Erleichterte Regelungen zum Kurzarbeitergeld bis 31. März 2022 verlängert

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01.12.2021

Mit der Kurzarbeitergeldverlängerungsverordnung gelten die erleichterten Zugangsvoraussetzungen beim Kurzarbeitergeld für alle Betriebe bis zum 31. März 2022.

Die Zahl der Beschäftigten, die im Betrieb von einem Entgeltausfall von mehr als 10 Prozent betroffen sein müssen, bleibt von mindestens einem Drittel auf mindestens 10 Prozent abgesenkt. Weiterhin wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor der Gewährung von konjunkturellem Kurzarbeitergeld und Saison-Kurzarbeitergeld vollständig verzichtet.

Für Leiharbeitnehmer bleibt der Zugang zum Kurzarbeitergeld ebenfalls bis zum 31. März 2022 eröffnet.

Darüber hinaus werden den Arbeitgebern die allein zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge während der Kurzarbeit bis zum 31. März 2022 auf Antrag in Höhe von 50 Prozent in pauschalierter Form erstattet.    

Weitere 50 Prozent der Sozialversicherungsbeiträge werden den Arbeitgebern erstattet, wenn ihre Beschäftigten während der Kurzarbeit an einer unter bestimmten Voraussetzungen geförderten beruflichen Weiterbildung teilnehmen.

Die Änderungen treten mit Wirkung vom 1. Januar 2022 in Kraft und mit Ablauf des 31. März 2022 außer Kraft.

Weitere Informationen zur neuen Kurzarbeitergeldverlängerungsverordnung finden Sie auf den Seiten des BMAS

Allgemeine Hinweise zum Verfahren können der Website der Bundesagentur für Arbeit entnommen werden. 

Ansprechpartner

Beschäftigungspolitik und Fachkräftesicherung | Geschäftsfeldmanager Standortpolitik

Martin Steindorf

E-Mailsteindorf@leipzig.ihk.de
Telefon0341 1267-1322
Fax0341 1267-1422

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