KrimiLounge zur IHK

Ort: IHK zu Leipzig, Goerdelerring 5, 04109 Leipzig (Lageplan)

Kosten: 0,00 € (frei)

WebCode: IHK-3437

Zum zweiten Mal findet die KrimiLounge zur IHK während der Leipziger Buchmesse statt. Spannung pur mit den Krimi-Autoren Bernd Kaufholz, Andreas M. Sturm, Jan Flieger und Axel Starke sowie der Krimi-Autorin Gisel Witte. Durch den Abend führt sie die Berliner Krimi-Autorin Martina Arnold.

Bernd Kaufholz mit "Das Leichenpuzzle von Anhalt" meldet sich mit neuen Fällen zurück, in denen die Kriminalpolizei des Bezirkes Halle ermittelte.

Andreas M. Sturm präsentiert den 5. Fall des Dresdener Kommissarinnen-Duos Wolf und König.

Mit Jan Flieger begeben wir uns auf die Spur eines Serienmörders.

In Gisela Wittes "Herrenhaus" geraten die Bewohnerinnen an einem religiös-fanatischen Serienkiller.

In "Nebel der Erinnerung" von Axel Starke bekommen die Leipziger Ermittler es mit einer Leiche im Kulkwitzer See zu tun.

Einlass ab 19:00 Uhr (Veranstaltungsraum im Erdgeschoss)

Autoren/Titel

  • Andreas M. Sturm mit "Todesangst"
  • Bernd Kaufholz mit "Das Leichenpuzzle von Anhalt"
  • Gisela Witte mit "Herrenhaus"
  • Jan Flieger mit "Der Serienmörder, den man nicht stellte"
  • Axel Starke mit "Nebel der Erinnerung"

Bernd Kaufholz: Das Leichenpuzzle von Anhalt
Nach acht Büchern mit authentischen Kriminalfällen, die sich größtenteils im ehemaligen Bezirk Magdeburg zugetragen haben, meldet sich der Autor nun mit neuen Fällen zurück, in denen die Kriminalpolizei des Bezirkes Halle ermittelte. Kaufholz kommt damit dem Wunsch seiner treuen Leserschaft nach einer Fortsetzung nach. Die aktuelle Sammlung wendet sich sowohl an die Freunde wahrer Kriminalfälle als auch an Leser, die sich für die Ermittlungsarbeit der DDR-Polizei im historischen Kontext interessieren.
Das Buch beginnt mit einem Polizistenmord in Bad Bibra, ein Jahr vor Gründung der DDR, und spannt sich bis zu einem Kunstraub in Dessau im Februar 1990, der sowohl die DDR-Justiz als auch später den Bundesgerichtshof beschäftigte. Politischen Sprengstoff barg ein Mord in Halle im Jahr 1988. 14 Jahre nach der Tat wollte Ministerpräsident Reinhard Höppner den zu lebenslanger Haft Verurteilten begnadigen und löste damit einen Proteststurm aus. Der Titelfall aus dem Jahr 1962 befasst sich mit einem Verbrechen, dass in der DDR recht selten war - ein Mord mit anschließender Zerstückelung der Leiche.

Bernd Kaufholz, geb. 1952 in Magdeburg, studierte Maschinenbau und später Journalistik. Ab 1977 war er Redakteur der Magdeburger ›Volksstimme‹, ab 1993 als Chefreporter in vielen Kriegs- und Krisengebieten der Welt unterwegs. Seine Bücher, in denen er authentische Kriminalfälle aufarbeitet, trugen ihm den Titel ›Ehrenkommissar des Landes Sachsen-Anhalt‹ (2002) und eine Beförderung zum ›Oberkommissar ehrenhalber‹ (2011) ein. Kaufholz lebt im Jerichower Land.

Andreas M. Sturm: Todesangst
In Dresden werden kurz hintereinander zwei Jugendliche brutal ermordet. Kriminalkommissarin Karin Wolf und ihrem Team läuft die Zeit davon. Sie müssen den Täter fassen, bevor der erneut zuschlägt.
Zusätzlich schwebt über Karin eine schreckliche Bedrohung: Ein krimineller Politiker hat ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt und sie damit ins Fadenkreuz eines eiskalten Killers gebracht. Karins Partnerin Sandra König setzt alle Hebel in Bewegung, um die tödliche Gefahr von ihrer Freundin abzuwenden.

Andreas M. Sturm wurde 1962 in Dresden geboren. Der Diplom Betriebswirt war nach seiner Berufsausbildung zum Werkzeugmacher viele Jahre in der Informatik tätig. In seiner Freizeit fotografiert der Autor gern und hört Rockmusik. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau in Dresden.
Die ersten Schreibversuche startete er mit 16 Jahren. Es entstanden Kurzgeschichten und Western. Sein Faible für Kriminalromane brachte ihn dazu, ab 2009 wieder selbst zur Tastatur zu greifen. Bei Streifzügen durch seine Heimatstadt entstehen die Kriminalromane um das weibliche Kommissarinnen-Duo Wolf und König.
Neben seinen Dresdenkrimis ›Vollstreckung‹, ›Albträume‹, ›Leichentuch‹ und ›Trauma‹, schreibt er auch Kurzgeschichten und ist Herausgeber von Anthologien.

