Energieeffizienz: BMWi führt Förderporgramme zusammen

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10.01.2019

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bündelt seit dem 1. Januar 2019 bewährte Fördermaßnahmen für Unternehmen in einem Programm – mit einem Investitionszuschuss oder einem zinsgünstigen Kredit mit Teilschuldenerlass.

Das neue Investitionsprogramm trägt den Titel „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ und führt Elemente des bisher bestehenden Abwärmeprogramms, des Marktanreizprogramms, des Förderprogramms hocheffiziente Querschnittstechnologien und des Programms klimaschonende Produktionsprozesse zusammen. Durch die Bündelung bewährter Fördermaßnahmen soll die Antragstellung erleichtert werden. Beispielsweise können Unternehmen ab Januar mit nur einem Konzept die Förderung mehrerer Maßnahmen beantragen.

Einige Kernpunkte:

  • Förderung von Einzelmaßnahmen (Querschnittstechnologien, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Energiemanagementsoftware sowie Erneuerbare Energien zur Prozesswärmebereitstellung),
  • technologieoffene Förderung von Investitionen, die durch den Einsatz von effizienter Technologie die Strom- oder Wärmeeffizienz steigern und damit zur Senkung des Energieverbrauchs beitragen,
  • grundsätzlich 30 Prozent der förderfähigen Kosten (Investitionsmehrkosten) beziehungsweise 45 Prozent für EE-Prozesswärmetechnologien, KMU erhalten darüber hinaus einen Förderbonus in Höhe von 10 Prozentpunkten der förderfähigen Kosten,
  • maximal 10 Mio. Euro Antragsteller oder Projekt.
  • Im Antragsverfahren können die Unternehmen zwischen einem Investitionszuschuss (Abwicklung durch das Bafa) oder einen zinsvergünstigten Kredit mit Tilgungszuschuss (über die KfW) wählen.

Ergänzend zu dieser "klassischen" Projektförderung wird voraussichtlich Ende März eine wettbewerbliche Förderung von Energieeffizinez- und Prozesswärmemaßnahmen starten. In diesem, auf den Erfahrungen des Pilotprogarmms Step up! beruhenden Förderprogramm wird es keine festgelegten Förderquoten geben. Die Unternehmen entscheiden im vorgegebenen Rahmen selbst, welche Förderung sie für die geplante Effizienzmaßnahme beantragen. Den Zuschlag – und damit die Förderung – bekommen die Projekte mit der besten Fördereffizienz. Je höher die CO2-Einsparungen pro „Förder-Euro“ sind, desto besser stehen die Chancen im Wettbewerb.

Ansprechpartner

Foto von Jens Januszewski - Energieberater und Geschäftsfeldmanager Innovation und Umwelt
Energieberatung | Geschäftsfeldmanager Innovation und Umwelt

Jens Januszewski

E-Mail januszewski@leipzig.ihk.de
Telefon 0341 1267-1263
Fax 0341 1267-1422

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