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E-Business-Lotse

Das Projekt eBusiness-Lotse Mitteldeutschland wurde seit Oktober 2012 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und trat damit die Nachfolge des Mitteldeutschen Kompetenzzentrums für den elektronischen Geschäftsverkehr - mdc-ecomm an. Am 30. September 2015 endete die Förderung des eBusiness-Lotsen Mitteldeutschland.

Die IHK zu Leipzig setzt ihre bisherigen Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer (HWK) zu Leipzig fort.

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Einfuhrabgaben

Beim Import von Waren nach Deutschland oder beim Export in andere Länder können verschiedene Einfuhrabgaben anfallen wie Zoll, Einfuhrumsatzsteuer oder Verbrauchsteuern (z. B. bei Kaffee, Alkohol, Tabak). Die IHK zu Leipzig berät zu den verschiedenen Einfuhrabgaben in Deutschland und dem Ausland.

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Einigungsstelle zur Beilegung von Wettbewerbsstreitigkeiten

Streitige Auseinandersetzungen sind oft unvermeidlich. Im Wirtschaftsleben sollte es darum gehen, entstandenen Streit vorgerichtlich zu schlichten. Die IHK zu Leipzig bietet eine Einigungsstelle zur Beilegung von Wettbewerbsstreitigkeiten an. Ziel ist es, ohne Inanspruchnahme der Gerichte Wettbewerbsstreitigkeiten einfach und kostensparend beizulegen. Den Vorsitz der Einigungsstelle haben ein Jurist mit Befähigung zum Richteramt inne und zwei sachverständige Gewerbetreibende, die als Beisitzer fungieren. Die Einigungsstelle wird nur auf Antrag tätig. Sowohl Gewerbetreibende als auch Wettbewerbs- oder Verbrauchervereine können die Einigungsstelle anrufen.

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Elektronische Signatur

Die elektronische Signatur ermöglicht es, Daten auf ihre Herkunft und Richtigkeit zu prüfen. Mit Hilfe der elektronischen Signatur gelten im Internet abgeschlossene Rechtsgeschäfte als verbindlich.

Unternehmen können von der elektronischen Signatur profitieren: Sie stellt digitale Geschäftsprozesse auf eine rechtlich und technisch sichere Basis. Hierdurch entstehen beträchtliche Einsparpotenziale, denn der Versand per Post und der Papierausdruck sind nicht mehr erforderlich. Staatlich überprüfte Zertifizierungsstellen gewährleisten, dass jede elektronische Signatur nur einer natürlichen Person zugeordnet ist.

Zahlreiche Signaturanwendungen stehen schon zur Verfügung. Konkret besteht für IHK-Mitglieder die Möglichkeit, Ursprungszeugnisse (Ursprungsrecht, -zeugnisse) und Bescheinigungen (Handelsrechnungen) für den Außenwirtschaftsverkehr elektronisch zu beantragen.

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Embargos

Embargos sind Exportverbote, die ein Staat aus politischen Gründen gegen andere Staaten oder Organisationen verhängt. Die IHK zu Leipzig informiert, gegen welche Staaten Embargos bestehen und welche Waren davon betroffen sind. Sie gibt Auskünfte über die Verfahrensweisen beim Handel mit diesen Staaten.

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Emissionsrechtehandel

Das Kyoto-Protokoll sowie ein Richtlinienentwurf der Europäischen Kommission bilden die Grundlagen für den Handel mit Emissionszertifikaten. Seit 2005 sind energie- und emissionsintensive Unternehmen europaweit, ab 2008 weltweit, in dieses System einbezogen. Die IHK zu Leipzig ist zu diesem Thema in einem energiepolitischen Arbeitskreis des sächsischen Umwelt und Landwirtschaftsministeriums vertreten. Sie informiert die betreffenden Unternehmen über die aktuellen Entwicklungen.

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Energieberatung

In Zeiten hoher Energiekosten macht sich der effiziente Umgang mit Energieträgern schnell bezahlt. Vor allem in kleineren Unternehmen fehlen oft die personellen Ressourcen, um betriebliche Energiemanagementsysteme zu implementieren. Durch Erstberatung in den Unternehmen und die Organisation von Veranstaltungen regt die IHK zu Leipzig die Wirtschaft an, Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz zu ergreifen.

