Neu dabei!
Berufsbereich der neuen Berufe
Die Wirtschaft befindet sich in einem ständigen Wandel. Neue Werkstoffe und Verfahren erfordern neues Wissen und Können. Aus diesem Grund gibt es ständig neue Berufe, die sich an den Anforderungsprofilen der Wirtschaft orientieren.
Industrieelektriker/-in
Der neue Ausbildungsberuf Industrieelektriker/-in geht erstmals im August 2009 an den Start. Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Industrieelektriker/-innen bearbeiten, montieren und verbinden mechanische Komponenten und elektrische Betriebsmittel, messen und analysieren elektrische Funktionen und Systeme und sie beurteilen die Sicherheit von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln. Auch das Installieren und Konfigurieren von IT–Systemen gehört zu ihren Aufgaben. Die Ausbildung kann in den Fachrichtungen „Geräte und Systeme" und „Betriebstechnik" erfolgen. Industrieelektriker/-innen sind Elektrofachkräfte entsprechend den Anforderungen der Berufsgenossenschaft Elektro, Textil, Feinmechanik und der VDE 1000.
Personaldienstleistungs-kaufmann/-frau
Dieser 3-jährige Ausbildungsberuf ist zum 1. August 2008 in Kraft getreten. Personaldienstleistungskaufleute sind in Personaldienstleistungsunternehmen zur Arbeitnehmerüberlassung oder für Personalabteilungen von Unternehmen tätig. Personaldienstleistungsunternehmen arbeiten mit Betrieben aus allen Branchen zusammen. Es gibt aber auch Unternehmen die sich auf bestimmte Wirtschaftszweige oder Berufe, z. B. Metall/Elektro, Logistik oder Gastronomie spezialisiert haben. Die notwendige Kenntnis dieser Berufsfelder ist ein Teil der Ausbildung.
Personaldienstleistungskaufleute wirken als Vermittler zwischen dem arbeitgebenden Unternehmen und dem Arbeitssuchenden. Sie nehmen zum einen Kontakt mit dem Unternehmen auf und erfragen die Anzahl und Qualifikation der gewünschten Mitarbeiter, kalkulieren die Kosten und handeln dann die Verträge aus. Danach erfolgt die Auswahl der geeigneten Bewerber. Es werden Personalgespräche geführt, der Personaleinsatz im entsprechenden Unternehmen geplant, Personalakten geführt und die Entgeltabrechnung vorgenommen. Während der Ausbildung werden fundierte Kenntnisse zu arbeitsrechtlichen Vorschriften, Gesundheitsschutzbestimmungen und Arbeitssicherheit erworben.
Speiseeishersteller/-in
Die Auszubildenden eignen sich Kenntnisse einzelner Rohstoffe und Rezepte für verschiedene Eissorten an. Sie lernen die unterschiedlichen Verarbeitungsmethoden und Produktionsabläufe sowie die einzuhaltenden Hygienebestimmungen kennen. Speiseeis ist ein empfindliches Produkt, so dass es strengen hygienischen Bestimmungen unterliegt, die bei der Herstellung unbedingte Beachtung erfahren müssen.
Außer der Eisproduktion lernt der Speiseeishersteller/-in die Zubereitung weiterer Produkte, wie z. B. Biskuit- und Waffelmassen sowie kleine Gerichte wie Suppen, Salat- und Toastvariationen, Aufläufe und Nudelgerichte. Die Auszubildenden sollen jedoch nicht nur für die Herstellung und das Anrichten der Produkte Fachkraft sein, sondern auch für den Verkauf. Somit sind weitere Schwerpunkte der Ausbildung die Bedienung, die Beratung, der Service und Verkauf der Speisen und Getränke bis hin zu den Kassenvorgängen. Während der Ausbildung stehen die Azubis im unmittelbaren Kundenkontakt, indem sie die Kunden/Gäste an Tischen, Theken und Büffets bedienen.
(* Die Ausbildungsberufe sind zu den Ausbildungsbetrieben im Kammerbezirk Leipzig verlinkt, die dann in einem neuen Fenster sichtbar werden.)