Duale Höchstleistungen: Neuer Ausbildungsgang für junge Spitzensportler startet

Presse

10.06.2014

Nach bereits zwei erfolgreich gestarteten Runden des Pilotprojektes "Duale Höchstleistungen: Sport und Ausbildung" 2010 und 2012 ist auch für das bevorstehende Ausbildungsjahr ein neuer Ausbildungsdurchgang geplant. Ab September 2014 erhalten wieder hoch motivierte junge Spitzensportler (Absolventen der Oberschule, 10. Klasse) die Möglichkeit, mit einem speziell abgestimmten Lehrplan Leistungssport und berufliche Perspektive besser miteinander zu vereinen. Neu in diesem Jahr: Der bisherige angebotene Ausbildungsberuf "Bürokaufmann/-frau" wird abgelöst durch das modernisierte Berufsbild "Kaufmann/-frau für Büromanagement".

Unternehmen, die interessierten Nachwuchsathleten die Chance zu dieser angepassten Berufsausbildung geben möchten, können sich bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig melden. Ansprechpartner ist Frank Tanzmann (Telefon: 0341 1267-1354 oder E-Mail: tanzmann@leipzig.ihk.de). 

Die IHK zu Leipzig, der Olympiastützpunkt Leipzig und die Gutenbergschule – Berufliches Schulzentrum der Stadt Leipzig haben gemeinsam dieses bundesweit immer noch einzigartige Projekt entwickelt. Die gestreckte Berufsausbildung verlängert die Ausbildungszeit von drei auf viereinhalb Jahre und mindert die Belastung, Wettkämpfe, Training, Berufsschulpflicht und betriebliche Ausbildung unter einen Hut zu bringen. 2015 werden die ersten Absolventen im Rahmen des Projekts ihr IHK-Zeugnis erhalten.

"Um der Gefährdung der Berufsabschlüsse und gleichzeitig dem Nachwuchsproblem der Sportstadt Leipzig entgegen zu wirken, wurde dieses Projekt initiiert", erklärt Dr. Marion Mendel vom Olympiastützpunkt Leipzig. "Aktuell interessieren sich schon wieder einige junge Nachwuchsathleten für eine betriebliche Ausbildung im Rahmen des Projektes."

Dr. Thomas Hofmann, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig ergänzt: "Diese jungen Leute sind es gewöhnt, sich durchzubeißen. Sie suchen Herausforderungen und können sie meistern. Davon profitieren auch Unternehmen, die sich in diesem Projekt engagieren. Die Unternehmen stärken damit zugleich den Leistungssport in der Region und zeigen gesellschaftliche Verantwortung."

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