach zu gedämpften Geschäftserwartungen. Im Handel ist eine etwas bessere Erwartungshaltung festzustellen. Die Unternehmen hoffen aufgrund der kräftigen Anhebung des Mindestlohnes zumindest auf eine leichte Belebung des privaten Konsums. Auch im <strong>Verkehrsgewerbe</strong> steigen die Erwartungen geringfügig, bleiben aber durch hohe Energie-, Maut- und Personalkosten belastet. Deutlich skeptischer blickt das <strong>Gast- und Tourismusgewerbe</strong> in die Zukunft. Selbst die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen zu Jahresbeginn 2026 verschafft den Unternehmen kaum Spielraum. Zu hoch ist für viele Betriebe der Kostendruck, insbesondere bei den Lohn- und Energiekosten.</p>
<p class="h-text-justify h-h2"><strong>Personalplanungen restriktiv</strong>&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Die schwache Nachfrage und der anhaltend hohe Kostendruck schlagen zunehmend auf die Beschäftigungspläne der Unternehmen durch. Momentan gehen jeweils 17 Prozent der Betriebe von steigenden bzw. sinkenden Mitarbeiterzahlen aus. Entsprechend liegt der Saldo bei 0 Punkten und damit deutlich unter dem Vorjahreswert (6 Punkte). In der gewerblichen Wirtschaft der Region ist 2026 mit einem Beschäftigungsrückgang zu rechnen.</p>
<p class="h-h2"><strong>Investitionsaktivitäten auf niedrigem Niveau&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify">Auch beim Investitionsgeschehen sind zum Jahresbeginn 2026 kaum positive Signale erkennbar. Die Investitionsaktivitäten der Unternehmen bleiben ausgesprochen niedrig. Aktuell planen nur 16 Prozent ihre Investitionsausgaben zu erhöhen, während 22 Prozent diese zurückfahren wollen. Der Investitionssaldo sinkt damit auf -6 Punkte. Knapp jeder vierte Betrieb verzichtet vollständig auf Investitionen. Wo investiert wird, stehen vor allem Ersatzbeschaffungen, Rationalisierungsmaßnahmen und punktuelle Innovationen im Vordergrund; expansive Wachstumsprojekte bleiben die Ausnahme.&nbsp;</p>
<p class="h-h2"><strong>Geschäftliche Risiken</strong></p>
<p>Die Spitze der regionalen Geschäftsrisiken werden auch zum Jahresbeginn 2026 von den Arbeitskosten angeführt. Mit 65 Prozent der Nennungen liegt dieser Faktor deutlich vor der Inlandsnachfrage und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mit jeweils 53&nbsp;Prozent. Unter letztgenannten Faktor werden von den Unternehmen u. a. die Problemfelder Bürokratie und Regulierung, Steuerpolitik sowie internationale Handels- und geopolitische Risiken benannt. Für rund die Hälfte der Betriebe stellen weiterhin auch die Energiepreise ein zentrales Geschäftsrisiko dar.</p>
<p>Den vollständigen Konjunkturbericht finden Sie <a href="/infos-fuer-unternehmen/themen/wirtschaft-regionales/konjunkturstatistik-wirtschaftsstatistik/konjunktur-standort-und-strukturberichte/die-konjunkturelle-entwicklung-im-ihk-bezirk-leipzig/konjunkturreport-ihk-zu-leipzig/#c35340">hier</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7154</guid>
						<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 10:13:40 +0100</pubDate>
						<title>Mitteldeutsche Regionalkonferenz 2026 der Wirtschaftsjunioren kommt nach Leipzig</title>
						<link>/artikel/mitteldeutsche-regionalkonferenz-2026-der-wirtschaftsjunioren-kommt-nach-leipzig/</link>
						<description>Unter dem Motto „Leipzig verbindet“ bringt die Mitteldeutsche Regionalkonferenz (MiRKo) der Wirtschaftsjunioren (WJ) vom 12. bis 14. Juni 2026 rund 350 junge Unternehmerinnen, Unternehmer, Führungskräfte, Entscheiderinnen und Entscheider unter 40 Jahren aus ganz Deutschland zusammen.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 11. Februar 2026. </strong>Unter dem Motto „Leipzig verbindet“ bringt die Mitteldeutsche Regionalkonferenz (MiRKo) der Wirtschaftsjunioren (WJ) vom 12. bis 14. Juni 2026 rund 350 junge Unternehmerinnen, Unternehmer, Führungskräfte, Entscheiderinnen und Entscheider unter 40 Jahren aus Mitteldeutschland und dem gesamten Bundesgebiet in Leipzig zusammen. Schirmherr der Veranstaltung ist&nbsp;Dirk Panter, sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz.</p>
<p class="h-text-justify">Die MiRKo ist das jährliche Netzwerktreffen der WJ aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und weiteren Regionen Deutschlands. Für drei Tage wird Leipzig zur Bühne für Austausch, Wissenstransfer und Inspiration.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">„Leipzig steht wie kaum eine andere Stadt für Wandel, Kreativität und Zusammenarbeit – genau das, was die Wirtschaftsjunioren auszeichnet. Wir freuen uns, diese Energie 2026 in die MiRKo einfließen zu lassen“, sagt Konferenzdirektorin Julia Leppin.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Keynotes führender Köpfe aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, Workshops und praxisnahen Seminaren, Unternehmensbesichtigungen, kulturellen Highlights und zahlreichen Gelegenheiten zum&nbsp;Netzwerken. Alle Teilnehmenden verbindet das gemeinsame Engagement bei den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD). Dadurch entsteht ein einzigartiges Umfeld, in dem Wissen geteilt wird, Geschäftskontakte gepflegt werden und neue Ideen in ungezwungener Atmosphäre entstehen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">„Leipzig bietet mit seiner lebendigen Kultur, seiner Geschichte als Handels- und Innovationsstandort und seiner offenen, kreativen Szene den perfekten Rahmen für die MiRKo 2026“, äußert sich Konferenzdirektor Jonathan Bille und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt bereits unseren ersten Förderern – der IHK zu Leipzig und der ADO Advisory GmbH – die die MiRKo 2026 von Beginn an unterstützen und damit ein starkes Zeichen für ihr Engagement für junge Wirtschaft und regionales Netzwerken setzen.“&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Unternehmen, die die nächste Generation von Unternehmerinnen, Unternehmern und Führungskräften ebenfalls fördern möchten, sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen eines Sponsorings zu beteiligen. Eine Partnerschaft mit der MiRKo 2026 bietet die Chance, sich sichtbar mit einer engagierten Zielgruppe zu vernetzen und Teil eines starken, zukunftsorientierten Netzwerks zu sein.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Um mehr über die mirKO 2026 zu erfahren, lesen Sie gern unser <a href="https://www.leipzig.ihk.de/wirtschaft/detail/mirko-2026-wie-leipzig-zur-buehne-fuer-junge-wirtschaft-wird/" target="_blank">Interview mit Konferenzdirektorin Julia Leppin</a>.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7118</guid>
						<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 16:54:22 +0100</pubDate>
						<title>Nach Landtagsbeschluss: Kritik an gesetzlicher Qualifizierungszeit bleibt</title>
						<link>/artikel/nach-landtagsbeschluss-kritik-an-gesetzlicher-qualifizierungszeit-bleibt/</link>
						<description>+++ Wirtschaft warnt vor zusätzlicher Belastung für Betriebe und plädiert für partnerschaftlich gestaltete Weiterbildung +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify"><strong>Chemnitz/Dresden/Leipzig, 4. Februar 2026</strong></p>
<p class="h-text-justify">Mit der heutigen Abstimmung des Sächsischen Landtags über den Gesetzentwurf zum Bildungsfreistellungsgesetz (Drucksache 8/5742) ist der Weg für eine gesetzlich verankerte Qualifizierungszeit in Sachsen frei. Die sächsischen Industrie- und Handelskammern respektieren das Ergebnis des parlamentarischen Verfahrens, halten aber an ihrer grundsätzlichen Kritik am Bildungsurlaub fest.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">„Wir akzeptieren die Entscheidung des Landtags, halten sie jedoch für einen schweren Fehler. Die Anliegen und Warnungen der sächsischen Wirtschaft sowie der kommunalen Familie wurden bewusst ignoriert. Statt Verantwortung für das Land zu übernehmen, wurden parteipolitische Interessen in den Vordergrund gestellt. Die Einführung einer gesetzlich festgelegten Qualifizierungszeit ist ein falsches Signal an Unternehmen und Beschäftigte – gerade in einer wirtschaftlich extrem herausfordernden Zeit. Dieser Beschluss schwächt die betriebliche Praxis, hemmt Flexibilität und untergräbt das notwendige Vertrauen in gemeinsame Lösungen“, sagt&nbsp;Max Jankowsky, Präsident der&nbsp;Industrie- und Handelskammer&nbsp;Chemnitz und Sprecher der sächsischen IHKs.</p>
<p class="h-text-justify h-h3">&nbsp;<strong>IHKs: Weiterbildung Ja – starre gesetzliche Ansprüche Nein&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify">Die sächsischen IHKs betonen, dass sie Qualifizierung und lebenslanges Lernen ausdrücklich unterstützen. Bereits heute investieren Unternehmen erhebliche Mittel und Zeit in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten – von kurzen Schulungen am Arbeitsplatz über Fachlehrgänge bis hin zu umfangreichen Qualifizierungsprogrammen.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Kritisch sehen die Kammern jedoch die nun beschlossene gesetzliche Ausweitung individueller Freistellungsansprüche:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e0ffc644206df09979edc728498dd811e"><p class="h-text-justify"><span><strong>Zusätzliche Belastung für Betriebe:</strong>&nbsp;Gerade kleine und mittlere Unternehmen kämpfen bereits heute mit Fachkräftemangel und der Sicherung des laufenden Betriebs. Weitere Ausfallzeiten lassen sich in vielen Betrieben kaum kompensieren.&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="efb74b2d4e2ca1707234cc8811710cffe"><p class="h-text-justify"><span><strong>Doppelstrukturen und Bürokratie:</strong>&nbsp;Neben bestehenden Angeboten der betrieblichen Weiterbildung und staatlicher Förderinstrumente drohen zusätzliche bürokratische Verfahren, etwa bei der Anerkennung von Bildungsveranstaltungen oder der Abwicklung von Freistellungsansprüchen.&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="efa051e3172725111e72233b918371c4a"><p class="h-text-justify"><span><strong>Fehlanreize bei der Themenwahl:</strong>&nbsp;Wenn Weiterbildung losgelöst von den konkreten betrieblichen Anforderungen stattfindet, steigt die Gefahr, dass Qualifizierungen an den Bedarfen vorbeigehen.&nbsp;</span></p></li></ul><p class="h-text-justify h-h3"><strong>Partnerschaftliche Lösungen statt starrer Vorgaben&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify">Aus Sicht der sächsischen IHKs ist die betriebliche Weiterbildung dann am wirksamsten, wenn sie im Dialog entsteht – zwischen Unternehmensleitung, Personalverantwortlichen&nbsp;und Beschäftigten.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Die IHKs regen an, die Wirksamkeit der gesetzlichen Qualifizierungszeit eng zu evaluieren und gemeinsam mit der Wirtschaft nachzubessern, wo sich in der Praxis Probleme zeigen. Statt starrer Vorgaben brauche es passgenaue, arbeitsplatznahe Weiterbildung.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify h-h3"><strong>IHKs unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify">Trotz grundsätzlicher Kritik an der gesetzlichen Regelung werden die IHKs ihre Mitgliedsunternehmen bei der Umsetzung der neuen Vorgaben begleiten. Dazu gehören Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen ebenso wie Hinweise auf betriebsnahe Qualifizierungsangebote und Fördermöglichkeiten.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7113</guid>
						<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 11:27:15 +0100</pubDate>
						<title>Sächsische Wirtschaft verharrt im Schwächemodus – Impulse dringend nötig</title>
						<link>/artikel/saechsische-wirtschaft-verharrt-im-schwaechemodus-impulse-dringend-noetig/</link>
						<description>+++ Geschäftslage stagniert +++ Keine Aufbruchstimmung +++ Investitionsaktivitäten niedrig +++ Druck auf dem Arbeitsmarkt wächst +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-7071</guid>
						<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Neujahrsempfang der Leipziger Wirtschaft 2026</title>
						<link>/artikel/neujahrsempfang-der-leipziger-wirtschaft-2026/</link>
						<description>Kernforderung: „Handlungsfähigkeit und Leistungsgesellschaft wiederherstellen“
</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 27. Januar 2026 –&nbsp;</strong>Das Who’s who aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung traf sich am 27. Januar zum Leipziger Neujahrsempfang. Unter dem Motto „Gemeinsam für die Region. WEITERDENKEN“ diskutierten die gastgebenden Institutionen, Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, die Handwerkskammer zu Leipzig, der Unternehmerverband Sachsen e.V. und der Marketing Club Leipzig e.V., gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer Möglichkeiten, um der Leipziger Wirtschaft wieder Rückenwind zu geben. Das um „Weiterdenken“ bewusst ergänzte Veranstaltungs-Motto eröffnete eine neue Perspektive für die Gespräche, um aktuelle Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Sachsen einzuordnen und den Blick gemeinsam nach vorn zu richten.</p>
<p>Rund 1.200 Gäste aus der Region Mitteldeutschland verfolgten die lebhaft geführte Podiumsdiskussion, moderiert von MDR-Journalistin Wiebke Binder.&nbsp;</p>
<p><strong>Matthias Forßbohm</strong>, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, begrüßte die Anwesenden und formulierte gleich zu Beginn die Leitfrage des Abends: „Was braucht es, damit wir gemeinsam wieder handlungsfähig werden?“</p>
<p>Matthias Forßbohm brachte in der Podiumsdiskussion die momentane Verfassung der Leipziger Wirtschaft auf den Punkt: „Die Stimmung ist nicht schlimmer als die Lage! Die Lage ist schlimm genug. Deshalb müssen wir dringend gemeinsam ins Handeln kommen! Wir als Unternehmerinnen und Unternehmer gehen tagtäglich ins volle Risiko. Statt der Wirtschaft Rückenwind zu geben, schreibt uns aber der Staat viele Entscheidungen vor. Hier braucht es dringend wieder den nötigen Freiraum und das Vertrauen in die Wirtschaft.“&nbsp;</p>
<p><strong>Kristian Kirpal</strong>, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, ergänzte mit einer klaren Botschaft: „Bürokratieabbau ist ein kostenloses Konjunkturprogramm.“</p>
<p>Die Präsidentin des Marketing Club e.V., <strong>Dr. Ines Zekert</strong>, sprach sich für mehr Technologieoffenheit aus: „Weiterdenken – das ist die DNA für die Kreativwirtschaft, für die Agenturen und Marketingverantwortlichen. Denn in einer Ära, in der Algorithmen und künstliche Intelligenz die Spielregeln des Marktes neu schreiben, reicht es nicht aus, nur mitzuhalten. KI verändert den Arbeitsmarkt und verschärft Probleme – vor allem im Agenturbereich.<br>Wir müssen weiterdenken, um die kreative Schlagkraft für morgen zu entwickeln. Unsere Handlungsfähigkeit als Kreativszene hängt davon ab, wie mutig wir neue Technologien adaptieren. Nur wer heute die Strukturen für morgen sowohl hinterfragt als auch akzeptiert, bleibt am Markt und als Impulsgeber relevant.“</p>
<p>Der Präsident des Sächsischen Unternehmerverbands e.V., <strong>Dietrich Enk</strong>, äußerte Sorge: „Die anstehende Entscheidung des Landesparlamentes zum sogenannten Bildungsurlaub in Sachsen zeigt, wie entfernt Politik von der Realität und freiem Unternehmertum agiert. Wir erleben den politischen Diskurs in Dresden und Berlin zunehmend in Parallelwelten. Haftung und Risiko, selbstverantwortliches Wirtschaften als Basis aller Wohlfahrt sind nicht erkannt, also auch nicht mitgedacht, nicht gefördert, nicht geschützt, scheinbar nicht mal mehr gewollt. Mein Optimismus beginnt dort, wo Respekt vor der Leistung des Einzelnen entsteht.“</p>
<p><strong>Kristian Kirpal</strong> fasste die auf der Bühne diskutierten Anliegen der Leipziger Wirtschaft an die sächsische Landesregierung zusammen: „Die sächsische Wirtschaft braucht jetzt drei klare Signale: Erstens ein sofortiges Bürokratiemoratorium – keine neuen Belastungen wie Bildungsurlaubsgesetz oder Vergabegesetz. Zweitens ein Wirtschaftsentlastungsgesetz im Rahmen einer Wirtschaftsstrategie 2040, das Reformen endlich umsetzt. Und drittens die Gründung der Zukunftsstiftung Sachsen als Investitionsinstrument für Innovation, Transformation und neue Wertschöpfung. Worte allein reichen jetzt nicht mehr – es braucht Entscheidungen, die wieder Vertrauen in die Politik und Handlungsfähigkeit schaffen.“</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid>news-7057</guid>
						<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 16:41:42 +0100</pubDate>
						<title>Erstes Leipziger Fachforum zur Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft stößt auf große Resonanz</title>
						<link>/artikel/erstes-leipziger-fachforum-zur-sicherheits-und-verteidigungswirtschaft-stoesst-auf-grosse-resonanz/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 21. Januar 2026</strong>. Mit rund 150 Teilnehmenden aus ganz Sachsen hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig gestern erstmals ein Fachforum zur Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft veranstaltet. Die Veranstaltung im Kupfersaal Leipzig machte deutlich: Das Interesse der sächsischen Wirtschaft an diesem stark wachsenden Sektor ist groß.</p>
<p>Sechs hochkarätige Referenten beleuchteten die Verteidigungswirtschaft aus unterschiedlichen Perspektiven. Thematisiert wurden unter anderem Beschaffungs- und Marktzugangswege, Finanzierungsfragen bei Investitionen in neue Produkte sowie konkrete Bedarfe von Finalproduzenten aus dem Rüstungsbereich. Damit erhielten die teilnehmenden Unternehmen einen praxisnahen Überblick über Chancen und Anforderungen des Marktes.</p>
<p>Ziel des Fachforums war es insbesondere, mittelständische Unternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf mögliche neue Geschäftsfelder im Bereich der Verteidigung aufmerksam zu machen. Vor dem Hintergrund eines stark wachsenden Verteidigungssektors soll der Wirtschaftsstandort Sachsen gezielt an dieser Entwicklung partizipieren und zusätzliche Wertschöpfung in der Region generieren.</p>
<p>Gerade für den Mittelstand ist der Zugang zu Informationen, Netzwerken und etablierten Akteuren entscheidend. Entsprechend lag ein Fokus der Veranstaltung auf der Vernetzung der Unternehmen untereinander sowie mit relevanten Marktteilnehmern.</p>
<p>„Die hohe Teilnehmerzahl und das große Interesse der Unternehmerinnen und Unternehmer haben gezeigt, wie relevant die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft inzwischen auch für unsere Region ist“, betont Dr. Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig. „Als IHK bekennen wir uns ausdrücklich zu den Ideen von Freiheit und Frieden in Europa und der Welt. Jede Initiative, die diesen Frieden proaktiv gefährdet, lehnen wir entschieden ab. Es ist aber auch unsere Aufgabe, insbesondere den Mittelstand bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder zu unterstützen. Gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern in Chemnitz und Dresden werden wir die Entwicklung der Branche weiterhin aufmerksam begleiten, Netzwerke stärken und Unternehmen aktiv zur Seite stehen.“</p>]]></content:encoded>
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						<guid>news-7051</guid>
						<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 12:24:00 +0100</pubDate>
						<title>Allianz für Sachsen fordert Reformagenda</title>
						<link>/artikel/allianz-fuer-sachsen-fordert-reformagenda/</link>
						<description>Kommunen und Wirtschaft drängen auf verbindliche Maßnahmen</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunen und Wirtschaft im Freistaat Sachsen ziehen an einem Strang: In der Allianz für Sachsen fordern führende Organisationen von Wirtschaft und kommunaler Ebene die Sächsische Staatsregierung auf, zügig eine umfassende Reformagenda umzusetzen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Sachsen deutlich zu erhöhen und zugleich die Handlungsfähigkeit der Kommunen dauerhaft zu sichern.&nbsp;</p>
<p>Das heute vorgestellte gemeinsame Positionspapier benennt konkrete Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Bürokratieabbau, Kommunalfinanzen, Fachkräftesicherung, Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und Energie. Zugleich lädt die Allianz Ministerpräsident Michael Kretschmer und das Kabinett zu einem verbindlichen Dialog über Umsetzung und Zeitplan ein.<br>&nbsp;</p>
<p>Die Allianz für Sachsen versteht sich als konstruktiver und verlässlicher Partner der Staatsregierung. Sie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Umsetzung der Reformen mitzuwirken.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Jörg Brückner</strong>, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW):<br>„Mit dem zweitgrößten Personalbestand aller Bundesländer – bezogen auf die Einwohnerzahl – lebt Sachsen über seine Verhältnisse. Angesichts einer deutlich schrumpfenden Erwerbsbevölkerung führt kein Weg daran vorbei, die Stellenzahl im Landeshaushalt bis 2035 konsequent auf 80.000 zu senken – und zwar durch echten Stellenabbau statt durch das bloße Streichen unbesetzter Planstellen. Aus-drücklich unterstütze ich die CDU Sachsen, die zu ihrem Landesparteitag am 29.11.2025 beschloss: ‚Die Sächsische Union bekennt sich zu einem schuldenfreien Haushalt. Die CDU-Landtagsfraktion wird aufgefordert, auf einen Doppelhaushalt 2027/28 ohne zusätzliche Schuldenaufnahme hinzuwirken.‘“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Bert Wendsche</strong>, Präsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages:<br>„Wettbewerbsfähige Unternehmen und leistungsstarke Kommunen sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum, Wohlstand und moderne öffentliche Dienstleistungen. Um diese Voraussetzungen zu stär-ken, haben wir im engen Schulterschluss mit der Wirtschaft zentrale Impulse erarbeitet. Diese wollen wir zeitnah mit Staatsregierung und Landtag erörtern und konsequent in die Umsetzung bringen. Unser Ziel ist ein schlanker, digitaler Freistaat Sachsen, der sich auf seine Kernaufgaben in den Bereichen innere Sicherheit, Bildung und Infrastruktur konzentriert und zugleich wieder stärker auf den Fleiß, die Eigenverantwortung und die Innovationskraft der Menschen vertraut.“</p>
<p><strong>Uwe Nostitz</strong>, Präsident des Sächsischen Handwerkstags:<br>„Die Bekämpfung des dramatischen Unterrichtsausfalls in Sachsen muss weiterhin die höchste Priorität<br>genießen. Darüber hinaus muss die duale Berufsausbildung strategisch gestärkt werden. Sie ist für die<br>regionale Wirtschaft essenziell. Dazu gehört eine Berufsorientierung an allen Schulformen. Auch Gymnasien<br>müssen sich dem Thema stellen. Die Evaluierung der Teilschulnetzplanung (Berufsschulen)<br>muss genutzt werden, um die duale Berufsausbildung sowohl in städtischen als auch in ländlichen Regionen attraktiv zu gestalten.“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Henry Graichen</strong>, Präsident des Sächsischen Landkreistages:<br>„Stabile Kommunalfinanzen sind eine Grundvoraussetzung für dringend notwendige Investitionen der<br>Gemeinden, Städte und Landkreise in die wirtschaftsnahe Infrastruktur und damit eine wesentliche<br>Grundlage für gute Rahmenbedingungen für die sächsische Wirtschaft. Angesichts eines Haushaltsdefizits<br>der sächsischen Kommunen von annähernd einer Milliarde Euro in 2025 sind die Finanzbeziehungen<br>zwischen dem Freistaat und seinen Kommunen neu zu ordnen sowie eine umfassende Reform des<br>Sozialstaates mit der Entlastung der kommunalen Sozialhilfeträger dringend erforderlich.“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Max Jankowsky</strong>, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern:<br>„Verlässlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit sind das Fundament unserer Energiepolitik. Sachsen muss<br>Energiestandort bleiben und der Industrie verlässliche Wettbewerbsbedingungen bieten. Dafür braucht<br>es ein technologieoffenes Stromsystem, das Sicherheit und faire Preise garantiert – ohne Subventionslogik<br>auf Dauer. Der netzdienliche Ausbau von Erneuerbaren, Speichern und Netzen ist dafür unverzichtbar.<br>Braunkohle bleibt als Brücke Teil des Wandels. Förderpolitik muss zudem einfacher, digitaler<br>und auf Zukunftsthemen wie Innovation und Fachkräftesicherung ausgerichtet sein. Und wir müssen<br>Forschung enger mit der Wirtschaft verzahnen, damit aus Wissen Wertschöpfung entsteht. Jetzt zählt<br>Führungskraft – Sachsen muss entschlossen und mutig nach vorn gehen.“</p>
