Digitale Prozesse

Der Einsatz von digitalen Lösungen und Anwendungen in Unternehmensprozessen bedeutet Veränderung, verbunden mit vielen Herausforderungen. Entscheidend sind aber vor allem die Chancen, wie z.B. die Zeitersparnis bei internen Abläufen, sowie die Notwendigkeit zur Entwicklung. Die digitale Vernetzung erfolgt immer häufiger auch mit Partnern außerhalb des eigenen Unternehmens, wie z. B. mit Lieferanten, Kunden und Behörden. Um auch künftig im Markt und als Teil der Wertschöpfungskette bestehen zu können, wird die medienbruchfreie Prozessgestaltung (Digitalisierung) zu einer Kernaufgabe im Unternehmen.

Der Einfluss gilt dabei für alle Bereiche eines Unternehmens - von Produktion und Vertrieb über Marketing und Kommunikation bis zur internen Verwaltung. Entscheidend für den Erfolg bei der Digitalisierung von Unternehmensprozessen ist das Vorhandensein einer individuellen Strategie. Diese legt u.a. die Reihenfolge von notwendigen und wirksamen Maßnahmen fest. Einzelne Bausteine können die Unternehmensplanung mittels ERP, der Einsatz von Branchensoftware, digitale und mobile Zeiterfassung,  oder die Pflege der Kundenbeziehung mittels CRM sein.

Mit Veranstaltungen und Informationsmaterialien möchten wir Sie bei der Entwicklung Ihres Unternehmens unterstützen.

So wird die Hürde "Kosten" überwindbar

Für die Erarbeitung einer zukunftsfähigen Strategie ist die Unterstützung durch eine auf die Digitalisierung spezialisierte, externe Beratung sinnvoll. Damit können konkrete Handlungsfelder identifiziert und passende Maßnahmen umgesetzt werden. Hierfür gibt es verschiedene Fördermittelprogramme:

sächsisches Förderprogramm "Betriebsberatung/Coaching"

Ihr Vorhaben können Sie sich in diesem Programm mit 50% (bis zu 8.000 Euro) fördern lassen. Ein Digitalisierungsprojekt kann dabei in drei Phasen aufgeteilt werden:

  • Phase 1 beinhaltet die notwendige Status-Quo-Erfassung (Kunden, Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodell, Daten- und Informationsströme, IT) sowie die Bedarfsermittlung. Der Unternehmer kann dann entscheiden, ob er dieses Projekt mit Phase 2 fortführen oder beenden möchte.
  • Phase 2 beinhaltet die Potenzialanalyse sowie Migrations- und Digitalisierungsplanung.
  • Phase 3 beinhaltet die schrittweise Umsetzung mit der Schaffung von Schnittstellen sowie Anpassungs- und Implementierungsarbeit.

    Ergänzend kann die Phase 3 über das Programm "E-Business" bezuschusst werden. Für die Weiterbildung der Beschäftigten kann der "Weiterbildungsscheck" (Programmteil betrieblich) in Anspruch genommen werden.


    go-digital

    Das Förderprogramm vom Bund unterstützt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft u.a. bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Die Antragstellung für die Förderung übernehmen autorisierte Beratungsunternehmen. Sie sind auch für die Beratungsleistung selbst und die Abrechnung zuständig. Die Förderquote beträgt 50 Prozent.

    Das Modul "Digitalisierte Geschäftsprozesse" umfasst folgende Inhalte:

    • Einführung von e-Business-Software-Lösungen für Gesamt- oder Teilprozesse des Unternehmens einschließlich ihrer möglichst sicheren Abwicklung im Unternehmen oder zwischen Unternehmen und Kunden bzw. Geschäftspartnern.
    • In Abhängigkeit vom Wissens-, Erfahrungs- und Umsetzungsstand innerhalb des Unternehmens, können bspw. folgende Beratungs- und Umsetzungsleistungen erfolgen: Versand- und Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, elektronische Zahlungsverfahren
    • Ziel: möglichst durchgängige Digitalisierung von Arbeitsabläufen im Unternehmen

    Ansprechpartner

    E-Business | E-Government

    Jenny Krick

    E-Mail krick@leipzig.ihk.de
    Telefon 0341 1267 - 1176
    Fax 0341 1267 - 1420