Außenwirtschaftsnachrichten

Märkte mit Zukunft Business trifft Afrika: AußenwirtschaftsNachrichten Weltweit erfolgreich – Seite 4 Wirtschaftsstandort Südafrika – Strukturen, Herausforderungen und Perspektiven Weltweit erfolgreich – Seite 8 Fachkräfte aus dem Nildelta – Wie Sachsen seine Zukunft auch in Ägypten sucht Weltweit erfolgreich – Seite 15 EU–Mercosur-Abkommen: Neue Impulse für Europas Wirtschaft 2 Apr/Mai 2026

Inhalt Weltweit erfolgreich 3 „Business trifft Afrika“ am 10. Juni in Chemnitz 4 Wirtschaftsstandort Südafrika – Strukturen, Herausforderungen und Perspektiven 5 Marokko als wachsender Partner für deutsche Unternehmen 6 Ägypten bleibt herausfordernd – aber relevant für den deutschen Maschinenbau 8 Fachkräfte aus dem Nildelta – Wie Sachsen seine Zukunft auch in Ägypten sucht 9 Potenzial nutzen, Hürden meistern: Wie move technology in Afrika erste Erfolge hat 11 Unternehmerreise nach Mosambik 2026 – Markteinblicke im südlichen Afrika gewinnen 12 Internationale Talente gezielt gewinnen – Chancen für Unternehmen mit der IHK 15 EU–Mercosur-Abkommen: Neue Impulse für Europas Wirtschaft Veranstaltungen, Weiterbildungen und Messen 17 Markt- und Länderveranstaltungen 17 Online-Weiterbildungsangebote für die Außenwirtschaft 18 Präsenz-Weiterbildungsangebote für die Außenwirtschaft 19 Messen und Unternehmerreisen Zoll- und Außenwirtschaftsrecht 22 Länderinformationen Geschäftsverbindungen 24 Aktuelle Kooperationsangebote ausländischer Unternehmen Tipps für die Außenwirtschaftspraxis 27 Aktive Veredelung: Voraussetzungen, Antrag und Ablauf im Zollverfahren Ansprechpartner | Impressum 29 Ansprechpartner 29 Impressum Aktive Veredelung: Voraussetzungen, Antrag und Ablauf im Zollverfahren Im Rahmen von Veredelungsverkehren können Zollvergünstigungen in Anspruch genommen werden, wenn Bearbeitungen an Drittlandsware (Ware aus nicht EU-Ländern) in der EU oder umgekehrt an EU-Ware in einem Drittland vorgenommen werden. … mehr ab Seite 27 Internationale Talente gezielt gewinnen – Chancen für Unternehmen mit der IHK Während der Arbeitsmarkt in Deutschland auf Insolvenzen und Entlassungen reagiert und sich mehr Menschen auf dem Arbeitsmarkt befinden, bleiben international qualifizierte Mitarbeitende ein entscheidender Vorteil für Unternehmen. … mehr auf Seite 12 „Business trifft Afrika“ am 10. Juni in Chemnitz Afrika ist mehr als ein Kontinent – es ist ein Markt voller Energie, Innovation und Zukunft! Knüpfen Sie bei „Business trifft Afrika“ am 8. Juni in Chemnitz wertvolle Kontakte und entdecken Sie, wie Ihr Unternehmen von den Chancen in diesen Märkten profitieren kann!. … mehr auf Seite 3 Potenzial nutzen, Hürden meistern: Wie move technology in Afrika erste Erfolge hat Der afrikanische Markt bietet Unternehmen großes Potenzial, andererseits sind mit einem Markteinstieg gleichzeitig auch vielfältige Herausforderungen verbunden. Wie man dort erfolgreich Projekte umsetzt, zeigt das Beispiel der move technology aus Chemnitz. … mehr ab Seite 9

Die Küste von Kapstadt „Business trifft Afrika“ am 10. Juni in Chemnitz Afrika ist mehr als ein Kontinent – es ist ein Markt voller Energie, Innovation und Zukunft! Mit einer jungen, dynamischen Bevölkerung und wachsender Wirtschaftskraft entstehen hier spannende Möglichkeiten für Unternehmen, die den Blick über den Tellerrand wagen. In der traditionellen Netzwerkveranstaltung der IHK Chemnitz nehmen wir Sie mit auf eine Reise zu zwei Ländern, die als ideale Türöffner für den afrikanischen Markt gelten: Südafrika und Marokko. ∙ Südafrika – das wirtschaftliche Powerhouse des Kontinents. Mit moderner Infrastruktur, starken Handelsbeziehungen und einer vielfältigen Industrie ist es der perfekte Ausgangspunkt für Geschäfte im südlichen Afrika. ∙ Marokko – die Brücke zwischen Europa und Afrika, strategisch gelegen, investitionsfreundlich und Vorreiter in Zukunftsbranchen wie erneuerbare Energien und Automobilindustrie. Knüpfen Sie wertvolle Kontakte, tauschen Sie sich mit Expertinnen und Experten aus und entdecken Sie, wie Ihr Unternehmen von den Chancen in diesen Märkten profitieren kann! Neben Vorträgen, Fragerunden und der Zeit zum Vernetzen stehen Ihnen die deutschen Auslandshandelskammern zu individuellen Gesprächen zur Verfügung. Veranstaltungssprachen sind Deutsch und Englisch (mit Übersetzung). Termin: 10. Juni 2026, 11.00 – 16.30 Uhr Ort: Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Straße der Nationen 25, 09116 Chemnitz Anmeldung: www.ihk.de/chemnitz/business-trifft-afrika Afrika wartet – öffnen Sie die Tür zu neuen Perspektiven! ANSPRECHPARTNERIN: Birgit Voigt 0371 6900-1262 birgit.voigt@chemnitz.ihk.de Auslandshandelskammer Gesprächspartner Vertretene Länder AHK Südliches Afrika Walter Engelmann Südafrika, Botsuana, DR Kongo, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Eswatini, Sambia und Simbabwe AHK Marokko Claudia Schmidt Marokko AHK-Afrikabüro Ruth Nicolai Ägypten, Jordanien, Libanon, Angola, Frankophones Westafrika (mit Côte d’Ivoire, Senegal, Burkina Faso, Guinea, Mali, Togo, Benin und Kamerun), Algerien, Nigeria, Kenia, Äthiopien, Tanzania, Uganda, Ruanda Beratungsgespräche: 3 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

