REACH: Praktischer Leitfaden zur Registrierungsfrist 2018

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05.02.2015

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat einen neuen praktischen Leitfaden veröffentlicht, der sich vor allem an Unternehmen richtet, die noch keine Erfahrung mit dem REACH-Prozess der Registrierung von chemischen Stoffen haben.

Der Leitfaden wird als eine Reihe von drei Teilen veröffentlicht, die Informationen aus verschiedenen Leitfäden und Handbüchern der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) aufgreifen, die zum Teil nur in Englisch vorliegen. Dabei wurde laut BAuA darauf geachtet, nur diejenigen Informationen in verständlicher Art und Weise zusammenzufassen, die für die Registrierung von Stoffen von Belang sind.

Der jetzt vorliegende Teil A des Leitfadens beschreibt die Vorarbeiten, die notwendig sind, um erfolgreich ein Registrierungsdossier zu erstellen und bei der ECHA einzureichen. Der Schwerpunkt liegt auf den praktischen Anforderungen für die Erstellung eines Dossiers. Wie erfolgt beispielsweise eine Anmeldung im Programm REACH-IT? Wie muss ein Stoff unter REACH identifiziert werden? Darüber hinaus wird geklärt, welche Daten/Informationen dem Registranten für die Erstellung eines Registrierungsdossiers vorliegen müssen und wie er Zugang zu ihm fehlenden Daten bekommen kann. Daran anknüpfend, werden in einem eigenen Kapitel die Modelle der gemeinsamen bzw. individuellen Einreichung beschrieben und entstehende Kosten genannt.

Die weiteren Teile B und C wird der Helpdesk bis Mitte 2015 veröffentlichen. Dabei wird sich Teil B "Registrierungsdossier - Arbeiten mit IUCLID" mit der eigentlichen Erstellung des Registrierungsdossiers für chemische Stoffe, die in Mengen unter 10 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden, befassen. Teil C des Leitfadens wird die erweiterten Registrierungsanforderungen thematisieren. Sie gelten, wenn Chemikalien mit einer Tonnage im Bereich von 10 bis 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden.

Hintergrund:

Die ECHA erwartet zur Frist am 31. Mai 2018 bis zu 70 000 Registrierungsdossiers im Mengenbereich von unter 100 Tonnen pro Jahr, die zum großen Teil von kleinen und mittleren Unternehmen eingereicht werden, die bisher noch keine oder nur wenig Erfahrungen mit dem Registrierungsprozess gesammelt haben.

Quelle: Pressemitteilung des BAuA

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