Fachkräfte
Das Thema Fachkräfte ist seit Jahren ein zentrales Schwerpunktthema der Arbeit der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. Ob Aus- und Weiterbildungsberatung, Fachkräftemonitoring, unterstützende Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs oder Informationen zur demografischen Entwicklung – Ihre IHK zu Leipzig steht Ihnen als kompetenter Ansprechpartner zu diesen Fragen zur Verfügung.
Fachkräfte sind - in wissensbasierten Gesellschaften wie der Bundesrepublik Deutschland - die entscheidende Basis für unternehmerische Erfolge. Sie sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass zukunftsorientierte Unternehmen in Deutschland investieren und hier Beschäftigung und Einkommen schaffen. Wo Fachkräfte fehlen wird die wirtschaftliche Entwicklung gebremst, Unternehmen wandern ab und die Arbeitslosigkeit insbesondere bei Geringqualifizierten steigt.
Somit ist es kein Wunder, dass der sich immer stärker abzeichnende Fachkräftemangel am Wirtschaftsstandort Deutschland eine der größten Gefahren für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung ist. Schon heute sehen sich eine Vielzahl von Unternehmen in Sachsen und speziell auch in der Leipziger Region mit zunehmenden Schwierigkeiten bei der Fachkräftegewinnung konfrontiert. Und die Vorausschau für die nächsten Jahre lässt keine Besserung erwarten – im Gegenteil.
Einerseits kehren seit Jahren mehr junge und gut ausgebildete Fachkräfte der Region den Rücken als sich hier neu niederlassen. Andererseits werden die Veränderungen in der Alterstruktur in Sachsen früher als in den meisten anderen Bundesländern spürbar. So wird die Zahl der erwerbsfähigen Sachsen im Zeitraum 2000 bis 2020 um bis zu 25 Prozent abnehmen. Fachkräftemangel wird dann ein allgegenwärtiges Problem für die hier ansässigen Unternehmen und damit für den Wirtschaftsstandort Sachsen allgemein sein.
Nachfolgend bieten wir Ihnen aktuelle Informationen rund um das Thema Fachkräfte an.
Aktuelles
Im Rahmen eines Pilotprojektes des Auswärtigen Amtes erhalten junge migrationswillige tunesische Ingenieure die Möglichkeit, in Deutschland Berufserfahrung zu sammeln. Ein Bestandteil dieses Projektes ist ein sechsmonatiger geförderter Praktikumseinsatz in einem deutschen Unternehmen. Im beiderseitigen Einvernehmen kann unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben im Anschluss ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis entstehen.
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Das Bundeskabinett hat sich am 27. Februar 2013 mit dem "Entwurf einer Verordnung zur Änderung des Ausländerbeschäftigungsrechts" befasst. Der deutsche Arbeitsmarkt soll demnach im Grundsatz auch für Absolventen von Ausbildungsberufen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union geöffnet werden.
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Verschiedene Förderprogramme unterstützen die berufliche Mobilität von jungen Fachkräften sowie Auszubildenden innerhalb der Europäischen Union. Diese erleichtern es deutschen Unternehmen zukünftige Auszubildende und Fachkräfte aus der Europäischen Union zu finden.
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Zum 1. Januar 2013 wurden die Mindestgehälter für die Zuwanderung im Rahmen der Regelungen der Blauen Karte EU angehoben.
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Umfrageergebnisse der sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern bei ihren Mitgliedsunternehmen bezüglich des aktuellen und zukünftigen Bedarfs an Arbeits- bzw. Fachkräften.
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