Wirtschaftsstandort Südafrika – Strukturen, Herausforderungen und Perspektiven Südafrika punktet mit Ressourcenreichtum, einer breit aufgestellten Industrie und einem großen eigenen Absatzmarkt. Knapp 20 Prozent der Wirtschaftsleistung Subsahara-Afrikas entfallen auf das Land am Kap. Als logistische Drehscheibe in der Region bietet sich Südafrika als Eingangstor für den Markteinstieg in Afrika an. Deutschland und Südafrika verbinden langjährige bilaterale Beziehungen. Fast die Hälfte des gesamtdeutschen Handels mit Afrika entfällt auf Südafrika. Viele deutsche Unternehmen haben eigene Niederlassungen im Land und alle deutschen Autobauer produzieren in eigenen Werken vor Ort. Die wirtschaftlichen Herausforderungen der letzten Jahre, darunter das schwache Wirtschaftswachstum, eine hohe Inflation und die Energiekrise, haben auch ihnen zu schaffen gemacht. Dennoch bleibt Südafrika ein attraktiver Standort für die deutsche Wirtschaft. Südafrika verfügt über eine breit aufgestellte und exportorientierte Industrie. Das Kapland ist der größte Automobilbauer des Kontinents, beheimatet die am weitesten entwickelte Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie einen produktiven Agrarsektor. Auch die Chemiebranche, vor allem die Petrochemie, spielt eine wichtige Rolle. Der Bergbau ist eine tragende Säule der Wirtschaft. Südafrika verfügt über umfangreiche Rohstoffvorkommen, darunter die weltweit größten Gold- und Platinmetallressourcen. Die wichtigsten Bergbauregionen sind North West, Mpumalanga und Limpopo. Viele südafrikanische Mineralvorkommen sind wichtige Bestandteile für die Elektromobilität und Wasserstoffproduktion. Als Rohstofflieferant hat das Land daher in den letzten Jahren an strategischer Bedeutung gewonnen. Die Regierung will die Weiterverarbeitung vor Ort ausbauen und sich als Standort für die Batterieproduktion etablieren. Südafrikas Energieversorgung basiert bislang weitgehend auf Kohle. Die Regierung hat sich verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen in den nächsten Jahren deutlich zu reduzieren und aus der Kohleförderung auszusteigen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, jedoch verfügt Südafrika über hervorragende natürliche Voraussetzungen für erneuerbare Energien ebenso für die Produktion von grünem Wasserstoff. Die Unfähigkeit des staatlichen Stromversorgers Eskom, das Land mit ausreichend Strom zu versorgen, hat den Zubau an erneuerbaren Energien in den letzten Jahren beschleunigt. Zudem haben viele Firmen und Privathaushalte in die Eigenversorgung investiert. Deutschland unterstützt Südafrika bei der Umsetzung der Energiewende (Just Energy Transition Partnership) und im Rahmen einer Energiepartnerschaft. Mit dem Ballungszentrum Johannesburg-Pretoria ist die flächenmäßig kleinste Provinz Gauteng das wirtschaftliche Schwergewicht Südafrikas. Die Industrie konzentriert sich neben Gauteng Tagebau in Südafrika 4 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

(40,5 Prozent des verarbeitenden Gewerbes) auf KwaZulu-Natal (19,1) und Western Cape (15,8). Die Kfz-Industrie ist außerdem in der Provinz Eastern Cape zu finden. Finanzzentrum des Landes ist Johannesburg, gefolgt von Kapstadt (Western Cape), das auch Zentrum für die Green Economy und Start-ups ist. In KwaZulu-Natal und Western Cape wird knapp die Hälfte der gesamten landwirtschaftlichen Produktion Südafrikas erwirtschaftet. Weite Teile des Landes sind nur schwach besiedelt, vor allem die größte Region Northern Cape im Nordwesten sowie die BinnenProvinzen North West und Free State. Stärken ∙ Stabile Demokratie mit gefestigten Institutionen ∙ Unabhängige Justiz und freie Presse ∙ Reichhaltige Rohstoffvorkommen (u. a. Platin, Kohle, Gold, Diamanten und Mangan) ∙ Breit aufgestellte, teils hoch moderne Industrie ∙ Großer Absatzmarkt Schwächen ∙ Marode Infrastruktur ∙ Ineffizienz großer Staatsunternehmen ∙ Hohe Kriminalität mit Folgekosten für die Wirtschaft ∙ Große gesellschaftliche Ungleichheit ∙ Hohe Arbeitslosigkeit Chancen ∙ Regionaler Hub und Eingangstor für Markteinsteig in Afrika ∙ Strategisch wichtige Industriemetalle ∙ Gute natürliche Voraussetzungen für erneuerbare Energien und Produktion von grünem Wasserstoff ∙ Hoher Bedarf an Infrastrukturinvestitionen ∙ Großer Pool an jungen Arbeitskräften Risiken ∙ Schwaches Wirtschaftswachstum ∙ Hohe Staatsverschuldung ∙ Energie- und Wasserkrise ∙ Stagnation bei Reformen aufgrund von Uneinigkeit innerhalb neuer Vielparteienregierung ∙ Soziale Unruhen Germany Trade & Invest Marokko als wachsender Partner für deutsche Unternehmen Marokko hat sich in den vergangenen Jahren zu einem dynamischen und stabilen Wirtschaftsstandort in Nordafrika entwickelt und bietet internationalen Unternehmen attraktive Möglichkeiten für Investitionen, Kooperationen und Innovationen. Mit seiner strategischen Lage zwischen Europa und Afrika sowie einer modernen Infrastruktur positioniert sich das Land zunehmend als wirtschaftliches Drehkreuz für internationale Märkte. Besonders Städte wie Casablanca – das wirtschaftliche Zentrum des Landes – sowie die Hauptstadt Rabat stehen für eine zukunftsorientierte Entwicklung und ein wachsendes internationales Engagement. Unter der Führung von König Mohammed VI verfolgt Marokko eine klare Strategie zur Förderung von Industrie, Innovation und nachhaltigem Wachstum. Investitionen in Infrastruktur, erneuerbare Energien und moderne Produktionsstandorte haben dazu beigetragen, Marokko zu einem attraktiven Partner für europäische Unternehmen zu machen. Auch deutsche Unternehmen entdecken zunehmend das Potenzial des marokkanischen Marktes. Insbesondere in den Bereichen Automobilindustrie, Maschinenbau, erneuerbare Energien, Logistik und Digitalisierung ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für Kooperationen und gemeinsame Projekte. Internationale Industrieunternehmen wie Renault Group und Stellantis zeigen bereits, wie erfolgreich industrielle Partnerschaften in Marokko umgesetzt werden können. Ein besonderes Beispiel für Marokkos Engagement im Bereich nachhaltiger Entwicklung ist der Solarenergiekomplex Noor Ouarzazate Solar Complex, eines der größten Solarkraftwerke der Welt. Projekte wie dieses eröffnen auch für deutsche Technologieunternehmen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Claudia Schmidt/Leiterin Business Development/ Deutsche Industrie- und Handelskammer in Marokko Das Finanzzentrum Casablanca 5 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

