Fristverlängerung bei der Aufrüstung von elektronischen Registrierkassen

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17.10.2019

Der Startzeitpunkt zur Einsatzpflicht von zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen bei elektronischen Registrierkassen wurde bis zum 30. September 2020 verlängert.

Mit dem so genannten „Kassengesetz“ (BStBl. 2016 I, 65) wurden alle Unternehmen verpflichtet, ab dem 1. Januar 2020 ihre elektronischen Registrierkassen durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung auszurüsten. Sinn und Zweck dieser Maßnahme ist, dass die Kassenbuchführungen abgesichert werden und damit eine verlässliche Grundlage für eine gleichmäßige Besteuerung durch die Finanzverwaltung geboten ist.

Die zielgerechte Durchführung dieser Maßnahme ist aufgrund der Lage des Marktes jedoch nicht umsetzbar, da keine zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen. Ein vollständiges Angebot dieser ist für das 4. Quartal 2020 angedacht, sodass die Finanzverwaltungen mit Blick auf die Umsetzung der Maßnahme eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2020 geschaffen haben.

Auch wenn Unternehmen nun mehr Zeit bekommen, sollten sie mit der Implementierung der zertifizierten technischen Sicherheitssysteme nicht zu spät beginnen. Dies sollte auch vor dem Hintergrund bedacht werden, dass bei Nichtumsetzung dieser Maßnahme der Bußgeldkatalog der Abgabenordnung greifen kann.

Ansprechpartner

Consulting Steuern | Geschäftsfeldmanager Existenzgründung und Unternehmensförderung

Jens Bierstedt

E-Mailbierstedt@leipzig.ihk.de
Telefon0341 1267-1405
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