Wirtschaftliche Aspekte

Neben den rechtlichen und steuerlichen Überlegungen im Zuge einer Unternehmensnachfolge sind auch kaufmännische Aspekte von zentraler Bedeutung.

Das beginnt damit, dass zu jeder Zeit - unabhängig von der beabsichtigen Unternehmensnachfolge - ein Plan vorliegen sollte für den Fall, dass der Unternehmer oder die entscheindungsbefugten Organe der Gesellschaft im Gesamten nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen. Unter dem Prinzip der kaufmännischen Vorsicht sollte unbedingt ein Notfallplan vorgehalten werden, unabhängig von Unternehmensgröße oder Rechtsform.

Ebenso spielen aber auch die Methoden der Kaufpreisfindung sowohl für Übergeber als auch Übernehmer eine große Rolle. Ein einvernehmliches Verhandlungsergebnis sollte schließlich bedeuten, dass die Übernahme für den Nachfolger auch finanzierbar ist. Hierbei sollte in jedem Fall geprüft werden, welche Finanzierungshilfen zur Verfügung stehen.

  • Notfallplanung
  • Finanzierung und Förderung
  • Organisationsstruktur entwickeln
  • (Neu-)Kundenakquise und Marktauftritt

Welche Themen für einen Notfallplan konkret wichtig sind, erfahren Sie im IHK-Notfallhandbuch. Nutzen Sie die Online-Version, um Änderungen aktuell zu halten.

Ist die Hürde genommen, ein passendes Unternehmen zu finden, stellt sich regelmäßig die Frage nach der Finanzierung. Eigenmittel reichen meist nicht aus, so dass an Krediten, Nachrangdarlehen, Bürgschaften oder Beteiligungen kein Weg vorbei führt. Was bei der Finanzierung einer Nachfolge zu beachten ist, darüber informiert die Broschüre "Unternehmensnachfolge finanzieren" aus der Reihe der "fokus|Unternehmen", die vom Bundesverband deutscher Banken e. V. in Kooperation u.a. mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK) herausgegeben wird.

Über passende Fördermöglichkeiten informiert die IHK in individuellen Beratungsgesprächen. Der Fördermittelkompass ist daneben die IHK Online-Anwendung zur selbständigen Recherche nach Fördermitteln und Finanzierungshilfen.

Beim Kauf von Unternehmen stellt sich stets das grundlegende Problem, dass die Informationen über das Unternehmen sehr unterschiedlich verteilt sind. Man spricht von asymmetrisch verteilten Informationen. Potentielle Interessenten werden über verschiedene Wege versuchen, so viele  Informationen wie möglich über das Unternehmen zu erlangen und somit den Grad der Transparenz zu erhöhen.

Mehr Informationen

Alter Wein in neuen Schläuchen? - Eher nicht. Nachfolger bringen zumeist neue Ideen und neuen Schwung. Gute Ideen gilt es, unter Beachtung der rechtlichen Leitplanken umzusetzen. Die nachfolgende Zusammenstellung gibt eine Themenauswahl.

Ansprechpartner

Foto von Stefan Heilmann - Consulting Unternehmensförderung und Geschäftsfeldmanager Existenzgründung und Unternehmensförderung
Consulting Unternehmensförderung | Geschäftsfeldmanager Existenzgründung und Unternehmensförderung

Stefan Heilmann

E-Mail heilmann@leipzig.ihk.de
Telefon 0341 1267-1379
Fax 0341 1267-1420