Ägypten bleibt herausfordernd – aber relevant für den deutschen Maschinenbau Im März 2024 wurde der Wechselkurs in Ägypten freigegeben. Die Hoffnung, dass danach die Exporte anziehen würden, wurde leider enttäuscht. Mitglieder des Verbandes Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) berichten nach einem Egypt Round Table bei der AHK in Kairo im vergangenen Jahr trotzdem von guten Geschäften im Land. Schwieriges wirtschaftliches Umfeld Mit der Aufhebung der Devisenbeschränkungen hat das Ägyptische Pfund (EGP) erheblich an Wert verloren – zumindest auf dem offiziellen Devisenmarkt, denn der Kurs hat sich dem vorherigen Schwarzmarktkurs angeglichen. Mit der Abwertung von 30 EGP auf 50 EGP pro US-Dollar (USD) im März 2024 ging ein deutlicher Inflationsschock in einer ohnehin durch hohe Preissteigerungen geprägten Wirtschaft einher. Mittlerweile sind die Inflationsraten aber deutlich gesunken und bewegen sich „nur noch“ im unteren zweistelligen Bereich. Für deutsche Unternehmen bedeutend ist allerdings eine weitere Abwertung des EGP von gut zehn Prozent gegenüber dem Euro in Folge der Trumpschen Zollpolitik, die zu einer Abwertung des USD führte. Durch die Angriffe der Huthis auf die Schifffahrt im Roten Meer sind auch die Einnahmen Ägyptens aus dem Suez-Kanal eingebrochen. Allein im Jahr 2024 entgingen dem Ägyptischen Staat dadurch Einnahmen von rund sechs Milliarden USD. Das ist zwar nur etwa ein Prozent der staatlichen Ausgaben, aber angesichts der Devisenknappheit ist das ein erheblicher Einschnitt. Aufgrund hohen Staatsdefizits und hoher Staatsverschuldung ist die Regierung von Zuwendungen aus dem Ausland abhängig, insbesondere vom Internationalen Währungsfonds und der Weltbank. Diese stellen aber Forderungen zur Öffnung der Wirtschaft und Senkung des Staatsanteils an der Wirtschaft sowie zur Haushaltskonsolidierung, so dass die Regierung diverse Investitionsprojekte zurückfahren musste, von denen viele Sektoren in den letzten Jahren profitiert haben. Projekte zur Entwicklung neuer Städte werden genauso zurückgefahren wie einzelne Infrastrukturprojekte. Auch die Investitionen im Bereich Öl, Gas und Petrochemie sind weitgehend zum Erliegen gekommen. Die Verwerfungen im weltweiten Handel, die die Zollpolitik von US-Präsident Trump verursacht haben, wirken sich auch auf Ägypten aus. Einerseits gibt es die Hoffnung, als Fertigungsstandort zum Beispiel für chinesische Investoren in Frage zu kommen. Aus Sicht von Produzenten vor Ort ist das aber auch eine Befürchtung, denn die dann vor Ort gefertigten Produkte würden auch in den lokalen Markt drängen. Weil die Sprunghaftigkeit der US-Politik keine verlässliche Grundlage für Investitionsentscheidungen bildet, bleiben die Auswirkungen abzuwarten. Insgesamt gibt es ein erhebliches Misstrauen in die wirtschaftspolitischen Entwicklungen im Land, sowohl was die Unterstützung von Projekten und Branchen als auch was die Devisenversorgung betrifft. Neue wirtschaftspolitische Schwerpunkte Auch wenn die Regierung einige Investitionsprojekte und auch Subventionen für Bürger und Unternehmen auf Druck des IWF zurückschrauben muss, werden einige Projekte weiter vorangetrieben. Ein Schwerpunkt ist die Stärkung der Exportwirtschaft. Schon während der Devisenbewirtschaftung wurden Projekte bevorzugt, mit denen zukünftig Exporterlöse erzielt werden können. Parallel dazu soll auch die Abhängigkeit von Importen gesenkt werden. Im Fokus stehen dabei vor allem die Bereiche Lebensmittelversorgung, Medizintechnik und Pharma. Insgesamt bedeutet das, dass mehr oder weniger Produktionssektoren jedweder Art Förderung erfahren. Die Förderung ist allerdings nicht unbedingt finanzieller Art, sondern kann auch die Rahmendbedingungen für Investitionen oder die langfristige Absicherung von Devisen-Zahlungen (LCs) betreffen. Riesige Frachtschiffe mit Lotsenbooten navigieren durch den Suezkanal in Ägypten. 6 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

Devisenverfügbarkeit weiterhin eine Herausforderung Trotz der Aufhebung der Devisenbeschränkungen und der Freigabe des Wechselkurses ist die Devisenverfügbarkeit in Ägypten weiterhin eine Herausforderung für die Unternehmen in Ägypten. Devisenzahlungen werden mittlerweile innerhalb weniger Tage ausgeführt. Die ägyptischen Niederlassungen erhalten diese dann in EGP zum Tageskurs gutgeschrieben und können auch Euro-Rechnungen aus dem Mutterhaus begleichen – allerdings auch jeweils zum Tageskurs. Eine zwischenzeitliche Abwertung geht aber zu Lasten der Niederlassungen vor Ort – wenn mit den Mutterhäusern keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen sind. Das Wechselkursrisiko betrifft auch Geschäfte mit ägyptischen Kunden, die in EGP abgerechnet werden. Oft liegen zwischen Vertragsabschluss, Lieferung und Zahlung Wochen oder gar Monate. Es gibt im Moment keine akzeptablen Angebote von Banken, das Wechselkursrisiko zu übernehmen. Wenn möglich versuchen die Unternehmen daher, in Euro oder USD zu fakturieren. Das ist gegenüber Unternehmen, die selbst Exporterlöse erzielen auch möglich und hat sich während der Phase der Devisenbeschränkungen etabliert. Im Moment kommt es aber auf das Verhandlungsgeschick des Vertriebs an, entsprechende Verträge abzuschließen. Erhebliche Hindernisse gibt es weiterhin bei der Errichtung von LCs. Hier sind die Banken offenbar weiterhin sehr zurückhaltend und es dauert oft Monate, entsprechende Geschäfte in die Wege zu leiten. Wenn möglich versuchen die Unternehmen die Geschäfte daher so zu strukturieren, dass sie ohne LCs auskommen. Marktnähe zahlt sich aus Obwohl die Maschinenexporte aus Deutschland nach Ägypten in 2024 um mehr als acht Prozent zurückgegangen sind, berichten die meisten Unternehmen von guten Geschäften. Auch eine Umfrage der AHK in Kairo unter den deutschen Unternehmen in Ägypten hat zuletzt ein überraschend positives Bild gezeichnet. Ausnahme sind Unternehmen, die vor allem in den Öl-, Gas- und Petrochemiesektor liefern. Für die anderen scheint sich die Präsenz im Markt und die Nähe zu den Kunden in Form von Aufträgen und gutem Servicegeschäft auszuzahlen. Getragen wird diese positive Entwicklung unter anderem dadurch, dass einige Unternehmen ihre Aktivitäten in Ägypten erst vor kurzem aufgenommen oder ihr lokales Angebot erweitert haben, z. B. reine Vertriebsniederlassungen wurden um Serviceangebote oder sogar Montage vor Ort ergänzt. Dadurch werden im Moment mit steigender Bekanntheit und wachsender, auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmter Angebotsvielfalt fortlaufend neue Kunden angesprochen. Chinesische Wettbewerber drängen immer stärker in den Markt Wie in anderen Märkten auch nehmen die Unternehmen zunehmend wahr, dass chinesische Anbieter in den Markt drängen. Zunehmend wird auch wahrgenommen, dass chinesische Unternehmen eigenes Personal ins Land bringen – nicht nur zur Projektumsetzung, sondern auch schon zum Aufbau des Marktes und Geschäftsanbahnung. Bemängelt wird hier, dass Deutschland keine mit China vergleichbaren Finanzierungsangebote hat. Außerdem kommen chinesische Anbieter mit Komplettangeboten, während deutsche Anbieter sich aus dem EPC-Geschäft zurückgezogen haben und die vielen Mittelständler versuchen, ihre Produkte einzeln im Markt und den Projekten zu positionieren. Hierzu wurde vorgeschlagen, Konsortien zu bilden. Im Preiswettbewerb haben deutsche Unternehmen ohnehin keine Chance. Es ist also wichtig, die Wettbewerbsvorteile der eigenen Produkte herauszuarbeiten und im Markt zu positionieren. Die Teilnehmer berichten, dass „Made in Germany“ immer noch ein sehr starkes Verkaufsargument ist. Ägypten als Türöffner für Afrika Die Ausführungen zum chinesische Wettbewerb gelten nicht nur für Ägypten, sondern letztlich für ganz Afrika. Einige Unternehmen sehen Ägypten als Zugangstor zum afrikanischen Markt. Sie sehen in Afrika ein großes Potenzial und einzelne haben in diversen Ländern Niederlassungen gegründet. Unter dem Motto „From Africa for Africa“ sehen einzelne in Ägypten auch einen potenziellen Standort für den Aufbau einer Montage. Zollabwicklung Die Zollabwicklung stellt für viele Unternehmen eine Herausforderung dar, wobei sich vor allem zwei Problemfelder herauskristallisieren: Die administrativen Prozesse werden derzeit modernisiert. Das hat zahlreiche Änderungen in den Abläufen zur Folge. Während einzelne Prozesse schon digitalisiert sind, fehlt es in anderen Bereichen an jeglicher Flexibilität und elektronisch erstellte Dokumente werden nicht anerkannt, sondern der Originalstempel auf dem Papier wird gefordert. Das zweite Problemfeld betrifft die Produktkontrollen und die notwendigen Zertifikate. Insbesondere für Flüssigkeiten und Chemikalien gibt es besondere Anforderungen. Bei der Lieferung von Maschinen- bzw. Ersatzteilen gibt es hohe Schäden, weil die Produkte vom Zoll wenig pfleglich behandelt werden. Zum Schutz aufwändig verpackte Produkte werden aus den Verpackungen herausgerissen und dann achtlos wieder in die Transportbehälter gepackt (oder geworfen), was zu erheblichen Schäden an den Produkten, entsprechenden Nachbestellungen, Lieferverzögerungen und Kosten führt. Jegliche Bemühungen, den Zoll zu einem pfleglicheren Umfang mit den Waren anzuhalten, sind bisher fehlgeschlagen. Alexander Koldau/Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)/Außenwirtschaft 7 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