<p><br>Das gemeinsame Positionspapier zum Download finden Sie unter www.allianz-fuer-sachsen.de.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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						<guid>news-7033</guid>
						<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Ausbau der Bahnstrecke Chemnitz–Leipzig darf nicht länger auf der Strecke bleiben</title>
						<link>/artikel/ausbau-der-bahnstrecke-chemnitz-leipzig-darf-nicht-laenger-auf-der-strecke-bleiben/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Das heutige 3. Bahngespräch zur Ausbaustrecke Leipzig–Chemnitz im Chemnitzer Hof hat erneut gezeigt: Der Handlungsdruck ist enorm, doch die Antworten blieben vage. Vertreter der Deutschen Bahn stellten den aktuellen Projektstand vor – konkrete Aussagen zu Baustart und Fertigstellung blieben jedoch aus. Für die Wirtschaftsregion ist das enttäuschend und nicht akzeptabel.</p>
<p>„Die Strecke Chemnitz–Leipzig ist für die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens von zentraler Bedeutung. Sie verbindet die Industrieregion Chemnitz mit der Metropolregion Leipzig und schafft die Grundlage für eine leistungsfähige Mobilität von Fachkräften und Gütern“, betont Martin Witschaß, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Chemnitz. „Für die sächsischen IHKs ist dieses Vorhaben eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte – es muss endlich priorisiert und beschleunigt werden.“</p>
<p>Die Wirtschaft steht geschlossen hinter diesem Ausbau. Das zeigt die Online-Petition der IHK Chemnitz mit inzwischen fast 8.000 Unterstützern. Durch einen gemeinsamen Kraftakt der regionalen Akteure konnten im Sommer 2025 zusätzliche Mittel in Höhe von 9,3 Millionen Euro im Sächsischen Haushalt für die Planung gesichert werden. Dennoch liegt das Projekt deutlich hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: <strong>Wann beginnt der Bau – und wann wird die Strecke fertiggestellt?</strong></p>
<p><strong>Die IHKs fordern jetzt klare Verbindlichkeit:</strong></p><ul><li data-list-item-id="ed06d0315b82bf439bdde655226c45dd4"><span><strong>Einen verbindlichen und realistischen Zeitplan</strong> für die Gesamtmaßnahme</span></li><li data-list-item-id="e8cf5f05e019248acad09f69a80593345"><span><strong>Weitestgehend zweigleisigen Ausbau</strong>, um einen 30-Minuten-Takt zwischen Chemnitz und Leipzig sicherzustellen</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e14fb47104803a9e943485671c16d7ab0"><span><strong>Klare Aussagen zur Finanzierung und zum Zeitplan für den Nordabschnitt</strong></span></li><li data-list-item-id="ef69856449a9ba33eb4f73af9bcb528be"><span><strong>Berücksichtigung des Güterverkehrs</strong> als zentralen Bestandteil der Strecke</span></li></ul><p>„Wir dürfen uns keine weiteren Verzögerungen leisten. Die Region braucht diese Verbindung – für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen, deren Mitarbeiter, für die Ansiedlung neuer Betriebe und für eine nachhaltige Verkehrswende“, unterstreicht Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig.</p>
<p>Die IHK Chemnitz und die IHK zu Leipzig erwarten von der Deutschen Bahn, dass <strong>spätestens im Frühjahr 2026 konkrete Planungen für den Nordabschnitt (Geithain–Leipzig) sowie eine verbindliche Zeitschiene für den Südabschnitt (Chemnitz–Geithain) vorliegen.</strong> Die Geduld der Wirtschaft ist erschöpft – jetzt müssen Taten folgen.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid>news-7015</guid>
						<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 16:34:14 +0100</pubDate>
						<title>Bauturbo-Möglichkeiten ausschöpfen: Leipziger Wirtschaft fordert konsequente Umsetzung</title>
						<link>/artikel/bauturbo-moeglichkeiten-ausschoepfen-leipziger-wirtschaft-fordert-konsequente-umsetzung/</link>
						<description>Leipziger Wirtschaftskammern äußern sich zur angedachten Umsetzung des Bauturbos für die Stadt Leipzig.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><i><strong>Leipzig, 9. Januar 2026</strong></i> – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig lehnt die von der Stadtverwaltung vorgelegten Vorschläge zur Umsetzung des „Bauturbos“ ab. In einem Schreiben an Thomas Dienberg, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau, fordert die IHK gemeinsam mit der Handwerkskammer zu Leipzig ein klares Bekenntnis der Stadt zur Anwendung aller vom Bund eröffneten Möglichkeiten sowie deren zielgerichtete, unbürokratische Umsetzung. Nur so kann ein spürbarer Impuls für mehr Wohnungsbau in allen Segmenten ausgelöst werden.</p>
<p>Die Kammern erwarten insbesondere eine deutlich wahrnehmbare Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie den Abbau investitionshemmender Vorgaben und Auflagen. Markteingriffe durch Politik und Verwaltung sollten dabei auf das notwendige Maß beschränkt bleiben. Eine nachhaltige Entspannung des Wohnungsmarktes ist aus Sicht der Wirtschaft nur durch ein quantitativ und qualitativ bedarfsgerechtes Angebot an Wohnraum erreichbar.</p>
<p><strong>Geplantes Baulandmodell konterkariert Ziel des Bauturbos</strong></p>
<p>Die aktuell vorliegenden Vorschläge der Stadt Leipzig zur Anwendung des Bauturbos sowie zum Leipziger Baulandmodell lehnen die Kammern ab. Insbesondere das geplante Baulandmodell mit seinen umfangreichen Anforderungen an Konzeptkonformität und zusätzlichen Prüfungen widerspricht dem eigentlichen Zweck des Bauturbos. Statt Beschleunigung drohen neue bürokratische Hemmnisse, die wirtschaftlich tragfähige Wohnungsbauprojekte erschweren oder verhindern.</p>
<p>Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig, erklärte dazu:</p>
<p>„Das geplante Leipziger Baulandmodell steht dem Bauturbo entgegen. Statt schneller Genehmigungen schafft es neue Vorgaben, zusätzliche Prüfungen und mehr Bürokratie. So wird Bauen nicht beschleunigt, sondern weiter erschwert. Wer den Bauturbo ernst meint, muss auf zusätzliche Auflagen verzichten. Ein Bauturbo mit neuen Auflagen ist kein Bauturbo. Deshalb darf das Baulandmodell kein Bestandteil des künftigen Bauturbo-Prozesses in Leipzig sein.“</p>
<p>Die vorgesehenen vereinfachten Regelungen für kleinere Vorhaben bis 5.000 Quadratmeter zusätzlicher Bruttogeschossfläche sollten vielmehr als Maßstab für alle Projektgrößen dienen. Für mittlere und große Wohnungsbauvorhaben braucht es klare, verbindliche Fristen und – wo möglich – Genehmigungsfiktionen, um Planungssicherheit zu schaffen. Wo immer es möglich ist, sollten zeit- und kostenintensive Bebauungsplanverfahren vermieden werden. Starre Quoten für mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum lehnt die IHK ab und spricht sich stattdessen für flexible, projektbezogene Lösungen aus.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6987</guid>
						<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Polnische Bahn bindet Lausitz und Leipzig international an </title>
						<link>/artikel/polnische-bahn-bindet-lausitz-und-leipzig-international-an/</link>
						<description>Wirtschaftskammern in Cottbus, Dresden, Leipzig äußern sich anläss-lich der Erstfahrt des neuen EuroCity Via Regia am 14. Dezember </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify">12.12.2025 | Die Erreichbarkeit zentraler Wirtschafts- und Lebensräume in Ostdeutschland und Polen wird durch die neue EuroCity-Fernverkehrsverbindung EuroCity Via Regia zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 deutlich verbessert. Erstmals werden durch die Polnische Bahn Teile der Lausitz und Leipzig täglich an ein durchgehendes internationales Fernverkehrsnetz an Polen angebunden.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig sowie der IHK Dresden und IHK Cottbus eröffnen sich damit auch neue wirtschaftliche Chancen für die Unternehmen in Leipzig und der Lausitz. Zwei tägliche Zugpaare pro Richtung verbinden die wichtigen polnischen Wirtschafts- und Kulturzentren Breslau (Wrocław) und Krakau (Kraków) mit Hoyerswerda, Ruhland, Elsterwerda, Riesa und Leipzig.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Berufliche und private Reisen werden erleichtert und die Gesamtreisezeit durch abgestimmte Umsteigezeiten spürbar verkürzt. Die Fahrzeit Leipzig–Breslau beträgt rund 3:30 Stunden, der Abschnitt Ruhland-Breslau bedarf etwa 2:20 Stunden, für die Strecke Cottbus–Ruhland–Breslau braucht es circa 3:15 Stunden. Die neue Verbindung ist nicht nur wesentlich schneller als bisherige Alternativrouten über Frankfurt (Oder) oder Görlitz, sondern auch preiswerter. Ticketpreise liegen zwischen 10 und 30 Euro.</p>
<p class="h-text-justify"><strong>André Fritsche, Hauptgeschäftsführer IHK Cottbus:</strong> „Die polnische Bahn sorgt mit ihrer neuen Fernverkehrsverbindung und internationalen Anbindung der Lausitz für einen wichtigen Entwicklungsschub und setzt Impulse für Tourismus und grenzüberschreitenden Austausch. Die Haltepunkte in Ruhland und Elsterwerda stärken die Standortattraktivität.“</p>
<p class="h-text-justify"><strong>Lukas Rohleder, Hauptgeschäftsführer IHK Dresden:&nbsp;</strong>„Auch für Reisende aus der Sächsischen Lausitz ergeben sich durch die direkte Verbindung nach Leipzig und die Haltepunkte in Hoyerswerda und Riesa neue Möglichkeiten. In Abhängigkeit von den Fahrzeiten kann die neue Verbindung auch für Berufspendler interessant sein.“</p>
<p class="h-text-justify"><strong>Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig</strong>: „Die neue Direktverbindung nach Wrocław und Kraków stärkt Leipzig als nationalen und internationalen Bahnknoten. Sie vernetzt Unternehmen, verbessert die Mobilität von Fachkräften und erleichtert Investitionen – sowohl nach Polen als auch nach Mitteldeutschland. Wir wünschen allzeit gute Fahrt.“</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6955</guid>
						<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 13:59:40 +0100</pubDate>
						<title>Zukunftsstiftung Sachsen – Wirtschaftsinitiative gewinnt an Breite </title>
						<link>/artikel/zukunftsstiftung-sachsen-wirtschaftsinitiative-gewinnt-an-breite/</link>
						<description>+++ In Leipzig trafen sich erstmals zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer der Zukunftsstiftung Sachsen +++ Ein breiter Rückhalt aus allen Regionen des Freistaats setzt ein starkes Signal für ein neues langfristiges Investitionsinstrument +++
</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 27. November 2025.</strong> Die Initiative zur Gründung einer Zukunftsstiftung Sachsen gewinnt weiter an Kraft: Am Donnerstagabend kamen im SpinLab Leipzig erstmals die Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative zu einem persönlichen Treffen zusammen, darunter zahlreiche Unternehmen, Institutionen, Start-ups und Vertreter der Wissenschaft, die sich hinter die Idee eines langfristigen Investitionsinstruments für Sachsens Wirtschaft stellen.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Abends standen der Austausch der sächsischen Wirtschaft, Impulse aus anderen Bundesländern sowie die Frage, wie Sachsen strukturell gestärkt und unabhängiger von politischen und Haushaltszyklen werden kann. Die Veranstaltung wurde von MDR-Moderatorin Franziska Schenk begleitet.</p>
<p class="h-h3"><strong>Stimmen aus der Wirtschaft betonen Bedeutung einer Zukunftsstiftung</strong></p>
<p>Christophe Hug, Vizepräsident der IHK zu Leipzig und Geschäftsführer der Tilia GmbH, begrüßte das breite Interesse der sächsischen Wirtschaft: „Noch nie seit Beginn der Initiative waren so viele Unterstützer an einem Tisch. Die Zukunftsstiftung ist ein Instrument, das uns langfristige Handlungsfähigkeit zurückgibt und das jenseits politischer Zyklen und kurzfristiger Förderlogiken. Genau das brauchen wir, um als Wirtschaftsstandort wieder auf Kurs zu kommen.“</p>
<p class="h-h3"><strong>Best Practice aus NRW und Thüringen: Wachstumsimpulse durch Stiftungen</strong></p>
<p>In einer Panelrunde diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der STIFT Thüringen, der RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft SE, der HHL Leipzig, der IHK zu Leipzig und weitere Initiatoren, welche Wachstumsimpulse langfristige Investitionsstiftungen setzen können – und welchen konzeptionellen sowie politischen Stand die Stiftungsinitiative erreicht hat.</p>
<p>Christiane Kilian von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) betonte: „Wir sehen in Thüringen seit Jahren, wie wirkungsvoll flexible, stiftungsbasierte Beteiligungsinstrumente sein können – gerade, wenn es um Innovation, Gründungen und Technologietransfer geht. Für Sachsen bietet eine Zukunftsstiftung enormes Potenzial.“ Die STIFT ist eine private, unabhängige, gemeinnützige Stiftung, die seit 1993 Innovation, Bildung, Forschung und Gründungen in Thüringen unterstützt und damit als zentraler Innovationstreiber der Region wirkt.</p>
<p>Auch aus der Industrie- und Wissenschaftsperspektive wurde deutlich, dass Sachsen ein ergänzendes Investitionsinstrument braucht, um Wachstum abzusichern, Unternehmensansiedlungen zu ermöglichen und Innovationscluster gezielt zu stärken.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Initiative wächst weiter – breiter Rückhalt aus allen Regionen Sachsens</strong></p>
<p>Die Unterstützerliste der Zukunftsstiftung umfasst inzwischen circa 120 Unternehmen und Institutionen aus ganz Sachsen – von Industrieunternehmen und Mittelstand über Wissenschaftseinrichtungen bis hin zu Start-ups.&nbsp;</p>
<p>Unter den Unterstützern sind u. a.:</p><ul><li data-list-item-id="ee1fc838e2942dd655a5c0757f846e05d"><span>zahlreiche Industrieunternehmen aus Leipzig, Dresden, Chemnitz und vielen Landkreisen</span></li><li data-list-item-id="ee72488ec9eddfe50f57051ae6fcc3e56"><span>Wissenschafts- und Innovationsakteure wie HHL Leipzig, TU Dresden Excite und biosaxony</span></li><li data-list-item-id="e5d3238e9da85ff0b3d82a2552e3b1eb7"><span>Mittelständische Familienunternehmen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e7bf5ef5ecc70a38c5d384c25c243a52a"><span>Wirtschaftsverbände</span></li><li data-list-item-id="e3d4d8d083987b18836033ba816be3cb7"><span>die Industrie- und Handelskammern aus Chemnitz, Dresden und Leipzig</span></li></ul><p>Der breite Rückhalt unterstreicht die Relevanz der Initiative für alle Regionen des Freistaats.</p>
<p class="h-h3"><strong>Ausblick: Initiative will Austausch weiter intensivieren</strong></p>
<p>Das Treffen am 27. November in Leipzig markiert einen wichtigen Schritt für die Initiative. Die Unterstützerinnen und Unterstützer wollen den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortsetzen und den politischen Austausch weiter intensivieren. Die Initiatoren kündigten an, den Dialog mit Landtag und Staatsregierung auszubauen und die Gründung der Zukunftsstiftung aktiv voranzutreiben.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6954</guid>
						<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 15:03:20 +0100</pubDate>
						<title>Sächsische IHKs: Sicherheitswirtschaft in Sachsen stärken, Berufsschullehramt attraktiver machen!</title>
						<link>/artikel/saechsische-ihks-sicherheitswirtschaft-in-sachsen-staerken-berufsschullehramt-attraktiver-machen/</link>
						<description>+++ Neuer Arbeitskreis Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft gegründet +++ Stipendienprogramm gegen Lehrermangel startet 2026 +++ klare Absage an Bildungsurlaub und Vergabemindestlohn +++ </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/Leipzig/Dresden, 26. November 2025. </strong>Die Präsidien der Industrie- und Handelskammern (IHKs) Chemnitz, Dresden und Leipzig haben sich am Abend des 25. November in der Sächsischen Staatskanzlei zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen, um mit der Staatsregierung zentrale Zukunftsthemen für den Freistaat Sachsen zu beraten und richtungsweisende Beschlüsse zu fassen. Im Mittelpunkt standen die Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft, die Bekämpfung des Lehrermangels an Berufsschulen sowie strategische Positionierungen zu landespolitischen Vorhaben.</p>
<p class="h-h2"><strong>Gründung eines Arbeitskreises Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft</strong></p>
<p>Die drei sächsischen IHKs haben die Einrichtung eines gemeinsamen Arbeitskreises „Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft“ beschlossen. Ziel ist die Vernetzung von Unternehmen und Institutionen der Branche, die Bündelung von Fachwissen, die Entwicklung von Strategien zur Stärkung der Branche in Sachsen sowie die politische Interessenvertretung. Geplant sind darüber hinaus regelmäßige Fachveranstaltungen, gemeinsame Projekte und die Entwicklung von Positionspapieren. Gäste aus Politik, Verbänden und Forschung sollen den Dialog bereichern.</p>
<p class="h-h2 h-h3"><strong>Stipendienprogramm gegen Lehrermangel an Berufsschulen</strong></p>
<p>Um dem akuten Lehrkräftemangel an Berufsschulen entgegenzuwirken, wollen die sächsischen IHKs ein eigenes Stipendienprogramm für angehende Berufsschullehrer starten. Neben finanzieller Förderung umfasst das Programm auch die Vermittlung von Praktikumsplätzen und den Aufbau eines Netzwerks. Ziel ist es, die Attraktivität des Berufsschullehramts zu steigern und die duale Ausbildung zu sichern. Die Stipendiaten sollen dabei als Botschafter ihres Studienganges fungieren.&nbsp;</p>
<p class="h-h2"><strong>Landespolitische Schwerpunkte</strong></p>
<p class="h-h3"><strong>Wo steht Sachsens Wirtschaft im Jahr 2040 – Leitbild Wirtschaft in Sachen 2040</strong></p>
<p>Diskutiert wurden erste Überlegungen eines Leitbildes für die Zukunft der Wirtschaft in Sachsen 2040, welches im Herbst durch das Wirtschaftsministerium angestoßen wurde. Im Fokus stehen Standortqualität, Unternehmertum, Beschäftigung sowie die digitale und ökologische Transformation. Weitere Themen sind die Fachkräftesicherung, die strategische Neuausrichtung der Förderpolitik sowie die Energieversorgung. Das Leitbild soll Orientierung geben, wie Sachsens Wirtschaft ihre Wettbewerbsposition stärken, Schlüsseltechnologien entwickeln und den Strukturwandel aktiv gestalten kann. Werte wie Eigenverantwortung, Unternehmergeist und soziale Marktwirtschaft bilden die Grundlage.</p>
<p>Weiterhin haben sich die sächsischen IHKs auf eine klare Ablehnung eines sächsischen Qualifizierungszeitgesetzes („Bildungsurlaub“) sowie eines Vergabemindestlohnes im Zuge der Novelle des Sächsischen Vergabegesetzes verständigt. Beide Vorhaben würden zusätzliche Bürokratie und Kosten verursachen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gefährden. Die Kammern fordern stattdessen praxisnahe Lösungen zur Fachkräftesicherung und zur Entlastung der Wirtschaft.</p>
<p>„Unsere heutigen Verabredungen und Beschlüsse machen deutlich, dass wir in Sachsen gemeinsam und vorausschauend handeln, um Sicherheit, Bildung und politisches Handeln für eine starke und zukunftsfähige Wirtschaft im Freistaat zu gestalten – denn die Wirtschaft muss als Grundlage für unseren Wohlstand das Maß aller Dinge sein“, resümierte <strong>Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern</strong>.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6937</guid>
						<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 17:52:09 +0100</pubDate>
						<title>Neufassung des Landesentwicklungsplans Sachsen </title>
						<link>/artikel/neufassung-des-landesentwicklungsplans-sachsen/</link>
						<description>Neuer Landesentwicklungsplan Sachsen: Die IHKs bringen sich ein, sichern Flächen für Unternehmen und stärken so Planungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung im Freistaat.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Staatsregierung Sachsens hat die Neufassung des Landesentwicklungsplans (LEP) eingeleitet, der die langfristige räumliche Entwicklung des Freistaates steuert. Der LEP legt zentrale Ziele der Raumordnung in Bereichen wie Wirtschaft, Infrastruktur, Siedlung und Ökologie fest und schafft damit einen verbindlichen Rahmen für Planungen öffentlicher Stellen sowie privater Vorhaben, die Flächen beanspruchen oder die Entwicklung von Gebieten beeinflussen.</p>
<p>Für Unternehmen besonders relevant ist, dass der Plan Flächen für landesweit bedeutende Gewerbe- und Industrieansiedlungen sowie Rohstofflagerstätten identifiziert und so die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens unterstützt. Die sächsischen IHKs haben sich im Frühherbst 2025 im Rahmen einer Stellungnahme aktiv in das Verfahren eingebracht und die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen vertreten.</p>
<p>Weitere Informationen zur Neufassung des Landesentwicklungsplans finden Sie hier: <a href="https://www.landesentwicklung.sachsen.de/neufassung-des-landesentwicklungsplanes-4-0-6727.html" target="_blank" rel="noreferrer">Neufassung des Landesentwicklungsplans Sachsen</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6935</guid>
						<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 14:25:40 +0100</pubDate>
						<title>Überfälliges Signal: IHK zu Leipzig unterstützt Senkung der Luftverkehrssteuer</title>
						<link>/artikel/ueberfaelliges-signal-ihk-zu-leipzig-unterstuetzt-senkung-der-luftverkehrssteuer/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 14. November 2025&nbsp;</strong>– Der Koalitionsausschuss in Berlin hat am 13. November die Senkung der Ticketsteuer im Luftverkehr ab Juli 2026 beschlossen. Die IHK zu Leipzig wertet diese Maßnahme als wichtiges Signal für den Luftverkehrsstandort Deutschland und begrüßt die überfällige Entscheidung, insbesondere mit Blick auf die Perspektive der sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden.</p>
<p>Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, erklärt: „Die Bundesregierung hat endlich reagiert und die Realität der Branche ernst genommen. Seit Monaten warnen Airlines wie Lufthansa davor, dass Deutschland im europäischen Vergleich den Anschluss verliert. Die Folge haben wir deutlich gespürt: immer weniger Verbindungen, immer schwächere Anbindung Mitteldeutschlands an die großen Drehkreuze. Die Korrektur der Ticketsteuer ist ein notwendiges Signal – und ein Schritt zurück zu fairen Bedingungen für unseren Luftverkehrsstandort.“</p>
<p>Die nun beschlossene Rücknahme der Erhöhung der Luftverkehrssteuer auf das Niveau von 2024 bringt eine Entlastung von 350 Millionen Euro. Gemeinsam mit der ebenfalls beschlossenen Deckelung der Luftsicherungskosten ist dies ein erster Schritt zur Stabilisierung der Luftfahrtindustrie.<br>Besonders zu würdigen ist, dass Ministerpräsident Michael Kretschmer und Wirtschaftsminister Dirk Panter sich gemeinsam mit den sächsischen IHKs in Berlin für die Verbesserung der Rahmenbedingungen eingesetzt haben. Kristian Kirpal: „Ich danke der Staatsregierung, dass Sachsen in Berlin die dringend notwendigen Entlastungen immer wieder angemahnt hat.“</p>
<p>Die Entlastung bietet nun eine Atempause, die von Flughäfen und Airlines strategisch genutzt werden sollte. Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden müssen sich langfristig neu aufstellen und betriebswirtschaftlich tragfähige Strategien entwickeln. Die IHK zu Leipzig ist in diesem Prozess aktiv eingebunden und vertritt die Interessen der regionalen Wirtschaft.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6933</guid>
						<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 13:30:32 +0100</pubDate>
						<title>Champions der dualen Ausbildung 2025</title>
						<link>/artikel/champions-der-dualen-ausbildung-2025/</link>
