Mehr IT-Sicherheit durch "Hackerfalle" - Unternehmen für Testbetrieb gesucht

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10.01.2019

Der Beauftragte für Informationssicherheit des Landes Sachsen hat mit der TU Dresden den Sensor "HoneySens" entwickelt. Mit diesem soll der Schutz von IT-Systemen in Unternehmen gegen unbefugte Zugriffe von außen verstärkt werden. Für einen Testbetrieb ab März werden noch Unternehmen gesucht.

Klassische Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls und Virenscanner erkennen längst nicht mehr alle Bedrohungen von außen. Für viele kleine und mittlere Unternehmen steht die Frage im Raum, wie sicher ihr Firmennetz wirklich ist. Mit dem Testprojekt „HoneySens“ der Sächsischen Staatskanzlei soll die IT-Sicherheit in Unternehmen erhöht werden. Dabei wird ein Computer mit Sicherheitslücken simuliert, um als eine Art "Honigtopf" Hacker anzulocken. Die „Hackerfalle“ zeichnet die Datenströme auf und sammelt damit wertvolle Informationen, um das gesamte IT-System gegen unbefugte Zugriffe von außen absichern zu zu können. Da der Einsatz der innovativen „Hackerfallen“ kostengünstig und leicht zu bedienen ist, kann mit wenig Ressourcenaufwand die IT-Sicherheit in Unternehmen spürbar erhöht werden.

Für einen sechsmonatigen Testbetrieb ab März 2019 sucht der Beauftragte für Informationssicherheit des Landes Sachsen Unternehmen, die „HoneySens“ bei sich im Netzwerk testen wollen.

Interessenten melden sich bitte bis zum 28. Februar unter bfis-land@sk.sachsen.de

Weitere Informationen

Zur IT-Sicherheit in Unternehmen berät auch die IHK zu Leipzig und bietet zu der Thematik außerdem Informationsveranstaltungen an.

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Ansprechpartner

E-Business | E-Government

Jenny Krick

E-Mail krick@leipzig.ihk.de
Telefon 0341 1267 - 1176
Fax 0341 1267 - 1420

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