8 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich Fachkräfte aus dem Nildelta – Wie Sachsen seine Zukunft auch in Ägypten sucht Der Fachkräftemangel zwingt deutsche Regionen zu neuen Wegen und Sachsen blickt dabei zunehmend nach Nordafrika. In den vergangenen Jahren hat der Freistaat ein wachsendes Netz aus Bildungs-, Ausbildungs- und Hochschulkooperationen mit Ägypten aufgebaut. Ziel ist es, qualifizierte Arbeitskräfte für die sächsische Wirtschaft zu gewinnen und gleichzeitig wissenschaftliche Zusammenarbeit und Ausbildungsstrukturen nach deutschem Vorbild zu stärken. Eine Universität als Brücke Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die Saxony Egypt University for Applied Science & Technology (SEU) in Kairo. Die Hochschule wurde 2025 eröffnet und orientiert sich stark am deutschen Modell der praxisnahen Hochschulausbildung. Angeboten werden Studiengänge unter anderem in Pflege, Gesundheitsvorsorge, Logistik, Cybersicherheit, Mechatronik und Sportmanagement. Die Programme sind eng an deutsche Curricula angelehnt und kombinieren theoretische Lehre mit praktischen Ausbildungsanteilen. Mehrere sächsische Hochschulen sind an der Kooperation beteiligt. Die TU Bergakademie Freiberg, die Westsächsische Hochschule Zwickau sowie die Hochschule Zittau/Görlitz arbeiten mit der neuen Universität zusammen – etwa beim Austausch von Studierenden und wissenschaftlichem Personal, bei gemeinsamen Forschungsprojekten oder beim Aufbau von Studienvorbereitungsangeboten. Auch studienbegleitende Deutschkurse sind Teil des Konzepts, um Absolventinnen und Absolventen den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Ausbildung nach deutschem Vorbild Doch nicht nur akademische Programme spielen eine Rolle. Auch in der dualen Berufsbildung entstehen direkte Brücken nach Sachsen. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit der IHK zu Leipzig mit der Hotelschule El Gouna am Roten Meer. Dort werden angehende Köche und Servicefachkräfte nach deutschen Ausbildungsstandards geschult. Neben der praktischen Ausbildung erhalten die Teilnehmer intensiven Deutschunterricht und legen eine Abschlussprüfung nach IHK-Standards ab. Absolventinnen und Absolventen können anschließend in Partnerbetrieben arbeiten, darunter auch Hotels und Gastronomiebetriebe in Sachsen. Solche Projekte zeigen, dass Fachkräftegewinnung zunehmend als integrierter Bildungsprozess gedacht wird. Ausbildung beginnt bereits im Herkunftsland, orientiert sich an deutschen Qualitätsstandards und bereitet gezielt auf den späteren Einsatz im deutschen Arbeitsmarkt vor. Flankiert werden diese Initiativen durch internationale Beratungsprogramme. Eine wichtige Rolle spielt etwa das Ägyptisch-Deutsche Zentrum für Jobs, Migration und Reintegration (EGC) in Kairo. Die Einrichtung informiert über legale Wege der Arbeitsmigration nach Deutschland und unterstützt Interessierte bei Qualifizierung, Sprachkursen und Vorbereitung auf das Leben in Deutschland. Strategischer Partner im Süden Ägypten gilt daher inzwischen als strategisches Partnerland. Die Kombination aus junger Bevölkerung, wachsendem Bildungssektor und enger wirtschaftlicher Zusammenarbeit mit Deutschland macht das Land für viele Bundesländer attraktiv. Für Sachsen ist die Kooperation deshalb mehr als ein einzelnes Rekrutierungsprojekt. Sie verbindet wirtschaftliche Interessen, Bildungspolitik und internationale Partnerschaften. Oder anders formuliert: Während im Freistaat Unternehmen händeringend Personal suchen, wächst am Nil eine Generation von Fachkräften heran, die zunehmend auch für den deutschen Arbeitsmarkt ausgebildet wird. Tobias Runte/IHK Dresden Innenstadt von Kairo