Gisela Witte: Herrenhaus
Sophie, Anfang fünfzig, entflieht dem Alltag im Haus der Tochter und zieht in ein luxuriöses Herrenhaus zu Gleichaltrigen, die einen einträglichen Begleitservice betreiben.
Ihre anfängliche Euphorie bekommt bald einen Dämpfer. Die Arbeit mit den Kunden ist schwieriger als gedacht, ebenso das Zusammenleben in der Villa. Täglich muss sie erleben, wie ihre Mitbewohner sich mit kleinkarierten Intrigen und Gemeinheiten gegenseitig bekämpfen.
Im Laufe der Zeit fühlt sie sich immer mehr beobachtet, bis eines Tages ihr Appartement durchwühlt wird. Fast zu spät erkennt Sophie, dass sie in das Visier eines religiös-fanatischen Serienkillers geraten ist, der die Bewohnerinnen für ihren vermeintlich unzüchtigen Lebenswandel bestraft.

Gisela Witte wurde in Zittau geboren. Sie ist gelernte Buchhändlerin und war als Galeristin tätig. Lange Auslandsaufenthalte führten sie nach England, Frankreich, in die Schweiz, die USA und nach Indien. Sesshaft geworden, absolvierte sie einen Diplomstudiengang in Erziehungswissenschaften und in Geschichte. Es folgten Zusatzausbildungen in Kinderpsychotherapie, Familientherapie und Lerntherapie und die Tätigkeit in der psychosozialen Arbeit mit Kindern und Familien.
Sie arbeitet als freie Autorin in Berlin und veröffentlichte den Erzählband ›Die silberne Kugel‹ sowie zahlreiche Erzählungen und Kriminalgeschichten in Anthologien.
Gisela Witte ist Mitglied bei den ›Mörderischen Schwestern‹.

Jan Flieger: Der Serienmörder, den man nicht stellte
Über die Dunkelziffer der nicht entdeckten Serienmörder in Deutschland gibt es nur Vermutungen. So auch über die Zeit unmittelbar vor der Wende und in der danach. Ein Mann fährt mit seinem Brummi herum in den neuen Bundesländern, ein Mann, der als Serienkiller junge Tramperinnen tötet und dann tief in den Wäldern vergräbt. So gelten die Toten nur als vermisst. Und die Herren der Mordkommission sind sowieso ausgelastet, sie haben Tote genug, so auch ein Opfer im Wagen der Geisterbahn eines Rummels. Bis hoch an die Ostsee treibt sie die Jagd nach dem Mörder. Aber das Morden des Serienkillers geht weiter, nur die Abstände zwischen seinen Taten werden kürzer. Der Chef der Mörderjäger hat zwar eine dunkle Ahnung von seiner Existenz, aber keine Opfer. Doch ausgerechnet er muss seinen Hut nehmen. Was aber geschieht, wenn das Monster nie gefasst wird?
Wahrheit und Fiktion in einem ›underground crime‹ der besonderen Art, mit einem Ende, das gewiss schockt, weil die Leserin oder der Leser es so nicht erwarten.

Jan Flieger wurde 1941 in Berlin geboren. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur schreibt Krimis, Thriller, schwarzhumorige Geschichten und Kinderbücher und ist Theodor-Körner-Preisträger.
Seine Texte wurden in diverse Sprachen, darunter auch ins Chinesische, übersetzt; seine Geschichten erschienen in Schullesebüchern in Frankreich, Norwegen und Schweden. Zwei seiner Krimis erschienen vor 1989 beim S. Fischer Verlag.
Sein Buch ›Der Sog‹ wurde 1988 verfilmt und als ›Alles umsonst‹ mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt. Fliegers ›Tatort Teufelsauge‹ war 2006 nach der Übersetzung ins Englische als einer von drei ausgewählten deutschen Krimis Lehrstoff an der Universität Toronto/Kanada im Kurs ›Deutsche Kriminalliteratur‹. Jan Flieger lebt in Leipzig.

Axel Starke: Nebel der Erinnerung
Matthias Rabe entdeckt eine Leiche im Kulkwitzer See. Rasch finden die Ermittler um Hauptkommissarin Cornelia Sommer und ihren Partner Holger Andersson heraus, dass es sich bei dem Toten um den einstigen Oberst Reinhard von der Leipziger Bezirksbehörde des Ministeriums für Staatssicherheit handelt.
Was hat der unbeliebte Kriminaldirektor, dem ein Verhältnis mit der Witwe nachgesagt wird, zu verbergen? Welche Rolle spielt Matthias’ Freundin Elfi und warum kann er sich selbst an einige Dinge nicht erinnern?
Eine undurchsichtige Geschichte beginnt, deren Ursprung bis in die ehemalige DDR zurückreicht.

Axel Starke, Sohn eines Arztes und einer Malerin, ist 1949 in Dresden geboren, bekam ich durch deren ansehnliche Bibliothek bereits im frühen Kindesalter einen Einblick in die Belletristik. Bis in die heutige Zeit ist mein Interesse an Kriminalromanen lebendig geblieben.
Er arbeitete als Werbeorganisator, Dramaturgieassistent sowie als Assistent des Palast-Orchesters in diversen Produktionen mit. Ein Zusatzstudium für Theater- und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität folgte. Ein weiteres Studium zum Fahrlehrer ermöglichte mir ab 1979 eine Anstellung bei den Berliner Verkehrsbtrieben. Im Jahr 1995 zwang mich eine schwere Erkrankung zur Aufgabe meiner beruflichen Laufbahn. Heute lebe ich zurückgezogen in Leipzig.

Termine

Datum / Uhrzeit
Do, 21.03.2019, 19:30 Uhr
Kosten: 0,00 € (frei) Anmeldung erforderlich: nein Anmelden
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Ansprechpartner

Sekretariat Dienstleistungen

Ramona Wagner

E-Mail wagner@leipzig.ihk.de
Telefon 0341 1267-1276
Fax 0341 1267-1420