Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik umfasst sämtliche Maßnahmen, die die Beziehungen zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen. Das Ziel ist es, die Beschäftigung auf hohem Stand zu stabilisieren sowie die berufliche Eingliederung benachteiligter Arbeitnehmergruppen zu fördern.

Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig äußert sich diesbezüglich zur Arbeitsmarktordnungspolitik (arbeitsrechtlicher Rahmen) sowie zur Arbeitsmarktablaufpolitik (Arbeitsmarktinstrumente, Arbeitsmarktförderung).

So prüft die IHK regelmäßig Anträge auf Arbeitsgelegenheiten nach § 16 d SGB II und andere Instrumente öffentlich geförderter Beschäftigung, um Überschneidungen mit Tätigkeitsfeldern der gewerblichen Wirtschaft auszuschließen und Verdrängungseffekte zu vermeiden.

Zudem vertritt die IHK zu Leipzig die Interessen der gewerblichen Wirtschaft in den Beiräten der Jobcenter der Stadt Leipzig, des Landkreises Nordsachsen und des Landkreises Leipzig sowie in regionalen und sachsenweiten Arbeitsgruppen. 


Weiterführende Themen

Gesetzlicher Mindestlohn ab 2015

Am 3. Juli 2014 hat der Deutsche Bundestag das Tarifautonomiestärkungsgesetz beschlossen. Wesentlicher Bestandteil ist das Mindestlohngesetz. Der Bundesrat hat dem Gesetz am 11. Juli zugestimmt. Damit tritt zum 1. Januar 2015 in Deutschland der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn in Kraft. Er beträgt zunächst 8,50 Euro brutto pro Stunde. Die erste Anpassung ist für den 1. Januar 2017 vorgesehen.

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Aktuelle Kataloge förderfähiger Maßnahmefelder im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung

Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig prüft Anträge auf Beschäftigungsförderung im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten (AGH) u. a. die im Kammerbezirk Leipzig gestellt werden auf wirtschaftliche Unbedenklichkeit, insbesondere Wettbewerbsneutralität.

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Ansprechpartner

Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik

Kevin Löber

E-Mail loeber@leipzig.ihk.de
Telefon 0341 1267-1322
Fax 0341 1267-1422