						<description>+++ Die 63 besten Jungfacharbeiter und Jungfacharbeiterinnen in Chemnitz geehrt +++ Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz: „Die duale Berufsausbildung ist ein Fundament unserer wirtschaftlichen Stärke“ +++ Kultusminister Conrad Clemens würdigt Leistungen als starkes Zeichen für Qualität +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/Leipzig/Dresden, 13. November 2025 -&nbsp;</strong>Sie sind die Besten ihres Jahrgangs: Die 63 Absolventinnen und Absolventen, darunter 17 aus dem IHK-Bezirk Leipzig, 25 aus dem IHK-Bezirk Chemnitz und 21 aus dem IHK-Bezirk Dresden, die am 13. November 2025 in der Eventlocation Kraftverkehr in Chemnitz geehrt wurden. Sie alle haben ihre Ausbildung mit „sehr gut“ abgeschlossen, bei den Abschlussprüfungen also mindestens 91,5 von 100 möglichen Punkten erreicht. Zugleich haben sie in ihrem Beruf jeweils besser als alle anderen abgeschnitten.<br><br>Mit über 98 Punkten gelang der sachsenweit beste Ausbildungsabschluss der Biologielaborantin Jessica Meseberg (Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie Leipzig).<br><br>Das Grußwort hielt Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz. Er würdigte die besonderen Leistungen der Auszubildenden und aller an der Ausbildung Beteiligten. „Die duale Berufsausbildung ist ein Fundament unserer wirtschaftlichen Stärke&nbsp;und ein Erfolgsmodell, um das uns viele Länder beneiden. Sie verbindet praxisnahe Qualifizierung im Betrieb mit fundierter theoretischer Bildung in der Berufsschule – und schafft so bestens ausgebildete Fachkräfte, die unsere Unternehmen dringend brauchen.</p>
<p>Mein besonderer Dank gilt heute allen, die sich mit großem Engagement für die Ausbildung junger Menschen einsetzen: den Ausbilderinnen und Ausbildern in den Betrieben, den Lehrkräften an den Berufsschulen sowie den Eltern und Unterstützern. Sie alle leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Zukunftssicherung unserer Region und unserer Wirtschaft.</p>
<p>Ein ebenso großer Dank gebührt den Prüferinnen und Prüfern, die mit viel Fachwissen, Zeit und Verantwortung die Abschlussprüfungen begleiten.&nbsp;</p>
<p>Die duale Ausbildung ist mehr als ein Bildungsweg – sie ist ein Garant für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und sozialen Zusammenhalt. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Modell auch in Zukunft stark bleibt.“</p>
<p>Glückwünsche überbrachte der sächsische Kultusminister Conrad Clemens: „Ich gratuliere allen Landesbesten herzlich zu ihren herausragenden Leistungen. Mit viel Fleiß und Einsatz haben sie sich beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in ihre berufliche Zukunft erarbeitet. Ihre Leistungen sind ein starkes Zeichen für die Qualität unserer dualen Ausbildung – und ein Gewinn für den Wirtschaftsstandort Sachsen. Damit das so bleibt, wollen wir neueste Entwicklungen und aktuelle Technologietrends noch besser in der Ausbildung vermitteln. Nur so können Fachkräfte den digitalen Wandel in der Industrie aktiv mitgestalten. Deshalb unterstützen wir zum Beispiel die umfangreiche Qualifizierungsmaßnahme der Nachwuchsstiftung Maschinenbau und freuen uns, dass viele sächsische Lehrkräfte dieses Angebot bereits nutzen. Mein Dank gilt all den engagierten Lehrkräften in unseren Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen, die mit großem Elan den Nachwuchs fördern und so die Basis für einen starken Mittelstand und eine leistungsfähige Wirtschaft schaffen.“</p>
<p>Acht der sächsischen Landesbesten haben es unter die bundesbesten Absolventinnen und Absolventen geschafft, die am 8. Dezember 2025 in Berlin von der Deutschen Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet werden.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6919</guid>
						<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 11:42:45 +0100</pubDate>
						<title>Schkeuditz: Attraktiver Wirtschaftsstandort mit zufriedenen Unternehmen</title>
						<link>/artikel/schkeuditz-attraktiver-wirtschaftsstandort-mit-zufriedenen-unternehmen/</link>
						<description>Die IHK und HWK zu Leipzig präsentierten heute die regionalen Ergebnisse ihrer Standortzufriedenheitsumfrage in Schkeuditz.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schkeuditz/Leipzig, 11. November 2025</strong> – Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Standortzufriedenheit in Schkeuditz veröffentlicht. Die Resultate wurden Oberbürgermeister Rayk Bergner am heutigen Dienstag im Schkeuditzer Rathaus durch Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, und Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, präsentiert.</p>
<p>Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<p class="h-h3"><strong>Standortstärken sichern Wettbewerbsfähigkeit</strong></p>
<p>Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds bleibt die Gesamtbewertung des Wirtschaftsstandortes Schkeuditz stabil bei der Note „gut“. Die Durchschnittsnote sank lediglich von 2,0 auf 2,2. Drei Viertel der Schkeuditzer Unternehmen bewerten den Wirtschaftsstandort weiterhin mit “sehr gut” bis “gut”, nur fünf Prozentpunkte weniger als 2019.&nbsp;</p>
<p>Obwohl sich die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für die gewerbliche Wirtschaft in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert haben, ist die Zufriedenheit bei 17&nbsp;Standortfaktoren gegenüber 2019 gestiegen. Nur bei 23&nbsp;Faktoren fielen die Zufriedenheitsbewertungen schlechter aus. In den meisten anderen der untersuchten Städte lag diese Zahl meist deutlich höher. Im Ergebnis sind die hiesigen Unternehmen mit der Mehrzahl (29) der 47 untersuchten Standortfaktoren zufrieden.</p>
<p class="h-h3"><strong>Positive Gesamtbewertung und Potenzial für die Zukunft</strong></p>
<p>Unter allen Faktoren stechen einige besonders positiv hervor und tragen zur guten Gesamtbewertung der Stadt bei. Dazu gehören die „Überregionale Verkehrsanbindung“, die „Versorgungssicherheit bei Strom“, die „Einstellung der Stadtverwaltung gegenüber Unternehmen“ und die „Kommunale Wirtschaftsförderung“. Auch die „Service- und Beratungsqualität der Stadtverwaltung“ erhält von den Unternehmen gute Noten und kann als Standortstärke ausgemacht werden. Die Angebote zur Kinderbetreuung, die Gesundheitsversorgung und die Dienstleistungsangebote tragen ebenfalls zur Zufriedenheit bei.</p>
<p>Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass Schkeuditz über eine stabile Basis als Wirtschaftsstandort verfügt. Die Stadt punktet mit guter Verkehrsanbindung, zuverlässiger Energieversorgung und einer wirtschaftsfreundlichen Verwaltung. Gleichzeitig werden aber auch klare Entwicklungsfelder aufgezeigt, in denen die Unternehmen schnelle Verbesserungen anmahnen.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Herausforderungen bei Fachkräften, digitaler Infrastruktur und Standortkosten</strong></p>
<p>So erfahren beispielsweise die „Gaspreise“ und die „Höhe der Büro- und Gewerbemieten“ deutliche Zufriedenheitseinbußen. Auch die „Nähe zu Berufsschulen“ und die „Verfügbarkeit von Gewerbeflächen/-immobilien“ werden schlechter bewertet als vor fünf Jahren.&nbsp;</p>
<p>Eine hohe Diskrepanz zwischen Relevanz und Zufriedenheit und somit akuten Handlungsbedarf sehen die Schkeuditzer Unternehmen aber vor allem bei der „Verfügbarkeit von Facharbeitern/Meistern“. Der Fachkräftemangel stellt momentan ein zentrales Risiko für die betriebliche Entwicklung dar. Zu den Standortschwächen sind darüber hinaus auch die „Strompreise“, das „Niveau der Lohnkosten“, die „Höhe der Grundsteuer“ und der „Innerstädtische Verkehr“ zu zählen. Wie schon bei den vorherigen Umfragen bleibt auch die „Umweltqualität“ ein Dauerthema. Hier wirkt sich insbesondere die Lärmbelastung durch den Flughafen nachteilig auf die Zufriedenheitsbewertung aus.</p>
<p>Trotz minimaler Verbesserung gegenüber 2019 ist eine hohe Diskrepanz nach wie vor auch beim Faktor „Breitbandanbindung/High-Speed-Internet“ zu erkennen. Hier kommen die aktuell angebotenen Übertragungsraten im Festnetzbereich den steigenden Anforderungen der gewerblichen Wirtschaft nicht nach. Viele Unternehmen hoffen hier auf schnelle Besserung.</p>
<h3><span>Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell</span></h3>
<p><i>„Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten“,</i> sagte <strong>Dr. Gert Ziener</strong> am Rande des Termins. <i>„Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen“,&nbsp;</i>so Ziener weiter.</p>
<p><strong>Christian Likos</strong> ergänzte: <i>„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Schkeuditz vor allem bei der Verkehrsanbindung, der unternehmerfreundlichen Stadtverwaltung sowie den Angeboten zur Kinderbetreuung punkten kann und so die Voraussetzungen erfüllt, um Unternehmen mit den zugehörigen Fachkräften ein attraktives Umfeld zu bieten. Zur Verbesserung weiterer Standortfaktoren stehen die Wirtschaftskammern bereit, sich mit an einen Tisch zu setzen und den Prozess konstruktiv zu unterstützen.“</i></p>
<p><strong>Rayk Bergner</strong> fügte hinzu:&nbsp;<i>"Die Befragung der Kammern macht erneut deutlich, dass Schkeuditz als Wirtschaftsstandort sehr gute Voraussetzungen für Unternehmen bietet. Die einzelnen Ergebnisse schauen wir uns natürlich ganz genau an, um bei allen Punkten mit Handlungsbedarf gezielt Lösungen zu finden oder zumindest Impulse zu setzen. Letztlich bestätigt sich eine einfache Gleichung: starke Wirtschaft gleich leistungsfähige und leistungsbereite Kommune´.</i></p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Schkeuditz können Sie auf der&nbsp;<a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der HWK zu Leipzig</a> nachlesen. Dort finden Sie auch den&nbsp;<a href="https://www.hwk-leipzig.de/artikel/unternehmensbefragung-2025-standortzufriedenheit-in-mitteldeutschland-3,0,11062.html" target="_blank" rel="noreferrer">Gesamtbericht Standortzufriedenheit Mitteldeutschland.</a>&nbsp;</p>
<h3><span>Zur Methodik</span></h3>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors hinsichtlich Relevanz und Zufriedenheit sollten die Unternehmen auch Ihre Standortgemeinde als Wirtschaftsstandort insgesamt benoten.</p>
<p>Die Befragung fand im Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 statt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6916</guid>
						<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 15:45:51 +0100</pubDate>
						<title>Wachstum braucht Wege: Mehr Engagement statt Stillstand für B87 gefordert</title>
						<link>/artikel/wachstum-braucht-wege-mehr-engagement-statt-stillstand-fuer-b87-gefordert/</link>
						<description>IHK zu Leipzig und IHK Cottbus fordern beim Straßeninfrastrukturdialog in Torgau einen zügigen Ausbau der Bundesstraße. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="h-text-justify"><strong>Torgau, 10.11.2025. </strong>Die Bundestraße 87 von Leipzig über Torgau und Herzberg, Lübben bis nach Frankfurt/Oder ist ein infrastrukturelles Nadelöhr und eine der wichtigsten Verbindungsachsen zwischen der Strukturwandelregion Lausitz und Leipzig. Die Bundesstraße ist bisher nicht im Bundesverkehrswegeplan 2030&nbsp;mit der notwendigen Priorität berücksichtigt, was nach Ansicht der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der IHK Cottbus die Entwicklung an der Landesgrenze zwischen Sachsen und Brandenburg stark ausbremst.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Beide IHKs forderten beim heutigen Straßeninfrastrukturdialog im sächsischen Torgau ein klares Bekenntnis für eine stärkere länderübergreifende Zusammenarbeit zum Ausbau der Bundestraße.&nbsp;50 Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik diskutierten über den Status Quo auf der wichtigen Ost-West-Achse und zeigten auf, wo dringend Handlungsbedarf besteht.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify"><strong>Kristian Kirpal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig:</strong>„Die B 87 ist für die wirtschaftliche Entwicklung zwischen Leipzig und der Lausitz unverzichtbar. Seit über 20 Jahren warten wir auf Fortschritte beim Ausbau – das ist nicht hinnehmbar. Diese West-Ost-Achse ist eine elementar notwendige Verbindungsachse für die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen in Nordsachsen und Elbe-Elster bis nach Cottbus. Auch die Bedeutung als Transportroute im Sinne der Verteidigungsfähigkeit sollte in den Blickpunkt rücken. Anstatt die Sonderschulden für eine infrastrukturelle Entwicklung zu verwenden, die einen volkswirtschaftlichen Mehrwert bieten, werden diese Gelder nicht zielgerichtet eingesetzt. Der Herbst der Reformen droht zu einem Winter der Enttäuschung zu werden.“</p>
<p class="h-text-justify"><strong>Gerd Rothaug, Vize-Präsident der Industrie- und Handelskammer Cottbus:&nbsp;</strong>„Der Ausbau der B 87 hat eine länderübergreifende Bedeutung. Durch den fehlenden Streckenausbau leidet die Standortattraktivität der Landkreise Nordsachsen und Elbe-Elster. Unternehmen meiden Investitionen entlang der Strecke&nbsp;und die schlechte Erreichbarkeit&nbsp;schreckt Fachkräfte&nbsp;ab. In Berlin muss stärker wahrgenommen werden, dass die wirtschaftliche Entwicklung der Region stark ausgebremst wird durch die fehlende Priorisierung und Umsetzung wichtiger Zukunftsprojekte.&nbsp;Besonders die Engstellen in Torgau und Taucha führen regelmäßig zu Verkehrsbehinderungen, verlängerten Fahrzeiten und erhöhen das Unfallrisiko. Eine zusätzliche Elbbrücke würde nicht nur die Strecke deutlich entlasten, sondern auch die Verkehrssicherheit auf der wichtigen Ost-West-Achse nachhaltig verbessern. Die B87 sollte wieder stärker auf die politische Agenda von Brandenburg und Sachsen und zur Chefsache gemacht werden.“&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Gefordert werden eine sofortige Planungsbeschleunigung bei den Ortsumfahrungen Torgau, Mockrena, Doberschütz und Taucha sowie ein verbindlicher Zeitplan&nbsp;für den weiteren dreispurigen Ausbau&nbsp;von Streckenabschnitten zur bessern verkehrlichen Anbindung der regionalen Wirtschaft.</p>
<p class="h-text-justify h-h3"><strong>Zahlen und Fakten</strong></p>
<p>Die B87 ist das Rückgrat für Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Tourismus und Logistik. Über 20.000 Beschäftigte und 2.000 Betriebe sind direkt auf die B87 angewiesen. Bis zu 15.000 Fahrzeuge pro Tag&nbsp;befahren sie. Ein Viertel der Fahrzeuge sind Lastkraftwagen. Entsprechend stark ist die Bundesstraße ausgelastet. Der Verkehr wächst jährlich um etwa zwei Prozent. Starker Durchgangsverkehr, Lärm und Abgase belasten Anwohner, Betriebe und touristische Zentren. Staus, Engstellen und häufige Unfälle&nbsp;durch&nbsp;riskante Überholvorgänge&nbsp;infolge vorausfahrender&nbsp;LKW bilden Hindernisse.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6905</guid>
						<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 11:18:00 +0100</pubDate>
						<title>Delitzsch punktet mit guter Infrastruktur </title>
						<link>/artikel/delitzsch-punktet-mit-guter-infrastruktur/</link>
						<description>Die IHK und HWK zu Leipzig stellten heute die regionalen Ergebnisse Ihrer Standortzufriedenheitsumfrage in Delitzsch vor. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Delitzsch, 07.11.2025&nbsp;</strong>– Die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Zufriedenheit mit dem Wirtschaftsstandort Delitzsch veröffentlicht. Die Resultate wurden Bürgermeister Dr. Manfred Wilde im Delitzscher Rathaus durch Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, und Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, präsentiert.</p>
<p>Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<h3><span>Gesamtbewertung für Delitzsch verschlechtert</span></h3>
<p>Die allgemeine Bewertung des Wirtschaftsstandortes Delitzsch fällt mit der Durchschnittsnote „befriedigend“ (3,0) deutlich schlechter aus als noch in 2019 (2,5). Hier müssen die schwierigen wirtschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden.&nbsp;</p>
<p>So waren beispielsweise die Gaspreise ein genannter Faktor, bei dem eine deutliche Verschlechterung sichtbar wurde. Besonders deutlich sind die Bewertungen zur „Höhe der Büro- und Gewerbemieten“ gesunken. Aber auch die Faktoren „Nähe zu Berufsschulen“, „Verfügbarkeit von Weiterbildungsangeboten“ sowie „Kaufkraft/Absatzpotenzial vor Ort“ und „Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen“ weisen deutliche Abschläge hinsichtlich der Zufriedenheit gegenüber 2019 auf.</p>
<p>Am zufriedensten sind die Delitzscher Unternehmen mit dem Faktor „Fernwärmeversorgung“ und der „Versorgungssicherheit bei Strom“. Weiter wurden die Faktoren „Umweltqualität”, „Angebote zur Kinderbetreuung“, „Kontakte zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ sowie die „überregionale Verkehrsanbindung“ positiv bewertet.&nbsp;</p>
<p>Bei den Standortfaktoren mit der geringsten Zufriedenheit kam es gegenüber 2019 hingegen zu deutlichen Veränderungen. Nur die Faktoren „Strompreise“ und „Verfügbarkeit von Auszubildenden“ gehörten bereits vor fünf Jahren zu den problematischsten Standortfaktoren. Dagegen wurde nach den Standortfaktoren „Ladeinfrastruktur für E-Mobilität“ und „Integrationsangebote für ausländische Arbeitskräfte“ in der aktuellen Umfrage erstmals gefragt.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Infrastruktur und attraktives Lebensumfeld als wichtige Standortstärke</strong></p>
<p>Unter besonderer Berücksichtigung der Unternehmensrelevanz lassen sich aktuelle Standortstärken und -schwächen klar erkennen.&nbsp;</p>
<p>Zu den Standortstärken gehören die „Versorgungssicherheit mit Strom“, die „Gesundheitsversorgung“ und die „überregionale Verkehrsanbindung“. Auch die „Umweltqualität“ und die „Freizeit-, Kultur- und Sportangebote“ können aktuell zu den Standortstärken der Stadt Delitzsch gezählt werden. Alle Faktoren glänzen wiederum mit hohen Zufriedenheitsbewertungen.</p>
<p class="h-h3"><strong>Breitbandanbindung/Mobilfunk und Gebühren: hohe Relevanz, gemeinsamer Handlungsbedarf&nbsp;</strong></p>
<p>Bei mehreren Standortfaktoren sind vergleichsweise große Diskrepanzen zwischen den jeweiligen Zufriedenheits- und Relevanz-Indizes auszumachen. Am größten sind diese bei den Faktoren „Breitbandanbindung/High-Speed-Internet“, den „Strompreisen“, der Höhe der „Gewerbe- und Grundsteuer“, der „Kaufkraft/Absatzpotenzial vor Ort“ sowie dem „Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen“. &nbsp;Bei allen diesen Standortfaktoren sind die Zufriedenheitsbewertungen gegenüber 2019 gesunken und folglich die Diskrepanz zwischen den Zufriedenheits- und Relevanz-Indizes gestiegen, was aus Sicht der Unternehmen wiederum einen deutlichen Handlungsbedarf signalisiert.</p>
<h3><span>Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell</span></h3>
<p><i>„Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten.“</i> sagte <strong>Dr. Gert Ziener</strong> am Rande des Termins. <i>„Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen.“,&nbsp;</i>so Ziener weiter.</p>
<p><strong>Christian Likos</strong> ergänzte: <i>„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Delitzsch vor allem mit seiner guten Infrastruktur im Bereich Energie, Verkehr und Gesundheit punkten kann und so die Voraussetzungen erfüllt, um ein attraktives Umfeld für Fachkräfte zu bieten. Zur Verbesserung der negativ bewerteten Standortfaktoren rufen wir die Landes- und Kommunalpolitik dringend dazu auf, sich mit der lokalen Wirtschaft an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nachhaltige Lösungskonzepte zu erarbeiten. Die Wirtschaftskammern stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv zu unterstützen.“</i></p>
<p><strong>Dr. Manfred Wilde</strong> sagte: <i>Delitzsch bietet gute Grundlagen wie Verkehrsanbindung, Energieversorgung und Lebensqualität. Leipzigs Nähe stärkt die Kaufkraft, die Fachkräfte fehlen allerdings dem lokalen Arbeitsmarkt. Diese Situation wirkt sich verständlicherweise auf die Standortzufriedenheit aus. Viele Rahmenbedingungen entstehen auf höherer Ebene (Energiepreise bspw.), als Stadt haben wir darauf nur begrenzten Einfluss. Daher wollen wir dort anpacken, wo wir selbst gestalten können. Dazu gehören: digitale Infrastruktur ausbauen, Fachkräfte sichern, neue Gewerbeflächen schaffen und den Standort weiterentwickeln.</i></p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Delitzsch können Sie auf&nbsp;<a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">der Webseite der Handwerkskammer zu Leipzig</a> nachlesen. Dort finden Sie auch den Gesamtbericht zur Standortzufriedenheit in Mitteldeutschland. (<a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hwk-leipzig.de/standort</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span>Zur Methodik</span></h3>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors hinsichtlich Relevanz und Zufriedenheit sollten die Unternehmen auch Ihre Standortgemeinde als Wirtschaftsstandort insgesamt benoten.</p>
<p>Der Befragung fand im Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 statt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6898</guid>
						<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 16:41:32 +0100</pubDate>
						<title>Europa entscheidet immer öfter mit: IHK zu Leipzig mahnt praxisgerechte EU-Politik an</title>
						<link>/artikel/europa-entscheidet-immer-oefter-mit-ihk-zu-leipzig-mahnt-praxisgerechte-eu-politik-an/</link>
						<description>Sicherung von Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit im Fokus der Kabinettssitzung der Sächsischen Staatsregierung am 4. November in Brüssel</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig / Brüssel, 3. November 2025</strong> – Anlässlich der auswärtigen Kabinettssitzung der Sächsischen Staatsregierung am 4. November in Brüssel betont die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig die Bedeutung einer wettbewerbsfreundlichen europäischen Wirtschaftspolitik und der engen Zusammenarbeit zwischen den EU-Institutionen und den Mitgliedsstaaten.</p>
<p>„Die Europäische Union bestimmt inzwischen viele wirtschafts- und industriepolitische Themen maßgeblich mit. Nicht nur die Diskussion um das Verbrenner-Aus ab 2035 zeigt die hohe Relevanz der europäischen Ebene. Für Sachsen als Autoland mit zahlreichen Zulieferern und Herstellern hängen davon Investitionsentscheidungen, Arbeitsplätze sowie Forschung und Innovation ab. Auch die Debatte um die Lieferkettenrichtlinie verdeutlicht, dass Unternehmen immer häufiger von Brüsseler Entscheidungen betroffen sind. Wenn bereits dort zu viel Bürokratie entsteht, belasten die Vorgaben die Betriebe vor Ort erheblich. Bei allen Entscheidungen müssen daher die konkreten Folgen für die Unternehmen im Blick bleiben“, erklärt Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig. „Auch im aktuellen Gesetzgebungsverfahren zum deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz müssen über den bisherigen Gesetzentwurf hinaus weitere Bürokratieabbaumaßnahmen verankert werden. Hier sollte auch die sächsische Wirtschaft gefragt werden.“</p>
<p>Gleichzeitig betont die IHK zu Leipzig, dass Sachsen in den vergangenen Jahrzehnten stark von der europäischen&nbsp;Förderpolitik und vom Binnenmarkt profitiert hat. EU-Strukturfonds und Innovationsprogramme haben entscheidend dazu beigetragen, Infrastruktur auszubauen, Forschung und Entwicklung zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft zu erhöhen. Auch die Planungen für den künftigen EU-Finanzrahmen sind für Sachsen von großer Bedeutung. Der freie Handel hat zudem die Exportorientierung der Unternehmen gestärkt.</p>
<p>Die IHK zu Leipzig begrüßt, dass die Sächsische Staatsregierung im Rahmen der Kabinettssitzung die neue Europastrategie der Staatsregierung beschließen wird. „Es ist wichtig, dass die Staatsregierung die Interessen Sachsens auch in Brüssel aktiv vertritt. Gleichzeitig wird auch die IHK zu Leipzig die Entwicklungen aufmerksam verfolgen und die sächsische Wirtschaft kontinuierlich vertreten“, so Dr. Magerl.</p>
<p>Die IHK zu Leipzig unterstützt die Themenschwerpunkte der Kabinettssitzung – insbesondere Industrie- und Wettbewerbspolitik sowie Wachstums- und Innovationsförderung. Zugleich fordert sie, dass Regulierungsvorhaben praxisnah gestaltet und bürokratische Hürden für Unternehmen reduziert werden. Nur so kann Sachsen seine technologische Souveränität, Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit sichern.“</p>
<p>Mit der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft entsteht zudem ein strategisch wichtiges Feld, das nur im europäischen Kontext gedacht werden kann, für das aber gleichzeitig die Teilhabe der sächsischen Wirtschaft gesichert werden muss.</p>
<p>„Wir setzen auf eine konstruktive Partnerschaft in Europa, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die Innovationen fördern und die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft stärken“, so Dr. Fabian Magerl.</p>
<p>Die IHK zu Leipzig wird die Ergebnisse der Brüsseler Gespräche aufmerksam verfolgen und sich weiterhin aktiv für unternehmensfreundliche Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene einsetzen.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6894</guid>
