DIHK-Gründerreport 2014 veröffentlicht: Mehr Pioniere, weniger Notgründungen

Existenzgründung und Unternehmensförderung

03.07.2014

Der Trend zu weniger Unternehmensgründungen setzte sich aus den Vorjahren auch in 2013 fort. Der aktuelle Gründerreport (des Deutschen Industrie- und Handelskammertages bestätigt damit den Trend, der

Der Trend zu weniger Unternehmensgründungen setzte sich aus den Vorjahren auch in 2013 fort. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle DIHK-Gründerreport 2014 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Damit spiegelt sich auch auf Bundesebene der Trend in Sachsen, über den der Sächsische Gründerreport informierte. Erneut wurde die unvermindert gute Arbeitsmarktlage dafür verantwortlich gemacht.

Im Umkehrschluss lässt sich konstatieren, dass es dadurch auch weniger Notgründungen, dafür relativ mehr mit qualitativ guten Konzepten untersetzte Gründungen in 2013 gab. Die vornehmlich unternehmerisch motivierten Gründer, die der DIHK als Pioniere titulierte, überstiegen die Gründungen aus der Arbeitslosigkeit, welche einen Rückgang zu verzeichnen hatten.

Besonders die technologielastigen, innovativen Gründungen haben nach Einschätzung der Studie mit einem großen Problem zu kämpfen: der Eigenkapitalausstattung. An dieser Stelle ist insbesondere privates Beteiligungskapital gefragt, um diese Lücke zu schließen. Doch um diese Finanzierungsform attraktiver zu gestalten, ist aktuell der Gesetzgeber gefragt. Der Report gibt zu Ansatzpunkten Auskunft.

Hoffnung bleibt: Immerhin ein Viertel der IHK-Gründungsberater erwartet in 2014 mehr Gründungen, womit die Talsohle unterschritten werden könnte und einer Unternehmenslücke, also mehr Gewerbeabmeldungen als -anmeldungen, entgegengewirkt werden könnte.

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