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Enterprise Europe Network (EEN)

Enterprise Europe Network (EEN) ist das Servicenetzwerk der Europäischen Kommission zur Unterstützung von Unternehmen in Europa. Europaweit umfasst das Netzwerk über 500 Organisationen mit 4 000 Mitarbeitern in 40 Ländern. Die IHK zu Leipzig ist Partner im Enterprise Europe Network und unterstützt Unternehmen mit ihrem EU-Service bei Fragen zu europaweiter Geschäftsabwicklung, EU-Förderprogrammen, öffentlichem Auftragswesen, Markterschließung und Innovationsförderung.

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EU-Binnenmarkt

Im EU-Binnenmarkt gelten die vier Grundfreiheiten: freier Warenverkehr, freier Dienstleistungsverkehr, Niederlassungsfreiheit und freier Kapitalverkehr. Es gibt zahlreiche Bestimmungen, die es zu beachten gilt. Die IHK zu Leipzig informiert und berät zu den bestehenden Regelungen und wirkt auf eine weitere Liberalisierung, Deregulierung und Bürokratieabbau hin.

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Europäische Union (EU)

Die Vollendung des gemeinsamen EU-Binnenmarktes hat der deutschen Wirtschaft eine ungeheure Schubkraft verliehen, doch gleichzeitig resultiert daraus ein härterer Wettbewerb. Zunehmend bestimmen Entscheidungsträger in Brüssel über die Wirtschaftspolitik, die auch die deutsche Wirtschaft unmittelbar be einflusst, wie die Beispiele Niederlassungsfreiheit, EU-Fördermittel oder Harmonisierung von Rechtsvorschriften zeigen.

Die IHK zu Leipzig als Partner des Enterprise Europe Network ist Anlaufstelle für Unternehmen, die im europäischen Ausland aktiv werden möchten. Das Informationsangebot reicht von EU-Ausschreibungen über -Datenbanken, -Förderprogramme bis zu Fragen des Europäischen Rechts. Die IHK zu Leipzig ist über den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Brüssel mit einem eigenen Büro vertreten. Vor Ort vertritt der DIHK die politischen Forderungen der deutschen Wirtschaft gegenüber den Entscheidungsträgern.

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Existenzgründung (Beratung und Hilfestellung)

Wer sich selbstständig machen oder ein eigenes Unternehmen gründen will, muss sehr gut vorbereitet sein, um im Wettbewerb bestehen zu können. Der Existenzgründer muss überprüfen, ob er an alles gedacht bzw. alles sorgfältig geprüft und erwogen hat.

Die IHK zu Leipzig bietet nicht nur regelmäßige Informationsveranstaltungen für Existenzgründer, sondern verfügt auch über umfangreiches Infomaterial. Darüber hinaus berät die IHK zu den Möglichkeiten von bezuschussten Coachingprogrammen (Gründercoaching) in Phasen der Vorgründung und des frühen Wachstums. Erstauskünfte erteilt das StarterCenter. Themen sind unter anderem:

  • Persönliche Eignungsvoraussetzungen
  • Systematische und gründliche Unternehmensplanung
  • Betriebliche und persönliche Risikovorsorge
  • Gewerbeanmeldung und erforderliche Genehmigungen
  • Formerfordernisse
  • Markt- und Standortfragen (Standortberatung)
  • Rechtsform und Firmen-/Unternehmensname
  • Liquiditäts- und Rentabilitätsplanung, Businessplan
  • Kapitalbedarf und -beschaffung, Finanzierungsfragen
  • Steuerrecht, Sozialabgaben und Buchführungspflichten
  • Unternehmensnachfolge / -übergabe

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Exportberatung

Unternehmen, die Waren aus Deutschland in Drittländer (Nicht-EU-Länder) exportieren wollen, müssen trotz teilweiser Liberalisierung des Welthandels Besonderheiten beachten. Die IHK zu Leipzig berät zu Fragen, die bei Exportgeschäften auftreten können, z. B. zu den Voraussetzungen, den Liefer- und Zahlungsbedingungen mit dem Ausland, den deutschen Ausfuhr- und ausländischen Einfuhrbestimmungen sowie den unterschiedlichen Einfuhrabgaben und Zöllen im Ausland.

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Exportkontrolle

Exportkontrollen verhindern, dass bestimmte Waren, die beispielsweise auch zu militärischen Zwecken verwendet werden könnten, in unerwünschte Empfängerstaaten gelangen. Für diese Waren greifen komplizierte Regelungen und Genehmigungserfordernisse. Die IHK zu Leipzig berät zu den notwendigen Ausfuhrgenehmigungen und Verfahrensweisen.

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