Erleichterter Zugang zum Kurzarbeitergeld erneut verlängert bis 30. Juni 2023

Standortpolitik

14.12.2022

Mit der Verordnung über den erweiterten Zugang zum Kurzarbeitergeld werden die Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld und die Öffnung des Kurzarbeitergeldbezugs für Leiharbeitnehmer mit Wirkung vom 1. Januar 2023 bis zum 30. Juni 2023 verlängert.

 

  • Die Zahl der Beschäftigten, die im Betrieb von einem Entgeltausfall von mehr als 10 Prozent betroffen sein müssen, bleibt von mindestens einem Drittel auf mindestens 10 Prozent abgesenkt.
  • Weiterhin wird vollständig auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor der Gewährung von konjunkturellem Kurzarbeitergeld und Saison-Kurzarbeitergeld verzichtet.
  • Auch für Leiharbeitnehmer kann das Kurzarbeitergeld weiterhin in Anspruch genommen werden. 

Die pauschale Erstattung der von den Arbeitgebern während der Kurzarbeit allein zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge endete bereits zum 31. März 2022. Wird die Kurzarbeit mit einer beruflichen Weiterbildung verbunden, können die Sozialversicherungsbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden weiterhin bis maximal zum 31. Juli 2023 zur Hälfte erstattet werden. Voraussetzung ist, dass die Weiterbildung während der Kurzarbeit begonnen wird, Träger und Maßnahme nach dem SGB III zugelassen sind und die Maßnahme mindestens 121 Stunden dauert oder nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz durchgeführt wird.

Für konkrete Anfragen zum Kurzarbeitergeld steht Ihnen der Operative Service für Arbeitgeber der Bundesagentur für Arbeit gern zur Verfügung.

Regionale Beratungshotline: 0341 913 40031

Ansprechpartner

Beschäftigungspolitik und Fachkräftesicherung | Geschäftsfeldmanager Standortpolitik

Martin Steindorf

E-Mail martin.steindorf@leipzig-ihk.org
Telefon0341 1267-1322
Fax0341 1267-1422

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