						<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:57:17 +0100</pubDate>
						<title>Sächsischer Meilenstein 2025 verliehen</title>
						<link>/artikel/saechsischer-meilenstein-2025-verliehen/</link>
						<description>Preis für erfolgreiche Nachfolge geht an fünf Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Gastronomie, Handel und Handwerk</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Dresden, den 29. Oktober 2025. Die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) hat dieses Jahr fünf Unternehmen mit dem Sächsischen Meilenstein, dem Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge, ausgezeichnet. In seiner Funktion als Schirmherr des Wettbewerbs verlieh der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter die Auszeichnung gestern Abend auf Schloss Albrechtsberg in Dresden. Die prämierten Unternehmen werden von insgesamt vier Nachfolgerinnen und drei Nachfolgern fortgeführt. Folgende Betriebe aus dem Erzgebirge, dem Vogtland, der Lausitz und Dresden durften die begehrten Trophäen entgegennehmen:</p>
<p><u>Kategorie familieninterne Nachfolge</u></p>
<p><strong>Waldeck Oberwiesenthal Betriebsgesellschaft mbH – BASISLAGER Fichtelberg&nbsp;</strong>aus Oberwiesenthal (Übernehmerin: Natascha Heinrich | Übergeber: Lutz Heinrich)</p>
<p>Mit dem BASISLAGER Fichtelberg hat Natascha Heinrich ein lebendiges Naturhotel geschaffen, das Bodenständigkeit mit Komfort verbindet. Aus dem elterlichen Betrieb, der früher als&nbsp;„Sportbaude Waldeck“&nbsp;bekannt war, ist ein moderner Ort für Erholung, Begegnung und Entwicklung entstanden. Neben Hotel und Restaurant bietet der Seminarbereich&nbsp;HORIZONT&nbsp;Raum für Teamtage, Workshops und inspirierende Veranstaltungen. Am Fuße des Fichtelbergs, mitten im Wald gelegen, ist das BASISLAGER ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und Weiterdenken.</p>
<p><u>Kategorie unternehmensinterne Nachfolge</u></p>
<p><strong>MTS-Molding Tec Steinberg GmbH&nbsp;</strong>aus Steinberg (Übernehmer: MT Management GmbH - Monty Tepper | Übergeber: ZAHORANSKY AG)</p>
<p>Mit der Übernahme durch Monty Tepper (MT Management GmbH) emanzipierte sich die MTS-Molding Tec Steinberg von ihrem baden-württembergischen Mutterkonzern. Als der sächsische Produktionsstandort aufgegeben werden sollte, erwarb der leitende Angestellte das Unternehmen und machte es zu einem eigenständigen Industriebetrieb. Die MTS-Molding Tec Steinberg GmbH entwickelt und produziert Spritzgießwerkzeuge und&nbsp;Automatisierungslösungen, die z.&nbsp;B.&nbsp;bei der&nbsp;Herstellung von&nbsp;Medizintechnikartikeln, Zahnbürsten, Rasierern, Verschlüssen oder Textmarkern Einsatz finden.</p>
<p><u>Kategorie unternehmensexterne Nachfolge</u></p>
<p><strong>PURTEC Engineering GmbH&nbsp;</strong>aus Königswartha (Übernehmer: Victoria und Markus Scheithauer | Übergeber: Roland Lange)</p>
<p>Seit der gemeinsamen Übernahme der PURTEC Engineering GmbH ist das Ehepaar Victoria und Markus Scheithauer auch geschäftlich fest miteinander verbunden. Die Lösungen des Unternehmens – spezialisiert auf das Greifen, Heben und Bewegen von Bauteilen – entlasten Menschen in industriellen Produktionsprozessen physisch und steigern die Effizienz. Mit gezielten Investitionen in moderne Maschinen, Produktentwicklung und die rund 40 Mitarbeitenden möchte PURTEC neue Maßstäbe in der Handhabungstechnik setzen. Damit treibt das Unternehmen den industriellen Wandel in der Lausitz aktiv voran.</p>
<p><u>Sonderpreise der Jury</u></p>
<p><strong>Buchhandlung Bücherberg, F. Krauße und C. Hauskeller GbR&nbsp;</strong>aus Dresden (Übernehmerinnen: Franziska Krauße, Carolin Hauskeller | Übergeberin: Roswitha Kober-Mallock)</p>
<p>Für Franziska Krauße und Carolin Hauskeller erfüllte sich mit der Übernahme der Buchhandlung Bücherberg ein persönlicher Traum. Die einstige Inhaberin hatte das Geschäft vor 30 Jahren in Dresden-Cotta gegründet. Nach langer Suche fand sie mit den beiden gelernten Buchhändlerinnen gleich zwei qualifizierte Nachfolgerinnen. Die Neu-Unternehmerinnen locken nicht nur mit einer breiten Auswahl handverlesener Bücher, sondern auch mit Quizabenden neue Kundschaft in den Laden. Zudem engagieren sie sich für die Leseförderung in Krippen, Kindergärten und Schulen.</p>
<p><strong>Malermeister Fehrenbach Inh. Malermeister Dustin Hofmann&nbsp;</strong>aus Annaberg-Buchholz<strong>&nbsp;</strong>(Übernehmer: Dustin Hofmann | Übergeber: Ralf Fehrenbach)</p>
<p>Eine außergewöhnliche persönliche Entwicklung kann Dustin Hofmann vorweisen: Obwohl ihm die Schule Schwierigkeiten bereitete, kämpfte er sich mit Fleiß und Willenskraft bis zum Realschulabschluss durch. Heute führt er einen kleinen Handwerksbetrieb mit sechs Angestellten im Erzgebirge. Als er in die Rolle des Inhabers wechselte, war er bereits 18 Jahre im Malerbetrieb von Ralf Fehrenbach angestellt. Sein Vorgänger hatte ihm sukzessive mehr Aufgaben und Verantwortung übertragen. Zwischenzeitlich erlangte Dustin Hofmann auch den Meistertitel als Maler und Lackierer.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dirk Panter, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz sowie Schirmherr des Sächsischen Meilensteins 2025:</strong></p>
<p><i>„Ich gratuliere den ausgezeichneten Unternehmerinnen und Unternehmern zum Sächsischen Meilenstein 2025 und freue mich ganz besonders, dass vier der fünf Trophäen in das Erzgebirge, das Vogtland und in die Oberlausitz gehen. Dies zeigt: Unsere kleinen und mittleren Unternehmen im ländlichen Raum sind stark, festigen mit Weitblick ihre Wettbewerbsfähigkeit und schaffen langfristige Perspektiven für Beschäftigung auch abseits der Metropolen. Allen Preisträgern und Nominierten wünsche ich auf dem weiteren Weg viel Erfolg. Jede einzelne Bewerbung war eine Bereicherung und hat Beachtung verdient.“</i></p>
<p><strong>Markus H. Michalow, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Sachsen, ergänzt:</strong></p>
<p><i>„Die prämierten Nachfolgen reflektieren die Vielfalt der sächsischen Wirtschaft. So individuell wie die Unternehmerinnen und Unternehmer selbst sind auch die Nachfolgekonstellationen. Egal ob die Übernahme innerhalb der Familie, durch langjährige Mitarbeitende oder durch Externe erfolgte, egal ob die Nachfolge allein oder im Team mit vertrauten Menschen angetreten wurde – alle Preisträgerinnen und Preisträger habe eins gemeinsam: Sie haben sich auch von Herausforderungen nicht beirren lassen und den Generationenwechsel vorbildlich gemeistert. Mögen ihre Beispiele künftigen Nachfolgerinnen und Nachfolgern Mut schenken und eine Inspiration sein.“</i></p>
<p>Die Gewinnerinnen und Gewinner des Sächsischen Meilensteins 2025 wurden von einer neunköpfigen Fachjury ausgewählt. Diese setzte sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, der Rechtsanwaltskammer und des Bankwesens. Unter dem Vorsitz von Heiner Hellfritzsch (ehem. geschäftsführender Gesellschafter der Florena Cosmetic GmbH) hatte die Jury die Besten der Besten in den Hauptkategorien familieninterne Nachfolge, unternehmensinterne Nachfolge und unternehmensexterne Nachfolge ermittelt. Die Gewinnerunternehmen erhalten jeweils 5.000 Euro Preisgeld. Erstmals in der Geschichte des Sächsischen Meilensteins vergab die Jury zwei Sonderpreise, die mit jeweils 2.000 Euro dotiert sind.&nbsp;</p>
<p>Die Jury traf ihre Auswahl auf Basis einer wissenschaftlich fundierten Entscheidungsvorlage von Prof. Dr. Torsen Gonschorek. Mit einem Projektteam der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) hatte er alle eingegangenen Bewerbungen ausgewertet und ergänzende Interviews geführt. Dabei galt das Augenmerk betriebswirtschaftlichen Kriterien wie der Entwicklung der Mitarbeitenden- und Umsatzzahl und dem Bonitätsindex. Aber auch Faktoren wie die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells und der Umgang mit Herausforderungen bei der Übernahme wurden in die Bewertung einbezogen.</p>
<p>Der Sächsische Meilenstein wird seit 2011 von der BBS vergeben. Bei der diesjährigen Auflage des Wettbewerbs haben sich über 70 Unternehmen aus ganz Sachsen beworben. Daraus hat ein Wertungsgremium zunächst die Nominierten ausgewählt. Sie wurden im September bei regionalen Netzwerk-Events zum Thema Unternehmensnachfolge in Leipzig, Chemnitz und Dresden bekanntgegeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify"><strong>Über die BBS&nbsp;</strong></p>
<p class="h-text-justify"><a href="https://saechsischer-meilenstein.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH</a> (BBS) ist ein öffentlich gefördertes Spezialkreditinstitut. Aufgabe der BBS ist es, als Selbsthilfeeinrichtung der gewerblichen Wirtschaft gemeinsam mit den Hausbanken die Finanzierung erfolgversprechender Vorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe in Sachsen mit Bürgschaften zu sichern. Die BBS wurde 1990 gegründet und ist Mitglied im Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V. Die BBS übernimmt Bürgschaften bis zu 80 Prozent des jeweiligen Kreditbetrages und bis zu einem Bürgschaftsbetrag von 2,5 Mio. Euro.</p>
<p class="h-text-justify">Die BBS unterstützt die Finanzierung von Unternehmensübernahmen, indem sie Zugang zu Fremdkapital erleichtert. Allein 2024 hatte die BBS mit ihren Ausfallbürgschaften in 49 Fällen dazu beigetragen, dass Nachfolgerinnen und Nachfolger ein Übernahmedarlehen erhalten und den Firmenkauf finanziell stemmen konnten. Demnach unterstützte die BBS im vergangenen Jahr durchschnittlich eine Nachfolge pro Woche.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid>news-6887</guid>
						<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:05:17 +0100</pubDate>
						<title>Offener Brief der Leipziger Wirtschaft an den Bundeskanzler</title>
						<link>/artikel/offener-brief-der-leipziger-wirtschaft-an-den-bundeskanzler/</link>
						<description>+++ Appell der Leipziger Wirtschaft an Friedrich Merz +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,</p>
<p>die Region Leipzig hat sich seit der Wiedervereinigung grundlegend gewandelt: aus der vom Braunkohlenbergbau geprägten Region ist einer der dynamischsten Wachstumsräume Deutschlands geworden. In den vergangenen 20 Jahren sind in und um Leipzig weit über 100.000 Arbeitsplätze entstanden. Ein entscheidender Treiber dafür war und ist internationale Erreichbarkeit. Nichts steht dafür so sehr wie der Flughafen Leipzig/Halle (LEJ) – unser Tor zur Welt für Unternehmen, Forschung, Kongresse und Messegäste.</p>
<p>Trotz seiner Stellung als zweitgrößter Frachtflughafen in Deutschland und viertgrößter in Europa gilt: Ohne attraktives Passagierflugangebot kann es keinen Frachtverkehr geben.&nbsp;</p>
<p>Der deutsche Luftverkehr steht jedoch zunehmend unter Druck. Hohe staatlich bedingte Standortkosten schwächen die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Airlines und Flughäfen und führen dazu, dass nationale und internationale Anbieter ihre Kapazitäten verlagern. Dies trifft gerade Regionen außerhalb der großen Drehkreuze – und damit auch die Regionen Leipzig und Mitteldeutschland.</p>
<p><strong>Unser Appell an Sie:</strong> Bitte setzen Sie die im Koalitionsvertrag zugesagten Entlastungen für den Luftverkehr um. Eine Gesamtentlastung von rund 2 Mrd. EUR pro Jahr ist notwendig, um Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Investitionen in Deutschland zu sichern. Dazu gehören aus Sicht der Leipziger Wirtschaft insbesondere:</p><ol><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e0568e2e940d2da0f79f4c908697859ad"><span><strong>Luftverkehrsteuer abschaffen</strong></span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ee714c0e42ba30d2504931b686ac84e6f"><span><strong>Luftsicherheitsgebühren senken</strong></span></li></ol><p>Nur so kann der Flughafen Leipzig/Halle gegenüber ausländischen Flughäfen wie Prag konkurrenzfähig sein und Ostdeutschland international angebunden bleiben.</p>
<p>Der Luftverkehr ist kein Selbstzweck, sondern eine Schlüsselvoraussetzung für wirtschaftliche Stärke, Exportfähigkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes, aber auch Teil des weltoffenen Selbstverständnisses Ostdeutschlands. Wir bitten Sie daher, die Weichen für faire Wettbewerbsbedingungen zu stellen – damit Deutschland auch in der Luft wieder Anschluss findet.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br><strong>Die Leipziger Wirtschaft</strong></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid>news-6884</guid>
						<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 08:32:54 +0100</pubDate>
						<title>Rezession in Leipziger Wirtschaftsregion dauert an</title>
						<link>/artikel/rezession-in-leipziger-wirtschaftsregion-dauert-an/</link>
						<description>IHK-Konjunkturumfrage: Erwartungen der Unternehmen wieder im Rückwärtsgang </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 28. Oktober 2025.&nbsp;</strong>Die Situation der gewerblichen Wirtschaft im IHK-Bezirk Leipzig bleibt im Herbst 2025 angespannt. Die Lage hat sich nicht verbessert und die Geschäftserwartungen der Unternehmen haben sich sogar spürbar verschlechtert. Der IHK-Geschäftsklima-Index fällt entsprechend um vier auf 105 Punkte. Damit ist die leichte Stimmungsaufhellung aus dem Frühjahr schnell wieder verflogen.</p>
<p>An der Konjunkturbefragung der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig im Herbst 2025 beteiligten sich 558 Unternehmen aller Branchen und Größenklassen mit mehr als 28.000&nbsp;Beschäftigten. IHK-Präsident Kristian Kirpal und Hauptgeschäftsführer Dr. Fabian Magerl machten sich heute bei Unternehmensbesuchen ein Bild vor Ort.</p>
<p class="h-h3"><strong>Geschäftslage stagniert – Wachstum bleibt aus</strong></p>
<p>Trotz optimistischerer Geschäftsaussichten im Frühjahr 2025 hat sich die aktuelle Geschäftslage der Unternehmen nicht verbessert. Der Lagesaldo liegt unverändert bei 17&nbsp;Punkten. Sowohl die Umsatz- als auch die Ertragsentwicklung liegen per saldo im negativen Bereich.</p>
<p class="h-h3"><strong>Geschäftsaussichten kippen – Rückgang in allen Branchen&nbsp;</strong></p>
<p>Viele Betriebe haben ihre Aussichten im Vergleich zum Frühjahr 2025 spürbar nach unten korrigiert. Der Prognose-Saldo fällt um sieben auf aktuell -5 Punkte. Besonders problematisch: der Rückgang ist in allen Wirtschaftsbereichen sichtbar. Auch die aktuelle Auftragsentwicklung lässt in vielen Branchen keinen Nachfragezuwachs erkennen. Hohe und steigende Kosten sowie ausbleibende wirtschaftspolitische Reformen dämpfen vielmehr die Hoffnung auf eine schnelle Konjunkturwende.</p>
<p>Insbesondere in der<strong> Industrie</strong> ist die Enttäuschung groß. Die Erwartungen fallen deutlich und die Kapazitätsauslastung nimmt weiter ab. Insolvenzen regionaler Betriebe und fehlende politische Reformen verstärken die Unsicherheit zusätzlich.</p>
<p>Auch im <strong>Baugewerbe</strong> bleibt die Stimmung gedämpft. Die anhaltende Investitionsschwäche, sinkende Umsätze und Erträge, Fachkräftemangel und hohe Baukosten belasten die Branche.&nbsp;</p>
<p>Im <strong>Dienstleistungsgewerbe</strong> ist die Lage zwar stabil, aber weiterhin ohne Dynamik.</p>
<p>Der <strong>Einzelhandel</strong> leidet nach wie vor unter der schwachen Konsumlaune der Verbraucher – derzeit ohne Hoffnung auf Besserung. Trotz steigender Verkaufspreise sinken die Umsätze.</p>
<p>Im <strong>Großhandel</strong> gehen die Erwartungen ebenfalls kräftig zurück. Hohe Einkaufspreise, Transportkosten und neue Handelsbarrieren (Zölle) setzen die Branche unter Druck.</p>
<p>Im <strong>Verkehrsgewerbe</strong> hat sich die Lage zwar stabilisiert, jedoch sinken auch hier die Geschäftsaussichten. Die Branche leidet unter hohen Kosten und verhaltener Nachfrage.</p>
<p>Im <strong>Gast- und Tourismusgewerbe</strong> bleibt die Lage ebenfalls angespannt. Rückläufige Übernachtungszahlen, hohe Betriebskosten und Konsumzurückhaltung belasten die Branche.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Personalplanung auf Sparflamme</strong>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der gesunkenen Geschäftserwartungen sehen die Unternehmen kaum noch Spielraum für Neueinstellungen. Freiwerdende Stellen werden momentan in vielen Fällen nicht nachbesetzt. Die Folge: die Personalnachfrage bleibt branchenübergreifend sehr schwach. Der Saldo aus Firmen mit steigenden bzw. sinkenden Personalplanungen liegt gegenüber dem Frühjahr unverändert bei 2 Punkten. Dies deutet insgesamt auf eine stagnierende Beschäftigtenzahl in der gewerblichen Wirtschaft hin. Rückgänge sind – teilweise auch saisonal bedingt – in der Industrie sowie im Bau- und Gastgewerbe nicht auszuschließen.</p>
<p class="h-h3"><strong>Investitionen werden zurückgefahren&nbsp;</strong></p>
<p>Angesichts der schwachen Geschäftsprognosen fehlt den Unternehmen nach wie vor die Grundlage für eine Erhöhung ihrer Investitionsaktivitäten. Vielmehr sinkt die Investitionsbereitschaft der Betriebe in vielen Wirtschaftsbereichen – darunter auch in der Industrie. Nach wie vor planen nur 17 Prozent der Unternehmen ihre Investitionsausgaben aufzustocken, 24 Prozent werden diese jedoch zurückfahren.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Geschäftliche Risiken&nbsp;</strong></p>
<p>Das regionale Risikoradar wird immer stärker von der „Entwicklung der Arbeitskosten“ dominiert. Mit unverändert 63 Prozent ist dies der mit großem Abstand meistgenannte Risikofaktor. Auf den Rängen 2 bis 4 folgen die „Inlandsnachfrage“, die „Energiepreise“ und die „wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen“. Unter letzterem Faktor werden insbesondere die ausufernde Bürokratie, hohe Steuern und Abgaben, der Mindestlohn und steigende Lohnnebenkosten, aber auch der zunehmende globale Protektionismus (Zölle), ebenso wie Kriege und Unruhen genannt.</p>
<p><strong>Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig:&nbsp;</strong>„Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage zeigen deutlich: Von einer echten Trendwende kann keine Rede sein. Die Unternehmen kämpfen weiterhin mit hohen Kosten, schwacher Nachfrage und fehlenden Reformen. Die heutigen Unternehmensbesuche gemeinsam mit Bundestagsabgeordneten aus der Region waren ein Realitätscheck für die Politik. Sie haben gezeigt: Wir brauchen endlich entschlossene Schritte, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft zu sichern.</p>
<p>Dazu gehören eine spürbare Senkung der Energiepreise durch den Ausbau erneuerbarer Energien, eine dauerhafte Reduzierung der Netzentgelte, der effiziente Ausbau der Energieinfrastruktur für Strom und Wasserstoff sowie die Rückführung des Energieeffizienzgesetzes auf EU-Niveau.</p>
<p>Zur Stärkung der Industrie ist wichtig: der Abbau globaler Handelshemmnisse, eine vorzeitige Absenkung der Körperschaftsteuer ab spätestens 2027, die Abschaffung überzogener EU-Vorgaben wie der Lieferkettenrichtlinie und der Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie eine aktive Ansiedlungs- und Akzeptanzpolitik.</p>
<p>Schließlich brauchen wir einen echten Bürokratieabbau: ein Belastungsmoratorium nach dem Prinzip „One in, one out“ auch auf EU-Ebene, flächendeckende Praxis-Checks für neue Gesetze, keine zusätzlichen Vergabekriterien auf Bundes- oder Landesebene und ein Verbot, EU-Regeln national zu verschärfen. Nur so schaffen wir wieder Vertrauen, Planungssicherheit und Wachstumsimpulse für unsere regionale Wirtschaft.“</p>
<p>Den vollständigen Konjunkturreport finden Sie unter <a href="https://www.leipzig.ihk.de/infos-fuer-unternehmen/themen/wirtschaft-regionales/konjunkturstatistik-wirtschaftsstatistik/konjunktur-standort-und-strukturberichte/die-konjunkturelle-entwicklung-im-ihk-bezirk-leipzig/konjunkturreport-ihk-zu-leipzig/" target="_blank">https://leipzig.ihk.de/konjunktur.</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6883</guid>
						<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 13:49:15 +0100</pubDate>
						<title>Wurzen kann weiter auf gute regionale Verkehrsanbindung bauen</title>
						<link>/artikel/wurzen-kann-weiter-auf-gute-regionale-verkehrsanbindung-bauen/</link>
						<description>Die IHK und HWK zu Leipzig haben am 27.10. die regionalen Ergebnisse ihrer aktuellen Standortzufriedenheitsumfrage in Wurzen vorgestellt.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wurzen/Leipzig, 30.Oktober 2025</strong> – Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Standortzufriedenheit in Torgau veröffentlicht. Die Resultate wurden Oberbürgermeister Marcel Buchta am vergangenen Montag im Wurzener Rathaus durch Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, und Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, präsentiert.</p>
<p>Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<p class="h-h3"><strong>Wirtschaftliche Herausforderungen spiegeln sich in der Bewertung wider</strong></p>
<p>Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich seit der letzten Befragung 2019 deutlich verschlechtert. Dies wirkte sich negativ auf die Gesamtbewertung für den Wirtschaftsstandort Wurzen aus. So sank die Durchschnittsnote von „gut“ (2,4) vor fünf Jahren auf nunmehr „befriedigend“ (3,1). Aktuell bewerten 43&nbsp;Prozent der teilnehmenden Unternehmen den Standort mit “gut”. 2019 lag dieser Anteil noch 20&nbsp;Prozentpunkte höher.&nbsp;</p>
<p>Nicht nur die Bewertung für den Standort insgesamt, auch bei der Mehrzahl der zu bewertenden Standortfaktoren (29) ist die Zufriedenheit gegenüber der vorherigen Umfrage gesunken. Im Ergebnis sind die Wurzener Unternehmen aktuell nur noch mit 16&nbsp;Standortfaktoren zufrieden. Vor fünf Jahren waren es noch 36 Standortfaktoren.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Starke Standortfaktoren bieten Potenzial für die Zukunft</strong></p>
<p>Trotz eines insgesamt herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds lassen sich positive Bewertungen und Standortvorteile identifizieren. Besonders hervorzuheben ist die „Überregionale Verkehrsanbindung“, die als einziger Standortfaktor mit „sehr zufrieden“ bewertet wurde. Auch die „Versorgungssicherheit bei Strom“ bleibt ein stabiler Faktor für viele Unternehmen. Zu den weiteren Standortstärken Wurzens gehören die „Angebote des ÖPNV“ und die „Netzverfügbarkeit Mobilfunk“. Positiv bewertet wurden ebenfalls die „Umweltqualität“, die Freizeit-, Kultur- und Sportmöglichkeiten“ und die „Angebote zur Kinderbetreuung“, die allesamt zu einer guten Lebensqualität beitragen.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Energiepreise und Standortkosten als zentrale Baustellen&nbsp;</strong></p>
<p>Die Analyse zeigt aber auch, dass gerade bei besonders relevanten Faktoren nach wie vor große Diskrepanzen zwischen Relevanz und Zufriedenheit bestehen. Hier sind in erster Linie die in der Vergangenheit stark gestiegenen&nbsp;„Strom- und Gaspreise” zu nennen. Als weitere Problemfaktoren mit einer großene Diskrepanz sind die&nbsp;„Höhe der Gewerbesteuer”, die&nbsp;„Gebühren für Wasser/Abwasser” sowie die&nbsp;„Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit” zu nennen. Hier werden klare Signale an die kommunalen Entscheidungsträger gesendet, gezielt Maßnahmen zur Verbesserung einzuleiten. Gleiches gilt auch für die&nbsp;„Attraktivität der Innenstadt”, mit der ein Großteil der Unternehmen weniger zufrieden ist. Ebenso können Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel dazu beitragen, die Zufriedenheit der Unternehmen nachhaltig zu steigern und Wurzen als attraktiven Standort zu positionieren. Momentan wird das&nbsp;„Angebot an Fachkräften und Auszubildenden” sehr kritisch beurteilt.</p>
<h3><span>Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell</span></h3>
<p><i>„Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten“,</i> sagte <strong>Dr. Gert Ziener </strong>am Rande des Termins. <i>„Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen“,&nbsp;</i>so Ziener weiter.</p>
<p><strong>Christian Likos</strong> ergänzte: <i>„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Wurzen vor allem bei der Lebensqualität punkten kann und so die Voraussetzungen erfüllt, um Fachkräften mitsamt ihren Familien ein attraktives Umfeld zu bieten. Zur Verbesserung der negativ bewerteten Standortfaktoren rufen wir die Landes- und Kommunalpolitik dringend dazu auf, sich mit der lokalen Wirtschaft an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nachhaltige Lösungskonzepte zu erarbeiten.Die Wirtschaftskammern stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv zu unterstützen.“</i></p>