Potenzial nutzen, Hürden meistern: Wie move technology in Afrika erste Erfolge hat Der afrikanische Markt bietet Unternehmen großes Potenzial, andererseits sind mit einem Markteinstieg gleichzeitig auch vielfältige Herausforderungen verbunden. Wie man dort erfolgreich Projekte umsetzt, zeigt das Beispiel der move technology aus Chemnitz. Das Unternehmen ist dort seit 2022 aktiv und plant in diesem Jahr ein Projekt im kenianischen E-Mobilitätsmarkt. Einstieg in den afrikanischen Markt Afrika ist die weltweit am zweitschnellsten wachsende Wirtschaftsregion. Doch trotz der großen Chancen stehen sächsische Firmen beim Afrikageschäft teils vor schwierigen Herausforderungen: politische Unsicherheiten, Defizite in Infrastruktur, Energie und Logistik sowie eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten erschweren häufig den Marktzugang. Hinzu kommen bürokratische Hürden und der wachsende Wettbewerb mit Unternehmen aus China, Indien oder der Türkei. Wie der Einstieg in den Markt gelingen kann, zeigt das Beispiel der move technology GmbH aus Chemnitz. Das Technologieunternehmen verbindet Marktwissen, Systementwicklung und Digitale Lösungen und ist mit gut 20 Mitarbeitern unter anderem im Energiebereich aktiv, entwickelt passgenaue Software und berät zu Produkt- und Marktstrategien. Nach der initialen Marktsondierung konnte das Unternehmen im Juni 2023 an der Delegationsreise des damaligen Wirtschaftsministers Martin Dulig nach Namibia teilnehmen. Am letzten Tag der Reise wurde auf der „Albrechtshöhe“, einer Farm rund 150 Kilometer nordöstlich von Windhoek, von drei sächsischen Unternehmen mit Wanjo Meyer, dem Eigentümer der über 6.000 Hektar großen Farm, ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Dabei ging es übergreifend um eine unabhängige Energieversorgung namibischer Farmen, um den Ertrag und damit die Lebensmittelversorgung zu steigern und zukunftsfähige Jobs zu schaffen. Rick Meisel, Geschäftsführer der CHT – Chemnitzer Haustechnik GmbH, hatte gemeinsam mit Lars Bergmann, Geschäftsführer der Viaduct Technologies GmbH aus Burgstädt, und Tom George, Managing Director der move technology GmbH, das Projekt entworfen: Eine Photovoltaikanlage soll nicht nur Strom erzeugen, sondern auch durch die Solarplatten Schatten spenden, damit Gemüse und Obst angebaut werden können. Der erzeugte Strom soll anschließend in Batterien gespeichert werden und zur Erhöhung der saisonalen Energiesicherheit in Wasserstoff umgewandelt werden. Der erzeugte und gespeicherte Wasserstoff kann anschließend mittels einer Brennstoffzelle wieder in elektrischen Strom umgewandelt werden. Das modulare System kann sogar mit einer Wasseraufbereitung kombiniert werden. Kick-off für das Projekt war dann noch im gleichen Jahr. Zunächst wurden drei Studien durchgeführt: die erste Studie, die sich damit beschäftigte, welche Pflanzen unter den Aspekten Ertrag, Robustheit und Wasserbedarf am besten für die Region geeignet sind. Die zweite Studie drehte sich um intelligentere Bewässerungssysteme. Dabei kamen auch Satellitendaten zum Einsatz, um einen Überblick speziell zu Bodenbeschaffenheit und Wasserzugang zu bekommen. Die move technology GmbH als Projektpartner simulierte in einer dritten Studie Energiesysteme für Wind- und Sonnenenergie, Batteriespeicher, Wasserstoff und Wärmenutzung, um den notwendigen Strom für den Betrieb der Farm sicherzustellen. Trotz dieser sehr guten Basis für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts und einer intensiven Suche nach Partnern vor Ort, war es nicht gelungen, Investoren für die Basisinvestition von ca. 450.000 Euro zu finden. Die Projektidee stößt jedoch auf großes Interesse auch außerhalb von Namibia, so dass move technology derzeit in weiteren Regionen Projektkonsortien zusammenstellt. Beratungsgutscheine Afrika Für das Unternehmen war dieses Projekt gleichwohl erfolgreich, weil es die Basis für weitere Aktivitäten in Afrika legte. So ließ es sich als Beratungsunternehmen für Beratungsgutscheine Afrika vom BAFA/Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Tom George (re.) und Dr. Jörn Seebode, Geschäftsführer der move technology GmbH, mit lokalen Repräsentanten und Regierungsvertretern im Kenianischen Wirtschaftsministerium 9 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

(BMWE) listen und unterstützt seitdem Firmen beim Markteintritt mit einer passgenauen Beratung. Ziel des Förderprogramms „Beratungsgutscheine Afrika“ des BMWE ist es, kleine und mittelständische Unternehmen mit externen Beratungsleistungen für ihre wirtschaftlichen Vorhaben in Afrika zu unterstützen. Übernommen werden 85 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für die Beratung mit einer maximalen Höhe von bis zu 49.572 Euro im Jahr. Die move technology GmbH hat bislang mehr als zehn entsprechende Beratungsmandate betreut, insbesondere mit dem Fokus des Markteintritts für bestehende und neue Produkte der Kunden. Energieprojekte in Namibia und Kenia Erfolgreich umgesetzt hat das Unternehmen zudem ein Projekt im Energiebereich in Namibia. Konkret geht es um den Aufbau von CO2-reduzierten Tankstellen und Raststätten vor dem Hintergrund des zunehmenden Schwerlastverkehrs. Für einen deutschen Kunden wurde ein entsprechendes Energiesystem auf einem Grundstück vor Ort ausgelegt. Das Unternehmen nutzt das Projekt gleichzeitig als Best-Practice, wobei der Fokus auf Kenia, Namibia und Südafrika liegt. Im Dezember letzten Jahres hat die move technology GmbH mit ihrem kenianischen Repräsentanten erfolgreich am Ideation Sprint des Lab of Tomorrow 29 in Kenia teilgenommen. Der gemeinsam mit weiteren lokalen Unternehmen entwickelte Projektvorschlag „2nd Harvest Energy“, der gezielt auf aktuelle Herausforderungen im kenianischen E-Mobilitätsmarkt eingeht, wurde im Anschluss an den ersten Sprint für die Inkubationsphase des Programms ausgewählt. Mit dem zunehmenden Einsatz elektrischer Fahrzeuge in unterschiedlichen Anwendungsbereichen wächst in Kenia bereits heute der Bedarf an lokalen Strukturen für die Reparatur, Zweitnutzung (Second Life) und das Remanufacturing von EV-Batterien. Ziel des Projekts ist es, diesen Bedarf frühzeitig aufzugreifen und nachhaltige, wirtschaftlich tragfähige Kreislaufmodelle aufzubauen. „2nd Harvest Energy“ verbindet dabei die technologischen Kompetenzen der move technology GmbH mit dem lokalen Marktverständnis und den Umsetzungskapazitäten kenianischer Partner. Der Fokus liegt auf praxisnahen, skalierbaren Lösungen, die sowohl ökologische Wirkung als auch wirtschaftliche Entwicklung unterstützen. In der nun folgenden bis zu sechsmonatigen Inkubationsphase wird das Projekt weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem die Vertiefung des technischen und wirtschaftlichen Konzepts, die Vorbereitung eines Minimum Viable Product (MVP), die Ausarbeitung eines belastbaren Business- und Impact-Modells sowie die Schaffung der Grundlagen für Markteintritt und Skalierung in Kenia. Untersetzt werden die Projekte auch durch strategische Partnerschaften. So wurde Anfang Februar 2025 mit der kenianischen Strathmore University, führend für Forschung und Innovation in Afrika, ein MoU unterzeichnet, um innovative Lösungen in den Bereichen grüne Energie, künstliche Intelligenz und nachhaltige Mobilität voranzutreiben. Engagiert ist das Unternehmen auch im Ausbildungsbereich und hat ein MoU mit dem Eastlands College of Technology, einer öffentlichen, gemeinnützigen Stiftung – ebenfalls in Kenia – geschlossen. Das College richtet sich an den formellen Sektor, indem es durch die Einführung eines dualen Ausbildungssystems in den Bereichen IKT, Elektro- und Elektronikinstallationssysteme und industrielle Instandhaltung dauerhafte Verbindungen zu Unternehmen herstellt. Dabei liegt der Fokus auf dem Energiebereich. Fazit Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Afrika-Engagement kein Selbstläufer ist, sondern intensive Vorbereitung braucht und ein Commitment vor Ort notwendig ist. Die move technology GmbH hat mittlerweile in Kenia ein Vertriebsteam mit zwei Personen und sich intensiv in den Energiesektor eingearbeitet. Es besteht großes Interesse an innovativen Produkten und Lösungen, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, Digitalisierung und Health Care, ebenso am Aufbau lokaler Wertschöpfung. Dabei bleibt es beim Spagat, die lokalen Marktanforderungen und -besonderheiten zu treffen und trotz begrenzter finanzieller Mittel zum Erfolg zu kommen. Sandra Lange/WFS Tom George (re.) und Dr. Jörn Seebode, Geschäftsführer der move technology GmbH, mit einem Vertreter der Strathmore University 10 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

