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Auslandsmärkte im Blick

wirtschaft 7/2013

Der überwiegende Teil der befragten

IHK-Unternehmen sieht in den Aus-

landsmärkten vor allem Absatzmärkte für

seine Produkte und Dienstleistungen.

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass

Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Leip-

zig vergleichsweise selten im Zielland

eine eigene Niederlassung unterhalten.

Die Notwendigkeit, den Markt auf diese

Weise intensiver zu bearbeiten, wird am

ehesten in der Ukraine (27 Prozent), in

Ungarn (17 Prozent), in Weißrussland

(17 Prozent) sowie in Polen (16 Prozent)

gesehen. Für (andere) EU-Länder erach-

ten dies allerdings nur wenige der be-

fragten IHK-zugehörigen Unternehmen

für erforderlich: Nur zwei bis drei Prozent

sehen die Gründung einer eigenen Nie-

derlassung in Österreich, der Schweiz

und weiteren EU-Mitgliedstaaten als

notwendig an.

Innerhalb Europas sind sächsische Unternehmen am häufigsten in

den deutschen Nachbarländern Österreich, Schweiz und Polen aktiv.

Dies ist eines der Ergebnisse einer im März 2013 durchgeführten

Umfrage der sächsischen Industrie- und Handelskammern und Hand-

werkskammern zu den außenwirtschaftlichen Aktivitäten der Unter-

nehmen des Freistaats. Außerhalb der Europäischen Union liegen für

die 338 IHK-zugehörigen Unternehmen, die an der Befragung teilge-

nommen haben, in Russland, China und den USA die größten

Geschäftschancen (siehe Tabelle).

Österreich/Schweiz und Russland/China für

sächsische Unternehmen besonders interessant