<p><strong>Michael Buchta</strong> fügte hinzu: <i>„Die Unternehmen sind die Basis für unseren Wohlstand und die kommunale Investitionskraft. Der Kontakt zur Wirtschaft ist mir deshalb seit jeher unheimlich wichtig. Insgesamt zeichnet uns besonders aus, dass wir sehr eng in regionalen Netzwerken, wie der Standortinitiative Wurzener Land, zusammenarbeiten. Unsere Hausaufgaben haben wir erkannt und arbeiten daran. Ich freue mich, dass sich das auch schon an der leichten Verbesserung der Zufriedenheit in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung ablesen lässt. Aber worüber ich besonders dankbar bin ist, dass trotz der stürmischen Zeiten rund 20 Unternehmen hier gerade weit über 100 Mio. Euro investieren. Das ist ein starkes Statement für unseren Standort.“</i></p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Wurzen können Sie auf der&nbsp;<a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der HWK zu Leipzig</a> nachlesen. Dort finden Sie auch den <a href="https://www.hwk-leipzig.de/artikel/standortzufriedenheit-in-mitteldeutschland-3,0,9156.html" target="_blank" rel="noreferrer">Gesamtbericht Standortzufriedenheit Mitteldeutschland</a>.&nbsp;</p>
<h3><span>Zur Methodik</span></h3>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors hinsichtlich Relevanz und Zufriedenheit sollten die Unternehmen auch Ihre Standortgemeinde als Wirtschaftsstandort insgesamt benoten.</p>
<p>Die Befragung fand im Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 statt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6878</guid>
						<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:07:19 +0100</pubDate>
						<title>Taucha punktet mit Bildungs- und Verkehrsinfrastruktur </title>
						<link>/artikel/taucha-punktet-mit-bildungs-und-verkehrsinfrastruktur/</link>
						<description>Die HWK und IHK zu Leipzig stellten am heutigen Tag die regionalen Ergebnisse ihrer Standortzufriedenheitsumfrage in Taucha vor. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Taucha, 27.10.2025 </strong>– Die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Zufriedenheit mit dem Wirtschaftsstandort Taucha veröffentlicht. Die Resultate wurden Bürgermeister Tobias Meier im Tauchaer Rathaus durch Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, und Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, präsentiert.</p>
<p>Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<p class="h-h3">Gesamtbewertung für Taucha leicht verschlechtert</p>
<p>Die allgemeine Bewertung des Wirtschaftsstandortes Taucha fällt mit der Durchschnittsnote „befriedigend“ (2,8) nur leicht schlechter aus als 2019 (2,6). Hier müssen die schwierigen wirtschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden.&nbsp;</p>
<p>So waren beispielsweise die Gaspreise ein genannter Faktor, bei dem eine deutliche Verschlechterung sichtbar wurde. Weitere Faktoren, die schlechter als 2019 bewertet wurden, sind die „Verfügbarkeit von Hochschulabsolventen“, „Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und -immobilien“, „Verfügbarkeit von Auszubildenden“, „Kaufkraft/Absatzpotenzial vor Ort“ sowie Höhe der Büro- und Gewerbemieten“.&nbsp;</p>
<p>Am zufriedensten sind die Unternehmen in Taucha mit den Faktoren „Versorgungsicherheit bei Strom“, „Kontakte zu Schulen“ und „Freizeit-, Kultur- und Sportmöglichkeiten“. Diese drei von sechs Standortfaktoren mit der aktuell größten Zufriedenheit belegten auch 2019 im Zufriedenheitsranking vordere Plätze. Weiter wurden die Faktoren „Kontakte zu Schulen“, „Nähe zu Berufsschulen“ und „Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs“ als positiv bewertet.&nbsp;</p>
<p>Bei den Standortfaktoren mit der geringsten Zufriedenheit gehörten 2019 die Faktoren „Verfügbarkeit von Facharbeitern/Meistern“, „Kaufpreise für Gewerbeflächen/-immobilien“ sowie „Gas- und Strompreise“ bereits zur Gruppe der problematischsten Standortfaktoren. Weiter musste der Standortfaktor „Integrationsangebote für ausländische Fachkräfte“ Einbußen hinnehmen.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Infrastruktur als wichtige Standortstärke</strong></p>
<p>Unter besonderer Berücksichtigung der Unternehmensrelevanz lassen sich aktuelle Standortstärken und -schwächen klar erkennen.&nbsp;</p>
<p>Zu den Standortstärken gehören die „Freizeit-, Kultur- und Sportmöglichkeiten“, die „Versorgungssicherheit mit Strom“ und die „Umweltqualität“. Auch die „Gesundheitsversorgung“, die „überregionale Verkehrsanbindung“, die „Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs“ sowie die „Angebote zur Kinderbetreuung“ können aktuell zu den Standortstärken der Stadt Taucha gezählt werden. Alle Faktoren glänzen wiederum mit hohen Zufriedenheitsbewertungen.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Fachkräftemangel: hohe Relevanz, gemeinsamer Handlungsbedarf</strong></p>
<p>Insbesondere bei allen beschäftigungsrelevanten Standortfaktoren sind vergleichsweise große Diskrepanzen zwischen den jeweiligen Zufriedenheits- und Relevanz-Indizes auszumachen. Am größten sind diese bei den Faktoren „Verfügbarkeit von Facharbeitern/Meistern“ sowie „Verfügbarkeit von Auszubildenden“. Weiterhin können Diskrepanzen im Themenkomplex „Öffentliche Verwaltung“ ausgemacht werden. In diesem mit einer hohen Relevanz belegten Bereich sind alle fünf Standortfaktoren in den vergangenen fünf Jahren deutlich gesunken.&nbsp;</p>
<p>Hier gilt es, in gemeinsamen Gesprächen Lösungen zu erarbeiten, wie die vorhandene gute Bildungsinfrastruktur und die als positiv bewerteten Kontaktmöglichkeiten zu Schulen und Berufsschulen für Unternehmen dahingehend verbessert werden können, dass Fachkräfte vor Ort gewonnen werden.&nbsp;</p>
<p class="h-h3">Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell</p>
<p><i>„Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten.“</i> sagte <strong>Dr. Gert Ziener</strong> am Rande des Termins. <i>„Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen.“, so Ziener weiter.</i></p>
<p><strong>Christian Likos</strong> ergänzte: <i>„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Taucha vor allem mit seiner guten Infrastruktur sowohl hinsichtlich Bildungseinrichtungen als auch Verkehr punkten kann. Nun muss es noch gelingen, dass die bereits bestehenden Kontaktmöglichkeiten von Unternehmen und Schulen dahin führen, dass aus Schülerinnen sowie Schülern Auszubildende und somit künftige Fachkräfte werden. Die Wirtschaftskammern stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv zu unterstützen.“</i></p>
<p>„Viele Faktoren liegen außerhalb des direkten Einflusses der Stadt Taucha, die jedoch den Wirtschaftsstandort negativ beeinflussen. Diese Umfrage zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Taucha investiert gezielt in Bildung, Mobilität und Lebensqualität – genau dort, wo Unternehmen und Familien Stabilität brauchen. Unsere neue Mitarbeiterin im Rathaus für Wirtschaftsförderung und Tourismus, Lilly Mühlbach, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Unternehmen in Taucha stärker mit den städtischen Einrichtungen zu vernetzen und so die Zusammenarbeit innerhalb der Stadt zu fördern“, betont Tauchas Bürgermeister <strong>Tobias Meier</strong>.</p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Taucha können Sie auf&nbsp;<a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">der Webseite der Handwerkskammer zu Leipzig nachlesen</a>. Dort finden Sie auch den Gesamtbericht zur Standortzufriedenheit in Mitteldeutschland. (<a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hwk-leipzig.de/standort</a>)</p>
<p class="h-h4">Zur Methodik</p>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors hinsichtlich Relevanz und Zufriedenheit sollten die Unternehmen auch Ihre Standortgemeinde als Wirtschaftsstandort insgesamt benoten.</p>
<p>Der Befragung fand im Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 statt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6874</guid>
						<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 08:06:46 +0200</pubDate>
						<title>Torgau verbessert regionale Standortbewertung</title>
						<link>/artikel/torgau-verbessert-regionale-standortbewertung/</link>
						<description>IHK und HWK zu Leipzig präsentierten die regionalen Ergebnisse ihrer Standortzufriedenheitsumfrage 2025 in Torgau.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Torgau/Leipzig, 23.Oktober 2025</strong> – Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Standortzufriedenheit in Torgau veröffentlicht. Die Resultate wurden Oberbürgermeister Henrik Simon am heutigen Donnerstag im Torgauer Rathaus durch Moritz John, Abteilungsleiter Wirtschafts- und Bildungspolitik der IHK zu Leipzig, und Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, präsentiert.<br><br>Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<p class="h-h3"><strong>Gesamtbewertung besser als vor fünf Jahren&nbsp;</strong></p>
<p>Trotz einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Umfeldes in den vergangenen fünf Jahren bewerten die Unternehmen den Wirtschaftsstandort Torgau besser als 2019. Die Durchschnittsnote stieg von 3,5 auf 3,2. So bewerten 24 Prozent der teilnehmenden Unternehmen den Standort mit “sehr gut” oder “gut”, ein Plus von 9 Prozentpunkten. Auch der Anteil der “befriedigend”-Bewertungen stieg kräftig von 35 auf 48&nbsp;Prozent. Im Gegenzug ging der Anteil der negativen Bewertungen („ausreichend“, „mangelhaft“ und “ungenügend”) stark um 23&nbsp;Prozentpunkte zurück.&nbsp;</p>
<p>Trotz besserer Gesamtbewertung haben sich jedoch bei 34&nbsp;Standortfaktoren die Zufriedenheitsbewertungen verschlechtert. Hier wirken sich die seit 2019 deutlich verschlechterten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (lahmende Konjunktur, geopolitische Krisen und steigende Energiepreise) negativ auf die Bewertungen einzelner Standortfaktoren aus.&nbsp;</p>
<p>Im Ergebnis werden aktuell 15 Standortfaktoren von den Torgauer Unternehmen mit “eher bzw. sehr zufrieden” bewertet. Vor fünf Jahren waren es noch mehr als doppelt so viele.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Image und gutes Wohnraumangebot als wichtige Standortstärken</strong></p>
<p>Besonders positiv bewerten die Unternehmen die “Versorgungssicherheit bei Strom” und die erstmals zu bewertende “Fernwärmeversorgung”. Beide erhielten das Prädikat „sehr zufrieden“. Auch die “Umweltqualität”, das “Image der Stadt”, die “Servicequalität der Stadtverwaltung” und die “kommunale Wirtschaftsförderung” zählen zu den aktuellen Standortstärken.</p>
<p>Im Bereich Standortattraktivität stechen die „Verfügbarkeit von Wohnraum“, ebenso wie die&nbsp; „Kinderbetreuungsangebote“ positiv hervor. Torgau kann sich dadurch als lebenswerter Standort für qualifizierte Arbeitskräfte und deren Familien positionieren – ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb um Talente.</p>
<p class="h-h3"><strong>Handlungsbedarf vor allem bei Fachkräftesicherung und Energiepreise</strong></p>
<p>Neben Standortvorzügen zeigen die Ergebnisse aber auch bestehende Standortschwächen auf. So sehen die Unternehmen insbesondere die „Verfügbarkeit von Fachkräften“, ebenso wie die „Verfügbarkeit von Auszubildenden und Hochschulabsolventen“ kritisch. Der Fachkräftemangel ist momentan ein zentrales Geschäftsrisiko, das langfristig die Entwicklung der Betriebe hemmen kann.</p>
<p>Auch die „Bearbeitungsdauer von Anträgen und Genehmigungsverfahren“ und der „Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen“ weisen Defizite auf. Darüber hinaus sehen die Unternehmen – trotz besserer Bewertung als 2019 – die „Überregionale Verkehrsanbindung“ nach wie vor problematisch.</p>
<p>Die größte Diskrepanz zwischen Relevanz und Zufriedenheit weisen aktuell die Faktoren „Strom- und Gaspreise“ auf. Gerade mit Blick auf die in Torgau bedeutende energieintensive Glasindustrie ergibt sich daraus eine besondere Herausforderung.</p>
<h3><span>Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell</span></h3>
<p><i>„Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten“,</i> sagte <strong>Dr. Gert Ziener </strong>am Rande des Termins. <i>„Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen“,&nbsp;</i>so Ziener weiter.</p>
<p><strong>Christian Likos</strong> ergänzte: <i>„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Torgau vor allem bei der Lebensqualität punkten kann und so die Voraussetzungen erfüllt, um Fachkräften mitsamt ihren Familien ein attraktives Umfeld zu bieten. Zur Verbesserung der negativ bewerteten Standortfaktoren rufen wir die Landes- und Kommunalpolitik dringend dazu auf, sich mit der lokalen Wirtschaft an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nachhaltige Lösungskonzepte zu erarbeiten. Die Wirtschaftskammern stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv zu unterstützen.“</i></p>
<p><strong>Henrik Simon</strong> fügte hinzu: „Die Ergebnisse der aktuellen Standortanalyse zeigen, dass Torgau trotz der wirtschaftlich herausfordernden Zeiten auf einem positiven Weg ist. Besonders erfreulich ist, dass sich die Gesamtbewertung unseres Wirtschaftsstandortes gegenüber 2019 verbessert hat – als einzige Stadt im Kammerbezirk Leipzig. Gleichzeitig nehmen wir die aufgezeigten Handlungsfelder sehr ernst. Themen wie Fachkräftesicherung, Verkehrsanbindung und digitale Infrastruktur stehen weiterhin ganz oben auf unserer Agenda. Unser Ziel bleibt es, die Rahmenbedingungen für ansässige Unternehmen kontinuierlich zu verbessern und Torgau als attraktiven, lebenswerten und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort weiter zu stärken. Mein Dank gilt allen Unternehmen, die an der Befragung teilgenommen haben, sowie unseren Partnern in der IHK und Handwerkskammer für ihre wertvolle Arbeit.“</p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Torgau können Sie auf der&nbsp;<a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der HWK zu Leipzig</a> nachlesen. Dort finden Sie auch den<a href="https://www.hwk-leipzig.de/artikel/unternehmensbefragung-2025-standortzufriedenheit-in-mitteldeutschland-3,0,11062.html" target="_blank" rel="noreferrer"> Gesamtbericht Standortzufriedenheit Mitteldeutschland</a>.&nbsp;</p>
<h3><span>Zur Methodik</span></h3>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors hinsichtlich Relevanz und Zufriedenheit sollten die Unternehmen auch Ihre Standortgemeinde als Wirtschaftsstandort insgesamt benoten.</p>
<p>Die Befragung fand im Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 statt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6860</guid>
						<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 10:16:00 +0200</pubDate>
						<title>Einstellung der Tätigkeit der Mediations- und Schlichtungsstelle der IHK zu Leipzig</title>
						<link>/artikel/einstellung-der-taetigkeit-der-mediations-und-schlichtungsstelle-der-ihk-zu-leipzig/</link>
						<description>Mit Beschluss des Präsidiums der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig wurde die Tätigkeit der Mediations- und Schlichtungsstelle der IHK zu Leipzig mit Wirkung zum 01.01.2026 eingestellt.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Präsidiumsbeschluss wird die institutionelle Mediations- und Schlichtungstätigkeit der IHK zu Leipzig beendet. Künftige Anträge auf Durchführung von Mediations- oder Schlichtungsverfahren können daher nicht mehr entgegengenommen oder bearbeitet werden.</p>
<p>Die Entscheidung folgt einer grundsätzlichen Neuausrichtung der Aufgabenwahrnehmung im Bereich außergerichtlicher Konfliktlösung. Die IHK zu Leipzig verweist in diesem Zusammenhang auf das <strong>Sächsische Bündnis zur Verbreitung alternativer Konfliktlösungsmöglichkeiten</strong>, das unter <a href="http://www.konfliktloesung-in-sachsen.de/" target="_blank"><strong>www.konfliktloesung-in-sachsen.de</strong></a> umfassende Informationen zu Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung sowie zu den im Freistaat Sachsen tätigen Bündnispartnern bereitstellt.</p>
<p>Über die genannte Internetseite können Unternehmen und Privatpersonen künftig qualifizierte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden, die weiterhin vor Ort Konfliktlösungsverfahren anbieten.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6867</guid>
						<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 09:27:53 +0200</pubDate>
						<title>Zuversicht in der sächsischen Wirtschaft sinkt deutlich</title>
						<link>/artikel/zuversicht-in-der-saechsischen-wirtschaft-sinkt-deutlich/</link>
						<description>IHK-Konjunkturumfrage Herbst 2025: Geschäftslage verschlechtert sich weiter, Erwartungen wieder pessimistischer</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz, Dresden, Leipzig, 17. Oktober 2025.&nbsp;</strong>In der gewerblichen Gesamtwirtschaft in Sachsen ist derzeit keine konjunkturelle Erholung zu verspüren. Die Lage der Unternehmen hat sich weiter eingetrübt und die Erwartungen sind nach einem spürbaren Anstieg im Frühjahr wieder deutlich pessimistischer geworden.&nbsp;Dementsprechend sinkt der <strong>IHK-Geschäftsklimaindex</strong> und steht mit <strong>97 Punkten</strong> tiefer als in der Vorumfrage.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Nach einer mehrjährigen Schwächephase ist somit auch für die kommenden Monate nicht mit einer konjunkturellen Belebung zu rechnen. Wichtige Voraussetzung dafür wären eine Verbesserung des außenwirtschaftlichen Umfelds und die Überwindung der Wachstumsschwäche der Industrie.</p>
<p class="h-text-justify">Die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der sächsischen Industrie- und Handelskammern, die im September 2025 durchgeführt wurde, basieren auf den Antworten von rund <strong>1.800 Unternehmen</strong> mit fast <strong>85.000 Beschäftigten</strong> aller Wirtschaftsbereiche.</p>
<p class="h-h3"><strong>Geschäftslage und Erwartungen</strong></p>
<p class="h-text-justify">Die <strong>Geschäftslage</strong> der sächsischen Unternehmen hat sich im Herbst 2025 weiter leicht verschlechtert. Der Anteil an Unternehmen mit einer guten Lageeinschätzung bleibt auf dem niedrigen Stand von 32 Prozent, die negativen Einschätzungen nehmen um einen Prozentpunkt auf 23&nbsp;Prozent zu. Der Geschäftslagesaldo beträgt damit neun Punkte (Herbst 2024: 13 Punkte). Die Verschlechterung resultiert vor allem aus einer geringeren Zufriedenheit in Industrie, Handel und bei Dienstleistern, während im Gastgewerbe/Tourismus und im Verkehrsgewerbe Verbesserungen zu verzeichnen sind. In der Bauwirtschaft gibt es keine Änderungen im Vergleich zum Frühjahr diesen Jahres.</p>
<p class="h-text-justify">Bei den <strong>Geschäftserwartungen</strong> konnte sich der Aufwärtstrend aus dem Frühjahr nicht fortsetzen. Der Anteil der Unternehmen, die eine verbesserte Geschäftsentwicklung in den nächsten Monaten erwarten, sinkt von zuletzt 18 auf 12&nbsp;Prozent. 26 Prozent erwarten hingegen einen Verschlechterung ihrer Lage, 62 Prozent gehen von gleichbleibenden Geschäften aus. Damit fällt der Saldo um sechs Punkte und rutscht mit nunmehr -14&nbsp;Punkten noch tiefer in den negativen Bereich.</p>
<p class="h-text-justify h-h3"><strong>Branchenüberblick</strong></p>
<p class="h-text-justify">In der sächsischen <strong>Industrie</strong> trübt sich die Lage spürbar ein. Der Saldo sinkt um fünf Punkte und rutscht damit wieder in den negativen Bereich (-4 Punkte). Stagnierende Umsätze und rückläufige Auftragseingänge im In- und Ausland bei gleichzeitig steigenden Kosten dämpfen die Stimmung. Nur noch 30 Prozent der Betriebe melden eine Auslastung von über 85 Prozent. Positive Impulse kommen derzeit nur aus den Branchen Chemie und Pharmazie. In allen anderen Bereichen überwiegen die negativen Lageurteile die positiven. Unsicherheiten in der Planbarkeit, zunehmender Protektionismus, steigende Abgabenlast und unverändert hohe bürokratische Belastungen setzen auch die Geschäftsprognosen für die kommenden Monate unter Druck. Der Saldo sinkt um zwei auf -12 Punkte.</p>
<p class="h-text-justify">Die Lage im <strong>Baugewerbe</strong> hat sich nicht geändert. Nach einem schwachen Start zu Jahresbeginn und einer leichten Verbesserung im Frühjahr bleibt der Lagesaldo bei 16 Punkten. Saisonbedingt hat sich die Auslastung der Baukapazitäten wieder verbessert. Mehr als die Hälfte der Firmen (53 Prozent) sind zu über 85 Prozent ausgelastet. Umsätze und Auftragseingänge sind jedoch per Saldo rückläufig. Der Ausblick der Bauwirtschaft ist aktuell wieder verhaltener. Besonders hoch ist mit zwei Dritteln der Anteil der Betriebe, die eine gleichbleibende Lage prognostizieren. Der Erwartungssaldo liegt mit -16 Punkten sieben Punkte unter dem des Frühjahres, ist aber weniger pessimistisch als noch vor einem Jahr (-24 Punkte).</p>
<p class="h-text-justify">Die besten Lagebewertungen kommen von den <strong>Dienstleistern</strong>. Allerdings sinkt auch hier der Saldo im Vergleich zur Vorumfrage um drei auf 30 Punkte. Der Wirtschaftsbereich konnte in geringem Umfang Umsatzzuwächse verzeichnen. Die Tendenz der Auftragseingänge und die Ertragsentwicklung ist dagegen negativ. Bei den Geschäftserwartungen gibt es kaum Bewegung. Der Saldo rutscht dennoch knapp in den negativen Bereich. In den nächsten Monaten dürfte es nur zu geringfügigen Umsatzsteigerungen kommen.</p>
<p class="h-text-justify">Besonders im <strong>Handel</strong> brechen die Lagebeurteilungen aktuell ein. Zehn Punkte verliert der Saldo im Einzelhandel auf nunmehr ‑14 Punkte. Sieben Punkte beträgt der Rückgang seit der Vorbefragung im Frühjahr im Großhandel, wo der Saldo nun bei ‑8 Punkten liegt. Verunsicherung über die wirtschaftliche Lage und geringe Anschaffungsneigung der Verbraucher drücken Umsätze und Erträge. Auch bei den Geschäftserwartungen geht es aktuell leicht nach unten. Die Prognosen&nbsp; sind in beiden Handelssparten weniger pessimistisch als vor einem Jahr.</p>
<p class="h-text-justify">Im <strong>Verkehrsgewerbe</strong> verbessert sich die Lage gegenüber dem Frühjahr auf niedrigem Niveau und ist auch geringfügig besser als im Herbst letzten Jahres. Dennoch sind die Umsätze in den letzten Monaten in 45&nbsp;Prozent der Betriebe zurückgegangen. Auch die Tendenz der Auftragseingänge ist deutlich negativ. Auch die Geschäftserwartungen verschlechtern sich derzeit wieder. Der Saldo aus positiven und negativen Prognosen geht seit Frühjahr um zehn auf -27&nbsp;Punkte zurück. Besonders skeptisch sind&nbsp; die Unternehmen des Personenverkehrs.</p>
<p class="h-text-justify">Nach dem Rückgang der Geschäftslage im <strong>Gast-/Tourismusgewerbe</strong> im Frühjahr ist – auch saisonal bedingt – aktuell wieder eine leichte Verbesserung zu verzeichnen. Der Saldo steigt um 10 Punkte und verlässt den negativen Bereich. Dennoch bleibt er mit sieben Punkten deutlich hinter dem Vorjahreswert zurück (20 Punkte). Die Umsatzerwartungen in der Branche verschlechtern sich indes spürbar. Die Geschäftserwartungen fallen negativ aus. Der Prognosesaldo schwächt sich um 12 auf -24 Punkte ab und ist damit acht Punkte niedriger als vor einem Jahr.</p>
<p class="h-h3"><strong>Investitionen, Beschäftigung, Risiken</strong></p>
<p class="h-text-justify">Die <strong>Investitionsneigung</strong> der sächsischen Unternehmen bleibt nach wie vor zurückhaltend. Zwar nimmt der Anteil von Unternehmen mit zukünftig steigenden Investitionsausgaben von zuletzt 15 auf 17 Prozent zu, jedoch planen weiterhin mehr als die Hälfte der Firmen keine oder zurückgehende Investitionsausgaben. Mit Blick auf die Wirtschaftsbereiche ist nur bei den Dienstleistern ein geringfügig positiver Saldo der Investitionsplanungen zu verzeichnen (ein Punkt).</p>
<p class="h-text-justify">Die <strong>Beschäftigtenplanungen</strong> sind aktuell mehrheitlich auf das Halten der Belegschaften ausgerichtet. Zwei Drittel der Unternehmen haben dies vor. Insgesamt dürfte aber weiter mit einer Abnahme der Beschäftigung in den meisten Wirtschaftsbereichen zu rechnen sein, da 22 Prozent der Firmen mit rückläufigen Mitarbeiterzahlen planen. Ihnen stehen 12 Prozent gegenüber, welche ihre Belegschaften ausbauen wollen. Der entsprechende Saldo sinkt damit von -7 Punkten im Frühjahr auf -10 Punkte. Einzig bei den Dienstleistern dürfte die Beschäftigtenzahl weitestgehend konstant bleiben.&nbsp;</p>