Unternehmerreise nach Mosambik 2026 – Markteinblicke im südlichen Afrika gewinnen Die IHK Chemnitz organisiert für Unternehmen aller Branchen eine exklusive Unternehmerreise nach Mosambik. Die Reise findet vom 29. August bis 6. September 2026 statt und wird von Christoph Neuberg, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz, persönlich begleitet. Anlass der Reise sind die 50‑jährigen diplomatischen Bezie‑ hungen zwischen Deutschland und Mosambik. Besonders im Rohstoffsektor erlebt das Land einen bemerkenswerten Auf‑ schwung, denn große Erdgas- und Ölreserven sowie bedeutende Mineralvorkommen ziehen enorme internationale Investitionen an. Gleichzeitig bieten die Industrieparks des Landes hervorra‑ gende Rahmenbedingungen für unternehmerisches Engagement: Fachkräfte werden mit Unterstützung der GIZ ausgebildet, die KfW begleitet strukturelle Entwicklungen und Investoren profitie‑ ren von langfristigen Zoll- und Steuervergünstigungen. Unterneh‑ men erhalten damit ideale Voraussetzungen, um von Mosambik aus das gesamte südliche Afrika zu bedienen. Industriemesse FACIM in Maputo Dabei ist die aufstrebende Hafenstadt Maputo das Tor zur Re‑ gion. Ein besonderer Höhepunkt der Delegationsreise ist der Be‑ such der nationalen Industriemesse FACIM in der Hauptstadt, die zeitgleich stattfindet. Dort präsentiert sich die deutsche Wirt‑ schaft im German Pavillon, der Gelegenheit bietet, bereits aktive deutsche Unternehmen kennenzulernen, sich auszutauschen und eigene Geschäftsfelder vorzustellen. Ein Empfang in der Resi‑ denz des deutschen Botschafters rundet ein umfangreiches Rah‑ menprogramm ab. Ländersprechtag im Vorfeld Im Vorfeld wird online ein Ländersprechtag angeboten, der ver‑ tiefte Informationen zu Marktchancen und zum Ablauf der Reise bereitstellt. Die Teilnahmegebühr für das Fachprogramm beträgt 550 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, Reise- und Aufenthaltskos‑ ten tragen die Teilnehmenden selbst. Partnerschaft und langfristige Ziele Die Unternehmerreise wird fachlich von der Chamber of Mines of Mozambique unterstützt. Seit 2024 engagiert sich die IHK Chemnitz in einer vom Bund geförderten Partnerschaft mit der Bergbaukammer in Mosambik, in der mehr als 80 Prozent der Arbeitsnehmer im Bergbau des Landes durch große internatio‑ nale Konzerne, mittelständische Unternehmen und Kooperativen vertreten sind. Ziel der Kammerpartnerschaft ist es u. a., den Ge‑ sundheits-, Umwelt-, und Arbeitsschutz im Bergbausektor des Landes zu fördern und den Sektor gemeinsam mit lokalen Unter‑ nehmen fit für den internationalen Handel sowie internationale Dienstleistungen zu machen. Nutzen Sie die Gelegenheit, diesen Zukunftsmarkt branchenoffen aus erster Hand kennenzulernen. Christoph Neuberg, Stephanie von Aretin/IHK Chemnitz KONTAKT Christoph Neuberg christoph.neuberg@chemnitz.ihk.de Stephanie von Aretin stephanie.aretin@chemnitz.ihk.de Maputo, Hauptstadt von Mosambik 11 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

Internationale Talente gezielt gewinnen – Chancen für Unternehmen mit der IHK Während der Arbeitsmarkt in Deutschland auf Insolvenzen und Entlassungen reagiert und sich mehr Menschen aus betriebsbedingten Kündigungen auf dem Arbeitsmarkt befinden, bleiben international qualifizierte Mitarbeitende ein entscheidender Vorteil für Unternehmen, die langfristig erfolgreich sein wollen. Sie bringen nicht nur Motivation und fundiertes Fachwissen mit, sondern auch neue Perspektiven, die Innovationskraft und Teamdynamik stärken. Wer international nach diesen Talenten sucht, kann auf die aktive Unterstützung der IHK zu Leipzig bauen! Die IHK bietet reichhaltige Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung mit Informations- und Beratungsformaten, konkreter Vernetzung und gezielten Veranstaltungen. Sie öffnet Unternehmen den direkten Zugang zu globalen Fachkräften und Auszubildenden. Delegationsreise nach Vietnam: Türen öffnen, Chancen nutzen Ende September 2025 startete eine Delegation unter Leitung der Stadt Leipzig zu einer ungewöhnlichen Mission: Eine ganze Woche lang erkundeten Unternehmen den pulsierenden Arbeitsmarkt Vietnams – ein Land voller hochmotivierter Talente. Die Reise öffnete Türen, die sonst verschlossen bleiben, und ermöglichte persönliche Gespräche mit Universitäten, Berufsschulen und Sprachinstituten sowie intensive Treffen mit erfahrenen Personaldienstleistern, die genau wissen, wie man Auszubildende für internationale Unternehmen gewinnt. Jeden Tag entstand eine neue Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Ideen auszutauschen und Talente direkt kennenzulernen. Für die teilnehmenden Unternehmen bedeutete die Reise nicht nur den Zugang zu potenziellen Fachkräften, sondern einen echten Mehrwert: Sie erlebten einen Perspektivwechsel, lernten neue Wege der Rekrutierung kennen und sahen, wie internationale Talente Teams bereichern und Innovation fördern können. Neue Perspektiven für Kooperationen Darüber hinaus ergaben sich vielfältige Impulse für den Aufbau und die Vertiefung wirtschaftlicher Beziehungen. So ermöglicht die Vernetzung von Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen Innovationen und Clusterbildung. Die Einrichtung gemeinsamer Forschungszentren, wie beispielsweise des Saxon Science Liaison Offices, unterstützt die globale Zusammenarbeit und stärkt die internationale Sichtbarkeit. Die Delegationsreise hat insgesamt zu einer sehr positiven Resonanz seitens der teilnehmenden Unternehmen geführt. Besuch der Sprachschule Café Deutsch in Ho-Chi-Minh-Stadt: Frau Weiß vom IHK-Fachkräfteprojekt im Gespräch mit vietnamesischen Sprachschülern Besuch des Vien Dong College in Ho-Chi-Minh-Stadt: Teilnehmende der Delegation im Gespräch mit Berufsschülerinnen und Berufsschülern 12 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

