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Karriere mit Lehre

Karriere mit Lehre

wirtschaft 8-9/2013

wirtschaft 8-9/2013

Hilfe bei der Qual der Wahl

Berufsorientierung und -beratung der IHK zu Leipzig

Rechte und Pflichten im Ausbildungsverhältnis

Kontakt in der IHK:

Frank Tanzmann

Telefon: 0341 1267-1354

E-Mail:

tanzmann@leipzig.ihk.de

Andreas Schulz

Telefon: 0341 1267-1460

E-Mail:

schulz@leipzig.ihk.de

Auf dem Gebiet „Ausbildung“ erge-

ben sich bei Jugendlichen und Unter-

nehmen oftmals viele Fragen. Ansprech-

partner bei der IHK zu Leipzig sind die

Aus- und Weiterbildungsberater. Regel-

mäßig besuchen sie Unternehmen und

informieren erstmals ausbildende Be-

triebe über die Möglichkeiten der Aus-

bildung. Außerdem stellen sie auf Ver-

anstaltungen neue Ausbildungsberufe

vor und gestalten berufskundliche Ver-

anstaltungen der Arbeitsagentur. Marias

Hauptfrage lautet zunächst: „Was möch-

te ich werden?“. Das breite Angebot zur

Berufsorientierung (BO) der IHK zu

Leipzig hilft ihr weiter.

Ausgewählte BO-Angebote:

Das TOPJob-Magazin bietet einen

umfassenden Überblick zu den IHK-

Ausbildungsberufen.

Vorteil für Unternehmen: Azubis mit kon-

kreten Berufsbildern gewinnen.

www.leipzig.ihk.de/topjob

Ausbildungsmessen und BO-Veran-

staltungen

Vorteil für Unternehmen: Nachwuchs auf

sich aufmerksam machen

- Beim

Aktionstag Lehrstellen

kön-

nen Unternehmen unter anderem beim

Azubi-Speed-Dating mit den Fachkräf-

ten von morgen ins Gespräch kommen.

- Der

MINT-Berufetag

ermöglicht

Ausbildungssuchenden die vielfältigen

Angebote und beruflichen Möglich-

keiten, die es in den Bereichen Mathe-

matik, IT, Naturwissenschaften und

Technik gibt, anhand von Experimenten

und Präsentationen kennenzulernen.

Außerdem zeigen die Aus- und Weiter-

bildungsberater Berufsperspektiven auf.

Nächster Termin: 30. November 2013,

10 bis 14 Uhr in der INSPIRATA,

Deutscher Platz 4, Eingang G, 04103

Leipzig. Es werden noch Unternehmen

aus dem MINT-Bereich gesucht!

-

Berufsorientierung für Migranten

wird projektbezogen an ausgewählten

Schulen durchgeführt und richtet sich

an zugewanderte Jugendliche, die die

deutsche Sprache beherrschen und einen

Schulabschluss anstreben.

- Beteiligung der IHK zu Leipzig am

bundesweiten

„Tag der Ausbildungs-

chance“

mit einem Informations- und

Beratungsprogramm.

Maria möchte schließlich „Medientech-

nologin Druck“ werden. Das Einrichten

von Druckmaschinen, das Aufberei-

ten von Druckdaten sowie das Steuern

und Überwachen von Druckprozessen

gehören damit zukünftig zu ihren Auf-

gaben. Doch zuvor gilt es, eine Lehr-

stelle zu finden. Dabei schaut sie auch

auf

www.ihk-lehrstellenboerse.de

vor-

bei. Hier findet Maria Informationen

zum Berufswunsch und zu Ausbildungs-

betrieben. Außerdem kann sie eigene

Lehrstellenwünsche als Gesuche einstel-

len und sich per E-Mail über neue Ange-

bote informieren lassen.

Der Ausbildungsbetrieb muss dafür

Sorge tragen, dass Auszubildende das

vorgesehene Ausbildungsziel erreichen.

Im Gegenzug müssen sich die Auszu-

bildenden im Rahmen der Lernpflicht

bemühen, die notwendigen Fertigkeiten

und Kenntnisse zu erwerben.

Der Ausbildungsbetrieb muss einen

persönlich und fachlich geeigneten Aus-

bilder mit der Ausbildung beauftragen.

Die Ausbildung ist für Auszubil-

dende kostenfrei. Ausbildungsmittel

(Werkzeuge, Werkstoffe, Fachliteratur)

Auf gute Zusammenarbeit!

Kontakt in der IHK:

Gabriele Seifert

Telefon: 0341 1267-1360

E-Mail:

seifert@leipzig.ihk.de

Während der Ausbildung haben

beide Vertragspartner, der Aus-

bildungsbetrieb wie auch der

Auszubildende, Pflichten zu

übernehmen:

stellt der Ausbildungsbetrieb während

der Ausbildung kostenlos zur Verfü-

gung. Diese sind von den Auszubilden-

den pfleglich zu behandeln und nur für

die übertragenen Arbeiten zu verwen-

den.

Auszubildenden dürfen nur Tätig-

keiten übertragen werden, die dem Aus-

bildungsziel dienen und den körper-

lichen Kräften angemessen sind.

Auszubildende müssen regelmäßig

schriftliche Ausbildungsnachweise füh-

ren und dem Ausbildungsbetrieb zur

Unterschrift vorlegen.

Überstunden dürfen Auszubilden-

de nicht leisten. In Ausnahmefällen ist

eine über die vereinbarte regelmäßige

tägliche Ausbildungszeit hinausgehende

Beschäftigung zu vergüten oder durch

Freizeit auszugleichen.

Auszubildende haben Anspruch auf

eine angemessene Ausbildungsvergü-

tung und Urlaubsanspruch, gestaffelt

nach Lebensalter entsprechend Jugend-

arbeitsschutzgesetz oder Bundesurlaubs-

gesetz.

Nähere Informationen:

www.bmbf.de/pub/ ausbildung_und_beruf.pdf Anzeige