<p class="h-text-justify">Kritisch sehen die Befragten die Entwicklung der Arbeitskosten. Mehr als zwei Drittel bezeichnen diese als <strong>Risiko</strong> der weiteren Geschäftsentwicklung (67 Prozent). 28 Prozent der befragten Unternehmen beschäftigen derzeit Personal zum aktuellen Mindestlohn und werden mit der Anhebung zum Jahreswechsel Lohnanpassungen vornehmen müssen. In 55 Prozent der Firmen wird diese Anhebung auch zur Anpassung der Löhne in höheren Lohngruppen sowie zu Preiserhöhungen führen. 17 Prozent der Befragten gaben an, die Zahl der Beschäftigten reduzieren zu müssen.</p>
<p class="h-text-justify">Mit Sorge beobachtet mehr als die Hälfte der Unternehmen auch die zukünftige Inlandsnachfrage. 57 Prozent der Firmen sehen diese aufgrund der derzeitigen Konjunkturflaute als Risiko. Fast ebenso viele Unternehmen (56 Prozent) empfinden die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als einschränkend für ihre Geschäftsentwicklung.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6866</guid>
						<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 12:22:54 +0200</pubDate>
						<title>Warnung: E-Mail Phishing </title>
						<link>/artikel/warnung-e-mail-phishing-1/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Datum: </strong>15.10.2025</p>
<p><strong>Betreff: </strong><i>„Dringende Bitte: Aktualisieren Sie Ihre Daten bei der IHK, um eine Deaktivierung zu vermeiden"</i></p>
<p><strong>Absender: </strong><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,kjmBygdockn0fg" data-mailto-vector="2">ihk<span class="hidden">noSpam</span>@webmail.de</a></p>
<p><strong>Inhalt: </strong>Die Adressaten werden aufgefordert ihre Unternehmensdaten zu aktualisieren. Hierbei sollen die Adressaten schon mehrmals kontaktiert worden sein. Bei nicht erfolgender Aktualisierung, soll die „IHK-Geschäftsnummer“ deaktiviert werden.</p>
<p>Die E-Mail ist ohne persönliche Anrede verfasst, die angebliche IHK ist nicht mit Ort und Anschrift ausgewiesen (eine IHK Deutschland gibt es nicht!), hat keinen direkten Ansprechpartner und wurde von einer IHK fremden E-Mail-Adresse versendet.</p>
<p>&nbsp;<strong>Bitte ignorieren Sie diese E-Mail, klicken Sie keinesfalls auf den Link, und übermitteln Sie erst recht keine Daten!</strong></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6855</guid>
						<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
						<title>Borna punktet mit guter Verkehrsanbindung und unternehmensfreundlicher Stadtverwaltung</title>
						<link>/artikel/borna-punktet-mit-guter-verkehrsanbindung-und-unternehmensfreundlicher-stadtverwaltung/</link>
						<description>IHK und HWK zu Leipzig stellten die lokalen Ergebnisse ihrer Standortzufriedenheitsumfrage in Borna vor.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Borna/Leipzig, 01.Oktober 2025</strong> – Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Standortzufriedenheit in Borna veröffentlicht. Die Resultate wurden Oberbürgermeister Oliver Urban am heutigen Donnerstag im Bornaer Rathaus durch Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, und Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, präsentiert.</p>
<p>Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<p class="h-h3"><strong>Stabile Gesamtbewertung trotz schwieriger Rahmenbedingungen</strong></p>
<p>Trotz einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den vergangennen fünf Jahren bleibt die Gesamtbewertung des Wirtschaftsstandortes Borna mit der Durchschnittsnote „befriedigend“ (3,1) gegenüber 2019 nahezu unverändert (3,0). So bewerten 42 Prozent der teilnehmenden Unternehmen den Standort mit “sehr gut” oder “gut”, was ein Plus von 4 Prozent gegenüber 2019 bedeutet. 30 Prozent vergaben die Gesamtnote “befriedigend” – ein Rückgang von 9 Prozent im Vergleich zur letzten Umfrage.&nbsp;</p>
<p class="h-h3"><strong>Erreichbarkeit und Gesundheitsversorgung als wichtige Standortstärken</strong></p>
<p>Der Blick auf die einzelnen Standortfaktoren lässt in vielen Fällen schlechtere Zufriedenheitsbewertungen erkennen als 2019.Trotz eines insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Umfelds – geprägt durch die Nachwirkungen der Coronapandemie, geopolitische Krisen und steigende Energiepreise – sind die Bornaer Unternehmen mit der Mehrzahl der Standortfaktoren (26) zufrieden; 21 Faktoren wurden mit “eher unzufrieden bewertet.&nbsp;</p>
<p>Besonders positiv wird die “Versorgungssicherheit bei Strom”, die “Überregionale Verkehrsanbindung”, die “Gesundheitsversorgung”, die “Bearbeitungsdauer von Anträgen und Genehmigungsverfahren” und die “Höhe der Büro- und Gewerbemieten” bewertet. Diese Faktoren zählen zu den aktuellen Standortstärken und bieten eine solide Basis für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.&nbsp;</p>
<p>Die Bornaer Stadtverwaltung erhält generell gute Noten von den Unternehmen. Neben der “Bearbeitungsdauer von Anträgen und Genehmigungsverfahren” ist die Zufriedenheit auch mit der&nbsp;</p>
<p>„Service- und Beratungsqualität“, der „Einstellung gegenüber Unternehmen“ und dem „Zugang zu digitalen Verwaltungskosten“ vergleichsweise hoch. Diese Faktoren tragen wesentlich zur Standortattraktivität bei und stärken das Vertrauen der Wirtschaft in die kommunalen Strukturen.</p>
<p class="h-h3"><strong>Handlungsbedarf vor allem bei den Standortkosten</strong></p>
<p>Trotz der positiven Aspekte zeigen die Ergebnisse auch klaren Handlungsbedarf. Die Zufriedenheit mit den Standortkosten – insbesondere mit den „Strom- und Gaspreisen“, der „Gewerbesteuer“ und der „Grundsteuer“ sowie den „Gebühren für Wasser und Abwasser“ – ist deutlich gesunken. Diese Faktoren belasten die Unternehmen finanziell und weisen die größten Diskrepanzen zwischen Relevanz und Zufriedenheit auf.</p>
<p class="h-h3"><strong>Innenstadt und Einzelhandel: Attraktivität muss gestärkt werden</strong></p>
<p>Auch die Standortattraktivität zeigt Licht und Schatten. Während einige Faktoren wie „Umweltqualität“, „Freizeit-, Kultur- und Sportmöglichkeiten“ und „Angebote zur Kinderbetreuung“ positiv bewertet werden, sehen die Unternehmen bei der „Attraktivität der Innenstadt“, dem „Einzelhandelsangebot“ und der „allgemeinen Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit“ deutlichen Verbesserungsbedarf. Diese Faktoren sind für die Wahrnehmung des Standorts jedoch mitentscheidend.</p>
<h3><span>Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell</span></h3>
<p><i>„Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten“,</i> sagte Dr. Gert Ziener am Rande des Termins. <i>„Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen“,&nbsp;</i>so Ziener weiter.</p>
<p>Christian Likos ergänzte: <i>„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Borna vor allem bei der Lebensqualität punkten kann und so die Voraussetzungen erfüllt, um Fachkräften mitsamt ihren Familien ein attraktives Umfeld zu bieten. Zur Verbesserung der negativ bewerteten Standortfaktoren rufen wir die Landes- und Kommunalpolitik dringend dazu auf, sich mit der lokalen Wirtschaft an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nachhaltige Lösungskonzepte zu erarbeiten. Die Wirtschaftskammern stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv zu unterstützen..“</i></p>
<p>Oliver Urban fügte hinzu: <i>„Viele volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen können wir auf kommunaler Ebene leider nicht beeinflussen. Worauf wir jedoch Einfluss nehmen können, ist das Engagement wie zügig Unternehmen Zugang in unsere Verwaltung finden und dass ihre Anliegen so schlank und effizient wie möglich bearbeitet werden. Hierauf legen wir großen Wert. Dass diese Bemühungen bei den befragten Unternehmen ein positives Resümee hervorgebracht haben, freut uns natürlich sehr und bestärkt uns zugleich, diese Arbeitsstandards hoch zu halten. In den letzten beiden Jahren ist uns darüber hinaus viel daran gelegen, den persönlichen Kontakt zu unseren Unternehmen zu intensivieren, um im direkten Dialog Potenziale zur Standortoptimierung zu erfahren. In der Gesamtnote „befriedigend“ für den Wirtschaftsstandort Borna erkennen wir jedoch auch, dass in einigen Faktoren noch Luft nach oben besteht. Insbesondere im Energiesektor hatten wir in den Jahren 2023 und 2024 mit hohen Wärmepreisen zu kämpfen, was nicht nur Privathaushalte, sondern natürlich auch Unternehmen belastet hat. Durch verschiedenste Maßnahmen waren unseren Stadtwerken jedoch bereits im vergangenen Jahr spürbare Preissenkungen möglich.“</i></p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Borna können Sie auf der&nbsp;<a href="https://www.hwk-leipzig.de/artikel/unternehmensbefragung-2025-standortzufriedenheit-in-mitteldeutschland-3,0,11062.html" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der HWK zu Leipzig</a> nachlesen. Dort finden Sie auch den Gesamtbericht Standortzufriedenheit Mitteldeutschland.&nbsp;</p>
<h3><span>Zur Methodik</span></h3>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6853</guid>
						<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:02:54 +0200</pubDate>
						<title>Markranstädt punktet mit unternehmerfreundlicher Stadtverwaltung</title>
						<link>/artikel/markranstaedt-punktet-mit-unternehmerfreundlicher-stadtverwaltung/</link>
						<description>IHK und HWK zu Leipzig stellten die lokalen Ergebnisse ihrer Standortzufriedenheitsumfrage in Markranstädt vor.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Markranstädt, 07.10.2025 </strong>– Die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Zufriedenheit mit dem Wirtschaftsstandort Markranstädt veröffentlicht. Die Resultate wurden Bürgermeisterin Nadine Stitterich im Markranstädter Rathaus durch Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, und Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, präsentiert.<br><br>Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<p class="h-h3">Gesamtbewertung für Markranstädt leicht verschlechtert</p>
<p>Die allgemeine Bewertung des Wirtschaftsstandortes Markranstädt fällt mit der Durchschnittsnote „befriedigend“ (2,6) schlechter aus als 2019 (2,2). Hier müssen die schwierigen wirtschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden.</p>
<p>So waren beispielsweise die Gaspreise ein genannter Faktor, bei dem eine deutliche Verschlechterung sichtbar wurde. Weitere Faktoren, die schlechter als 2019 bewertet wurden, sind die „Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs“, die „Gebühren für Wasser/Abwasser“, die „Abfallgebühren“, die „Höhe der Gewerbesteuer“ sowie die „Strompreise“.</p>
<p>Am zufriedensten sind die Markranstädter Unternehmen – wie vor fünf Jahren -- mit dem Faktor „Versorgungssicherheit bei Strom“. Weiter wurden die Faktoren „Umweltqualität”, „Freizeit-, Kultur- und Sportmöglichkeiten, „Image der Stadt“, „Angebote zur Kinderbetreuung“ und „Kontakte zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ positiv bewertet.</p>
<p>Bei den Standortfaktoren mit der geringsten Zufriedenheit tauchen gegenüber 2019 allesamt neue Faktoren auf. Entweder handelt es sich um Faktoren, die erstmals in der Befragung aufgenommen wurden, wie die „Ladeinfrastruktur für E-Mobilität“ und die „Integrationsangebote für ausländische Arbeitnehmer“ oder um Standortfaktoren, die starke Zufriedenheitseinbußen hinnehmen mussten.</p>
<p class="h-h3"><strong>Engagierte Stadtverwaltung als wichtige Standortstärke</strong></p>
<p>Unter besonderer Berücksichtigung der Unternehmensrelevanz lassen sich aktuelle Standortstärken und -schwächen klar erkennen.</p>
<p>Zu den Standortstärken gehören die „Service- und Beratungsqualität der Stadtverwaltung“ sowie „ihre Einstellung gegenüber Unternehmen“. Auch die „Verfügbarkeit von Parkplätzen/Anlieferzonen“, die „Allgemeine Sicherheit und Ordnung“ sowie die „Versorgungssicherheit bei Strom“ können aktuell zu den Standortstärken der Stadt Markranstädt gezählt werden. Alle Faktoren glänzen wiederum mit hohen Zufriedenheitsbewertungen.</p>
<p class="h-h3"><strong>Breitbandanbindung und Verkehr: hohe Relevanz, gemeinsamer Handlungsbedarf</strong></p>
<p>Bei mehreren Standortfaktoren sind vergleichsweise große Diskrepanzen zwischen den jeweiligen Zufriedenheits- und Relevanz-Indizes auszumachen. Am größten sind diese bei den Faktoren „Breitbandanbindung/High-Speed-Internet“ und „Innerstädtischer Verkehr/Verkehrsfluss“. Bereits vor fünf Jahren war die Diskrepanz beim Standortfaktor „Breitbandanbindung/High-Speed-Internet“ am größten. Weitere Verbesserungen für eine leistungsstarke Internetverbindung sind somit dringend notwendig. Vergrößert hat sich gegenüber 2019 auch die Diskrepanz bei den „Angeboten des ÖPNV“. Hier gilt es für beide Seiten - Wirtschaft und Stadtverwaltung - im Gespräch zu bleiben.</p>
<p class="h-h3">Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell</p>
<p><i>„Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten.“</i> sagte Dr. Gert Ziener am Rande des Termins. <i>„Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen.“, so Ziener weiter.</i></p>
<p>Christian Likos ergänzte: <i>„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Markranstädt vor allem mit seiner unternehmerfreundlichen Stadtverwaltung punkten kann und so die Voraussetzungen erfüllt, um ein attraktives Umfeld für die Wirtschaft zu bieten. Zur Verbesserung der Standortfaktoren empfiehlt es sich, sich mit der lokalen Wirtschaft an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nachhaltige Lösungskonzepte zu erarbeiten, um so den Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Die Wirtschaftskammern stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv zu unterstützen.“</i></p>
<p>Nadine Stitterich ergänzte: <i>„Die aktuelle Bewertung unseres Wirtschaftsstandorts Markranstädt zeigt, dass wir auf einem soliden Fundament stehen, auch wenn sich die Durchschnittsnote von 2,2 auf 2,6 leicht verschlechtert hat. Besonders freut uns das Lob für die engagierte Arbeit unserer Stadtverwaltung. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich unser Einsatz und die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen vor Ort lohnen. Die allgemein schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland gehen natürlich auch an uns nicht spurlos vorbei. Umso wichtiger ist es, dass Bund und Land die Kommunen weiterhin tatkräftig unterstützen. Mit dem laufenden Breitbandausbau und unserem Partner EnviaTel schaffen wir die Basis für weiteres Wachstum, hiervon wird auch die Wirtschaft direkt profitieren. Gleichzeitig müssen wir beim Thema ÖPNV besser werden. Hier bleiben wir mit den zuständigen Aufgabenträgern für Bus und Bahn im intensiven Austausch, um nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen zu finden.“</i></p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Markranstädt können Sie auf <a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">der Webseite der Handwerkskammer zu Leipzig</a> nachlesen. Dort finden Sie auch den Gesamtbericht zur Standortzufriedenheit in Mitteldeutschland. (<a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hwk-leipzig.de/standort</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zur Methodik</h3>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors hinsichtlich Relevanz und Zufriedenheit sollten die Unternehmen auch Ihre Standortgemeinde als Wirtschaftsstandort insgesamt benoten.</p>
<p>Der Befragung fand im Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 statt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6849</guid>
						<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 14:12:42 +0200</pubDate>
						<title>Sächsische IHKs: 2-Prozent-Flächenziel für Windkraft muss erhalten bleiben</title>
						<link>/artikel/saechsische-ihks-2-prozent-flaechenziel-fuer-windkraft-muss-erhalten-bleiben/</link>
						<description>Die sächsischen Industrie- und Handelskammern kritisieren den Vorstoß der Ministerpräsidenten der Ostländer. Der Windkraftausbau stellt nach wie vor ein zentrales Problem in Sachsen dar. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz/Dresden/Leipzig, 02.Oktober 2025.</strong> „Sachsen darf beim Ausbau der Windenergie nicht zurückfallen. Nur mit einem breit aufgestellten Energiemix lässt sich die Versorgung sicher, bezahlbar und klimafreundlich gestalten. Ständige Änderungen der politischen Rahmenbedingungen verunsichern Unternehmen, hemmen Investitionen und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts“ betonen die sächsischen IHKs angesichts des jüngsten Vorstoßes der Ostländer, das 2-Prozent-Flächenziel für Windkraft zu kippen.</p>
<p>Die Kammern begründen ihre Kritik mit der Feststellung, dass das ständige Hin und Her bei rechtlichen Rahmenbedingungen einen erheblichen Unsicherheitsfaktor für Unternehmen darstellt. Die mangelnde Beständigkeit erschwert die Investitions- und Projektplanung erheblich und schwächt das Vertrauen in politische Entscheidungen. Ohne ausreichend Flächen für die Erzeugung erneuerbarer Energie droht Sachsen an Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren – bedingt durch hohe Kosten bei Gas- und Kohleverstromung, die CO₂-Bepreisung sowie steigende Nachhaltigkeitsanforderungen in der Finanzierung. Windenergie ist dabei ein zentraler Baustein für eine zuverlässige, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung.</p>
<p>Die Ministerpräsidenten der Ostländer begründen die Abkehr von der 2-Prozent-Regel mit „Technologieoffenheit“. Das greift aus IHK-Sicht jedoch zu kurz, da PV-Anlagen schon jetzt an ihre Grenzen stoßen und zur Mittagszeit zu viel Sonnenstrom ins Netz liefern, wie von Netzbetreibern regelmäßig bestätigt wird. Windkraft und Speicher sind daher unverzichtbar, um die zeitliche Verschiebung der Erzeugung zu gewährleisten. Und da gerade der Windkraftausbau in Sachsen das zentrale Problem darstellt, war die 2-Prozent-Regel ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, betonen die IHKs.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6844</guid>
						<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 11:53:25 +0200</pubDate>
						<title>Markkleeberg punktet mit Umweltqualität und Image</title>
						<link>/artikel/markkleeberg-punktet-mit-umweltqualitaet-und-image/</link>
						<description>IHK und HWK zu Leipzig stellen Ergebnis ihrer Standortzufriedenheitsumfrage 2025 in Markkleeberg vor.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Markkleeberg/Leipzig, 01.Oktober 2025</strong> – Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Standortzufriedenheit in Markkleeberg veröffentlicht. Die Resultate wurden Oberbürgermeister Karsten Schütze am heutigen Mittwoch im Markkleeberger Rathaus durch Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, und Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, präsentiert.</p>
<p>Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<p>Wirtschaftliche Rahmenbedingungen belasten die Gesamtbewertung. Die Gesamtbewertung des Wirtschaftsstandortes Markkleeberg fällt mit der Durchschnittsnote „befriedigend“ (2,8) schlechter aus als 2019 (1,9). Während 44 Prozent der teilnehmenden Unternehmen den Standort mit “sehr gut” oder “gut” bewerteten, vergaben 38 Prozent die Gesamtnote “befriedigend”, was einen deutlichen Anstieg gegenüber 2019 bedeutet (+ 29 Prozentpunkte). Auch der Anteil der noch schlechteren Bewertungsoptionen (“ausreichend” und “mangelhaft”) legten um ingesamt 19&nbsp;Prozentpunkte zu. Diese Entwicklung spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit wider, die viele Unternehmen derzeit belastet.</p>
<p class="h-h3"><strong>Hohe Lebensqualität als wichtige Standortstärke</strong></p>
<p>Auch der Blick auf die einzelnen Standortfaktoren lässt in vielen Fällen schlechtere Zufriedenheitsbewertungen erkennen als 2019.Trotz eines insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Umfelds – geprägt durch die Nachwirkungen der Coronapandemie, geopolitische Krisen und steigende Energiepreise – sind die Markkleeberger Unternehmen mit der Mehrzahl der Standortfaktoren (26) zufrieden. Besonders positiv wird die “Versorgungssicherheit bei Strom”, die “Umweltqualität”, das “Image der Stadt”, das Angebot an “Freizeit-, Kultur- und Sportmöglichkeiten” und die “Netzverfügbarkeit Mobilfunk” bewertet. Diese Faktoren zählen zu den aktuellen Standortstärken und bieten eine solide Basis für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.</p>
<p>Auch mit der „Service- und Beratungsqualität der Stadtverwaltung“ sowie der „Bearbeitungsdauer von Anträgen und Genehmigungen“ kann Markkleeberg punkten; beide Kriterien unterstreichen die Bedeutung einer wirtschaftsfreundlichen Verwaltung für die Zufriedenheit der ansässigen Unternehmen.</p>
<p class="h-h3"><strong>Handlungsbedarf vor allem bei den Standortkosten</strong></p>
<p>Besonders kritisch sehen die Unternehmen die Kostenfaktoren wie „Gewerbesteuer“, „Grundsteuer“, „Strom- und Gaspreise“ sowie die „Gebühren für Wasser/Abwasser“. Diese Faktoren weisen für die Markkleeberger Unternehmen eine hohe Relevanz bei gleichzeitig niedriger Zufriedenheit auf – ein klares Signal für Handlungsbedarf. Hier gilt es, bestehende Defizite zügig zu beheben und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken. Gleiches trifft auch auf den „Innerstädtischen Verkehr/Verkehrsfluss“ zu, der derzeit nicht befriedigen kann.</p>
<p>Problematisch sehen die Unternehmen aktuell auch das fehlende Angebot von preiswerten Gewerbeflächen/-immobilien sowie die „Höhe der Büro- und Gewerbemieten“.</p>
<p class="h-h3">Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell</p>
<p><em>„Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten“,</em> sagte Dr. Gert Ziener am Rande des Termins. <em>„Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen“, </em>so Ziener weiter.</p>
<p>Christian Likos ergänzte: <em>„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Markkleeberg vor allem bei der Lebensqualität punkten kann und so die Voraussetzungen erfüllt, um Fachkräften mitsamt ihren Familien ein attraktives Umfeld zu bieten. Zur Verbesserung der negativ bewerteten Standortfaktoren rufen wir die Landes- und Kommunalpolitik dringend dazu auf, sich mit der lokalen Wirtschaft an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nachhaltige Lösungskonzepte zu erarbeiten. Die Wirtschaftskammern stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv zu unterstützen.“</em></p>
<p>Karsten Schütze fügte hinzu: <em>„Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit macht auch vor Markkleeberg nicht Halt. Wir bedanken uns bei der IHK zu Leipzig und der Handwerkskammer zu Leipzig für die regelmäßige Unternehmensbefragung, da uns diese wertvolle Hinweise für unsere Arbeit gibt. Wir freuen uns, dass die Umfrage die Stadtverwaltung als wirtschaftsfreundlich kennzeichnet. Mit Blick auf den Handlungsbedarf bei den Standortkosten sind wir uns aber auch der politischen Verantwortung bewusst.“</em></p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Markkleeberg können Sie auf der <a href="https://www.hwk-leipzig.de/artikel/unternehmensbefragung-2025-standortzufriedenheit-in-mitteldeutschland-3,0,11062.html" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der HWK zu Leipzig</a> nachlesen. Dort finden Sie auch den Gesamtbericht Standortzufriedenheit Mitteldeutschland.</p>
<p class="h-h3">Zur Methodik</p>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors hinsichtlich Relevanz und Zufriedenheit sollten die Unternehmen auch Ihre Standortgemeinde als Wirtschaftsstandort insgesamt benoten.</p>
<p>Die Befragung fand im Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 statt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6841</guid>
						<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 16:44:58 +0200</pubDate>
						<title>Corona-Rückmeldeverfahren: Digitale Antragstellung ab sofort möglich</title>
						<link>/artikel/corona-rueckmeldeverfahren-digitale-antragstellung-ab-sofort-moeglich/</link>
						<description>Unternehmen, die im Rahmen des Corona-Rückmeldeverfahrens zur Rückzahlung der Soforthilfe verpflichtet sind, 
können seit Juli 2025 von Zahlungserleichterungen profitieren.
