Ausfuhrformalitäten Afghanistan: mündliche Ausfuhranmeldungen nicht möglich

International

08.09.2021

Die Generalzolldirektion informiert, dass ab sofort alle Ausfuhrsendungen mit Waren zu kommerziellen Zwecken nach Afghanistan in das zweistufige Ausfuhrverfahren zu überführen sind. 

Die Möglichkeit der Abgabe einer mündlichen oder konkludenten Ausfuhranmeldung ist damit für diese Ausfuhrsendungen ausgeschlossen. Dies betrifft auch kommerzielle Post- und Expressgutsendungen, unabhängig von deren Wert.
Die Maßnahme wurde eingeführt aufgrund der gegenwärtigen Lage in Afghanistan und zur Umsetzung der in der Verordnung (EU) Nr. 753/2011 vom 1. August 2011 enthaltenen unmittelbaren und mittelbaren Bereitstellungsverbote.

Quelle: IHK Stuttgart

Ansprechpartner

Außenwirtschafts- und Zollrecht

Nadine Thieme

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