ERP-Beteiligungsprogramm

Ziel

Erweiterung der Eigenkapitalbasis von kleinen und mittleren Unternehmen durch Bereitstellung von Kapital über private Kapitalbeteiligungsgesellschaften.

Empfänger

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland.

Gegenstand der Förderung

Förderfähig sind vornehmlich

  • Kooperationen
  • Innovationen
  • Umstellungen bei Strukturwandel
  • Errichtung, Erweiterung grundlegende Rationalisierung oder Umstellung von Betrieben
  • Existenzgründungen, Nachfolgen

Es muss sich um die Erweiterung der Eigenkapitalbasis oder die Konsolidierung der Finanzverhältnisse handeln. Beteiligungen können auch bei Erbauseinandersetzungen oder in Ausnahmefällen beim Ausscheiden von Gesellschaftern gefördert werden.

Von der Förderung ausgeschlossen sind Beteiligungsverhältnisse, die vor Antragstellung bereits abgeschlossen wurden sowie Sanierungsfälle.

Art, Umfang und Höhe

  • Beteiligungsbetrag
    bis 2,5 Mio. €, jedoch nicht mehr als das vorhandene Eigenkapital
  • Entgelt
    freie Vereinbarung
    keine Bereitstellungsprovision
  • Laufzeit
    in der Regel 10 Jahre,
    in den neuen Bundesländern 13 Jahre
  • Sicherheiten
    generell keine Sicherheiten
    (Ausnahme: Bürgschaften, Garantien oder vergleichbare Sicherheiten von Gesellschaftern oder deren Familienangehörigen)
    Beteiligungsgeber vereinbart mit seiner Hausbank Form und Umfang der Besicherung

Der Finanzierungsanteil der Refinanzierungskredite beträgt bis zu 100 % der Beteiligungssumme. Eine wiederholte ERP-geförderte Beteiligung ist zulässig, solange der jeweilige Höchstbetrag nicht überschritten wird.

Verfahren

Anträge von Unternehmen können nur bei privaten Kapitalbeteiligungsgesellschaften gestellt werden.

Informationen

Weitere Fördervoraussetzungen und Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der KfW.

Ansprechpartner in der IHK zu Leipzig sind die Branchenbetreuer.