Europaweite Unternehmensumfrage zeigt Schwächen des EU-Binnenmarktes

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12.12.2019

Eine aktuelle Unternehmensumfrage vom Dachverband der europäischen Kammerorganisation "EUROCHAMBRE" zeigt Hemmnisse und Lösungsvorschläge für den EU-Binnenmarkt.

Mehr als 1.100 Unternehmen aus der gesamten EU haben an der Umfrage teilgenommen, davon 370 aus Deutschland.

Top 5-Hemmnisse aus Sicht der deutschen beteiligten Unternehmen:

  • Komplizierte Verwaltungsverfahren (80,3 %)
  • Probleme/Unsicherheiten bei der vorübergehenden Entsendung von Arbeitnehmern in einen anderen EU-Mitgliedstaat (73 %)
  • Unterschiedliche nationale Regelungen für die Dienstleistungserbringung (71 %)
  • Fehlender Zugang zu Informationen über gesetzliche Anforderungen (68,2 %)
  • Unterschiedliche nationale Regelungen für Waren (68,1 %)

Die fünf wichtigsten angegebenen Lösungen zur Beseitigung der derzeitigen Hindernisse:

  • Bürokratie abbauen, zum Beispiel umfangreiche Berichts-, Informations- oder Dokumentationspflichten (91,2 %)
  • Bessere und klarere Informationen über alle gesetzlichen Verfahren und Formalitäten für ein Tätigwerden in einem anderen EU-Mitgliedstaat (86,5 %)
  • Verwaltungsvereinfachung für den Handel mit Waren und Dienstleistungen in anderen EU-Mitgliedstaaten durch den Zugang zu möglichst vielen Verwaltungsverfahren über ein Online-Portal (85,0 %).
  • Verbesserte Umsetzung und Durchsetzung von EU-Recht durch mehr Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und der EU-Kommission (83,0 %)
  • Auswirkungen auf KMU bei neuen Regulierungen stärker berücksichtigen (82,5 %)

Mehr Informationen zu den EUROCHAMBRES

Ansprechpartner

Foto von Matthias Feige - Consulting International und Geschäftsfeldmanager International
Consulting International | Geschäftsfeldmanager International

Matthias Feige

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Telefon 0341 1267-1324
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