KfW-Förderstopp relativiert und konkretisiert

Innovation und Umwelt

08.02.2022

Als am 24. Januar 2022 das sofortige Aus für alle KfW-Förderungen für energieeffiziente Gebäude beschlossen wurde und dieses dann auch bei einer anberaumten Pressekonferenz zur Bestätigung kam, wurden viele Hausbesitzer und Immobilienträger kalt erwischt.

Ganz besonders kam Unmut auf, da Planungen, die sich gerade der Energieeffizienz widmeten, so völlig unvorbereitet zum Stillstand kamen.
Deshalb musste nachgebessert werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz begründete den Förderstopp vom 24. Januar 2022 mit „… leeren Kassen und einem Förderprogramm, welches vor allem Mitnahmeeffekte bedient.“

Die am 1. Februar 2022 vorgestellte Lösung sieht nun vor, dass alle Altanträge, die bis zum Antragsstopp am 24. Januar 2022 eingegangen sind, von der KfW nach den bisherigen Programmkriterien geprüft und gegebenenfalls genehmigt werden. Dabei handelt es sich um rund 24.000 Anträge. Die zukünftige Gebäudeförderung soll im Sinne eines klimapolitisch ambitionierten, ganzheitlichen Ansatzes neu aufgesetzt werden.

Dem Vernehmen nach sollen nur noch Sanierungen und Neubauten nach dem EH40-Standard gefördert werden, und das mit reduzierten Fördersummen. Das Anschluss-Programm hat einen Deckel von einer Milliarde Euro und soll nur bis Jahresende gelten. Anschließend soll ein weiteres Programm für klimafreundliches Bauen aufgesetzt werden.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Meldung/2022/20220124-foerderung-fur-energieeffiziente-gebaude-durch-kfw.html

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Foto von Jens Januszewski - Energieberater und Geschäftsfeldmanager Innovation und Umwelt
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