Messeförderung

Mit dem Programm „Messen, Außenwirtschaft“ fördert der Freistaat die Erhöhung des Bekanntheitsgrades und der Akzeptanz sächsischer Unternehmen auf nationalem und internationalem Parkett.

Achtung:
Die in der Förderperiode 2014 – 2020 für das Programm „Messen, Außenwirtschaft“ zur Verfügung stehenden EFRE-Mittel für die stärker entwickelte Region (SER) Leipzig sind mit den vorliegenden Förderanträgen bereits überzeichnet. Eine Antragstellung für Unternehmen in dieser Region ist leider nicht mehr möglich. Bei der SAB eingehende Förderanträge müssen daher abgelehnt werden.


Zur SER-Region zählen die Stadt und der Landkreis Leipzig, der Landkreis Nordsachsen und der Altkreis Döbeln (heute Teil des Landkreises Mittelsachsen).

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bzw. Existenzgründer mit Sitz oder zu begünstigender Betriebsstätte im Freistaat Sachsen, die sich an Messen im In- und Ausland, Symposien und Machbarkeitsstudien zur Erschließung neuer Märkte beteiligen wollen.

Konditionen

Die Förderung für folgende Fördergegenstände erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses:

  • Teilnahme an Auslandsmessen und internationalen Messen in Deutschland(gemäß AUMA international  oderListe zusätzlich geförderter Messen),
  • Teilnahme an Auslands- und internationalen Symposien in Deutschland, soweit die Veranstaltung nicht bereits aus öffentlichen Mitteln unterstützt wird,
  • Erstellung von Machbarkeitsstudien oder begleitenden Studien zur Erschließung internationaler Märkte

Bei Teilnahme an einer Messe oder an Symposien erfolgt die Förderung in Form einer Pauschale.

Auslandsmessen5000 EUR
Inlandsmessen4000 EUR
Symposien im Ausland3000 EUR
Inlandsymposien*2000 EUR
Studienbis zu 50 % des Nettohonorars des Auftragsnehmers; bis max. 75.000 EUR

* als Inland gelten die Staaten der EU und der EFTA (Island, Lichtenstein, Norwegen, Schweiz)

Eine Förderung ist bis zu 3 mal pro Kalenderjahr möglich, davon höchstens zwei Veranstaltungen im Inland. Die Teilnahme an der gleichen Messe ist bis zu 4 mal möglich.

Was ist zu beachten?

  • Die Antragstellung  muss vor Maßnahmebeginn bzw. vor der Anmeldung zur Veranstaltung bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) erfolgen.
  • Die Antragsfrist beträgt mindestens 6 Wochen.
  • Der Sitz bzw. die zu fördernde Betriebsstätte des Unternehmens muss sich im Freistaat Sachsen befinden.
  • Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht.
  • Aufgrund der Anmeldung oder des Vertragsschlusses geleistete Zahlungen sind grundsätzlich förderfähig.
  • Die sächsische Messeförderung unterliegt der "De-minimis"-Regelung. Teilnehmer, die in den letzten 3 Jahren „De-minimis"-Beihilfen in einem Gesamtumfang von 200.000 Euro erhalten haben, sind von der Förderung ausgeschlossen.
  • Die Förderung wird erst nach dem Projekt durch die SAB mittels Nachweisen und einem Auszahlungsantrag gezahlt.
  • Die Teilnahme an einer Messe mit einem Nebenerwerb ist nicht förderfähig; Antragsteller müssen bei Antragstellung seit mindestens 12 Monaten im Haupterwerb tätig sein.
  • Die Förderung einer Teilnahme an Gemeinschaftsständen ist nur dann möglich, wenn der Messestand von einer sächsischen Kammer, von der Wirtschaftsförderung Sachsen oder einem anerkannten Netzwerk oder Cluster der sächsischen Wirtschaft organisiert wird.

Antrag und Verfahren

Die Antragstellung erfolgt elektronisch unterstützt über das Förderportal der SAB.