</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort stellt die Sächsische Aufbaubank hierfür im Förderportal eine digitale Antragsmöglichkeit bereit.</p>
<p>Betroffene Unternehmen können den Antrag auf Einstellung der Forderungsverfolgung nun direkt online einreichen,</p>
<p>vorausgesetzt, sie erfüllen die entsprechenden Kriterien.</p>
<p>Darüber hinaus besteht über das Kontaktformular auf der Website zum „Corona-Rückmeldeverfahren“ die Möglichkeit, eine flexible Verlängerung der Zahlungsfrist um bis zu 36 Monate zu beantragen.</p>
<p>Weiterführende Informationen sowie eine Übersicht häufig gestellter Fragen (FAQ) finden Sie unter:<br> <a href="http://www.sab.sachsen.de/corona-rueckmeldeverfahren" target="_BLANK翺" rel="noreferrer">www.sab.sachsen.de/corona-rueckmeldeverfahren</a><br> <br> Für individuelle Rückfragen steht das SAB-Team zur Verfügung:</p><ul> 	<li>&nbsp;Servicerufnummer: 0351 / 4910-4999</li> 	<li>&nbsp; E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,eqtqpc/toxBucd0ucejugp0fg" data-mailto-vector="2">corona-rmv<span class="hidden">noSpam</span>@sab.sachsen.de</a></li> </ul>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6843</guid>
						<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 14:30:00 +0200</pubDate>
						<title>Oschatz punktet mit Familienfreundlichkeit und attraktivem Lebensumfeld</title>
						<link>/artikel/oschatz-punktet-mit-familienfreundlichkeit-und-attraktivem-lebensumfeld/</link>
						<description>IHK und HWK zu Leipzig präsentieren Ergebnis der Standortzufriedenheitsumfrage 2025 in Oschatz</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oschatz, 29.09.2025</strong> – Die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Zufriedenheit mit dem Wirtschaftsstandort Oschatz veröffentlicht. Die Resultate wurden Oberbürgermeister David Schmidt am heutigen Montag im Oschatzer Rathaus durch Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, und Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, präsentiert. Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<p class="h-h3">Gesamtbewertung für Oschatz leicht verschlechtert</p>
<p>Die allgemeine Bewertung des Wirtschaftsstandortes Oschatz fällt mit der Durchschnittsnote „befriedigend“ (3,6) schlechter aus als 2019 (3,1). Hier müssen die schwierigen wirtschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden.</p>
<p>So waren beispielsweise die Gaspreise ein genannter Faktor, bei dem eine deutliche Verschlechertung sichtbar wurde. Weitere Faktoren, die schlechter als 2019 bewertet wurden, sind die Bearbeitungsdauer von Anträgen und Genehmigungsverfahren, die kommunale Wirtschaftsförderung, der innerstädtische Verkehr sowie die Sondernutzungsgebühren.</p>
<p>Am zufriedensten sind die Oschatzer Unternehmen mit den Faktoren „Verfügbarkeit von Arbeitskräften ohne Ausbildung”, „Fernwärmeversorgung”, „Umweltqualität”, „Kontakte zu Schulen”, „Versorgungssicherheit mit Strom” und „Angebote zur Kinderbetreuung“. Im Gegensatz dazu fällt die Zufriedenheit mit den Standortfaktoren „Strompreise“, „Verfügbarkeit von Facharbeitern/Meistern“, „Verfügbarkeit von Hochschulabsolventen“, „Kontakte zu Hochschulen/Forschungseinrichtungen“, „Kommunale Wirtschaftsförderung“ und „Gaspreise“ am geringsten aus.</p>
<p class="h-h3">Hohe Lebensqualität als wichtige Standortstärke</p>
<p>Unter besonderer Berücksichtigung der Unternehmensrelevanz lassen sich aktuelle Standortstärken und -schwächen klar erkennen.</p>
<p>Zu den Standortstärken gehören – wie schon vor fünf Jahren – die „Kinderbetreuung“, die „Freizeit- , Kultur- und Sportmöglichkeiten“, die „Umweltqualität“, die „Versorgungssicherheit mit Strom“ und die „Verfügbarkeit von Wohnraum/Qualität des Wohnumfeldes“. Auch die „Verfügbarkeit von Parkplätzen/Anlieferzonen“, und die „Breitbandanbindung/High-Speed-Internet“ können aktuell zu den Standortstärken der Stadt Oschatz gezählt werden. Alle Faktoren glänzen wiederum mit hohen Zufriedenheitsbewertungen.&nbsp;</p>
<p class="h-h3">Steuern, Kaufkraft und Strompreis: hohe Relevanz, gemeinsamer Handlungsbedarf</p>
<p>Die Faktoren „Höhe der Gewerbesteuer (Hebesatz)“, „Kaufkraft vor Ort“ und - „Strompreise“ besitzen für die Oschatzer Unternehmen eine hohe Relevanz (zwischen 79 und 84 Prozent). Hier ist jedoch auch eine deutliche Diskrepanz zwischen der jeweiligen Relevanz und Zufriedenheit zu erkennen. Aus Sicht der Unternehmen besteht somit Handlungsbedarf, der nur gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern in Bund und Kommune angegangen werden kann. Sowohl Wirtschaft als auch Politik müssen ihren Beitrag leisten, um diese beiden Rahmenbedingungen zu verbessern. Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell „Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten.“ sagte Dr. Gert Ziener am Rande des Termins. „Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen.“, so Ziener weiter.</p>
<p>Christian Likos ergänzte: „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Oschatz vor allem bei der Lebensqualität punkten kann und so die Voraussetzungen erfüllt, um Fachkräften mitsamt ihren Familien ein attraktives Umfeld zu bieten. Zur Verbesserung der negativ bewerteten Standortfaktoren rufen wir die Landes- und Kommunalpolitik dringend dazu auf, sich mit der lokalen Wirtschaft an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nachhaltige Lösungskonzepte zu erarbeiten. Die Wirtschaftskammern stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv zu unterstützen.“</p>
<p>David Schmidt fügte hinzu: „Auch wenn die wirtschaftliche Lage derzeit herausfordernd ist, sehe ich großes Potenzial in unserer kleinen Stadt. Gemeinsam mit IHK und HWK wollen wir kreative Lösungen finden, um gezielt neue Chancen zu schaffen, z. B. für Neuansiedlungen, mit einer guten Anbindung an Autobahn und Schiene. Oschatz, in der Mitte von Sachsen gelegen, bietet sich mit kurzer Erreichbarkeit an die Ballungsräume Leipzig, Dresden oder Chemnitz dafür geradezu an. Wichtig ist uns aber ebenso der Erhalt bestehender Strukturen. Unternehmen sollen wegen des Generationenwechsels nicht aufgeben müssen, sondern wir wollen Lösungen finden, damit diese erhalten und fortgeführt werden können. Unser Ziel ist ein nachhaltiger Aufschwung, der unsere Region stärkt und neue Perspektiven eröffnet.“</p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Oschatz können Sie auf der Webseite der Handwerkskammer zu Leipzig unter <a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hwk-leipzig.de/standort</a>&nbsp;nachlesen. Dort finden Sie auch den Gesamtbericht zur Standortzufriedenheit in Mitteldeutschland.</p>
<p class="h-h3">Zur Methodik</p>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors hinsichtlich Relevanz und Zufriedenheit sollten die Unternehmen auch Ihre Standortgemeinde als Wirtschaftsstandort insgesamt benoten. Die Befragung fand im Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 statt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6833</guid>
						<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 16:00:08 +0200</pubDate>
						<title>Grimma punktet mit gutem Image und attraktivem Lebensumfeld</title>
						<link>/artikel/grimma-punktet-mit-gutem-image-und-attraktivem-lebensumfeld/</link>
						<description>IHK und HWK zu Leipzig präsentieren die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Standortzufriedenheit in Grimma. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grimma/Leipzig, 29.09.2025</strong> – Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer aktuellen Unternehmensbefragung zur Zufriedenheit mit dem Wirtschaftsstandort Grimma veröffentlicht. Die Resultate wurden Oberbürgermeister Tino Kießig am heutigen Montag im Grimmaer Rathaus durch Dr. Gert Ziener, Geschäftsführer Grundsatzfragen der IHK zu Leipzig, und Christian Likos, Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht der Handwerkskammer zu Leipzig, präsentiert.</p>
<p>Die Erhebung, die zum vierten Mal nach 2009, 2014 und 2019 durchgeführt wurde, zeigt ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt – mit klaren Stärken, aber auch Handlungsbedarf.</p>
<p class="h-h3">Gesamtbewertung für Grimma bleibt stabil</p>
<p>Die allgemeine Bewertung des Wirtschaftsstandortes Grimma fällt mit der Durchschnittsnote „befriedigend“ (3,0) nur geringfügig schlechter aus als 2019 (2,9). Damit bleibt die Bewertung stabil, was angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre durchaus positiv zu bewerten ist.</p>
<p>Der Blick auf die einzelnen Standortfaktoren lässt hingegen in den meisten Fällen schlechtere Zufriedenheitsbewertungen erkennen als 2019. Dazu dürfte insbesondere die allgemeine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen maßgeblich beigetragen haben.</p>
<p>Am zufriedensten sind die Grimmaer Unternehmen mit den Faktoren “Fernwärmeversorgung”, “Versorgungssicherheit mit Strom” und „Angebote zur Kinderbetreuung“. Im Gegensatz dazu fällt die Zufriedenheit mit den Standortfaktoren „Ladeinfrastruktur für E-Mobilität“, „Verfügbarkeit von Facharbeitern/Meistern“ und „Kaufpreise für Gewerbeflächen/-immobilien“ am geringsten aus.</p>
<p class="h-h3">Hohe Lebensqualität als wichtige Standortstärke</p>
<p>Unter besonderer Berücksichtigung der Unternehmensrelevanz lassen sich aktuelle Standortstärken und -schwächen klar erkennen.</p>
<p>Zu den Standortstärken gehören – wie schon vor fünf Jahren – die „Umweltqualität“, die „Freizeit-, Kultur- und Sportmöglichkeiten“, das „Image der Stadt“ und die „Angeboten zur Kinderbetreuung“. Alle Faktoren können wiederum mit hohen Zufriedenheitsbewertungen glänzen. Zu den Stärken zählen ebenfalls die „Versorgungssicherheit bei Strom“ und die „Verfügbarkeit von Parkplätzen/Anlieferzonen“.</p>
<p class="h-h3">Breitbandanbindung und Mobilfunk: hohe Relevanz, Handlungsbedarf bleibt</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist die hohe Relevanz der digitalen Infrastruktur: <strong>Breitbandanbindung und Mobilfunknetz</strong> wurden von über 85 % der Unternehmen als geschäftsrelevant eingestuft. Bei beiden Faktoren ist nach wie vor jedoch eine deutliche Diskrepanz zwischen Relevanz und Zufriedenheit zu erkennen. Aus Sicht der Unternehmen besteht somit weiterhin großer Handlungsbedarf, um den Anforderungen in der digitalen Arbeitswelt gerecht zu werden.</p>
<p>Des Weiteren erweist sich die Verfügbarkeit von Facharbeitern und Meistern als großes Problem für die hiesigen Unternehmen. Ebenso werden die Gebühren für Wasser/Abwasser, die Höhe der Gewerbesteuer und die Strompreise von einer Mehrheit der Unternehmen kritisch gesehen.</p>
<p class="h-h3">Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist essenziell</p>
<p><em>„Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland werfen weite Schatten, die auch vor unserer Region nicht Halt machen. Im Zuge allgemeiner Unzufriedenheit, werden oft auch lokale Standortfaktoren negativer bewertet als in konjunkturell stärkeren Zeiten.“</em> sagte <strong>Dr. Gert Ziener</strong> am Rande des Termins. <em>„Mit Blick auf die Verwendung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“, das ab nächstem Jahr vom Bund zu erwarten ist, müssen die Kommunen zwingend strategische Projekte mit echtem Wertschöpfungscharakter in den Blick nehmen.“, so Ziener weiter.</em></p>
<p><strong>Christian Likos</strong> ergänzte: <em>„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Grimma vor allem bei der Lebensqualität punkten kann und so die Voraussetzungen erfüllt, um Fachkräften mitsamt ihren Familien ein attraktives Umfeld zu bieten. Zur Verbesserung der negativ bewerteten Standortfaktoren rufen wir die Landes- und Kommunalpolitik dringend dazu auf, sich mit der lokalen Wirtschaft an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nachhaltige Lösungskonzepte zu erarbeiten. Die Wirtschaftskammern stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv zu unterstützen.“</em></p>
<p><strong>Tino Kießig</strong> fügte hinzu: <em>Ich freue mich, dass unsere sehr gut ausgebaute soziale Infrastruktur auch bei den Unternehmen erkannt und als positiv wahrgenommen wird. Denn für Unternehmen und ihre Angestellten ist das ein wichtiger Standortfaktor, gerade auch mit Blick auf den Fachkräftemangel. Zudem ist Grimma ab Ende 2026 an das Leipziger S-Bahn-Netz angeschlossen, wodurch die Anbindung weiter verbessert wird. Der Breitbandausbau ist im gesamten Gemeindegebiet bereits in vollem Gange. Ich gehe davon aus, dass damit der Wert der Zufriedenheit bei der nächsten Umfrage mit Sicherheit deutlich besser ausfallen wird.</em></p>
<p>Den vollständigen Ergebnisbericht für die Stadt Grimma können Sie auf der Webseite der HWK zu Leipzig unter <a href="https://www.hwk-leipzig.de/standort" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hwk-leipzig.de/standort</a> nachlesen. Dort finden Sie auch den Gesamtbericht Standortzufriedenheit Mitteldeutschland.</p>
<h3>Zur Methodik</h3>
<p>Der Datenerhebung zur Standortzufriedenheit lag ein Fragebogen mit 47 ausgewählten Standortfaktoren zugrunde. Dieser wurde an über 9.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer in insgesamt 13 Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern in der Region Leipzig versandt. Neben der Bewertung jedes einzelnen Standortfaktors hinsichtlich Relevanz und Zufriedenheit sollten die Unternehmen auch Ihre Standortgemeinde als Wirtschaftsstandort insgesamt benoten.</p>
<p>Die Befragung fand im Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 statt.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6827</guid>
						<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 15:16:38 +0200</pubDate>
						<title>Steuern und Abgaben für Flugverkehr schnell senken!  </title>
						<link>/artikel/steuern-und-abgaben-fuer-flugverkehr-schnell-senken/</link>
						<description>Streckenstreichungen wären schädlich für regionale Wirtschaft</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 24. September 2025.</strong> Die jüngsten Äußerungen von Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter zu möglichen Streckenstreichungen im deutschen Flugverkehr sind für die regionale Wirtschaft alarmierend. Sollte es zu einem Abbau von Flugverbindungen, insbesondere zu den wichtigen Drehkreuzen kommen, drohen gravierende Nachteile für den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland. Streckenschließungen oder eine Reduzierung der Flugfrequenzen würden zahlreiche Wirtschaftszweige unmittelbar treffen. Lieferketten könnten gestört, Geschäftsreisen erschwert und der Zugang zu internationalen Märkten eingeschränkt werden. Dadurch wären nicht nur die Unternehmen betroffen, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze und das langfristige Wachstum der Region würden gefährdet.</p>
<p class="h-h3">I<strong>HK zu Leipzig: Strategische Bedeutung der Flugverbindungen für die regionale Wirtschaft</strong></p>
<p>Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer zu Leipzig, erklärte: „Eine leistungsfähige Anbindung an das internationale Luftverkehrsnetz ist für die Unternehmen in Mitteldeutschland von zentraler Bedeutung. Die bestehenden Zubringerflüge gewährleisten nicht nur eine schnelle Erreichbarkeit von Geschäftspartnern und Märkten, sondern sind auch ein entscheidender Standortfaktor für Investitionen, Innovationen sowie die Fachkräftegewinnung. Besonders exportorientierte Branchen sind auf flexible und zuverlässige Flugverbindungen angewiesen. Wir beobachten bereits jetzt, dass die Flughäfen Leipzig/ Halle und Dresden von den Erholungseffekten, wie sie andere Standorte nach der Corona-Pandemie bis heute erleben, abgekoppelt sind. Es darf nicht sein, dass die ohnehin schon schwierige Lage durch den weiteren Abbau von Flugverbindungen noch weiter verschärft wird.“</p>
<p class="h-h3"><strong>Wirtschaft kritisiert fehlende politische Entlastungsmaßnahmen</strong></p>
<p>Die IHK zu Leipzig schließt sich der Kritik von Lufthansa-Chef Jens Ritter an: Die Bundesregierung kommt ihren Ankündigungen zur Entlastung des Luftverkehrs bisher noch nicht nach. Im Haushaltsentwurf für 2026 sind keine spürbaren Verbesserungen für Flüge ab Deutschland vorgesehen. Dabei haben die im Koalitionsvertrag festgelegten Ziele – insbesondere die Senkung luftverkehrsspezifischer Steuern und Gebühren sowie die Rücknahme der Luftverkehrssteuererhöhung aus dem Mai 2024 – große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Airlines und damit auch für die Erreichbarkeit der Regionen.</p>
<p class="h-h3"><strong>IHK-Appell an die Politik: Stärkung der Mobilität für Mitteldeutschland zentral</strong></p>
<p>Die regionale Wirtschaft fordert die Bundesregierung und die verantwortlichen politischen Entscheidungsträger auf, die Weichen für einen zukunftsfähigen Luftverkehr zu stellen. Konkret müssen folgende Maßnahmen schnell umgesetzt werden:</p><ol> 	<li>Absenkung der Luftverkehrsteuer wie im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vorgesehen.</li> 	<li>Reduzierung der Sicherheitsgebühren u.a. durch eine stärkere staatliche Finanzierung der Bundespolizei.</li> 	<li>Mehrwertsteuerbefreiung für Inlandsflüge; damit würde die derzeitige Ungleichbehandlung gegenüber internationalen Flügen beseitigt werden.</li> </ol>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6825</guid>
						<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:55:20 +0200</pubDate>
						<title>Statement zur anberaumten Leipziger Stadtratsdiskussion am 24. September 2025</title>
						<link>/artikel/statement-zur-anberaumten-leipziger-stadtratsdiskussion-am-24september-2025/</link>
						<description>IHK zu Leipzig fordert Priorisierung von Wirtschaftsförderung und wirtschaftsnaher Infrastruktur</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Fabian Magerl, Hautpgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig:</p>
<p>„Anlässlich der heutigen Sitzung des Leipziger Stadtrats und der anberaumten Diskussion um die Haushaltspolitik der Stadt Leipzig fordert die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, Investitionen in die Wirtschaft, speziell in die Wirtschaftsförderung und die wirtschaftsnahe Infrastruktur, oberste Priorität einzuräumen. Diese Investitionen müssen vom Ausgabenmoratorium ausgenommen werden. Auch im Hinblick auf die avisierte Haushaltssperre fordern wir, dass Projekte mit Wirtschaftsbezug genehmigt werden. Eine starke Wirtschaft ist schließlich auch die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung der Haushaltssituation in der Stadt Leipzig.“&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6823</guid>
						<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:22:22 +0200</pubDate>
						<title>Sächsische Wirtschaft fordert konsequente Umsetzung statt weiterer Debatten</title>
						<link>/artikel/saechsische-wirtschaft-fordert-konsequente-umsetzung-statt-weiterer-debatten/</link>
						<description>Parlamentarischer Abend der IHKs mit klarer Botschaft an die Politik</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz, Dresden, Leipzig, 23.09.2025</strong>&nbsp;– „Wir haben kein Erkenntnisdefizit – wir haben ein Umsetzungsproblem.“ Mit dieser klaren Aussage lässt sich das Stimmungsbild des Parlamentarischen Abends der sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) zusammenfassen. Er fand gestern im „Goldenen Löwen“ in Hainichen statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik diskutierten über die aktuellen Herausforderungen für den Standort Sachsen – und darüber, woran es wirklich fehlt: an entschlossener politischer Umsetzung.</p>
<p>Die zentrale Frage des Abends: Warum gelingt es der Politik nicht, in der aktuellen Lage konsequent auf die Stärkung der wirtschaftlichen Selbstbehauptungskraft zu setzen? Die sächsische Wirtschaft fordert seit Langem, regulatorische Fesseln zu lockern, Bürokratie abzubauen und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Wertschöpfung und Innovationskraft wieder wachsen können.</p>
<p>„Die Politik ist erkennbar überfordert mit Zielkonflikten und ist damit leider ein Spiegelbild der Gesellschaft im Ganzen“, so ein Fazit aus dem Kreis der Wirtschaftsvertreter. Von einer kohärenten Politik mit klarer Prioritätensetzung sei man noch immer weit entfernt. Und doch gab es auch Signale der Hoffnung: Nahezu alle anwesenden Parteienvertreter erkannten das Primat wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit grundsätzlich an.</p>
<p>Dass schnelles Handeln notwendig ist, steht für die Wirtschaft außer Frage: „Spätestens wenn der letzte Steuereuro ausgegeben, die letzte Rücklage verbraucht und die letzte Kreditlinie ausgeschöpft ist, wird kein Weg mehr an einem grundlegenden Kurswechsel vorbeiführen.“ Nicht zuletzt bedeute eine starke Wirtschaft auch ein starkes Europa.</p>
<p>Bereits vor den Landtagswahlen im Jahr 2024 hatten die sächsischen IHKs eine umfassende Programmatik und konkrete Ziele formuliert, die unter <a href="https://www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/6135070/311b4af7603df4e8a9d5e26f5e7fb32d/wahlpruefsteine-landtagswahl-2024-data.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024</a> abrufbar sind. Diese bieten aus Sicht der Kammern klare Ansatzpunkte für eine Wirtschaftspolitik, die Wirtschaft wieder in den Fokus stellt und das vorhandene Potenzial zu heben weiß. Dieser Perspektivwechsel wurde praktisch noch nicht vollzogen. Zeit wird’s!</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6819</guid>
						<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 13:30:01 +0200</pubDate>
						<title>Nominierte für den Sächsischen Meilenstein stehen fest</title>
						<link>/artikel/nominierte-fuer-den-saechsischen-meilenstein-stehen-fest/</link>
						<description>Vier Unternehmen aus der Region Leipzig eine Runde weiter beim Sächsischen Meilenstein 2025 – Nominierte beim Netzwerk-Event Unternehmensnachfolge im Riverboat Leipzig bekanntgegeben</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dresden, den 19. September 2025 -&nbsp;</strong>Die Nominierten für den Sächsischen Meilenstein, den Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge, stehen fest. Gestern Abend verkündete die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS) in Leipzig die ersten Preisanwärter des Jahres 2025. In die finale Wertungsrunde schafften es vier Unternehmen aus der Kammerregion Leipzig. Auch dieses Jahr vergibt die BBS den Nachfolgepreis gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) und dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA). Insgesamt 73 Unternehmen aus ganz Sachsen waren dem Aufruf gefolgt und hatten sich für den Sächsischen Meilenstein 2025 beworben. Im Großraum Leipzig unterstützen die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig sowie die Handwerkskammer zu Leipzig den Wettbewerb als regionale Partner.</p><ul> </ul>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6813</guid>
						<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 16:11:17 +0200</pubDate>
						<title>Achtung: Prüfung von Überweisungsdaten ab dem 6. Oktober</title>
						<link>/artikel/achtung-pruefung-von-ueberweisungsdaten-ab-dem-6-oktober/</link>
						<description>Die EU-Verordnung &quot;Verification of Payee&quot; (VoP) tritt am 9. Oktober 2025 in Kraft. Wir erklären, welche Folgen das in unserem Fall nach sich zieht.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 6. Oktober 2025 erfolgt über die SFirm-Plattform eine Überprüfung sämtlicher Überweisungen auf unsere Geschäftskonten, ob IBAN und Empfängername exakt übereinstimmen. Nur wenn beides passt, wird die Zahlung ohne Einschränkung ausgeführt. Bei Abweichungen erscheint eine Warnung und der Zahlende muss die Überweisung ausdrücklich “auf eigenes Risiko” freigeben.</p>
<p>Bitte beachten Sie, dass Ihre Zahlungen spätestens ab dem o. g. Zeitpunkt unter der Firmierung:</p>
<p><strong>Industrie- und Handelskammer zu Leipzig</strong></p>
<p>geleistet werden.</p>
<p>Eine Aktualisierung unserer Geschäftspapiere erfolgt dazu zeitnah.</p>
<p>Um ab Oktober 2025 auf eventuelle Herausforderungen vorbereitet zu sein, bitten wir Sie daher um Folgendes:</p><ul> 	<li>Prüfen Sie vorab unsere IBAN und den Empfängernamen auf Richtigkeit.</li> 	<li>Vergewissern Sie sich, dass der Empfängername mit der Firmierung übereinstimmt.</li> 	<li>Informieren Sie ggf. Ihre Hausbank über die neue Vorgehensweise.</li> 	<li>Bei Unstimmigkeiten nutzen Sie die Warnfunktion der Plattform und geben Sie die Zahlung als „auf eigenes Risiko“ frei.</li> 	<li>Falls nötig, aktualisieren Sie Ihre Stammdaten in Ihrem Buchhaltungssystem zeitnah.</li> </ul><p>Es empfiehlt sich, vor dem Stichtag Probeüberweisungen zu tätigen, um mögliche Stolpersteine frühzeitig zu erkennen.</p>
<p>Für Rückfragen steht Ihnen unser Finanzteam jederzeit gern zur Verfügung.</p>
<p><strong>Ihre IHK zu Leipzig</strong></p>]]></content:encoded>
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						<guid>news-6809</guid>
						<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 11:06:06 +0200</pubDate>
						<title>IHK zu Leipzig kritisiert neue Regelungen zu Windkraft und fordert wirtschaftsfreundlichen Konsens</title>
						<link>/artikel/ihk-zu-leipzig-kritisiert-neue-regelungen-zu-windkraft-und-fordert-wirtschaftsfreundlichen-konsens/</link>