Besuch des Vietnam College of Industry and Commerce, Ho-ChiMinh-Stadt B2B- und Wirtschaftstermine mit Unternehmen, der IHK zu Leipzig und Vertretern der Stadt Leipzig während der Delegationsreise der Stadt unter Leitung des Leipziger Oberbürgermeisters Digitale Formate mit direktem Vermittlungserfolg Auch digitale Veranstaltungen der IHK zu Leipzig zeigen deutliche Mehrwerte: Die digitale Auszubildenden- und Fachkräftemesse Vietnam Ende Oktober 2025 brachte 21 Unternehmens- und Institutionsvertreter aus Branchen wie Logistik, Bauwesen, Hotellerie und Gastronomie, Lebensmittelindustrie sowie Handel mit 108 interessierten jungen Menschen aus Vietnam zusammen – unter ihnen viele Teilnehmende der während der Delegationsreise besuchten Berufsschulen und des Goethe-Instituts e. V. Diverse Kandidatinnen und Kandidaten konnten im Anschluss Vorstellungsgespräche führen. Acht Arbeitsverträge wurden mittlerweile erstellt – die Einreise steht noch im Frühjahr 2026 an. Deutsch-vietnamesisches Labour Forum Am 9. Dezember 2025 füllten sich die Räume der Stadt Leipzig mit Energie und Gesprächsstoff: Das deutsch-vietnamesische Labour Forum brachte Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der vietnamesischen Diaspora zusammen – alle mit dem gleichen Ziel: Wege zu finden, Fachkräfte für die Zukunft zu sichern. Überall entstanden lebhafte Diskussionen, während Unternehmen von ihren Erfahrungen berichteten und Auszubildende sowie Fachkräfte offen erzählten, warum sie in Deutschland lernen, arbeiten und sich entwickeln wollen. Man spürte, wie neue Ideen entstanden, wie alte Kontakte vertieft und frische Netzwerke geknüpft wurden. Zwischen Gesprächen und kleinen Debatten entfalteten sich neue Blickwinkel – nicht nur für die Unternehmen, sondern für alle Beteiligten. Die gewonnenen Impulse fließen nun direkt in die tägliche Praxis ein und helfen, Rekrutierungsstrategien zu optimieren. Das Forum zeigte eindrucksvoll: Leipzig ist weit mehr als ein Standort – die Region ist ein lebendiger Knotenpunkt für vietnamesische Fachkräfte und ein Symbol für die starken, geschichtsträchtigen Verbindungen zwischen Deutschland und Vietnam. Konkrete Erfolge für Leipziger Unternehmen Im Jahr 2026 stehen durch die diversen Projekte und Formate als Ergebnis der Arbeit des IHK-Fachkräfteprojekts Einreisen von Fachkräften aus Asien an. Anfang Februar 2026 reiste eine Fachkraft aus Vietnam ein, die nun in einem Leipziger Gastronomiebetrieb das dortige Team in der Küche unterstützt. Am 11. März folgte eine indische Fachkraft nach Leipzig sowie weitere vietnamesische Fachkräfte über das Frühjahr verteilt – die IHK zu Leipzig steht dabei den Unternehmen beratend und unterstützend eng zur Seite. Elisabeth Weiß, Yvonne Ruhnau/IHK zu Leipzig 13 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

Tan Thanh Ngo (M.) reiste Anfang Februar 2026 als Fachkraft über das Projekt „Hand in Hand for international Talents“ ein. Duc Thanh Tran (l.) und Benjamin Stark vom Unternehmen Lá Chè empfingen Tan Thanh Ngo am Hauptbahnhof in Leipzig. 14 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich Neue Recruiting-Formate und internationale Matchings in 2026 Für 2026 sind im Rahmen des IHK-Fachkräfteprojekts erneut vielfältige Angebote geplant: ∙ Monatliche Recruiting Days für Unternehmen mit Fachkräften aus den Branchen HoGa, Metall, Mechatronik, Elektro und IT aus Brasilien und Indien im Programm „Hand in Hand for International Talents“ ∙ Unsere Webinarreihe „IHK-Mittagsmittwoch: Fachkräftesicherung to go“ ∙ Unsere digitale Fachkräftemesse am 23.04.2026 mit IHK-geprüften HoGa-Fachkräften aus Ägypten ∙ Unsere digitale Auszubildenden- und Fachkräftemesse Vietnam am 27.08.2026 ∙ Diverse Präsenzveranstaltungen, wie zum Beispiel am 07.05.2026 zum Thema Internationale Fachkräfte rekrutieren: Von A wie Anerkennung bis K wie KI im Projekt „Talente gewinnen und sichern“ ∙ Weitere Veranstaltungen und Matchmöglichkeiten über das Projekt UBAconnect. KONTAKTE ZUR IHK ZU LEIPZIG Yvonne Ruhnau +49 341 1267-1379 +49 151 12671831 yvonne.ruhnau@leipzig.ihk.de Elisabeth Weiß +49 341 1267-1119 +49 151 12671832 elisabeth.weiss@leipzig.ihk.de Die IHK zu Leipzig bietet neben der Beratung diverse Materialien wie Broschüren und Checklisten zur Fachkräfteanwerbung an

