Fachkräfte
Das Thema Fachkräfte ist seit Jahren ein zentrales Schwerpunktthema der Arbeit der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. Ob Aus- und Weiterbildungsberatung, Fachkräftemonitoring, unterstützende Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs oder Informationen zur demografischen Entwicklung – Ihre IHK zu Leipzig steht Ihnen als kompetenter Ansprechpartner zu diesen Fragen zur Verfügung.
Fachkräfte sind - in wissensbasierten Gesellschaften wie der Bundesrepublik Deutschland - die entscheidende Basis für unternehmerische Erfolge. Sie sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass zukunftsorientierte Unternehmen in Deutschland investieren und hier Beschäftigung und Einkommen schaffen. Wo Fachkräfte fehlen wird die wirtschaftliche Entwicklung gebremst, Unternehmen wandern ab und die Arbeitslosigkeit insbesondere bei Geringqualifizierten steigt.
Somit ist es kein Wunder, dass der sich immer stärker abzeichnende Fachkräftemangel am Wirtschaftsstandort Deutschland eine der größten Gefahren für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung ist. Schon heute sehen sich eine Vielzahl von Unternehmen in Sachsen und speziell auch in der Leipziger Region mit zunehmenden Schwierigkeiten bei der Fachkräftegewinnung konfrontiert. Und die Vorausschau für die nächsten Jahre lässt keine Besserung erwarten – im Gegenteil.
Einerseits kehren seit Jahren mehr junge und gut ausgebildete Fachkräfte der Region den Rücken als sich hier neu niederlassen. Andererseits werden die Veränderungen in der Alterstruktur in Sachsen früher als in den meisten anderen Bundesländern spürbar. So wird die Zahl der erwerbsfähigen Sachsen im Zeitraum 2000 bis 2020 um bis zu 25 Prozent abnehmen. Fachkräftemangel wird dann ein allgegenwärtiges Problem für die hier ansässigen Unternehmen und damit für den Wirtschaftsstandort Sachsen allgemein sein.
Nachfolgend bieten wir Ihnen aktuelle Informationen rund um das Thema Fachkräfte an.
Aktuelles
Ab 1. Juli 2013 ist auch für nichtakademische Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern eine erleichterte Zuwanderung nach Deutschland möglich. Voraussetzung ist ein Anwerbeabkommen mit dem jeweiligen Herkunftsland der Fachkraft oder eine Qualifikation in einem sogenannten Engpassberuf.
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Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat eine Übersicht über Unterstützungsmöglichkeiten deutscher Institutionen im Ausland, die einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auch auf die Fachkräftesicherung in Deutschland legen, zusammengestellt.
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Das Bundesminsterium für Arbeit und Soziales und die IHK-Organisation haben gemeinsam einen Fachkräfte-Check entwickelt. So können sich vor allem kleine und mittlere Unternehmen auf einfachem Weg mit dem Thema Fachkräftesicherung beschäftigen.
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Im Rahmen eines Pilotprojektes des Auswärtigen Amtes erhalten junge migrationswillige tunesische Ingenieure die Möglichkeit, in Deutschland Berufserfahrung zu sammeln. Ein Bestandteil dieses Projektes ist ein sechsmonatiger geförderter Praktikumseinsatz in einem deutschen Unternehmen. Im beiderseitigen Einvernehmen kann unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben im Anschluss ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis entstehen.
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Das Bundeskabinett hat sich am 27. Februar 2013 mit dem "Entwurf einer Verordnung zur Änderung des Ausländerbeschäftigungsrechts" befasst. Der deutsche Arbeitsmarkt soll demnach im Grundsatz auch für Absolventen von Ausbildungsberufen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union geöffnet werden.
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