Milch und Milcherzeugnisse profitieren, während die Schwerindustrie in Sachsen kaum relevant ist. Auf der Importseite bieten pflanzliche Produkte, Fruchtsäfte, Südfrüchte, Ölfrüchte und Tabak Chancen für Verarbeitungsunternehmen. Unternehmen sollten ihre Exportstrategie auf industrielle Kernkompetenzen ausrichten und zugleich prüfen, wie Agrar- und Rohstoffimporte die eigene Produktion oder neue Geschäftsfelder stärken können. Jetzt aktiv werden! Die Vorbereitung auf den Mercosur-Handelsrahmen umfasst die Analyse von Handelsrisiken, die Vorbereitung von Ursprungsprüfungen und REX-Registrierung, die Planung von Zollabbau-Szenarien und Preisfolgen, die Sicherstellung regulatorischer Vorgaben, die Anpassung von Verträgen und Incoterms sowie die Einrichtung von Compliance-Prozessen. Außerdem sollten Risiken und Chancen durch Mercosur-Importe bewertet und das Monitoring von EU-Abstimmungen, Ratifizierungen und vorläufiger Anwendung fortlaufend durchgeführt werden. Handeln lohnt sich: Wenden Sie sich an Ihre IHK für Unterstützung und starten Sie Ihren Markteintritt. Auch die AHKs in Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay stehen bereit, Sie mit Beratung, Geschäftspartner-Matching, Marktinformationen und Netzwerkzugang erfolgreich zu begleiten. Miriam Hopley/Consulting International/ IHK zu Leipzig © Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, 2026; eigene Darstellung 16 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich
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