Resolution der IHK zu Leipzig zum Leipziger Neuseenland

Auf ihrer Sitzung am 15. März 2016 hat die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig eine Resolution zu den Entwicklungshemmnissen im Leipziger Neuseenland verabschiedet.

Die Resolution richtet sich an die sächsische Landesregierung, die beteiligten Ministerien und die Landesdirektion mit der dringenden Bitte, die Unternehmen und Kommunen bei der Lösung der aufgezeigten Probleme zeitnah zu unterstützen. Die IHK-Vollversammlung fordert unter anderem die Novellierung der Sächsischen Schifffahrtsverordnung und verbindliche Regeln, die eine Planungssicherheit für Unternehmen gewährleisten.

Wolfgang Topf, Präsident der IHK zu Leipzig, zur Entwicklung des Leipziger Neuseenlands: "Die Tagebaugruben rund um Leipzig wurden in den vergangenen Jahrzehnten mit öffentlichen Geldern renaturiert. Es ist eine Seenlandschaft entstanden, in der seit ca. 10 Jahren auch Unternehmen an und auf den Seen investieren. Dabei gehen sie oft ein hohes wirtschaftliches Risiko ein und stehen wie auch die Kommunen des Leipziger Neuseenlandes vor erheblichen Herausforderungen. Es steht zu befürchten, dass die bislang erfolgreiche Entwicklung der Destination ins Stocken gerät bzw. eine Rückentwicklung zu einem Naherholungsgebiet droht. Deshalb müssen im Interesse der Region und des Freistaates die in der Resolution aufgezeigten Probleme, gelöst werden."


Leipziger Neuseenland

Ansprechpartner

Foto von Rita Fleischer - Geschäftsführerin Grundsatzfragen und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin
Geschäftsführerin Grundsatzfragen | Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin

Rita Fleischer

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