VE-Register

Unternehmen, welche als erste  Verkaufsverpackungen für den privaten Endverbraucher mit Ware befüllt und in Deutschland in den Verkehr bringen, müssen diese Verpackungen bei einem Dualen System lizensieren lassen. Damit erfüllen Unternehmen ihre Produktverantwortung hinsichtlich der Anforderungen aus der Verpackungsverordnung (VerpackV). Überschreitet ein Unternehmer die Bagatellgrenzen nach § 10 Abs. 4 VerpackV, ist eine Vollständigkeitserklärung – kurz VE – nach den Vorschriften der VerpackV zu erstellen.

Folgende Bagatellgrenzen bestehen:

  • Glas: 80.000 kg
  • Pappe, Papier, Karton: 50.000 kg
  • Leichtfraktion (Weißblech, Aluminium, Verbund, Kunststoffe): 30.000 kg

Durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder unabhängigen Sachverständigen werden diese Angaben geprüft und mittels elektronischer Signatur bescheinigt. Diese Vollständigkeitserklärungen werden im VE-Register erfasst.

Der Registrierungstermin für die Hinterlegung der inverkehrgebrachten Verpackungsmenge  des Kalenderjahres ist der 1.Mai des Folgejahres.

Aktuelles:

Mit der 7. Novelle der VerpackV  im Jahr 2014 wurde die Alternative der Eigenrücknahme von Verkaufsverpackungen mit der Möglichkeit eine Lizensierung der Verkaufsverpackung zu umgehen, durch den Gesetzgeber gestrichen. Gleichzeitig wurden die Anforderungen zur Beteiligung an Branchenlösungen stark verschärft. (Quelle: BMUB)

Ansprechpartner

Umweltberatung

Olaf Lehmann

E-Mail lehmann@leipzig.ihk.de
Telefon 0341 1267-1262
Fax 0341 1267-1422