Corona: Soforthilfe-Darlehen

Ziel

Unterstützung der Liquidität von kleinen sächsischen Unternehmen und Freiberuflern, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit Umsatzrückgängen konfrontiert sind und dadurch unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten.

Empfänger

kleine Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen, die nachweislich aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus in Notlage geraten sind und deren Jahresumsatz 1 Mio. € nicht übersteigt

Gegenstand der Förderung

Die Zuwendung wird als Projektförderung durch ein zinsloses, am Liquiditätsbedarf (weiterlaufende Betriebsausgaben) für zunächst vier Monate orientiertes Nachrang-Darlehen von mindestens 5.000 € und höchstens 50.000 € gewährt.

Voraussetzungen

  • Antragsteller waren bis zum 31. Dezember 2019 wirtschaftlich gesund
  • für das laufende Geschäftsjahr wird aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise einen Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent prognostiziert
  • Die Rückzahlung des Darlehens muss bei normalem wirtschaftlichen Ablauf innerhalb der Laufzeit des Darlehens zu erwarten sein.
  • Darüber hinaus darf das Darlehen nicht zur Umschuldung bestehender Betriebsmittelfinanzierungen gewährt werden.
  • Das Gewerbe muss im Vollerweb ausgeübt werden.

Art, Umfang und Höhe

zinsfreies, nachrangiges Liquiditätshilfedarlehen

  • Kreditbetrag
    bis zu 50.000 €, in Ausnahmefällen bis 100.000 €
  • Zinssatz
    0 %
  • Laufzeit
    bis 10 Jahre, davon 3 Jahre tilgungsfrei

Umschuldung bestehender Betriebsmittelfinanzierungen sind ausgeschlossen

Verfahren

direkt an die SAB – Sächsische Aufbaubank, d. h. kein Hausbankenverfahren

Informationen

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie auf der Internetseite der Sächsischen Aufbaubank.

Ansprechpartner in der IHK zu Leipzig sind die Branchenbetreuer.