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Für Schlagzeilen sorgen

wirtschaft 5/2013

Medienarbeit – bringt’s was?

Der Gegenwert oder neudeutsch Re-

turn-on-Investment der „klassischen“

Pressearbeit (PR) oder der Kommunika-

tion auf Social-Media-Kanälen wie Blogs

oder Facebook kann sich in der Steige-

rung des Unternehmensgewinns und

-absatzes wie aber auch in einer Image-

Verbesserung ausdrücken. Positiven Ein-

fluss kann die Medienarbeit auch auf die

Akquisition neuer sowie die Zufrieden-

heit bestehender Mitarbeiter, auf den

Ausbau von Geschäftsbeziehungen, auf

bessere Produkte und auf größere Kun-

dentreue haben.

Welche Möglichkeiten bietet die

PR zur Erreichung konkreter

Unternehmensziele?

Gut gemachte PR trägt zur Marken-

positionierung bei, von der Bewusstseins-

präsenz bis hin zur Kaufbereitschaft. Un-

bestritten ist in diesem Zusammenhang

die Erkenntnis von Deutschlands „Mar-

keting-Papst“ Heribert Meffert, dass In-

formationen – selbst unbewusst verarbei-

tet – Urteile über eine Person, ein

Unternehmen, eine Marke oder ein Pro-

dukt beeinflussen. Durch professionelle

Medienarbeit und persönliche Kontakte

zu Redakteuren in dem für das Unter-

nehmen relevanten Bereichen können

auch weniger bekannte Unternehmen

oder schwierige Themen die Aufmerk-

samkeit von Medien und Öffentlichkeit

erhalten. Jedoch: Nur wer seine Pressear-

beit stetig und nachhaltig betreibt, kann

die „Stufen der Bekanntheit“ nach und

nach erklimmen. Wichtig für eine erfolg-

reiche PR-Arbeit ist es, sich zuerst kon-

kret messbare Ziele zu stecken, damit

man später das Erreichte mit der Aus-

Unternehmen gleich welcher

Größenordnung stehen häufig

vor der Herausforderung, sich

von der Konkurrenz abheben

und neue Märkte bzw. Kunden-

gruppen erschließen zu

müssen. Neben Werbung,

Messen und Veranstaltungen

kann die Medienarbeit hilfreich

bei der Erreichung von Unter-

nehmenszielen sein.