Ausgezeichnete Schulen: Bis 31. März für Qualitätssiegel Berufsorientierung bewe

Presse

07.03.2014

Das Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung wird 2014 bereits zum achten Mal vom Freistaat Sachsen an Schulen verliehen, die ihre herausragende Stellung im Bereich der Berufs- und Studienorientierung unter Beweis stellen. Schulen, die sich um das Qualitätssiegel bewerben möchten, können bis zum 31. März 2014 einen Fragebogen ausfüllen, in dem sie ihr Konzept zur Berufs- und Studienorientierung begründen. Die IHK zu Leipzig unterstützt die Vergabe des Qualitätssiegels und ruft Schulen im IHK-Bezirk Leipzig auf, sich mit ihren Berufsorientierungskonzepten zu beteiligen. Für die Gewinner lobt sie zusätzlich jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro aus.

In einem zweiten Schritt kommen Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Kammern, aus den Schüler- bzw. Elternräten sowie von den Arbeitsagenturen und der Sächsischen Bildungsagentur aus der Region in die Schule und überzeugen sich vor Ort von der Qualität der geleisteten Arbeit.

Die IHK zu Leipzig unterstützt die Vergabe des Qualitätssiegels und ruft weitere Schulen im IHK-Bezirk Leipzig (Stadt Leipzig, Landkreis Nordsachsen, Landkreis Leipzig) auf, sich mit ihren Berufsorientierungskonzepten zu beteiligen. Für die Gewinner lobt sie zusätzlich jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro aus.

2013 erhielten insgesamt zehn Schulen im Freistaat Sachsen das Qualitätssiegel, eine davon aus dem IHK-Bezirk Leipzig: die Sophienschule Colditz Oberschule. Nach der erstmaligen Auszeichnung im Jahr 2008 gelang ihr im vergangenen Jahr die Rezertifizierung. Derzeit tragen zwei weitere Oberschulen aus der Region Leipzig das Qualitätssiegel: seit 2012 die Oberschule Grimma und seit 2009 die Lene-Voigt-Schule, Oberschule der Stadt Leipzig. Die Lene-Voigt-Schule kann sich 2014 dem Rezertifizierungsverfahren stellen, um ihr Qualitätssiegel zu verteidigen.

„Viele Schulen unserer Region sind in Sachen Berufsorientierung bzw. bei der Kooperation mit der Wirtschaft schon gut aufgestellt und hätten das Potenzial, dieses Siegel zu tragen. Wenn auf Grundlage eines schuleigenen Konzeptes bzw. eigens entwickelter Maßnahmen und Projekte eine systematische, abgestimmte Berufsorientierung erfolgreich umgesetzt werden kann, und das wiederum dazu führt, dass die Schulabsolventen berufswahlkompetent und ausbildungsreif sind, ist das für die Unternehmen der Region von großer Bedeutung“, sagt Dr. Thomas Hofmann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. „Denn: Laut unserer IHK-Ausbildungsumfrage stellt die mangelnde Ausbildungsreife vieler Schulabgänger für 82,1 Prozent der Betriebe das größte Ausbildungshemmnis dar. Fast drei Viertel der Unternehmen geben zudem an, dass die Schulabgänger zu unklare Berufsvorstellungen haben. Für die künftige Verfügbarkeit von motiviertem, interessiertem Fachkräftenachwuchs ist der Einsatz der bislang ausgezeichneten Schulen entsprechend vorbildhaft.“

„Die Siegelschulen leisten eine hervorragende Kooperationsarbeit mit Unternehmen der Region und weiteren externen Partnern. Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass auch sie einen Beitrag dazu leisten können – und dies, im wohlverstandenen Eigeninteresse, auch müssen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten vielfältige Praxiseinblicke, bekommen Ausbildungs-, Studien- und Arbeitsmöglichkeiten in der Region aufzeigt und Möglichkeiten, sich praktisch zu erproben. Unternehmen erhalten die Chance, künftigen Nachwuchs an qualifizierten Fachkräften im eigenen Unternehmen und in der Region frühzeitig zu fördern“, ergänzt Ralf Berger, Leiter der Regionalstelle Leipzig der Sächsischen Bildungsagentur. „Wir würden uns über eine hohe Beteiligung sehr freuen, um so die gute Arbeit der Schulen noch besser würdigen zu können.“

Der Fragebogen für die erste Stufe des Verfahrens steht unter www.bildung.sachsen.de/5501.htm zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2014.

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