EU–Mercosur-Abkommen: Neue Impulse für Europas Wirtschaft Am 17. Januar 2026 unterzeichnete der Rat der Europäischen Union das Handelsabkommen zwischen den 27 EU-Mitgliedstaaten und den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Für Europa stärkt das Abkommen insbesondere die Diversifizierung und Absicherung von Lieferketten angesichts globaler Wettbewerbsverschiebungen. Einzelne Regelungen können bereits vorläufig angewendet werden, auch wenn die vollständige Ratifizierung noch aussteht. Der im Abkommen verankerte schrittweise Abbau von über 90 Prozent der teils weltweit höchsten Zölle entlastet exportorientierte Unternehmen erheblich – auch wenn der Handel mit den Mercosur-Staaten bislang nur rund 1 Prozent des deutschen Handelsvolumens ausmacht. Zugleich stärkt das Abkommen regulatorische Stabilität und Planungssicherheit, ohne bestehende Standards bei Lebensmittelsicherheit, technischen Normen sowie Umwelt- und Arbeitsschutz zu senken. Zudem verbessert es den Marktzugang, insbesondere im Dienstleistungssektor und bei öffentlichen Ausschreibungen. Sektor Exportwert 2024 Aktuelle Zölle Zölle nach dem Mercosur-Abkommen Maschinen und elektrische Ausrüstung 5,3 Mrd. € 14–20 % Zölle werden für die meisten Produkte schrittweise abgeschafft Transportausrüstung 2,3 Mrd. € 14–35 % Zölle werden für die meisten Produkte schrittweise abgeschafft Optische, medizinisch-chirurgische, Mess- und fotografische Instrumente 1,1 Mrd. € 14–18 % 0 % Eisen-, Stahl- und Metallprodukte 1,2 Mrd. € 14% 0 % Chemikalien und pharmazeutische Erzeugnisse 4,1 Mrd. € 14–18 % 0 % Agrar- und Lebensmittelprodukte 325 Mio. € 27–55 % Deutlich reduziert, für einige Produkte 0 % * Einschließlich deutscher Arbeitsplätze, die durch Exporte in Länder außerhalb der EU sowie durch Exporte aus anderen EU-Ländern in die Welt unterstützt werden ** Warenhandel (2024) und Dienstleistungshandel (2023) Quelle: Europäische Kommission Chancen für die deutsche Wirtschaft Für europäische Unternehmen werden jährliche Einsparungen von rund vier Milliarden Euro erwartet. Die bislang verzögerte Ratifizierung soll bereits zu Einbußen von etwa 71 Milliarden Euro (1,7 Prozent des BIP) geführt haben – ein Hinweis auf das wirtschaftliche Potenzial und die strategische Relevanz einer zügigen Umsetzung. Auch Sorgen um mögliche Auswirkungen auf den europäischen Agrarsektor werden durch Schutzklauseln adressiert, die bei Marktstörungen vorübergehende Schutzmaßnahmen ermöglichen. So profitieren sächsische Unternehmen Sächsische Unternehmen können den Mercosur-Markt gezielt nutzen: die Automobilbranche profitiert besonders, da die teilweise vollständige Abschaffung der Zölle ihren ohnehin starken Exporten einen erheblichen Vorteil verschafft. Auch Maschinenbauer und Elektrotechnikfirmen profitieren vom bestehenden Exportpotenzial und den Zollsenkungen, da diese Branchen den Großteil der sächsischen Ausfuhren abdecken. Die Ernährungswirtschaft kann durch den schrittweisen Abbau der Zölle auf 15 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

Milch und Milcherzeugnisse profitieren, während die Schwerindustrie in Sachsen kaum relevant ist. Auf der Importseite bieten pflanzliche Produkte, Fruchtsäfte, Südfrüchte, Ölfrüchte und Tabak Chancen für Verarbeitungsunternehmen. Unternehmen sollten ihre Exportstrategie auf industrielle Kernkompetenzen ausrichten und zugleich prüfen, wie Agrar- und Rohstoffimporte die eigene Produktion oder neue Geschäftsfelder stärken können. Jetzt aktiv werden! Die Vorbereitung auf den Mercosur-Handelsrahmen umfasst die Analyse von Handelsrisiken, die Vorbereitung von Ursprungsprüfungen und REX-Registrierung, die Planung von Zollabbau-Szenarien und Preisfolgen, die Sicherstellung regulatorischer Vorgaben, die Anpassung von Verträgen und Incoterms sowie die Einrichtung von Compliance-Prozessen. Außerdem sollten Risiken und Chancen durch Mercosur-Importe bewertet und das Monitoring von EU-Abstimmungen, Ratifizierungen und vorläufiger Anwendung fortlaufend durchgeführt werden. Handeln lohnt sich: Wenden Sie sich an Ihre IHK für Unterstützung und starten Sie Ihren Markteintritt. Auch die AHKs in Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay stehen bereit, Sie mit Beratung, Geschäftspartner-Matching, Marktinformationen und Netzwerkzugang erfolgreich zu begleiten. Miriam Hopley/Consulting International/ IHK zu Leipzig © Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, 2026; eigene Darstellung 16 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Weltweit erfolgreich

Markt- und Länderveranstaltungen Datum Veranstaltung Ort 14. – 16.04.2026 Fachveranstaltung anlässlich der World of Hydrogen EXPO Warschau/ Polen 16.04.26 Außenwirtschaftstag Sachsen Chemnitz 20.05.26 Märkte Lateinamerikas: Energie und Antriebe Chemnitz 10.06.26 Business trifft Afrika: Märkte als Türöffner – Marokko und Südafrika Chemnitz 08.10.26 Sächsisch-Tschechische Tourismuskonferenz Heidenau Online-Weiterbildungsangebote für die Außenwirtschaft Datum Veranstaltung Typ 13.04.2026 – 29.04.2027 Geprüfter Fachwirt für Außenwirtschaft (Bachelor Professional in Foreign Trade) IHK-Prüfungszeugnis 17 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Veranstaltungen, Weiterbildungen und Messen

Datum Veranstaltung Typ 22.04.26 Reparaturen – Zollrechtliche Abwicklung mit dem Drittland Teilnahmebescheinigung 05.05.26 Export: Praktische Hinweise in der Erstellung kompletter Versanddokumente und Zollanmeldungen für die EU als auch für Drittländer Teilnahmebescheinigung 05.05.2026 – 13.08.2026 Exportmanager (IHK) IHK-Lehrgangszertifikat 06.05.26 ATLAS-Ausfuhr Workshop Teilnahmebescheinigung 07.05.26 Auf den Punkt gebracht: Lieferantenerklärungen Teilnahmebescheinigung 08.05.26 Auf den Punkt gebracht: Präferenzkalkulation Teilnahmebescheinigung 09.06., 11.06., 16.06.2026 Online Sprint „Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“ Teilnahmebescheinigung 11.06.26 Seminar Warenursprung und Präferenzen (WUP) Teilnahmebescheinigung 23.06.26 Auf den Punkt gebracht: Akkreditive im Außenhandel Teilnahmebescheinigung 24.06.26 Auf den Punkt gebracht: Exportkontrolle Teilnahmebescheinigung 06.07.2026 – 28.07.2026 Exportmanager (IHK) IHK-Lehrgangszertifikat 20.08.26 Auf den Punkt gebracht: Sanktionslistenprüfung – was ist zu tun? Teilnahmebescheinigung 22.09.26 Basiswissen Zoll Teilnahmebescheinigung 30.09.26 Auf den Punkt gebracht: EMCS: verbrauchsteuerpflichtige Waren clever befördern Teilnahmebescheinigung Präsenz-Weiterbildungsangebote für die Außenwirtschaft Datum Veranstaltung Ort 13.04.26 Versanddurchführung beim Export und Warenbegleitpapiere Dresden 28.04.26 Präferenznachweise und Lieferantenerklärung in der Geschäftspraxis Chemnitz 29.04.26 Praktische Handhabung der Exportkontrolle im Unternehmen Dresden 18.05.26 Zollabwicklung kompakt – konfliktfrei durch den Zoll Dresden 21.05.26 Umsatzsteuer im Auslandsgeschäft Zwickau 08.06.26 Die richtige Warennummer – Einreihen von Waren in den Zolltarif Dresden 09.06.26 ATLAS Einfuhr konkret Dresden 09.06.26 Präferenzen – Schwerpunkt Lieferantenerklärungen Zwickau 18 Außenwirtschaftsnachrichten 2 | April / Mai 2026 Veranstaltungen, Weiterbildungen und Messen

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