Aussetzung des Carnet A.T.A. mit Iran

International

25.10.2018

Angesichts der US-Sanktionen gegen den Iran nehmen die Herausforderungen für eine reibungslose Zahlungsabwicklung zu. Der Rückbürge des DIHK, Euler Hermes, weist darauf hin, dass kein Geld mehr transferiert wird, da die Banken keine Überweisungen mehr übernehmen.

Der DIHK sieht sich daher gezwungen, das Carnetverfahren mit dem Iran ab sofort bis auf Weiteres auszusetzen. Eine vorübergehende Einfuhr in den Iran ohne Carnet ist möglich. Der Importeur kann alternativ vorab eine Lizenz zur vorübergehenden Einfuhr beantragen. In diesem Fall muss allerdings beim Zoll eine Kaution hinterlegt werden.

Der DIHK leistet bei der Verwendung von Carnets A.T.A. im Rahmen der internationalen Bürgenkette die Sicherheit für Einfuhrabgaben für den Fall, dass Pflichten im besonderen Zollverfahren verletzt werden.

 

Ansprechpartner

Außenwirtschafts- und Zollrecht

Nadine Thieme

E-Mail thieme@leipzig.ihk.de
Telefon 0341 1267-1320
Fax 0341 1267-1126

Mediathek