						<description>+++ Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig kritisiert jüngste Entscheidungen zum Windkraftausbau im Sächsischen Landtag und Kreistag des Landkreises Leipzig +++ Sachsen braucht einen breiten gesellschaftlichen Konsens für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen +++</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 15. September 2025 – </strong>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig fordert mehr energiepolitische Verlässlichkeit für Industrie und Gewerbe, die auf eine zukunftsfeste, sichere und günstige Stromversorgung angewiesen sind.</p>
<p>„Die Industrie will investieren, modernisieren und klimafreundlich werden. Kommen jedoch Windräder, Stromnetze und Wasserstoff nicht, bleiben auch Investitionen in Sachsen aus. Deutschland ist kein Vorreiter mehr – in anderen Ländern haben Industrie- und Infrastrukturprojekte deutlich mehr Rückenwind.“, stellt Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig, klar.</p>
<p>Weniger als ein Jahr nach Inkrafttreten der gesetzlichen Regelung zur finanziellen Beteiligung der Kommunen in denen Windkraftanlagen errichtet werden, hat der Sächsische Landtag diese von 0,2 Cent auf 0,3 Cent pro Kilowattstunde erhöht. Positiv ist zwar, dass die Abgaben – wie von den sächsischen IHKs angemahnt – an die Kommunen ausgezahlt werden. Eine individuelle finanzielle Beteiligung einzelner Bürger hätte hingegen zu unabsehbarem bürokratischem Aufwand und Kostensteigerungen geführt.</p>
<p>Bedauerlich sei auch, dass das ursprünglich angestrebte Ziel von zwei Prozent der Landesfläche für Windenergie nicht konsequent umgesetzt, sondern auf die vom Bund bis 2027 minimal geforderten 1,3 Prozent reduziert wurde. Zusätzlich sendet die Entscheidung einer knappen Mehrheit im Kreistag des Landkreises Leipzig, ein Moratorium für neue Windkraftanlagen prüfen zu lassen, ein negatives Signal. Die IHK zu Leipzig wirbt für mehr Akzeptanz und Eigeninitiative durch freiwillige, lokal getragene Beteiligungsmodelle wie Bürgerenergiegesellschaften, kommunale Eigenprojekte und langfristige Stromlieferverträge (PPAs) von ansässigen Unternehmen.</p>
<p>Dr. Magerl betont: „Wir brauchen einen breiten gesellschaftlichen Konsens für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen.“</p>
<p>Hemmnisse bei der Energiewende führen dazu, dass teures und preisschwankungsanfälliges LNG-Erdgas länger einen relevanten Anteil im deutschen Strommix behält – nicht nur zeitweise zur Sicherung der Versorgung. „Das treibt die Energiekosten für Unternehmen und Verbraucher“, erörtert Dr. Magerl. Gleichzeitig steigen weltweit die Anforderungen an Unternehmen nachhaltiger zu produzieren – eine Entwicklung, die sich langfristig und unabhängig von tagespolitischen Entwicklungen mit dem fortschreitenden Klimawandel weiter verstärken wird. Ohne den Ausbau einer sicheren, bezahlbaren und zukunftsfesten Energieversorgung verlieren die Betriebe unserer Region an Wettbewerbsfähigkeit.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid>news-6802</guid>
						<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 11:44:00 +0200</pubDate>
						<title>ifo Institut attestiert sächsischer Zukunftsstiftung Machbarkeit </title>
						<link>/artikel/default-0a36816badb656a464c723c77d13bfb3/</link>
						<description>+++ Prof. Dr. Joachim Ragnitz sieht in Gründung einer Zukunftsstiftung großen Hebel für die sächsische Wirtschaft 
+++ Jetzt sei „politischer Wille“ gefragt, dieses langfristig angelegte Finanzierungsinstrument zu etablieren
</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig/Dresden, 10. September 2025.</strong> Die Initiatoren der Zukunftsstiftung haben das ifo Institut, namentlich den stellvertretenden Leiter der ifo Niederlassung Dresden, Prof. Dr. Joachim Ragnitz, mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Er sollte die Idee einer Zukunftsstiftung für Sachsen zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung im Freistaat bewerten.</p>
<h3 class="h-h4"><strong>Die Ausgangslage – warum eine Zukunftsstiftung</strong></h3>
<p>Das reale Bruttoinlandsprodukt des Freistaates Sachsen liegt de facto auf dem gleichen Niveau wie 2019. Die sogenannte „Industrie“, das verarbeitende Gewerbe, stagniert seit 2017 merklich. Das liegt unter anderem an der wirtschaftlichen Lage in ganz Deutschland, und trotzdem lassen sich sächsische Besonderheiten ausmachen:</p><ul> 	<li>Das BIP je Erwerbstätigem liegt um fast 20 Prozent unter dem Niveau von Westdeutschland (ohne Berlin).</li> 	<li>Der Freistaat Sachsen reiht sich damit beim BIP je Einwohner auf Platz 12 unter den Bundesländern ein.</li> 	<li>Die sächsische Industrie ist sehr kleinteilig: Nur 29 Prozent aller Beschäftigten sind in Betrieben mit 250 oder mehr Beschäftigten tätig.</li> 	<li>Es fehlt häufig an Mitteln für Innovation und für das Erschließen von Exportmärkten.</li> </ul><h3 class="h-h4"><strong>Das Fazit – was das Gutachten aussagt </strong></h3>
<p>In seinem fast 20-seitigen Gutachten stützt sich Prof. Dr. Joachim Ragnitz auf amtliche Wirtschaftsdaten, Vergleiche mit anderen Bundesländern und Beispiele bestehender Stiftungen. Er analysiert die Branchenstruktur, bewertet Finanzierungsoptionen und ordnet die Idee der Zukunftsstiftung in einen breiteren ökonomischen Kontext ein. Dabei gelangt er zu dem Fazit: „Die Gründung einer Zukunftsstiftung ist ein wirksames Instrument, um Sachsens Wirtschaft langfristig zu stärken. Gerade in Anbetracht der strukturellen Schwächen und des anhaltenden Produktivitätsrückstands gegenüber Westdeutschland brauchen wir neue, strategische Impulse. Eine Stiftung kann unabhängig von kurzfristigen politischen Zyklen agieren und so nachhaltiges Wachstum fördern.“</p>
<h3 class="h-h4"><strong>Die Zukunftsstiftung – von der Idee zur Umsetzung</strong></h3>
<p>Seit Ende 2024 haben die Initiatoren über 100 Unternehmer aus der sächsischen Wirtschaft für ihre Idee begeistern können. Die Stiftung soll als langfristig angelegtes Finanzierungsinstrument möglichst unabhängig von Legislaturperioden agieren. Sie soll sächsische Unternehmen beim Wachstum unterstützen, helfen, größere Unternehmen in Sachsen anzusiedeln, strategisch wichtige Wirtschaftszweige stärken und die Innovationskraft Sachsens voranbringen. Kern ist die Kapitalbeteiligung der Stiftung an renditestarken Unternehmen mit Stiftungsmitteln, die primär durch Mittel des Freistaates selbst aufgebracht werden.&nbsp;</p>
<p>„Das Gutachten von Herrn Prof. Ragnitz bestätigt eindrucksvoll, dass unsere Idee einer Zukunftsstiftung für Sachsen tragfähig und notwendig ist. Für die sächsische Wirtschaft ist das ein wichtiges Signal: Jetzt gilt es, den politischen Willen weiter zu wecken und gemeinsam dafür zu sorgen, dass diese Chance für den Wirtschaftsstandort Sachsen Realität wird“, erklärt Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig.</p>
<p>Bodo Rodestock, einer der Mitinitiatoren der Stiftungsidee, Mitglied des Vorstands der VNG AG sowie Mitglied der Vollversammlung der IHK zu Leipzig, ergänzt: „Das Gutachten von Professor Ragnitz zeigt auf, dass die Zukunftsstiftung einen Beitrag für zukünftige Wertschöpfung und die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Sachsen leisten kann. Damit kann die Stiftung zugleich helfen, die Zuversicht in die wirtschaftliche Perspektive des Freistaates Sachsen nachhaltig zu stärken.“</p>
<h3 class="h-h4"><strong>Klarer Auftrag im Koalitionsvertrag</strong></h3>
<p>Der 2024 zwischen CDU und SPD geschlossene Koalitionsvertrag sieht eine Prüfung der Stiftungsidee bereits vor. Seither wurde das Konzept weiter geschärft. Außerdem fanden Gesprächsrunden mit Mitarbeitenden verschiedener Ministerien statt. Die Idee ist tragfähig – das zeigt die breite Unterstützung aus der sächsischen Wirtschaft ebenso wie das Fazit des Gutachtens. Ein eindeutiger Handlungsauftrag an die Politik, die Zukunftsstiftung endlich auf den Weg zu bringen.</p>
<p><a href="https://hub.gisa.de/download.xhtml?id=b10269bd5eb448a2ac961deaa9692ab9" target="_blank" class="button" rel="noreferrer">GUTACHTEN herunterladen</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6795</guid>
						<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 15:26:15 +0200</pubDate>
						<title>&quot;Wer in Nachwuchs investiert, sichert Zukunft der ganzen Region&quot;</title>
						<link>/artikel/wer-in-nachwuchs-investiert-sichert-zukunft-der-ganzen-region/</link>
						<description>IHK-Bildungspreis &quot;edward&quot; an herausragende Ausbildungsunternehmen verliehen</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig, 04. September 2025 –</strong> Mit einer feierlichen Veranstaltung im Mediencampus Villa Ida hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig am Donnerstagabend den Bildungspreis "edward" verliehen. Bereits zum neunten Mal wurden damit Unternehmen der Region ausgezeichnet, die mit besonderem Engagement in Berufsorientierung, Ausbildung und Weiterbildung Maßstäbe setzen.</p>
<h3 class="h-h4"><strong>Anerkennung für Ausbildungsqualität</strong></h3>
<p>Die Verleihung gilt als Gütesiegel für besondere Ausbildungsqualität und die Förderung von Fachkräften. Prämiert werden Unternehmen in drei Größenkategorien, jeweils mit gestaffelten Preisgeldern bis zu 3.000 Euro. Das Preisgeld ist für die Fachkräftequalifizierung im Unternehmen bestimmt. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zudem einen professionellen Imagefilm zur Unterstützung ihres Arbeitgebermarketings.</p>
<p>"Unternehmen, die junge Menschen ausbilden und ihnen den Weg ins Berufsleben aufzeigen, denken nicht nur wirtschaftlich, sondern handeln auch gesellschaftlich. Genau dieser Beitrag in die Zukunft unserer jungen Leute ist heute wichtiger denn je", sagte Jeanette Baudach, Vizepräsidentin der IHK zu Leipzig, in ihrem Grußwort.</p>
<h3 class="h-h4"><strong>Gesellschaftliches Signal</strong></h3>
<p>Die Preisverleihung, moderiert von Yves Brettschneider und musikalisch umrahmt von Laura Liebeskind, bot nicht nur Bühne für die ausgezeichneten Unternehmen, sondern war auch ein starkes Signal für die Bedeutung der dualen Ausbildung in Zeiten des Fachkräftemangels.</p>
<p><strong>Zu den Gästen zählten:</strong></p><ul> 	<li>Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig</li> 	<li>Jeanette Baudach, Vizepräsidentin der IHK zu Leipzig</li> 	<li>Henry Graichen, Landrat Landratsamt Landkreis Leipzig</li> 	<li>Vicki Felthaus, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie</li> 	<li>Steffen Leonhardi, Vorsitzender der Geschäftsführung Bundesagentur für Arbeit Leipzig</li> 	<li>Patrick Schreiber, Präsident Landesamt für Schule und Bildung</li> 	<li>Thomas Graupner, Referatsleiter Sächsisches Staatsministerium für Kultus</li> </ul><h3 class="h-h4"><strong>Die Preisträgerinnen und Preisträger 2025:</strong></h3>
<p><strong>Kategorie kleine Unternehmen (bis 50 Mitarbeitende):</strong></p><ol> 	<li>Platz (3.000 €): Kanal-Türpe Döben GmbH &amp; Co. KG</li> 	<li>Platz (2.000 €): Book Hotel GmbH</li> 	<li>Platz (1.000 €): BAUER Elektroanlagen Nord GmbH &amp; Co. KG – Niederlassung Leipzig</li> </ol><p><strong>Kategorie mittlere Unternehmen (51–250 Mitarbeitende):</strong></p><ol> 	<li>Platz (3.000 €): REIF Baugesellschaft mbH &amp; Co. KG</li> 	<li>Platz (2.000 €): Hotel Deutschland Leipzig Betriebs GmbH</li> 	<li>Platz (1.000 €): Hydro Extrusion Deutschland GmbH</li> </ol><p><strong>Kategorie große Unternehmen (ab 251 Mitarbeitende):</strong></p><ol> 	<li>Platz (3.000 €): BBG Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig GmbH &amp; Co. KG</li> 	<li>Platz (2.000 €): P-D Glasseiden GmbH Oschatz</li> 	<li>Platz (1.000 €): anona GmbH</li> </ol><p>Mit der Auszeichnung will die IHK zu Leipzig erfolgreiche Ausbildungsbetriebe in die Öffentlichkeit rücken und andere Unternehmen inspirieren: "Wer in Nachwuchs investiert, wird fast immer belohnt – und sichert nicht nur die betriebliche Zukunft, sondern trägt auch zur Entwicklung der ganzen Region bei", so Baudach.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6793</guid>
						<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 15:48:22 +0200</pubDate>
						<title>IHK-Unternehmen starten mit 10.883 neuen Azubis ins Ausbildungsjahr</title>
						<link>/artikel/ihk-unternehmen-starten-mit-10883-neuen-azubis-ins-ausbildungsjahr/</link>
						<description>Sächsische Industrie- und Handelskammern registrieren leicht gesunkene Zahlen zum Beginn des Ausbildungsjahres 2025/26</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz, Dresden, Leipzig, 2. September 2025. </strong>Die Zahl der neuen Auszubildenden in Sachsen zu Beginn des Ausbildungsjahres 2025 ist gegenüber 2024 leicht gesunken (Stichtag: 31.08.2025). Die sächsischen Industrie- und Handelskammern konnten insgesamt 10.883 neue Ausbildungsverträge registrieren. Das entspricht einem Minus von 128 Ausbildungsverträgen und einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von -1,2 %.</p>
<p>Die größten Rückgänge hat dabei der IHK-Bezirk Leipzig mit -7,7 % (insgesamt 2.920 neue Berufsausbildungsverhältnisse) zu verzeichnen. Auch im Kammerbezirk der IHK Chemnitz mit 3.501 Berufsstartern gab es ein Minus von 5,0 %. Einzig die IHK Dresden hat mit 4.462 neuen Verträgen ein Plus von 7,2 % erreicht.</p>
<h3 class="h-h4"><strong>Mit Ausbildungsangeboten gegen den Fachkräftemangel</strong></h3>
<p>Eine Berufsausbildung zum Facharbeiter ist ein probates Mittel zur Behebung des Fachkräfte-mangels. Die Chancen auf Übernahme und berufliche Weiterentwicklung im Ausbildungsunternehmen sind in der heutigen Zeit besser als je zuvor.</p>
<h3 class="h-h4"><br> <strong>Die Top 5 der am häufigsten gewählten Berufe zum Start des Ausbildungsjahres 2025 in Sachsen:</strong></h3><ul> 	<li>Platz 1 wird erreicht durch den/die „Verkäufer/Verkäuferinnen“</li> 	<li>Auf Platz 2 rangiert die Ausbildung zum „Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel““</li> 	<li>Platz 3 nimmt der/die „Mechatroniker/Mechatronikerin“ ein</li> 	<li>Platz 4 belegt der Beruf „Koch/Köchin“</li> 	<li>Platz 5 nimmt der Beruf „Kauffrau/-mann für Büromanagement“ ein</li> </ul><p>Der Anteil an gewerblich-technischen Berufsausbildungen in Sachsen ist mit 4.498 Verträgen im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % gesunken. 2.372 neu begonnene Ausbildungsverträge erfolgten in den Metallberufen. Dies entspricht einem Rückgang um 4,0 % zum Vorjahr (2.472). In den Elektroberufen sank die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge auf 954 ( -13,4%).</p>
<p>In den kaufmännischen- und Dienstleistungsberufen starteten in Sachsen 2025 insgesamt 6.385 Auszubildende. Das sind 1,6 % mehr als im Vorjahr. Der stärkste Bereich ist dabei der Bereich Handel mit 2.127 neuen Ausbildungsverträgen (+ 2,8 %). Dagegen sind in Sachsen immer noch rund 550 Ausbildungsplätze in der sächsischen IHK-Lehrstellenbörse offen, die Unternehmen aktuell nicht besetzten können, aber für den künftigen Fachkräftebedarf benötigen.</p>
<h3 class="h-h4"><strong>Ausbildungsbereitschaft trifft auf wirtschaftliche Unsicherheit und Bewerbermangel</strong></h3>
<p>Viele Unternehmen zeigen sich weiterhin ausbildungsbereit – doch die Rahmenbedingungen sind herausfordernd. Die angespannte wirtschaftliche Lage und der Mangel an geeigneten Bewerbern setzen den Ausbildungsmarkt unter Druck. Nach dem Arbeitsmarkt erreicht die Rezession nun auch die Ausbildungslandschaft.</p>
<p>Im dritten Jahr ohne nennenswertes Wirtschaftswachstum fehlt es zahlreichen Betrieben an der nötigen Perspektive, um in Ausbildung zu investieren. Gleichzeitig bleibt die Suche nach passenden Auszubildenden für viele Unternehmen erfolglos. Das belegt die aktuelle Ausbildungsumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), die ein deutliches Bild der angespannten Situation zeichnet.</p>
<p>Die drei sächsischen Industrie- und Handelskammern bedanken sich an dieser Stelle ausdrücklich bei den vielen engagierten Ausbildungsunternehmen. Durch ihr kontinuierliches Engagement und ihre Bereitschaft, junge Menschen in ihrer beruflichen Entwicklung zu begleiten, leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Qualität und Zukunftsfähigkeit der dualen Ausbildung. Dabei hat die Mehrzahl der Unternehmen erkannt, dass nur durch eine fundierte fachliche Ausbildung die zukünftigen Herausforderungen an die sächsische Wirtschaft erfüllt werden können.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6791</guid>
						<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 15:49:00 +0200</pubDate>
						<title>Sächsische Wirtschaft warnt vor Bildungsurlaub: Mehr Belastung, kein erkennbarer Nutzen</title>
						<link>/artikel/saechsische-wirtschaft-warnt-vor-bildungsurlaub-mehr-belastung-kein-erkennbarer-nutzen/</link>
						<description>Die Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern spricht sich weiterhin gegen die Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf Bildungsurlaub in Sachsen aus. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chemnitz, Dresden, Leipzig, 29. August 2025 –</strong> Bei einer Anhörung im Sächsischen Landtag brachte Christoph Neuberg, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz, die Sichtweise der sächsischen IHKs klar zum Ausdruck: „Ein verpflichtender Bildungsurlaub würde vor allem kleine und mittlere Unternehmen massiv benachteiligen – personell, finanziell und organisatorisch“, so Neuberg. Daran ändere auch ein mögliches Kompensationsangebot nichts. 94 Prozent der Betriebe im Freistaat haben weniger als zehn Beschäftigte. Dort seien zusätzliche Ausfälle nicht kompensierbar. Hinzu kämen Lohnfortzahlung ohne Arbeitsleistung sowie erheblicher Bürokratieaufwand.</p>
<p>Gleichzeitig sei der Nutzen fraglich: In anderen Bundesländern liege die Inanspruchnahme im niedrigen einstelligen Bereich. Weiterbildungen im Sinne von Ehrenamtsqualifizierung betreffen nur einen kleinen Teil der Nachfrage. Angebote mit Freizeit- statt Bildungscharakter dominieren und stellen die Wirksamkeit des Instruments infrage.</p>
<p>Die sächsische Wirtschaft setzt stattdessen auf bewährte Eigeninitiativen: Bereits über 95 Prozent der IHK-Unternehmen ermöglichen Weiterbildungen; im Schnitt vier Tage pro Jahr. Zwei Drittel der Betriebe fördern zusätzlich ehrenamtliches Engagement durch Freistellungen. „Die Diskussion zur Bildungsfreistellung findet im dritten Jahr der Rezession statt. Statt neuer Pflichten brauchen wir einen Abbau bürokratischer Hürden, ein positives Investitionsklima und angesichts der demografischen Realitäten eine Erhöhung der Produktivzeiten anstatt einer Reduzierung, so Herr Christoph Neuberg weiter.</p>
<p>Die Ergebnisse der gemeinsamen Umfrage der sächsischen IHKs unter ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://hub.gisa.de/download.xhtml?id=2863682f699f4d81a17e590cc3fddbdc" target="_blank" class="button" rel="noreferrer">ergebnisse herunterladen</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid>news-6756</guid>
						<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
						<title>Über 70 Unternehmen bewerben sich für den Sächsischen Meilenstein 2025</title>
						<link>/artikel/ueber-70-unternehmen-bewerben-sich-fuer-den-saechsischen-meilenstein-2025/</link>
						<description>Preis ehrt erfolgreiche Unternehmensnachfolgen im Freistaat</description>
						<content:encoded><![CDATA[<ul> 	<li>Insgesamt 73 Bewerbungen aus verschiedenen Branchen und Regionen Sachsens eingegangen</li> 	<li>Preiskategorien berücksichtigen verschiedene Übernahmeszenarien: Nachfolge durch Familienangehörige (32 Bewerbungen), Angestellte (18 Bewerbungen) und/oder Externe (25 Bewerbungen)</li> 	<li>unabhängiges Fachgremium mit Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik wählt im nächsten Schritt die nominierten Unternehmen aus</li> 	<li>Nominierte werden Anfang September bei Netzwerk-Events Nachfolge in Dresden, Chemnitz und Leipzig bekannt gegeben – Anmeldung ab sofort möglich</li> </ul><p><strong>Dresden, 19. August 2025 </strong>–&nbsp;Der Sächsische Meilenstein hat auch im Jahr 2025 hohen Zuspruch gefunden: Insgesamt 73 Unternehmen reichten in diesem Jahr ihre Bewerbung für die renommierte Auszeichnung ein. Mit dem Preis ehrt die Bürgschaftsbank Sachsen mutige Unternehmer:innen, die bestehende Betriebe im Zuge einer Nachfolgeregelung übernommen haben und mit innovativen Ansätzen fortführen. Durch ihr persönliches Engagement tragen sie gleichermaßen zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung der sächsischen Wirtschaftslandschaft bei. Die diesjährigen Bewerberunternehmen werden von insgesamt 94 Nachfolger:innen fortgeführt, darunter 74 Männer und 20 Frauen. Am häufigsten traten Kinder oder andere Verwandte das Erbe ihrer Vorfahren an: 32 Bewerbungen entfallen auf die Kategorie „familieninterne Nachfolge“. In 25 Fällen wurden Unternehmen durch externe Person und in 18 Fällen durch Mitarbeitende übernommen (Mehrfach-Kategorisierung möglich bei Übernahme durch gemischte Teams).</p>
<p>Initiator des Wettbewerbs ist die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS). Sie vergibt den Sächsischen Meilenstein bereits seit 2011 und zusammen mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG). Insgesamt stehen vier Auszeichnungen zur Vergabe, die mit Preisgeldern in Summe von 17.000 Euro dotiert sind: Jeweils 5.000 Euro erhalten die Preisträger:innen in den Kategorien familieninterne, unternehmensinterne und unternehmensexterne Nachfolge. Ein separater Sonderpreis der Jury ist 2.000 Euro wert. Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb hat dieses Jahr erstmalig Dirk Panter, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA), inne. Minister Panter betont:</p>
<p>„Jährlich sind im Freistaat Sachsen durchschnittlich etwa 1.500 Unternehmensnachfolgen zu organisieren. 35 Jahre nach der Wiedervereinigung steht jetzt insbesondere die Gründergeneration der Wendezeit vor der Herausforderung, ihr Lebenswerk in gute Hände zu geben. Deshalb ist und bleibt die erfolgreiche Regelung von Nachfolgen eine der größten Aufgaben für die mittelständisch geprägte sächsische Wirtschaft. Dabei geht es auch um den Erhalt von Arbeitsplätzen, wertvollem Know-how und regionaler Wertschöpfung. Der Wettbewerb bietet den Mittelständlern von heute und morgen wertvolle Impulse für die rechtzeitige Klärung der Unternehmensnachfolge. Jede einzelne Bewerbung ist eine Bereicherung und verdient Beachtung! Ich wünsche allen Bewerberinnen und Bewerbern viel Erfolg und freue mich schon auf die Preisverleihung im Herbst.“<br> Alle eingegangenen Bewerbungen werden zunächst anhand eines standardisierten Kriterienkatalogs ausgewertet. Dieser berücksichtigt Erfolgsindikatoren wie die Entwicklung der Umsatz- und Angestelltenzahl oder die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells. In die Bewertung fließt ebenso ein, wie die Herausforderungen der Übernahme gemeistert wurden. Die Auswertung übernimmt ein wissenschaftliches Projektteam der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden, unter Leitung von Prof. Dr. Torsten Gonschorek. Auf Basis dieser Entscheidungsgrundlage wählt ein Fachgremium anschließend die Nominierten aus. Das Gremium setzt sich zusammen aus Vertreter:innen der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, des Sächsischen Wirtschaftsministeriums sowie der BBS und MBG.</p><blockquote><p><strong>Markus H. Michalow, Geschäftsführer der BBS, erklärt:</strong><br> „Die Unternehmen, die dieses Jahr ins Rennen um den Sächsischen Meilenstein gehen, repräsentieren die Vielfalt und Stärke von Sachsens Wirtschaft. Das Spektrum reicht von lokal verankerten Handwerksbetrieben, etwa aus den Bereichen Schlosserei und Metallbau, bis hin zu mittelständischen IT- und Software-Unternehmen, die unter ihren Altinhaber:innen einen deutschlandweiten Kundenstamm aufgebaut haben. Außerdem gehören stationäre Einzelhändler genauso zum Bewerberkreis wie Hotel- und Gastronomiebetriebe, die sich über Generationen und Regionen hinweg einen Namen gemacht haben. Schon jetzt steht fest: Die Auswahl wird nicht leicht fallen. Denn jede Übernahme sichert den Fortbestand von Arbeitsplätzen in der Region und verdient schon deshalb einen Preis.“</p></blockquote><p>Welche Unternehmen es in die nächste Runde geschafft haben, gibt die BBS im September 2025 bei regionalen Netzwerk-Events in Leipzig, Chemnitz und Dresden bekannt. Zu den frei zugänglichen Veranstaltungen sind alle Personen eingeladen, die selbst ein Unternehmen übernommen oder übergeben haben bzw. daran interessiert sind oder Unternehmensnachfolgen in Sachsen unterstützen. Durch die Abendveranstaltungen führt die MDR-Moderatorin und ehemalige Profisportlerin Franziska Schenk. Nach dem offiziellen Programm bieten die Veranstaltungen Raum zum Netzwerken in lockerer Atmosphäre.<br> Über die finalen Preisträger:innen entscheidet schließlich eine unabhängige Fachjury unter Vorsitz von Heiner Hellfritzsch (ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der Florena Cosmetic GmbH).</p>
<p>Die Preisverleihung findet Ende Oktober im geschlossenen Rahmen auf Schloss Albrechtsberg in Dresden statt.</p>
<p>Mehr Informationen zum Sächsischen Meilenstein unter <a href="https://saechsischer-meilenstein.de/" target="_blank" class="h-link-highlight" rel="noreferrer">saechsischer-meilenstein.de/</a></p>
<p><strong>Alle Zahlen Stand 18.08.2025</strong></p>]]></content:encoded>
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