Erste Waffenverbotszone in Leipzig: Was Unternehmen beachten müssen

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08.11.2018

Die erste Waffenverbotszone im Freistaat Sachsen wurde am 5. November 2018 in Leipzig rund um die Eisenbahnstraße eingerichtet. Für Behörden, Sicherheitsunternehmen oder bestimmte Unternehmen und Personen gibt es Ausnahmen. Diese kann die Waffenbehörde der Stadt Leipzig (Ordnungsamt) genehmigen.

Mit der Einrichtung der Waffenverbotszone soll die allgemeine Sicherheit im Viertel erhöht werden. In dem Areal gilt ein Verbot von Schusswaffen, Messern, Reizstoffsprühgeräten sowie anderen gefährlichen Gegenständen, wie Elektroschocker oder Baseballschläger. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

Gewerbetreibende mit Sitz in der Waffenverbotszone und der Berechtigung zum Handel mit Waffen beziehungsweise gefährlichen Gegenständen sind ausgenommen, wenn der Transport in verschlossenen Behältnissen oder Verpackungen erfolgt. Handwerker, Gewerbetreibende und deren Angestellte dürfen Messer führen, wenn sie zur Erfüllung eines konkreten Auftrages in der Waffenverbotszone benötigt werden.

Als Rechtsgrundlage für die Waffenverbotszone in Leipzig dient eine Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern. Diese Verordnung ist am 19. Oktober 2018 im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet worden.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Polizei Sachsen

Ansprechpartner

Öffentliches Auftragswesen | Sicherheit in der Wirtschaft

Klaus Höhne

E-Mail khoehne@leipzig.ihk.de
Telefon 0341 1267-1258
Fax 0341 1267-1422

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