Bagatellgrenze für Energieaudit kommt

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04.07.2019

Der Bundestag hat das Energiedienstleistungsgesetz geändert, was neben der Einführung einer Bagatellgrenze insbesondere neue Meldepflichten und Anforderungen an die Qualifikation der Energieauditoren bedeutet.

Vorbehaltlich des Beschlusses im Bundesrat, welcher vorrausichtlich Ende September 2019 erfolgen wird, ergeben sich folgende Änderungen im Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G):

  • Konkretisierung des Betroffenenkreises: Der Gesetzentwurf sieht als neue Verpflichtung zum Energieaudit einen jährlichen Gesamtenergieverbrauch in Höhe von 500.000 kWh als Summe aller im betrachteten Unternehmen eingesetzten Energieträger vor.
  • Anforderungen an Energieaudits: Die in einem Energieaudit aufzuführenden Analysen müssen konkretisiert werden, beispielsweise die Amortisation, Rentabilität und der Kapitalwert einer Investition aufgeführt werden.
  • Qualität der Energieauditoren: Künftig sollen interne und externe Energieauditoren regelmäßige fachbezogene Fortbildungen nachweisen.
  • Nachweisführung: Unternehmen müssen nach Fertigstellung des Energieaudits innerhalb von zwei Monaten eine Meldung dazu an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle über ein elektronisches Portal schicken.

Weitere Informationen und Stellungnahme des DIHK

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Foto von Jens Januszewski - Energieberater und Geschäftsfeldmanager Innovation und Umwelt
Energieberatung | Geschäftsfeldmanager Innovation und Umwelt

Jens Januszewski

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