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Im Blickpunkt

wirtschaft 8-9/2013

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Das liegt mir besonders am Herzen: Unsere

neue gemeinsame Wirtschaftsfördergesell-

schaft macht den Wandel des mitteldeut-

schen Reviers und die entstandenen

Möglichkeiten für Investitionen zu echten

Exportschlagern. Die Unternehmen in

meinem Wahlkreis, dem Landkreis Leipzig,

sollen durch die Bundespolitik bessere

Chancen vor allem für Innovationen

bekommen. Nicht zuletzt sollte sich die

Qualität ihrer Produkte und Leistungen

auch in guten Löhnen widerspiegeln. Wir

brauchen zudem nachhaltigere Förde-

rungen für neue und junge Unternehmen.

Mit meiner Arbeit möchte ich die regionale

Zusammenarbeit zwischen Leipzig und dem

nordsächsischen Umland fördern. Das betrifft

vor allem die nahräumliche Versorgung mit

hochwertigen Lebensmitteln und regenerativ

erzeugter Elektro-Energie. Genau in diesen

Bereichen sehe ich ungenutzte Stärken meiner

Region. Darauf möchte ich meine Kraft

konzentrieren.

Meine zentralen wirtschaftspolitischen

Zielstellungen in der neuen Legislaturperiode

sind:

- Entwicklung des ländlichen Raums durch

zügige Umsetzung zentraler Infrastrukturmaß-

nahmen: Bau der dreispurigen B 87n;

S-Bahn-Anbindung im 30-Minuten-Takt nach

Torgau; Bau der B2-Ortsumgehung Wellaune

- enkelgerechte Politik – Abwanderung durch

Ansiedlung von Gewerben verhindern und

vorhandenes Gewerbe stärken

- Wirtschaftsförderung Nordsachsen mit

Leipzig direkt verbinden.

1. Regulierung der Finanzmärkte durch eine Finanztransaktionssteuer, strengere Eigenkapitalvor-

schriften für Banken sowie eine klare Trennung von Investment- und Geschäftsbanken

2. Abbau der staatlichen Neuverschuldung durch Erhöhung des Spitzensteuersatzes bei der

Einkommensteuer auf ein Niveau, das noch deutlich unter dem der Kohl-Regierung liegt, ohne

dabei den Mittelstand, Personengesellschaften und Familienunternehmen zu gefährden

3. Einführung eines Mindestlohns, damit Menschen von ihrem Lohn leben können

4. Entlastung der Wirtschaft durch eine bezahlbare Energiewende durch die Senkung der

Stromsteuer und eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Wir als Gesellschaft müssen wieder erkennen,

dass unsere Wirtschaftskraft und unser

technisches Wissen in den kleinen und

mittelständischen Unternehmen angesiedelt

sind. Sie sind die Leistungsträger. Deswegen

setze mich für deren Entlastung und Unterstüt-

zung, konkret für die Rücknahme der

vorfristigen Zahlung der Sozialversicherbeiträ-

ge (nach exakter Lohnrechnung), für eine

zukunftsorientierte und die ländlichen und

urbanen Räume verbindende Verkehrsinfra-

struktur sowie für weitere Mittel für Forschung

und Entwicklung in KMU.

Wir LINKE haben in unserem Wahlprogramm

insgesamt Investitionen in Höhe von ca. 100

Milliarden Euro vorgesehen. Diese sollen

meines Erachtens besonders im Dienstlei-

stungssektor und in kleinen und mittelstän-

dischen Unternehmen und Handwerksbetrie-

ben zum Tragen kommen. Auch unser

Vorschlag, für arbeitsintensive Handwerks-

dienstleistungen die Umsatzsteuer zu

ermäßigen, soll diesen wichtigen Wirtschafts-

bereich stärken.

Während Deutschland in konjunkturschwa-

chen Zeiten auf Anschubprogramme setzte,

verordnen wir den Krisenländern massive

Spardiktate und riskieren damit wirtschaft-

liche Schäden auch in Deutschland.

Gebraucht werden Maßnahmen der

wirtschaftlichen Restrukturierung der

Länder in Südeuropa, damit hierdurch auch

die Staatsfinanzen saniert werden können.

Die Banken müssen noch wesentlich

stärker reguliert und kontrolliert werden;

gleichzeitig muss die Kreditvergabe an

kleine und mittelständische Unternehmen

(KMU) verbessert werden. Und ich möchte,

dass bürokratische Vorgänge für KMU

wesentlich wirtschaftsfreundlicher gestaltet

werden, denn die Investitionsbereitschaft

scheitert oft an zu langen Bearbeitungs-

zeiten.

Katharina Landgraf

CDU

Bernd Brandtner

BÜNDNIS 90/

DIE GRÜNEN

Dr. Jutta Kreitz

FDP

Heiko Wittig

SPD

Marian Wendt

CDU

Susanna Karawanskij

DIE LINKE

Dr. Axel Troost

DIE LINKE

Wahlkreis Nordsachsen

Kontakt in der IHK:

Dr. Gert Ziener

Telefon: 0341 1267-1255

E-Mail:

ziener@leipzig.ihk.de