(40,5 Prozent des verarbeitenden Gewerbes) auf KwaZulu-Natal (19,1) und Western Cape (15,8). Die Kfz-Industrie ist außerdem in der Provinz Eastern Cape zu finden. Finanzzentrum des Landes ist Johannesburg, gefolgt von Kapstadt (Western Cape), das auch Zentrum für die Green Economy und Start-ups ist. In KwaZulu-Natal und Western Cape wird knapp die Hälfte der gesamten landwirtschaftlichen Produktion Südafrikas erwirtschaftet. Weite Teile des Landes sind nur schwach besiedelt, vor allem die größte Region Northern Cape im Nordwesten sowie die BinnenProvinzen North West und Free State. Stärken ∙ Stabile Demokratie mit gefestigten Institutionen ∙ Unabhängige Justiz und freie Presse ∙ Reichhaltige Rohstoffvorkommen (u. a. Platin, Kohle, Gold, Diamanten und Mangan) ∙ Breit aufgestellte, teils hoch moderne Industrie ∙ Großer Absatzmarkt Schwächen ∙ Marode Infrastruktur ∙ Ineffizienz großer Staatsunternehmen ∙ Hohe Kriminalität mit Folgekosten für die Wirtschaft ∙ Große gesellschaftliche Ungleichheit ∙ Hohe Arbeitslosigkeit Chancen ∙ Regionaler Hub und Eingangstor für Markteinsteig in Afrika ∙ Strategisch wichtige Industriemetalle ∙ Gute natürliche Voraussetzungen für erneuerbare Energien und Produktion von grünem Wasserstoff ∙ Hoher Bedarf an Infrastrukturinvestitionen ∙ Großer Pool an jungen Arbeitskräften Risiken ∙ Schwaches Wirtschaftswachstum ∙ Hohe Staatsverschuldung ∙ Energie- und Wasserkrise ∙ Stagnation bei Reformen aufgrund von Uneinigkeit innerhalb neuer Vielparteienregierung ∙ Soziale Unruhen Germany Trade & Invest Marokko als wachsender Partner für deutsche Unternehmen Marokko hat sich in den vergangenen Jahren zu einem dynamischen und stabilen Wirtschaftsstandort in Nordafrika entwickelt und bietet internationalen Unternehmen attraktive Möglichkeiten für Investitionen, Kooperationen und Innovationen. Mit seiner strategischen Lage zwischen Europa und Afrika sowie einer modernen Infrastruktur positioniert sich das Land zunehmend als wirtschaftliches Drehkreuz für internationale Märkte. Besonders Städte wie Casablanca – das wirtschaftliche Zentrum des Landes – sowie die Hauptstadt Rabat stehen für eine zukunftsorientierte Entwicklung und ein wachsendes internationales Engagement. Unter der Führung von König Mohammed VI verfolgt Marokko eine klare Strategie zur Förderung von Industrie, Innovation und nachhaltigem Wachstum. Investitionen in Infrastruktur, erneuerbare Energien und moderne Produktionsstandorte haben dazu beigetragen, Marokko zu einem attraktiven Partner für europäische Unternehmen zu machen. Auch deutsche Unternehmen entdecken zunehmend das Potenzial des marokkanischen Marktes. Insbesondere in den Bereichen Automobilindustrie, Maschinenbau, erneuerbare Energien, Logistik und Digitalisierung ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für Kooperationen und gemeinsame Projekte. Internationale Industrieunternehmen wie Renault Group und Stellantis zeigen bereits, wie erfolgreich industrielle Partnerschaften in Marokko umgesetzt werden können. Ein besonderes Beispiel für Marokkos Engagement im Bereich nachhaltiger Entwicklung ist der Solarenergiekomplex Noor Ouarzazate Solar Complex, eines der größten Solarkraftwerke der Welt. Projekte wie dieses eröffnen auch für deutsche Technologieunternehmen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Claudia Schmidt/Leiterin Business Development/ Deutsche Industrie- und Handelskammer in Marokko Das Finanzzentrum Casablanca 5 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich
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