Fortschreibung Lärmaktionsplan der Stadt Leipzig: IHK nimmt Stellung

Industrie | Bau | Landwirtschaft | Handel | Logistik | Verkehr | Medien | IT | Kreativwirtschaft | Dienstleistungen | Gastronomie | Tourismus | Freizeitwirtschaft | Standortpolitik

25.08.2021

Von den Lärmimmissionen und den Maßnahmen dagegen sind die Mitgliedsunternehmen der IHK zu Leipzig unterschiedlich betroffen.

Während Einwirkungen aus Verkehrslärm zum Beispiel für das Gastgewerbe oder den Einzelhandel negative Auswirkungen haben können, haben Einschränkungen für den Kfz-Verkehr insbesondere in der Verkehrs- und Logistikwirtschaft unerwünschte Folgewirkungen.

Kürzlich hatte Bürgermeister Heiko Rosenthal sich in der Presse dahingehend geäußert, dass Leipzig bereits im ganztägigen Durchschnitt um 2 dB(A) leiser geworden sei. Die bisherigen Maßnahmen zeigen also offensichtlich bereits Wirkung, so dass angesichts dieser Entwicklung zusätzliche Verschärfungen bzw. Einschränkungen nicht notwendig erscheinen. Zwingend benötigt wird eine Aktualisierung der Datengrundlagen. Insbesondere die Lärmkartierung von 2017 bildet die herrschende Realität nicht mehr ab. Insgesamt sollte sich auf zielgenauere Maßnahmen, die direkt an den Lärmbrennpunkten ansetzen, konzentriert werden. Flächendeckende Maßnahmen, die zu Behinderungen des Wirtschaftsverkehrs auch an weniger betroffenen Stellen führen, müssen vermieden werden. Maßnahmen, die nach dem „Prinzip Hoffnung“ auf eine Lärmreduzierung durch Verhaltensänderungen setzen, lehnt die IHK zu Leipzig ab.

Weitere Details sind der Stellungnahme der IHK zu Leipzig zur Fortschreibung des Lärmaktionsplans der Stadt Leipzig zu entnehmen.

 

Ansprechpartner

Regionale Standortpolitik

Dr. Tilman Schenk

E-Mailschenk@leipzig.ihk.de
Telefon0341 1267-1277
Fax0341 1267-1422