Händler in der Pflicht: "Passive" Geräte fallen künftig unter ElektroG

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07.02.2019

Ab 1. Mai 2019 fallen laut der "stiftung ear" sogenannte passive Geräte unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG). Dazu gehören Elektro- und Elektronikgeräte, die Ströme lediglich durchleiten.

Betroffen sind von der neuen Regelung allerdings nur Endgeräte, die für den Betrieb mit Wechselspannung von höchstens 1.000 Volt oder Gleichspannung von höchstens 1.500 Volt ausgelegt sind. Das können beispielsweise fertig konfektionierte Verlängerungskabel, Lichtschalter, Steckdosen und Stromschienen für Beleuchtung sein.

Hersteller von passiven Geräten müssen vor dem 1. Mai 2019 einen entsprechenden Registrierungsantrag stellen. "Passive" Geräte sind den Kategorien 4 bis 6 zuzuordnen.

Bauteile, zum Beispiel Kabel als Meterware, Aderendhülsen und Ringkabelschuhe, sind weiterhin vom ElektroG nicht erfasst.

In folgende Rubriken ist unterteilt:

  • Antenne
  • Adapter, Klinke, Stecker
  • Buchse, Steckdose
  • Konfektioniertes Kabel
  • Schalter, Taster
  • Schmelzsicherung

Weitere Informationen

Ansprechpartner

Umweltberatung

Olaf Lehmann

E-Mail lehmann@leipzig.ihk.de
Telefon 0341 1267-1262
Fax 0341 1267-1422

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