Außenwirtschaftsnachrichten

KONTAKT Kontaktzentrum Polen Manuel Schubinski Telefon: 03583 4212-22 schubinski.manuel@dresden.ihk.de Neue Beauftragte der WFS in Wrocław Seit November 2025 verstärkt Anna Dzierżanowska-Łuczyn als neue Beauftragte der WFS für Polen das Netzwerk der internationalen Beauftragten. Ihre Tätigkeit erfolgt im Rahmen einer engen Kooperation mit der AHK Polen, die nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren als Partner für die Betreuung des polnischen Marktes ausgewählt wurde. Mit Sitz im Regionalbüro der AHK Polen in Wrocław unterstützt sie sächsische Unternehmen bei Exportvorhaben, Kooperationsprojekten, Delegationsreisen sowie bei der Vermarktung des Wirtschaftsstandorts Sachsen. Kontaktzentrum Polen der IHK Dresden Das Kontaktzentrum Polen versteht sich als Schnittstelle und Brückenbauer für Kooperationen zwischen sächsischen und polnischen Wirtschaftsakteuren. Es unterstützt beidseitig anfragende Unternehmen bei der Suche nach Lieferanten, Kooperations- oder Projektpartnern. Ermöglicht wird dies durch das Wissen und den Zugang zu verschiedenen deutschen und polnischen Datenbanken sowie ein weitreichendes Netzwerk mit direkten Ansprechpartnern. Dazu zählen sowohl Unternehmerverbände, Cluster, Wirtschaftskammern und -förderungen als auch Forschungseinrichtungen und spezialisierte Beratungsfirmen. Von diesem Netzwerk profitiert das Kontaktzentrum gleichwohl bei rechtlichen Fragen und Vorschriften im deutsch-polnischen Außenhandel. Dies können beispielsweise Fragen zur Meldepflicht von exportierten Waren, der Durchsetzung von Forderungsansprüchen, zu erforderlichen Genehmigungen oder steuerrechtlicher Natur sein. Darüber hinaus stellt das Kontaktzentrum wichtige Informationen zu den jeweiligen Zielmärkten und Branchen zur Verfügung und unterstützt den Außenhandel durch verschiedene Veranstaltungsformate. Dazu gehören Seminare, Webinare, Sprechtage oder grenzüberschreitende Unternehmertreffen und Delegationsreisen. ELEKTRONISCHE RECHNUNGSSTELLUNG AB 2026: In Polen trat am 1. Februar 2026 das obligatorische nationale E-Rechnungssystem (KSeF) in Kraft. Das bedeutet, dass alle Unternehmer elektronische Rechnungen über die KSeFPlattform ausstellen und empfangen müssen. Für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 200 Millionen PLN gilt diese Verpflichtung mit dem 1. Februar 2026, für alle anderen Unternehmer ab dem 1. April 2026. Rechnungen werden im XML-Format gemäß dem vom Finanzministerium festgelegten Schema ausgestellt und versandt. GTAI POLNISCHE BAHN BINDET DIE LAUSITZ UND LEIPZIG INTERNATIONAL AN Die Erreichbarkeit zentraler Wirtschafts- und Lebensräume in Ostdeutschland und Polen wurde durch die neue EuroCity-Fernverkehrsverbindung EuroCity Via Regia zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 deutlich verbessert. Erstmals werden durch die Polnische Bahn Teile der Lausitz und Leipzig täglich an ein durchgehendes internationales Fernverkehrsnetz an Polen angebunden. Zwei tägliche Zugpaare pro Richtung verbinden die wichtigen polnischen Wirtschafts- und Kulturzentren Breslau (Wrocław) und Krakau (Kraków) mit Hoyerswerda, Ruhland, Elsterwerda, Riesa und Leipzig. Die Fahrzeit Leipzig–Breslau beträgt rund 3:30 Stunden, der Abschnitt Ruhland-Breslau dauert etwa 2:20 Stunden, für die Strecke Cottbus–Ruhland–Breslau braucht es circa 3:15 Stunden. Die neue Verbindung ist nicht nur wesentlich schneller als bisherige Alternativrouten über Frankfurt (Oder) oder Görlitz, sondern auch preiswerter. Die Ticketpreise liegen zwischen 10 und 30 Euro. IHK Dresden Anna Dzierżanowska-Łuczyn, die neue Beauftragte der WFS in Wrocław. 6 Außenwirtschaftsnachrichten 1 | Februar / März 2026 Weltweit erfolgreich

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